<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Thomas_Weisbecker</id>
	<title>Thomas Weisbecker - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Thomas_Weisbecker"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thomas_Weisbecker&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T02:44:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thomas_Weisbecker&amp;diff=194341&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Boobarkee: /* Leben */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thomas_Weisbecker&amp;diff=194341&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-27T06:50:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thomas Weisbecker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Februar]] [[1949]] in [[Freiburg im Breisgau]]; † [[2. März]] [[1972]] in [[Augsburg]]) war ein [[Deutschland|deutsches]] Mitglied der [[Linksextremismus|linksextremistischen]] [[Terroristische Vereinigung|terroristischen Vereinigung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Bewegung 2. Juni]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Korndörfer: &amp;#039;&amp;#039;Terroristische Alternative in der BRD: Die Bewegung 2. Juni&amp;#039;&amp;#039;. In: Alexander Straßner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sozialrevolutionärer Terrorismus&amp;#039;&amp;#039;. VS Verlag, 2008, S. 243&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde bei einem Festnahmeversuch erschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Weisbecker Thomas Berlin Wilhelmstr9 1.jpg|mini|hochkant|[[Tommy-Weisbecker-Haus]] in [[Berlin-Kreuzberg]]]]&lt;br /&gt;
Weisbecker war der Sohn des Kieler Professors [[Ludwig Weisbecker]]. Nach dem Verweis von der [[Kieler Gelehrtenschule]] machte er sein Abitur am 30. Juni 1968 in Karlsruhe,&amp;lt;ref&amp;gt;Blick in die Geschichte Nr. 107, 19. Juni 2015, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; wo er das [[Bismarck-Gymnasium Karlsruhe|Bismarck-Gymnasium]] besuchte und zunächst bei Verwandten in [[Friedrichstal (Stutensee)|Friedrichstal]] und später im antiautoritären Jugendheim [[Basler Torturm|Roter Turm]] wohnte. Am Bismarck-Gymnasium hängte er [[Ernesto Che Guevara|Che-Guevara]]-Plakate auf und agitierte gegen die [[Notstandsgesetze (Deutschland)|Notstandsgesetze]]. Nach einer Kündigungsdrohung durch den Roten Turm zog Weisbecker nach Friedrichstal zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Roter Turm: Turmgespräche 15, Karlsruhe o. J. (1969), S. 61 {{Internetquelle |autor=Jürgen Schröder |url=https://www.mao-projekt.de/BRD/BW/KAR/Karlsruhe_KJA_1969_Turmgespraeche_15.shtml |titel=Karlsruhe - Antiautoritäres Jugendheim Roter Turm: Dokumentation &amp;quot;Turmgespräche 15&amp;quot; (Frühjahr 1969) |werk=Datenbankprojekt „Materialien zur Analyse von Opposition“ |datum=2020-07-29 |abruf=2020-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend zog er nach [[West-Berlin]] und kam dort mit der [[Kommune&amp;amp;nbsp;I]] und mit den [[Tupamaros West-Berlin]] in Kontakt. Aus letzteren ging im März 1972 die [[Bewegung 2. Juni]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tupamaros West-Berlin, auch als Schwarze Ratten u.&amp;amp;nbsp;a. firmierend, waren für mehrere Sprengstoff- und Brandanschläge Ende 1969, Anfang 1970 verantwortlich, unter anderem auf die Wohnung des [[Landgericht]]sdirektors Hansen, auf Ober[[staatsanwalt]] Severin, das [[KaDeWe]], den Leiter des [[Justizvollzugsanstalt Tegel|Zentralgefängnisses in Berlin-Tegel]] und die Wohnung des Präsidenten des Strafvollzuges Schmiedecke. Im Februar 1970 verprügelte Thomas Weisbecker zusammen mit seinem ehemaligen Schulkameraden [[Georg von Rauch (Anarchist)|Georg von Rauch]] sowie mit [[Bommi Baumann|Michael Baumann]], [[Hans-Peter Knoll]] und [[Anne-Kathrin Bruns]] den &amp;#039;&amp;#039;[[Quick (Zeitschrift)|Quick]]&amp;#039;&amp;#039;-Reporter [[Horst Rieck]] als Rache für einen im Januar unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Ganz Deutschland muß brennen&amp;#039;&amp;#039; in der &amp;#039;&amp;#039;Quick&amp;#039;&amp;#039; erschienenen Fotobericht über die Bombenanschläge in Berlin. Ob Rieck wirklich der Autor des Artikels war, ist ungeklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Juli 1971 mussten sich Thomas Weisbecker, Georg von Rauch und Michael Baumann für diesen Überfall vor dem [[Kriminalgericht Moabit]] verantworten. Die Verhandlung wurde wegen weiterer Beweisanträge auf den 16.&amp;amp;nbsp;Juli 1971 vertagt und das Gericht entsprach dem Antrag auf [[Haftverschonung]] für Baumann und Weisbecker. Lediglich von Rauch musste aufgrund eines [[Brandanschlag]]es auf das [[Kammergericht]] und eines [[Opium]]verfahrens zurück in die [[Untersuchungshaft]]. Da Weisbecker und von Rauch eine gewisse Ähnlichkeit besaßen, tauschten die beiden im Gerichtssaal die Rollen. Als der Richter Baumann und Weisbecker aufrief, den Gerichtssaal zu verlassen, ging von Rauch anstelle von Weisbecker. Später gab Weisbecker seine Identität preis, wurde laufengelassen und einen Tag später wegen Beihilfe zur [[Gefangenenbefreiung]] wieder verhaftet. Es gelang ihm jedoch nach seiner Freilassung erneut unterzutauchen, obwohl er nunmehr nach Rücknahme der Haftverschonung mit zwei Haftbefehlen gesucht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kam ihm die Polizei in [[Augsburg]] auf die Spur, wo sie ihn vier Wochen lang in der Georgenstraße 14 ({{Coordinate|NS=48.376033|EW=10.893134|type=landmark|region=DE-BY|text=Lage|name=Augsburg, Georgenstraße 14, Wohnung 10, die konspirative Wohnung von Thomas Weisbecker ist aufgefallen im Dezember 1971}}) observierte. Am 2.&amp;amp;nbsp;März 1972 verließ Weisbecker zusammen mit [[Carmen Roll]] das Haus. Sie fuhren mit einem gestohlenen Wagen in die Augsburger Innenstadt und gingen dann gemeinsam in das Hotel „Thalia“. Als sie nach wenigen Minuten zum Wagen zurückkehrten, griff die Polizei zu. Vor dem Stadtwerkehaus Hoher Weg&amp;amp;nbsp;1 ({{Coordinate|NS=48.371086|EW=10.897711|type=landmark|region=DE-BY|text=Lage|name=Augsburg, Hoher Weg 1, Thomas Weisbecker stirbt am Schuss ins Herz durch Polizei als er zur Waffe greift am 2. März 1972}}) wurde Weisbecker durch einen Schuss ins Herz tödlich verletzt. Nach Angaben der Polizisten hatten sie in [[Notwehr (Deutschland)|Notwehr]] gehandelt, da Weisbecker versucht habe, seine Waffe zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisbeckers Mutter erstattete [[Strafanzeige]] wegen des Verdachts der vorsätzlichen [[Totschlag (Deutschland)|Tötung]]; das Ermittlungsverfahren durch die [[Staatsanwaltschaft Augsburg]] wurde am 28.&amp;amp;nbsp;August desselben Jahres eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Toedlicher-Schuss-vor-dem-Stadtwerke-Haus-id2926936.html |titel=Tödlicher Schuss vor dem Stadtwerke-Haus |werk=[[Augsburger Allgemeine]] |datum=2007-09-04 |abruf=2020-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer [[Mai-Offensive der Rote Armee Fraktion|Serie von Terroranschlägen der RAF 1972]] verübte eine nach Weisbecker benannte Gruppe Bombenanschläge auf die Polizeidirektion in Augsburg und auf das [[Bayerisches Landeskriminalamt|Bayerische Landeskriminalamt]] in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. März 1973 wurde ein selbstverwaltetes Jugendfreizeit-, Jugendhilfe- und [[Trebegänger]]haus nach ihm benannt, das [[Tommy-Weisbecker-Haus]] in [[Berlin-Kreuzberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.tommyhaus.org/thomas-weisbecker.php&lt;br /&gt;
   |titel=Wer war Thomas Weisbecker?&lt;br /&gt;
   |werk=tommyhaus.org&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-11-09&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Jürgen Schröder&lt;br /&gt;
   |url=https://web.archive.org/web/20241205102821/https://www.mao-projekt.de/BRD/BAY/SCH/Augsburg_Thomas_Weisbecker.shtml&lt;br /&gt;
   |titel=Augsburg: Die Erschießung von Thomas Weisbecker am 2. März 1972&lt;br /&gt;
   |werk=mao-projekt.de&lt;br /&gt;
   |datum=2019-11-04&lt;br /&gt;
   |abruf=2025-12-28&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1070797189|VIAF=316388600}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weisbecker, Thomas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bewegung 2. Juni]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer eines Polizeieinsatzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weisbecker, Thomas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Weisbecker, Tommy&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Terrorist der „Bewegung 2. Juni“&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Februar 1949&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. März 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Augsburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Boobarkee</name></author>
	</entry>
</feed>