<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Thomas_Strobl</id>
	<title>Thomas Strobl - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Thomas_Strobl"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thomas_Strobl&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T15:37:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thomas_Strobl&amp;diff=407754&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-64470-5: /* Ausbildung und Beruf */ Ein Wort zuviel.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thomas_Strobl&amp;diff=407754&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-16T22:03:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ausbildung und Beruf: &lt;/span&gt; Ein Wort zuviel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2025-02-23 Bundestagswahl – Wahlabend CDU by Sandro Halank–060.jpg|mini|Thomas Strobl (2025)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thomas Strobl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. März]] [[1960]] in [[Heilbronn]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Seit dem 12. Mai 2016 ist er [[Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg|Innenminister]] des Landes Baden-Württemberg sowie stellvertretender Ministerpräsident, zunächst im [[Kabinett Kretschmann II]] und seit dem 12. Mai 2021 im [[Kabinett Kretschmann III]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war von 2011 bis 2023 [[Landesvorsitzender|Vorsitzender]] der [[CDU Baden-Württemberg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz&amp;quot;&amp;gt;Rüdiger Soldt: [https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/cdu-baden-wuerttemberg-unmut-ueber-thomas-strobl-waechst-17589234.html &amp;#039;&amp;#039;Der Unmut über Strobl wächst.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine&amp;#039;&amp;#039;. 18. Oktober 2021, abgerufen am 7. Mai 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Dezember 2012 bis Januar 2022 war er einer von [[CDU-Bundesvorstand|fünf stellvertretenden Vorsitzenden]] der CDU Deutschlands. Seit dem 13. Januar 2014 war Strobl einer der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der [[CDU/CSU-Bundestagsfraktion]], bis er im Juni 2016 aus dem Bundestag ausschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Thomas Strobl wurde als Sohn des Sportredakteurs der [[Heilbronner Stimme]] Lothar F. Strobl und dessen Ehefrau Irene in Heilbronn geboren. Nach dem Besuch der [[Wartbergschule Grund- und Werkrealschule Heilbronn|Wartbergschule]]&amp;lt;ref&amp;gt;Wartbergschule Heilbronn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Wartbergschule Heilbronn 1959–2009&amp;#039;&amp;#039;, Heilbronn 2009, S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem [[Abitur]] 1979 am [[Robert-Mayer-Gymnasium (Heilbronn)|Robert-Mayer-Gymnasium]] in Heilbronn begann er ein Studium der [[Rechtswissenschaft]] an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]], das er 1985 mit dem ersten juristischen [[Staatsexamen]] beendete. Nach dem [[Referendariat]] legte er 1988 das [[Zweites Staatsexamen|zweite Staatsexamen]] ab und war anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Heidelberg und danach als parlamentarischer Berater beim [[Landtag von Baden-Württemberg]] tätig. Seit 1996 ist er selbständiger [[Rechtsanwalt]] in Heilbronn und gründete dort 2001 zusammen mit [[Alexander Throm]], Dietrich Hauser und Rosel Götz Hermann eine bis heute bestehende Anwaltskanzlei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.thsb-rechtsanwalt-heilbronn.de/kanzlei/ |titel=Kanzlei - thsb-rechtsanwalt-heilbronn.de |abruf=2025-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliches ==&lt;br /&gt;
Strobl ist seit 1996 mit [[Christine Strobl (Medienmanagerin)|Christine Strobl]], [[ARD]]-[[Programmdirektor]]in und älteste Tochter des CDU-Politikers [[Wolfgang Schäuble]], verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/2012/32/Degeto-Christine-Strobl &amp;#039;&amp;#039;Neue Degeto-Chefin Fluch und Segen&amp;#039;&amp;#039; zeit.de, 12. August 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist [[evangelisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.thomas-strobl.de/6_17_Persoenliches_Zur-Person.html Webseite Thomas Strobl MdB]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteilaufbahn ==&lt;br /&gt;
Als 16-jähriger Schüler begann Strobl, sich politisch zu engagieren: er und einige Gleichgesinnte gründeten den &amp;#039;&amp;#039;Arbeitskreis demokratischer Schüler&amp;#039;&amp;#039; als Gegengewicht zu den an seiner Schule sehr aktiven [[Jusos|Jungsozialisten]]. 1976 trat er in die [[Junge Union]] und 1977 auch in die CDU ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1995 bis 2005 war Strobl Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Heilbronn. Von 2001 bis 2011 war er stellvertretender Vorsitzender des CDU-Bezirksverbandes Nordwürttemberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. April 2005 wurde er zum Generalsekretär der [[CDU Baden-Württemberg]] gewählt. In dieser Funktion war er verantwortlich für die Herausgabe des Liederbuchs der CDU &amp;#039;&amp;#039;Lied.Gut.&amp;#039;&amp;#039; Als sich herausstellte, dass in diesem Büchlein, das schon seit 20 Jahren von der CDU Baden-Württemberg herausgegeben wurde, auch das &amp;#039;&amp;#039;[[Panzerlied]]&amp;#039;&amp;#039; aus der [[Zeit des Nationalsozialismus]] enthalten war, distanzierten sich Strobl und der damalige Ministerpräsident und CDU-Landesvorsitzende [[Günther Oettinger]] von diesem Lied, das sie nicht kannten.&amp;lt;ref&amp;gt;Der &amp;#039;&amp;#039;[[Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 3. April 2009: &amp;#039;&amp;#039;Martialische Töne bei der Südwest-CDU&amp;#039;&amp;#039;. [http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/panzerlied-martialische-toene-bei-der-suedwest-cdu/1487460.html]&amp;lt;/ref&amp;gt; Strobl wollte das Lied bei der nächsten Auflage nicht mehr abdrucken lassen. Sein Vorgesetzter Oettinger entschied, das Büchlein sofort einstampfen zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Die &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 17. Mai 2010: &amp;#039;&amp;#039;Oettinger, das Liederbuch und die Nazis&amp;#039;&amp;#039;. [http://www.sueddeutsche.de/politik/umstrittene-veroeffentlichung-oettinger-das-liederbuch-und-die-nazis-1.398889 &amp;#039;&amp;#039;Oettinger, das Liederbuch und die Nazis&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2008 bis 2010 war Strobl Vorsitzender des Bundesfachausschusses Wirtschafts-, Haushalts- und Finanzpolitik der CDU Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2014-11-21 8415 Regionalkonferenz CDU Baden-Württemberg, Thomas Strobl.jpg|mini|Strobl 2014 während einer Bewerbungsrede für die Spitzenkandidatur in Baden-Württemberg 2016]]&lt;br /&gt;
Am 21. April 2011 erklärte Strobl, auf dem Landesparteitag der [[CDU Baden-Württemberg]] am 23. Juli 2011 für die Nachfolge von [[Stefan Mappus]] im Amt des Landesvorsitzenden zu kandidieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.faz.net/artikel/C32303/cdu-vorsitz-in-baden-wuerttemberg-thomas-strobl-soll-mappus-nachfolgen-30334880.html |text=Thomas Strobl soll Mappus nachfolgen |archive-is=20120804144216}} In: &amp;#039;&amp;#039;FAZ.&amp;#039;&amp;#039; 21. April 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mappus hatte nach dem Verlust der Regierungsbeteiligung infolge der [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2011|Landtagswahl 2011]] sein Amt zur Verfügung gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.cdu-bw.de/aktuelles/presse/presse-detail/datum/2011/03/28/artikel/stefan-mappus-gibt-landesvorsitz-der-cdu-baden-wuerttemberg-ab.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Stefan Mappus gibt Landesvorsitz der CDU Baden-Württemberg ab.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160322040507}} CDU-Pressemitteilung, 28. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Strobls Kandidatur innerhalb der CDU keine ungeteilte Zustimmung fand,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.cdu-landesvorsitz-nur-strobl-will-das-schwere-erbe-antreten.7799e3d1-a9d3-4e8f-8485-83ca9cee2f20.html &amp;#039;&amp;#039;CDU-Landesvorsitz: Nur Strobl will das schwere Erbe antreten.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Stuttgarter Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 21. April 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; erklärte am 27. Juni 2011 der Aalener Landtagsabgeordnete [[Winfried Mack]], sich ebenfalls um den Landesvorsitz zu bewerben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.nachfolge-von-stefan-mappus-winfried-mack-fordert-strobl-heraus.415e8e53-df48-4dc3-9154-f2960dad4601.html &amp;#039;&amp;#039;Nachfolge von Stefan Mappus: Winfried Mack fordert Strobl heraus.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Stuttgarter Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 27. Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Wahl erhielt Strobl 63,6 Prozent der Stimmen und wurde damit zum Landesvorsitzenden gewählt, Mack erhielt 36,4 Prozent.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/deutschland/mappus-nachfolge-suedwest-cdu-kuert-strobl-zu-neuem-chef-a-776117.html &amp;#039;&amp;#039;Mappus-Nachfolge: Südwest-CDU kürt Strobl zu neuem Chef.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Spiegel.&amp;#039;&amp;#039; 23. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Strobl bewarb sich 2014 als Spitzenkandidat der CDU Baden-Württemberg für die [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016|Landtagswahl 2016]]. Er unterlag in der Mitgliederbefragung [[Guido Wolf]] mit 44,1 % gegen 55,9 % der Stimmen. Beim CDU-Landesparteitag am 13. November 2021 wurde er ohne Gegenkandidat mit 66,5 % erneut zum Landesvorsitzenden gewählt. Es war das zweitschlechteste Ergebnis seit seiner ersten Wahl; damals hatte er einen Gegenkandidaten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/cdu-landesparteitag-strobl-nochmal-100.html |date=2024-03-11 |bot=2024-03-11 22:13:45 TabellenBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Strobl wurde wegen der schwachen CDU-Ergebnisse bei den beiden Wahlen 2021 parteiintern kritisiert. Am 18. November 2023 wurde [[Manuel Hagel]] zu seinem Nachfolger als Landesvorsitzender gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Henning Otte |url=https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/machtwechsel-cdu-bw-100.html |titel=Manuel Hagel soll die CDU führen - 35-Jähriger neuer Landesvorsitzender |werk=S. W. R. Aktuell |datum=2023-11-19 |abruf=2023-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von 2012 bis 2022 war er einer der fünf [[CDU-Bundesvorstand|stellvertretenden CDU-Vorsitzenden]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[spiegel.de]] vom 8. Dezember 2018: [http://www.spiegel.de/politik/deutschland/cdu-wen-die-delegierten-noch-in-spitzenaemter-gewaehlt-hat-a-1242671.html &amp;#039;&amp;#039;Wen die CDU in Spitzenämter gewählt hat&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Mandate ==&lt;br /&gt;
Von 1989 bis 2016 gehörte Strobl dem [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] seiner Heimatstadt Heilbronn an und war von 1997 bis 2003 Vorsitzender der CDU-[[Fraktion (Politik)|Fraktion]]. 1994 bis 2012 war er Mitglied im [[Regionalverband Heilbronn-Franken]] und Vorsitzender der CDU-Fraktion.&amp;lt;ref&amp;gt;Lebenslauf ([https://im.baden-wuerttemberg.de/de/ministerium/innenminister-thomas-strobl/ im.baden-wuerttemberg.de])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Bundestagswahl 1998|Herbst 1998]] bis Juni 2016 war Strobl [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Hier war er von [[15. Deutscher Bundestag|2002 bis 2005]] Stellvertretender Vorsitzender des [[Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung|Bundestagsausschusses für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung]]; im [[16. Deutscher Bundestag|16.]] und [[17. Deutscher Bundestag|17. Deutschen Bundestag]] war er dessen Vorsitzender. Ab 2009 war er zudem Mitglied des [[Ältestenrat]]es und Vorsitzender der baden-württembergischen CDU-[[Landesgruppe]], außerdem wechselte er sich von 2010 bis 2013 im Vorsitz des [[Vermittlungsausschuss]]es vierteljährlich mit [[Jens Böhrnsen]], dem Vertreter des [[Bundesrat (Deutschland)|Bundesrates]], ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strobl zog stets als direkt gewählter Abgeordneter des [[Bundestagswahlkreis Heilbronn|Bundestagswahlkreises Heilbronn]] in den [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] ein. Bei der [[Bundestagswahl 2013]] erhielt er hier 51,4 % (2009: 44,2 %, 2005: 50,3 %) der [[Erststimme]]n. Am 3. Juni 2016 legte er, nachdem er zum Landesminister ernannt worden war, sein Mandat nieder; für ihn rückte [[Iris Ripsam]] in den Bundestag nach. Er war bis dahin Mitglied der [[Europa-Union Parlamentariergruppe Deutscher Bundestag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Mai 2016 wurde er im [[Kabinett Kretschmann II]] zum Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, stellvertretenden Ministerpräsidenten und Landesbeauftragten für Vertriebene und Spätaussiedler in Baden-Württemberg ernannt. Bei der [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2021]] kandidierte er im [[Landtagswahlkreis Heilbronn]] erfolglos für ein Mandat. Seit dem 12. Mai 2021 ist er im [[Kabinett Kretschmann III]] weiterhin stellvertretender Ministerpräsident und Minister des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen. Bei der [[Wahl zum 18. Landtag von Baden-Württemberg|Landtagswahl 2026]] kandidierte er erneut im Wahlkreis Heilbronn sowie auf Platz 4 der CDU-Landesliste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexander Hettich |url=https://www.stimme.de/heilbronn/landkreis-heilbronn/thomas-strobl-landtagswahl-cdu-kandidat-2026-innenminister-heilbronn-stimmen-gegenstimmen-konkurrenz-zweitkandidat-richter-lobmueller-art-5039087 |titel=Heilbronner CDU nominiert Thomas Strobl für Landtagswahl |werk=stimme.de |datum=2025-04-01 |abruf=2025-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Vorschlag der CDU-Landtagsfraktion Baden-Württemberg war Strobl Mitglied der [[Liste der Mitglieder der 17. Bundesversammlung (Deutschland)|17. Bundesversammlung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Volker Müller |url=https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2022/kw06-bundesversammlung-delegierte-879178 |titel=Deutscher Bundestag - Von den Landesparlamenten entsandte Mitglieder der Bundesversammlung,… |sprache=de |abruf=2022-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
Strobl ist Mitglied der [[Pflichtschlagend|pflichtschlagenden]] Heidelberger [[Studentenverbindung]] [[Alte Leipziger Landsmannschaft Afrania]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.afrania.de/content/geschichte.php5 &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte Afranias&amp;#039;&amp;#039;] Internetpräsenz der Landsmannschaft Afrania (abgerufen am 30. Juni 2011).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kas.de/de/web/geschichte-der-cdu/personen/biogramm-detail/-/content/thomas-strobl-v1 |titel=Thomas Strobl |datum=1960-03-17 |sprache=de-DE |abruf=2025-04-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit September 2014 ist er Botschafter des Vereins &amp;#039;&amp;#039;miteinander e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;, der sich für Projekte für Kinder und Jugendliche engagiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.miteinander.org/ miteinander.org]&amp;lt;/ref&amp;gt; Strobl ist Mitglied des Heilbronner Vereins &amp;#039;&amp;#039;Württemberger Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wuerttemberger-gesellschaft.de/ Württemberger Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist langjähriges Mitglied der [[Europa-Union Deutschland]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://euhn.eu/wir Website der EUROPA-UNION Heilbronn], abgerufen am 26. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionen ==&lt;br /&gt;
=== Internetsperren ===&lt;br /&gt;
Strobl unterstützte den Versuch von Bundesfamilienministerin [[Ursula von der Leyen]], Internetseiten zur Bekämpfung der [[Kinderpornografie]] zu sperren (vgl. [[Sperrung von Webseiten in Deutschland#Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsnetzen|Gesetz zur Bekämpfung der Kinderpornografie in Kommunikationsnetzen]]).&lt;br /&gt;
Im Juni 2009 äußerte Strobl gegenüber [[abgeordnetenwatch.de]], dass er die von von der Leyen initiierte [[Sperrung von Webseiten in Deutschland#Gesetz zur Bekämpfung der Kinderpornografie in Kommunikationsnetzen (2009)|Infrastruktur zur Sperrung von Webinhalten]], die eigentlich nur für kinderpornografische Inhalte angewendet werden soll, auch zur Sperrung von sogenannten [[Killerspiel]]en zu verwenden gedenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/netzwelt/web/zensurdebatte-cdu-abgeordneter-will-netzfilter-auf-online-spiele-ausweiten-a-629905.html &amp;#039;&amp;#039;CDU-Abgeordneter will Netzfilter auf Onlinespiele ausweiten.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel.&amp;#039;&amp;#039; 11. Juni 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heise.de/newsticker/meldung/CDU-Politiker-prueft-Websperren-fuer-Gewaltspiele-ernsthaft-183689.html &amp;#039;&amp;#039;CDU-Politiker prüft Websperren für Gewaltspiele „ernsthaft“.&amp;#039;&amp;#039;] Heise online, 16. Juni 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/zensur-von-killerspielen-cdu-politiker-bekraeftigt-forderung-nach-ausweitung-der-netz-sperren-a-631341.html &amp;#039;&amp;#039;Zensur von „Killerspielen“: CDU-Politiker bekräftigt Forderung nach Ausweitung der Netz-Sperren.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel.&amp;#039;&amp;#039; 19. Juni 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Nachfrage des &amp;#039;&amp;#039;[[Kölner Stadt-Anzeiger]]s&amp;#039;&amp;#039; erklärte Strobl: &amp;lt;blockquote&amp;gt;„Wir prüfen das ernsthaft … wir gehen nach Winnenden nicht zur Tagesordnung über. Wenn es einen Nachweis gibt, dass sich Killerspiele negativ auf das Verhalten Jugendlicher auswirken, dann kann das Internet kein rechtsfreier Raum sein.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.presseportal.de/pm/66749/1425454/koelner_stadt_anzeiger &amp;#039;&amp;#039;Auch Killerspiele sperren.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Kölner Stadtanzeiger.&amp;#039;&amp;#039; 18. Juni 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorratsdatenspeicherung ===&lt;br /&gt;
Nachdem der Europäische Gerichtshof im April 2014 die EU-Richtlinie zur [[Vorratsdatenspeicherung]] für rechtswidrig erklärt hatte, forderte Strobl im selben Monat eine Einführung auch ohne neue EU-Richtlinie.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/aktuell/politik/cdu-vize-strobl-fuer-alleingang-bei-vorratsdatenspeicherung-12905995.html &amp;#039;&amp;#039; CDU-Vize Strobl für deutschen Alleingang.&amp;#039;&amp;#039;] faz.net, 23. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlcomputer ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Wahlgerät|Wahlcomputerurteil]] des [[Bundesverfassungsgericht]]s vom 3. März 2009 sagte Strobl, zu dieser Zeit Vorsitzender des Wahlprüfungsausschusses: „Ich bin als Abgeordneter nicht dazu da, zu kontrollieren, ob die Exekutive ihre Arbeit richtig macht“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hipp&amp;quot;&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/deutschland/wahlcomputer-urteil-blamage-fuer-die-blackbox-freunde-a-611148.html &amp;#039;&amp;#039;Wahlcomputer-Urteil: Blamage für die Blackbox-Freunde.&amp;#039;&amp;#039;] [[Spiegel Online]], 3. März 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Presseerklärung vor der Verkündung des Urteils erklärte er, dass der Wahlprüfungsausschuss festgestellt habe, dass Wahlen mit diesen Geräten als sicher anzusehen seien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hipp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stuttgart 21 ===&lt;br /&gt;
Strobl ist Befürworter des Bahnhofsprojektes [[Stuttgart 21]]. Dabei unterstellte er [[Walter Sittler]], einem der prominentesten Gegner des Projektes, ein „mangelndes Demokratieverständnis“ und bezeichnete Sittler als „jemand, der in Wahrheit mit unserer Demokratie nichts am Hut hat“, da Sittlers Vater einst Mitglied in der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] war. In den Medien wurde Strobl anschließend für diese „[[Sippenhaft]]“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/art4319,695226 |text=&amp;#039;&amp;#039;Thomas Strobl nimmt Sittler in Sippenhaft&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20101101205447}}. [[Südwest Presse]], 30. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; kritisiert. In einem Newsletter hatte Strobl ein Foto Sittlers veröffentlicht und mit der Behauptung versehen: „Sein Vater war Nazi-Funktionär und arbeitete für Reichspropagandaminister Joseph Goebbels: Walter Sittler, Propagandist der S21-Bewegung.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/deutschland/s21-gegner-sittler-nazi-vergleich-von-cdu-generalsekretaer-empoert-opposition-a-726768.html &amp;#039;&amp;#039;S21-Gegner Sittler: Nazi-Vergleich von CDU-Generalsekretär empört Opposition&amp;#039;&amp;#039;]. [[Spiegel Online]], 2. November 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.spiegel.de/media/0,4906,24694,00.pdf |text=Umstrittene Passage (PDF-Datei; 541&amp;amp;nbsp;kB) |wayback=20101128070159}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Aussage Sittlers war sein Vater kein Funktionär, sondern NSDAP-Mitglied und habe nicht für das Reichspropagandaministerium, sondern für das Auswärtige Amt gearbeitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ311&amp;quot;&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/stuttgart-nazi-entgleisung-dialogfuehrer-in-erklaerungsnot-1.1018969 &amp;#039;&amp;#039;Stuttgart 21: Nazi-Entgleisung - Dialogführer in Erklärungsnot&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 3. November 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach entsprechenden Aufforderungen entschuldigte sich Strobl schließlich für seinen [[Nazi-Vergleich]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ311&amp;quot; /&amp;gt; er sei „über das Ziel hinausgeschossen“. Sittler akzeptierte seine Entschuldigung. Die [[SPD-Bundestagsfraktion]] sah Strobl dennoch als Vorsitzenden des Vermittlungsausschusses für Stuttgart 21 nicht mehr haltbar und forderte personelle Konsequenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Strobl setzte sich Anfang 2013 für die rechtliche Gleichstellung von [[Lebenspartnerschaftsgesetz|Lebenspartnerschaften]] mit der [[Ehe]] beim [[Ehegattensplitting]] ein. Er sagte der &amp;#039;&amp;#039;[[Bild (Zeitung)|Bild-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;: „Ich halte es für sinnvoll, mit der nun vom Verfassungsgericht vorgeschriebene[n] Sukzessivadoption gleichzeitig auch das Ehegattensplitting für Homo-Paare einzuführen, statt darauf zu warten, bis uns Karlsruhe auch diese Gleichstellung vorschreibt.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/politik/deutschland/article113830558/CDU-Vize-will-Ehegattensplitting-fuer-Homo-Paare.html &amp;#039;&amp;#039;CDU-Vize will Ehegattensplitting für Homo-Paare.&amp;#039;&amp;#039;] welt.de, 22. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/politik/deutschland/article114126994/Kanzlerin-Merkel-bricht-Wende-bei-der-Homo-Ehe-ab.html &amp;#039;&amp;#039;Kanzlerin Merkel bricht Wende bei der Homo-Ehe ab.&amp;#039;&amp;#039;] welt.de, 4. März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flüchtlinge in Deutschland ===&lt;br /&gt;
Strobl sprach sich im Herbst 2015 angesichts [[Flüchtlingskrise in Deutschland ab 2015|der damaligen Flüchtlingssituation]] für Gesetzesverschärfungen im [[Asylrecht (Deutschland)|Asylrecht]], das [[Asylpaket]] von CDU/CSU, aus. In der Bundestagsdebatte dazu sagte Strobl: „Die Gesetze macht bei uns in Deutschland nicht der Prophet, die macht bei uns in Deutschland das Parlament.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.ndr.de/info/Deutschland-geraet-ins-Wanken,audio258134.html |text=ndr.de: &amp;#039;&amp;#039;„Deutschland gerät ins Wanken“ NDR Info – Der satirische Wochenrückblick - 2. Oktober 2015&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 2016 warf Strobl in einer TV-Debatte der [[AfD]] vor, eine antieuropäische und antichristliche Partei zu sein, die das [[Abendland]] verrate. „Christen machen nicht die Tür zu gegenüber Leuten, die vor Gewalt und Not fliehen“, so Strobl.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/vermischtes/article158019275/Die-Kanzlerin-des-Willkommens-ist-laengst-nicht-mehr-da.html „Die Kanzlerin des Willkommens ist längst nicht mehr da“], Die Welt Online, zuletzt gesehen am 9. September 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im November 2016 sagte er, es brauche „Herz und Härte“; er sei „nicht bereit, massive, importierte Kriminalität zu akzeptieren“.&amp;lt;ref&amp;gt;zeit.de vom 23. November 2016: [http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-11/thomas-strobl-cdu-angela-merkel-kanzlerkandidatur/komplettansicht Interview]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;zeit.de vom 28. November 2016: [http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-11/fluechtlinge-thomas-strobl-abschiebung CDU-Vize fordert drastische Verschärfung der Abschiebepraxis]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem CDU-Parteitag 2016 wurden von Strobl beantragte Änderungen zu verschärften Abschieberegelungen&lt;br /&gt;
weitgehend in den Leitantrag übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;FAZ.net: [https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/cdu-vize-thomas-strobl-spricht-im-interview-ueber-merkel-14562439.html Interview] (7. Dezember 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;zeit.de vom 7. Dezember 2016: [http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-12/abschiebungen-cdu-parteitag-fluechtlinge-eu-tuerkei-pakt Abschreckende Abschottung] (Kommentar).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2018 forderte Strobl Bundeskanzlerin Merkel dringlich auf, sich für eine „nachhaltige Reform“ der [[Dublin-Verfahren]] und des [[Asylpolitik der Europäischen Union|Europäischen Asylsystems]] einzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;FAZ.net vom 27. Juni 2018: [http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/cdu-vize-strobl-setzt-merkel-bei-asylpolitik-unter-druck-15662534.html &amp;#039;&amp;#039;Strobl setzt Merkel bei Asylpolitik unter Druck&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den [[Ausschreitungen und Plünderungen in Stuttgart 2020]] forderte Strobl im Interview mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Bild (Zeitung)|Bild]]&amp;#039;&amp;#039;, man solle „es mit [[Multikulti]] nicht übertreiben“.&amp;lt;ref&amp;gt;deutschlandfunk.de vom 24. Juni 2020: [https://www.deutschlandfunk.de/debatten-ueber-hintergruende-krude-thesen-zur-krawallnacht.2852.de.html?dram:article_id=479816 &amp;#039;&amp;#039;Krude Thesen zur Krawallnacht von Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cannabisgesetz ===&lt;br /&gt;
Die im Februar 2024 vom [[Kabinett Scholz]] beschlossene [[Legalisierung von Cannabis]] lehnt Strobl ab. Unter anderem monierte er im März 2024, dass die [[Liste der amtierenden deutschen Landesinnenminister|Innenminister der Länder]] dabei übergangen wurden: „Die Diskussion beim Cannabis-Gesetz ist völlig verrutscht: Es muss uns doch darum gehen, die Menschen im Land wirksam vor den negativen Folgen des Cannabis-Konsums zu schützen – und nicht, Alternativen zum Schwarzmarkt anzubieten und damit obendrein ein Bürokratiemonster für Polizei und Justiz aufzubauen. […] Die Ampel-Arroganz gegenüber allen 16 Innenministern, die unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit vor der Cannabis-Freigabe warnen, ist unerträglich.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://im.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/cannabislegalisierung-innenminister-von-cdu-und-csu-wollen-klage-pruefen im.badenwuerttemberg.de] Cannabislegalisierung – Innenminister wollen Klage prüfen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Polizei-Affäre ==&lt;br /&gt;
2022 ermittelte die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen Strobl wegen des Verdachts der [[Anstiftung (Deutschland)|Anstiftung]] zur [[Verbotene Mitteilungen über Gerichtsverhandlungen|verbotenen Mitteilung über Gerichtsverhandlungen]] gemäß {{§|353d|StGB|buzer}} [[Strafgesetzbuch (Deutschland)|StGB]], der die Veröffentlichung einer Anklageschrift oder anderer amtlicher Dokumente eines Strafverfahrens verbietet, bevor sie in öffentlicher Verhandlung erörtert wurden. Strobl hatte am 4. Mai 2022 in einer Sondersitzung des Innenausschusses des [[Landtag von Baden-Württemberg|Landtags Baden-Württemberg]] bestätigt, ein offizielles Schreiben des Anwalts des Inspekteurs der Polizei Baden-Württemberg, Andreas Renner, an einen Journalisten weitergegeben zu haben. Es sei ihm dabei darum gegangen, „Schaden von der Landespolizei abzuwenden“, sagte Strobl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=SWR Aktuell |url=https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/druck-auf-strobl-und-kretschmann-nimmt-zu-100.html |titel=Vorwurf der Weitergabe von Dienstgeheimnissen: Druck auf Strobl und auch Kretschmann nimmt zu |sprache=de |abruf=2022-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Renner steht unter Verdacht, einer Kriminalkommissarin, die in den [[Höherer Dienst|höheren Dienst]] wechseln wollte, gegen Sex eine Beförderung angeboten zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://taz.de/Machtmissbrauch-in-Baden-Wuerttemberg/!5816040/ |titel=Machtmissbrauch in Baden-Württemberg: Beförderung gegen Sex |sprache=de |abruf=2022-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall ging als „Strobl-Affäre“ durch die Presse und sorgte für viel Kritik an Strobl.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/politik/deutschland/2022-06/baden-wuerttemberg-thomas-strobl-untersuchungsausschuss |titel=Landtag setzt Untersuchungsausschuss zu Strobl-Affäre ein |werk=[[Zeit Online]] |datum=2022-06-01 |abruf=2022-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[SPD Baden-Württemberg|SPD]], [[FDP Baden-Württemberg|FDP/DVP]] und [[AfD Baden-Württemberg|AfD]] forderten zunächst Strobl zum Rücktritt auf und später von Ministerpräsident [[Winfried Kretschmann]], Strobl zu entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=SWR Aktuell |url=https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stoch-fordert-ruecktritt-von-strobl-100.html |titel=Stoch fordert Rücktritt von Strobl |sprache=de |abruf=2022-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwaebische.de/sueden/baden-wuerttemberg_artikel,-was-muss-in-diesem-land-noch-passieren-damit-ein-minister-entlassen-wird-_arid,11569184.html |titel=Landtag lehnt Entlassung Strobls ab – Regierungsfraktionen stehen hinter Strobl |sprache=de |abruf=2022-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.goodnews4.de/nachrichten/daily-news/item/ministerpraesident-kretschmann-erklaert-innenminister-thomas-strobl |titel=Ministerpräsident Kretschmann erklärt Innenminister Thomas Strobl sein Vertrauen – „Die Sache ist für mich geklärt“ – Rücktrittsforderungen von FDP und AfD |sprache=de-DE |abruf=2022-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gossner-im-landtag.de/hans-juergen-gossner-mdl-strobls-ruecktritt-allein-reicht-nicht |titel=Strobls Rücktritt allein reicht nicht |datum=2022-10-21 |sprache=de-DE |abruf=2022-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gossner-im-landtag.de/hans-juergen-gossner-mdl-strobl-ist-als-minister-untragbar |titel=Strobl ist als Minister untragbar |datum=2022-10-26 |sprache=de-DE |abruf=2022-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Polizeigewerkschaften kritisierten Strobl in diesem Zusammenhang,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=SWR Aktuell |url=https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/druck-auf-strobl-und-kretschmann-nimmt-zu-100.html |titel=Vorwurf der Weitergabe von Dienstgeheimnissen: Druck auf Strobl und auch Kretschmann nimmt zu |sprache=de |abruf=2022-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenso der Geschäftsführer des Landesverbands Baden-Württemberg des [[Deutscher Journalisten-Verband|Deutschen Journalisten-Verbands]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=https://www.merkur.de/deutschland/baden-wuerttemberg/gewerkschaft-strobl-schiebt-schwarzen-peter-anderen-zu-zr-91524256.html |date=2024-02-28 |bot=2024-02-28 18:01:12 TabellenBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut SPD und FDP könnte es sich bereits bei der Ernennung Renners auf Betreiben Strobls hin um [[Machtmissbrauch]] durch Strobl gehandelt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 2022 stimmten alle Fraktionen des Landtags dafür, einen Untersuchungsausschuss zur Klärung der Affäre einzusetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Oktober 2022 wurde berichtet, dass Strobl das Angebot der Staatsanwaltschaft annehme, eine [[Auflage (Justiz)|Auflage]] von 15.000 € zu bezahlen, damit das [[Einstellung des Strafverfahrens (Deutschland)|Strafverfahren eingestellt]] werde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/strobl-affaere-spitzt-sich-zu-sondersitzung-fraktion-100.html |titel=Strobl akzeptiert Angebot der Staatsanwaltschaft und zahlt 15.000 Euro – für Kretschmann ist die Sache &amp;quot;geklärt&amp;quot; |hrsg=SWR Aktuell |datum=2022-10-21 |sprache=de |abruf=2022-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsident]] [[Joachim Gauck]] zeichnete Strobl 2015 mit dem [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande aus, das ihm am 16. Dezember von [[Präsident des Deutschen Bundestages|Bundestagspräsident]] [[Norbert Lammert]] überreicht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.thw-lhv-baden-wuerttemberg.de/bundesverdienstkreuz-fuer-thomas-strobl-mdb/ |titel=Bundesverdienstkreuz für Thomas Strobl MdB |werk=thw-lhv-baden-wuerttemberg.de |abruf=2024-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.thomas-strobl.de/index.php?ka=1&amp;amp;ska=1&amp;amp;idn=709&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikinews|Kategorie:Thomas Strobl|Thomas Strobl}}&lt;br /&gt;
* [http://www.thomas-strobl.de/ Website von Thomas Strobl]&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Thomas Strobl}}&lt;br /&gt;
* {{cducsu.de|Thomas Strobl}}&lt;br /&gt;
* {{Abgeordnetenwatch|thomas_strobl-575-37993}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett des Landes Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Innenminister von Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Amtierende deutsche Landesinnenminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste amtierende deutsche Landesdigitalminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landesvorsitzende der CDU Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1017141150|VIAF=218020420}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strobl, Thomas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Bundesvorstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteivorsitzender der CDU Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellvertretender Ministerpräsident (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Jungen Union]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landsmannschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrat (Heilbronn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Europa-Union Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Strobl, Thomas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. März 1960&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heilbronn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-64470-5</name></author>
	</entry>
</feed>