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	<title>Thomas Wechs - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T21:15:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thomas_Wechs&amp;diff=492856&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cholo Aleman: +  lit - ndb - korr  index  eintrag  -</title>
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		<updated>2025-06-15T05:08:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+  lit - ndb - korr  index  eintrag  -&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Memmingen 38.jpg|mini|St. Josef in Memmingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:StJodokus.jpg|mini|Unsere Liebe Frau im Ostrachtal]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thomas Wechs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. März]] [[1893]] in [[Bad Oberdorf]]; † [[21. Juli]] [[1970]] in [[Augsburg]]) war ein deutscher [[Architekt]]. Sein gleichnamiger Sohn [[Thomas Wechs junior]] (1929–2012) war ebenfalls Architekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Thomas Wechs absolvierte bei seinem Vater eine [[Zimmerer|Zimmermannslehre]] und besuchte anschließend bis 1913 die Bauschule Augsburg. Er studierte zusammen mit [[Georg Werner (Architekt)|Georg Werner]] und [[Robert Vorhoelzer]] von 1913 bis 1914 und von 1918 bis 1921 Architektur an der [[Architekturschule München|Technischen Hochschule München]] bei [[Theodor Fischer]] und [[Friedrich von Thiersch]]. Im Krieg wurde er schwer verwundet; diese Erfahrung rief sein lebenslanges Interesse an Soldatengedenkstätten hervor. Nach dem Studium arbeitete er in der Bauabteilung der [[Oberpostdirektion Augsburg]], wo er an zahlreichen Bauten der bayerischen [[Postbauschule]] mitwirkte. Ab 1922 arbeitete er als freischaffender Architekt. Von 1928 bis 1930 errichtete er mit dem &amp;#039;&amp;#039;Schuberthof&amp;#039;&amp;#039; an der Rosenaustraße in Augsburg den ersten modernen Wohnblock in Bayern. Vorgabe der Stadt war, dass möglichst viele preiswerte Wohnungen entstehen sollten, ansonsten hatte er Gestaltungsfreiheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wechs widerstand dem Drängen, in die [[NSDAP]] einzutreten, womit ihm die Möglichkeit genommen war, in München [[Professor]] zu werden. Ab 1939 musste er erneut Kriegsdienst leisten, aus der US-amerikanischen [[Kriegsgefangenschaft]] wurde er im Juli 1945 entlassen. Danach baute er sein in einem ausgebombten Haus befindliches Büro wieder auf. Die Berufung von [[Joseph Freundorfer]] zum Augsburger Bischof (1949) war für Wechs ein Glücksfall, da zwischen beiden ein Vertrauensverhältnis bestand. Wechs machte sich vor allem im [[Sakralbau]] einen Namen. Sein Wirkungskreis reichte jedoch kaum über den bayerischen [[Schwaben (Bayern)|Bezirk Schwaben]] hinaus. Oberste Prinzipien waren ihm Licht und Luft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;„Die höchste Aufgabe des Städtebaues besteht nicht darin, einen wohlfunktionierenden Stadtorganismus ins Leben zu rufen, sondern den Straßen und Räumen Schönheit zu verleihen.“&amp;#039;&amp;#039; Mit dieser Aussage wird seine Vorstellung von [[Stadtplanung]] deutlich. Dem wachsenden Autoverkehr in den Städten stellte er seine Utopie einer Stadt entgegen, in der die Fußgänger Vorrang haben. Wechs verstand sich mehr als Künstler denn als Techniker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten und Entwürfe ==&lt;br /&gt;
* 1921: Kriegergedächtniskapelle in [[Bad Hindelang]] (mit Farbverglasungen von [[Karl Knappe]])&lt;br /&gt;
* 1922: Postamt in [[Bad Hindelang]]&lt;br /&gt;
* 1922: Postamt in [[Fischen im Allgäu]]&lt;br /&gt;
* 1922: Postamt in [[Augsburg-Pfersee]]&lt;br /&gt;
* 1923–1924: [[Kriegerdenkmal im Hofgarten (München)|Kriegerdenkmal]] vor dem damaligen [[Bayerisches Armeemuseum|Armeemuseum]] in München (mit Eberhard Finsterwalder und Karl Knappe)&lt;br /&gt;
* 1924: Marionettentheater im Teehäuschen in Augsburg (zerstört)&lt;br /&gt;
* 1926: [[Kraftbus]]halle in Bad Hindelang&lt;br /&gt;
* 1926: Entwurf für ein Augsburger Kultur- und Sportzentrum am [[Rosenauberg]]&lt;br /&gt;
* 1927–1929: [[St. Josef (Memmingen)|St. Josef]] in [[Memmingen]] (mit [[Michael Kurz]])&lt;br /&gt;
* 1927: Wohnanlage der ehemaligen [[Baumwollspinnerei am Stadtbach]] in Augsburg&lt;br /&gt;
* 1928: Stadthalle in Memmingen&lt;br /&gt;
* 1928–1929: &amp;#039;&amp;#039;Schuberthof&amp;#039;&amp;#039; in Augsburg&lt;br /&gt;
* 1929: [[Kriegerdenkmal (Kempten-Heiligkreuz)|Kriegerdenkmal in Heiligkreuz]]&lt;br /&gt;
* 1930–1931: &amp;#039;&amp;#039;Lessinghof&amp;#039;&amp;#039; in Augsburg&amp;lt;ref&amp;gt;Kaija Voss, Jean Molitor: &amp;#039;&amp;#039;Bauhaus in Bayern. Eine fotografische Reise durch die Klassische Moderne.&amp;#039;&amp;#039; bebra, Berlin 2021, ISBN 978-3-86124-750-0, S. 68 (Abbildung).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1932: Katholische Pfarrkirche Heilig Kreuz in [[Oberpfaffenhofen]]&lt;br /&gt;
* 1934: Wohnhaus für Pfarrer Hanns Weiß in [[Oberpfaffenhofen]]&lt;br /&gt;
* 1934: römisch-katholische Stadtpfarrkirche [[St. Wolfgang (Augsburg)|St. Wolfgang]] in Augsburg-Spickel&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;St. Wolfgang Augsburg-Spickel.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Klaus-Martin Bresgott]]: &amp;#039;&amp;#039;Neue Sakrale Räume. 100 Kirchen der Klassischen Moderne.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 2019, S. 198 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1934: Haus für Baron von Külmer in [[Augsburg-Haunstetten-Siebenbrunn|Haunstetten]]&lt;br /&gt;
* 1934: teilweiser Wiederaufbau der nach 1803 abgebrochenen Teile des [[Liste der Baudenkmäler in Dießen am Ammersee#D-1-81-114-35|Augustiner-Chorherrenstifts in Dießen]]&lt;br /&gt;
* 1935: Wettbewerbsentwurf für die [[Stadthalle Augsburg]] (Planänderungen 1937)&lt;br /&gt;
* 1936: römisch-katholische Stadtpfarrkirche [[St. Josef (Reutin)|St. Josef]] in [[Lindau (Bodensee)|Lindau]]-[[Reutin (Lindau)|Reutin]]&lt;br /&gt;
* 1936: Haus für Professor Koelle in München&lt;br /&gt;
* 1938: römisch-katholische [[Christkönig-Kirche (Weßling)|Pfarrkirche Christkönig]] in [[Weßling]]&lt;br /&gt;
* 1938: römisch-katholische [[Unserer lieben Frau im Ostrachtal (Bad Oberdorf)|Kirche Unserer lieben Frau im Ostrachtal und St. Jodokus]] in Hindelang&lt;br /&gt;
* 1938: römisch-katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in [[Althegnenberg]]&lt;br /&gt;
* 1939–1954: römisch-katholische Stadtpfarrkirche [[St. Thaddäus (Augsburg-Kriegshaber)|St. Thaddäus]] in Augsburg-[[Kriegshaber]]&lt;br /&gt;
* 1945–1951: Wiederaufbau der römisch-katholischen Stadtpfarrkirche [[St. Michael (Sonthofen)|St. Michael]] in [[Sonthofen]]&lt;br /&gt;
* 1948–1954: Wiederaufbau der römisch-katholischen Pfarrkirche [[St. Michael (Schwabmünchen)|St. Michael]] in [[Schwabmünchen]]&lt;br /&gt;
* 1949–1951: [[Rosenaustadion]] in Augsburg&lt;br /&gt;
* 1953: römisch-katholische Stadtpfarrkirche [[Maria, Hilfe der Christen (Stadtbergen)|Maria Hilf]] in [[Stadtbergen]]&lt;br /&gt;
* 1953: römisch-katholische Stadtpfarrkirche St. Ägidius in [[Neusäß]]&lt;br /&gt;
* 1954–1958: römisch-katholische Pfarrkirche St. Mariä Königin des Friedens in Lindau-[[Zech (Lindau)|Zech]] (mit Thomas Wechs jun.)&lt;br /&gt;
* 1955: römisch-katholische Stadtpfarrkirche [[Heilig Geist (Hochzoll)|Heilig Geist]] in [[Augsburg-Hochzoll]]&lt;br /&gt;
* 1956–1959: Knabenseminar St. Ulrich in [[Dillingen an der Donau]] (heute Amtsgericht; Neubau unter Beibehaltung der barocken Außenmauern des Vorgängerbaus, zusammen mit [[Michael Kurz]])&lt;br /&gt;
* 1957: römisch-katholische [[Herz-Jesu-Kirche (Neugablonz)|Pfarrkirche Herz Jesu]] in [[Neugablonz]]&lt;br /&gt;
* 1958: römisch-katholische Stadtpfarrkirche [[Mariä Himmelfahrt (Memmingen)|Mariä Himmelfahrt]] in Memmingen&lt;br /&gt;
* 1958–1959: Erweiterung der römisch-katholischen [[St. Martin (Pfaffenhofen an der Roth)|Pfarrkirche St. Martin]] in [[Pfaffenhofen an der Roth]]&lt;br /&gt;
* 1958–1960: römisch-katholische [[St. Josef der Arbeiter (Senden)|Pfarrkirche St. Josef der Arbeiter]] in [[Senden (Bayern)|Senden]]&lt;br /&gt;
* 1959–1961: römisch-katholische Pfarrkirche zum Heiligsten Erlöser in [[Augsburg-Göggingen|Göggingen]]&lt;br /&gt;
* 1962: römisch-katholische [[Don-Bosco-Kirche (Augsburg)|Stadtpfarrkirche St. Don Bosco]] in Augsburg&lt;br /&gt;
* 1963: Diözesanexerzitienhaus St. Paulus in [[Leitershofen]]&lt;br /&gt;
* 1969: römisch-katholische Pfarrkirche Heilig Geist in [[Oberjoch]] (mit Thomas Wechs jun.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Heilig Geist Kirche Oberjoch.JPG|Heilig-Geist-Kirche in Oberjoch&lt;br /&gt;
 Mariä-Himmelfahrt2008.JPG|Kirche Mariä Himmelfahrt in Memmingen&lt;br /&gt;
 Don-Bosco-Augsburg.jpg|Don-Bosco-Kirche in Augsburg&lt;br /&gt;
 Exerzitienhaus St. Paulus Leitershofen.JPG|Exerzitienhaus St. Paulus in Leitershofen&lt;br /&gt;
 Augsburg Wohnanlage_Lessinghof.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Lessinghof&amp;#039;&amp;#039; in Augsburg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Am 7. Dezember 1964 wurde Thomas Wechs der [[Bayerischer Verdienstorden|Bayerische Verdienstorden]] verliehen, 1968 der Päpstliche [[Silvesterorden]]. Nach ihm ist der „thomaswechspreis“ benannt, der regionale Architekturpreis für Schwaben, der vom [[Bund Deutscher Architektinnen und Architekten|Bund Deutscher Architekten BDA]], Kreisverband Augsburg-Schwaben, seit 2000 vergeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Winfried Nerdinger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Thomas Wechs.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Architekturmuseums Schwaben&amp;#039;&amp;#039;, Band 6.) Reimer, Berlin 2005, ISBN 3-496-01340-0.&lt;br /&gt;
* {{NDB|27|520|522|Wechs, Thomas|Barbara Wolf|119393468}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Thomas Wechs}}&lt;br /&gt;
* [http://www.thomaswechspreis.de/ Thomas-Wechs-Architekturpreis]&lt;br /&gt;
* [http://www.wechs.com/ Architekt Thomas Wechs] auf &amp;#039;&amp;#039;www.wechs.com&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.augsburger-gedenktage.de/Gedenken/Thomas-wechs.htm Ausführliche Biografie] auf &amp;#039;&amp;#039;www.augsburger-gedenktage.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Datei:Artikel_44921_bilder_value_1_neues-bauen1.jpg Lessinghof in Augsburg (1930/31)] im &amp;#039;&amp;#039;Historischen Lexikon Bayerns&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119393468|LCCN=nb/2007/3064|VIAF=13117118}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wechs, Thomas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thomas Wechs| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Augsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Silvesterordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wechs, Thomas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. März 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Oberdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Juli 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Augsburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cholo Aleman</name></author>
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