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	<title>Thomas Steinfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thomas Steinfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Mai]] [[1954]] in [[Leverkusen]]) ist ein deutscher [[Journalist]], [[Literaturkritiker]], [[Übersetzer]] und [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Steinfeld wuchs in [[Bielefeld]]-[[Sennestadt]] auf und legte an der [[Hans-Ehrenberg-Schule]] das Abitur ab. Anschließend studierte er [[Germanistik]] und [[Musikwissenschaft]] in [[Marburg]] und [[Berlin]]. 1983 wurde er mit einer Arbeit über [[Hegel]]s [[Ästhetik]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Danach arbeitete er als Übersetzer und Deutschlehrer in [[Schweden]]. Von 1984 bis 1986 lehrte Steinfeld an der [[University of Calgary]] und von 1986 bis 1990 an der [[Universität Montreal|Université de Montréal]] deutsche Sprache, [[Literaturwissenschaft]] und [[Zeitgeschichte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in Kanada begann er, für das [[Feuilleton]] der [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]] zu schreiben. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland war er zunächst [[Verlagslektor]] in [[Stuttgart]]. Anfang 1994 wurde Steinfeld dann Literaturredakteur der FAZ, von Februar 1997 an leitete er das Ressort „Literatur und literarisches Leben“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 wechselte Steinfeld als leitender Redakteur ins Feuilleton der [[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]]. Beginnend im Frühjahr 2006 war er Titularprofessor für [[Kulturwissenschaft]]en an der [[Universität Luzern]]. Dort lehrte er bis 2018, danach noch an der Universität Basel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Januar 2007 bis Dezember 2013 leitete er gemeinsam mit [[Andrian Kreye]] das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Von Januar 2014 bis Dezember 2018 war Steinfeld SZ-Kulturkorrespondent in Venedig. Seitdem arbeitet er frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024 wurde ihm von der [[Universität Uppsala]] die Ehrendoktorwürde verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uu.se/institution/moderna-sprak/nyheter/arkiv/2024-10-10-thomas-steinfeld-ny-hedersdoktor |titel=Thomas Steinfeld ny hedersdoktor - Uppsala universitet |datum=2024-10-10 |sprache=sv |abruf=2025-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Steinfeld hat zahlreiche Bücher verfasst, darunter eine Ideen- und Kulturgeschichte der Stadt [[Weimar]] (&amp;#039;&amp;#039;Weimar&amp;#039;&amp;#039;, 1998), eine Phänomenologie der populären Musik (&amp;#039;&amp;#039;Riff. Tonspuren des Lebens&amp;#039;&amp;#039;, 2000), eine systematische Darstellung der Philologie (&amp;#039;&amp;#039;Der leidenschaftliche Buchhalter&amp;#039;&amp;#039;, 2004) und einen Buchessay über Leben und Wirken des schwedischen Künstlerarztes [[Axel Munthe]] (&amp;#039;&amp;#039;Der Arzt von San Michele. Axel Munthe und die Kunst, dem Leben einen Sinn zu geben&amp;#039;&amp;#039;, 2007). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Büchern veröffentlicht er Essays in Zeitschriften ([[Merkur (Zeitschrift)|Merkur]], [[Kursbuch]], [[Akzente (Zeitschrift)|Akzente]]) und schreibt immer wieder auch für schwedische Publikationen ([[Axess]], [[Svenska Dagbladet]], [[Sveriges Radio]]). Er ist Autor mehrerer Filmessays, darunter &amp;#039;&amp;#039;Rousseau. Wie man in seiner Utopie verreckt&amp;#039;&amp;#039; (zusammen mit [[Eberhard Rathgeb]], [[SWR]] 1994) und &amp;#039;&amp;#039;Exil, Eden, Endstation. Die Luftschlösser von Capri&amp;#039;&amp;#039; (zusammen mit [[Thomas Schmitt (Künstler)|Thomas Schmitt]], [[Arte]] 2004). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Ralph Jentsch]] und [[Lothar Müller (Journalist)|Lothar Müller]] gab er die Romane &amp;#039;&amp;#039;Kaputt&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die Haut&amp;#039;&amp;#039; von [[Curzio Malaparte]] im [[Zsolnay Verlag]] neu heraus. Schwedischen Themen gewidmet sind auch das mit [[Staffan Lamm]] verfasste Buch über das [[Kollektivhaus]] (&amp;#039;&amp;#039;Das Kollektivhaus. Utopie und Wirklichkeit eines Wohnexperiments&amp;#039;&amp;#039;, 2006) und seine Edition von [[August Strindberg]]s Reportagen &amp;#039;&amp;#039;Unter französischen Bauern&amp;#039;&amp;#039;, die 2009 in der Buchreihe [[Die andere Bibliothek]] erschien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 2010 veröffentlichte Steinfeld die Monographie „Der Sprachverführer – die deutsche Sprache, was sie ist, was sie kann“. Die Kritikerin [[Ursula März]] nannte das Buch in der [[Die Zeit|Zeit]] (20. Januar 2011&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/2011/03/L-S-Steinfeld zeit.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;) das „Ergebnis eines langen, intensiven Leselebens“, das in jeden Haushalt gehöre. Im Jahr 2014 legte er die erste vollständige deutsche Übersetzung von [[Selma Lagerlöf]]s Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen|Nils Holgerssons underbara resa genom Sverige]]&amp;#039;&amp;#039; vor.&amp;lt;ref&amp;gt;FAZ, 29. November 2014, S. L8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für diese Arbeit stand Steinfeld auf der Shortlist zum [[Preis der Leipziger Buchmesse]] 2015 in der Kategorie „Übersetzung“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/de/Nominierungen/Uebersetzung/ |text=Archivierte Kopie |wayback=20150315064725}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einem Aufenthalt am [[Kulturwissenschaftliches Kolleg Konstanz|Kulturwissenschaftlichen Kolleg]] Konstanz ging der Essay Ich will, ich kann hervor ([[Konstanz University Press]], 2016), der die Entwicklung des Konzepts „Selbstoptimierung“ auf den späten Neukantianismus, die Anfänge des logischen Empirismus und Lebensphilosophen wie [[Broder Christiansen]] und Ludwig Klages zurückverfolgt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-24931&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2017 veröffentlichte Steinfeld die Monographie &amp;#039;&amp;#039;Herr der Gespenster. Die Gedanken des Karl Marx&amp;#039;&amp;#039;. Der Historiker [[Gerd Koenen]] nannte dieses Buch in einer Rezension in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (25. November 2017) eine „luzide Rekonstruktion“.&amp;lt;ref&amp;gt;Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. November 2017, Literaturbeilage&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Steinfeld mehrere Jahre in Italien gelebt hatte, veröffentlichte er 2020 das Buch &amp;#039;&amp;#039;Italien. Porträt eines fremden Landes&amp;#039;&amp;#039;. Von einer „Schönheit, die das Herz zerreisst“, sprich der Rezensent Clemens Klünemann in der NZZ bei der Lektüre dieses Werkes.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.nzz.ch/feuilleton/italien-in-den-augen-von-thomas-steinfeld-ld.1583663&amp;lt;/ref&amp;gt; Andreas Rossmann erklärte in der [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]] (7. März 2020), Steinfeld habe das Genre des &amp;quot;intellektuellen Reisebuchs&amp;quot; wiederbelebt: „So hat lange keiner mehr das ganze Italien in den kritischen Blick genommen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. März 2020, S. L 11&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Buch liegt mittlerweile in einer sechsten, aktualisierten Ausgabe vor.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.rowohlt.de/buch/thomas-steinfeld-italien-9783737101462&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinfelds Goethe-Biografie wurde von der Kritik positiv aufgenommen. „Mitreißend“ nannte der Literaturwissenschaftler [[Kai Sina]] in der [[Die Zeit|Zeit]] (14. März 2024) das Buch: eine „durch und durch realistische Biografie, die niemandem etwas vormacht und gerade deshalb so fasziniert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Florian Balke erklärte in der [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]] (16. März 2024), die Biografie sei „pointiert und paradoxal“, „kenntnisreich und überaus lesbar“. [[Hannah Lühmann]] schrieb in der [[Welt am Sonntag]] (17. März 2024), man müsse Steinfeld „für dieses Buch bewundern. Es wirkt wirklich, als wäre er dabeigewesen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kurt Kister]] meinte in der [[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]] (23. November 2024), das Buch sei „souverän“: „Als Leser, dies ist Steinfelds Verdienst als Erzähler und Einordner, kommt man Goethe in dieser glänzenden Biografie so nahe, wie man es möchte.“ Der Literaturkritiker [[Ijoma Mangold]] urteilte in &amp;quot;[[Die Zeit]]&amp;quot;: &amp;quot;Dieses Buch über den deutschen Klassiker sollte selber einer werden.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/2025/49/buchempfehlung-weihnachten-literatur-belletristik |titel=Welche Bücher wir zum Fest empfehlen |abruf=2026-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2025 erschien Steinfelds Buch &amp;quot;Rauschen in der Nacht. Die Wildgans - eine Geschichte des 20. Jahrhunderts: die Geschichte eines symbolischen Vogels, in dem sich die die ideologischen Fantasien der Zeit von etwa 1870 bis heute konzentrieren. &amp;quot;Ein Gang durch die Zeitgeschichte, die man so bisher noch nie durchschritten hat&amp;quot;, erklärte [[Joseph Hanimann]] in der &amp;quot;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung&amp;quot;]] über ein &amp;quot;elegante(s), mit persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen aufgelockerte(s)&amp;quot; Werk.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/sachbuch/darwin-lorenz-haeckel-wie-die-wildgans-kulturgeschichte-schrieb-110784353.html |titel=Wer ihren Bahnen folgt, versteht die Geschichte eines ganzen Jahrhunderts |abruf=2026-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bravourös&amp;quot;, meinte der Kritiker [[Paul Jandl]] in der &amp;quot;[[Neue Zürcher Zeitung|Neuen Zürcher Zeitung]]&amp;quot;: &amp;quot;Man staunt, wie sehr die Zugvögel zum Wappentier für Politik und menschliche Sehnsüchte wurden&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nzz.ch/feuilleton/wissen-wie-die-welt-funktioniert-das-sind-die-besten-sachbuecher-im-herbst-ld.1901435 |titel=In diesen Herbstbüchern finden Sie Antworten auf die grossen Fragen der Gegenwart: von der CIA über Israel bis Hiroshima |abruf=2026-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  &amp;quot;Steinfelds Buch beeindruckt, weil es noch die verborgensten Nistplätze der Wildgansfaszination aufstöbert&amp;quot;, schrieb der Literaturwissenschaftler [[Erhard Schütz|Erhart Schütz]] in der &amp;quot;[[Welt am Sonntag]]&amp;quot;: &amp;quot;eine gänslich faszinierende Geschichte&amp;quot; (4. Januar 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Schweizer Reisekonzern [[Kuoni]] gestaltete Steinfeld, zusammen mit Wolfgang Scheppe, die Broschüre „A Better Tomorrow – Die Zukunft des Reisens“. Das Heft, das Teil des Jahresberichts 2011 und in Gestalt einer Tageszeitung aufgemacht ist, wurde mehrmals ausgezeichnet, unter anderem mit dem „[[Red dot design award|Red Dot Design Award]]: The Best of the Best“ für Communication Design und den IF Communication Award 2012 in Gold. Im Frühjahr 2011 gab Steinfeld ein Themenheft der [[Neue Rundschau|Neuen Rundschau]] (S. Fischer Verlag) zum Thema „Okkultismus“ heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinfeld war Mitglied des Beirats „Literatur und Wissenschaft“ des [[Goethe-Institut]]s (2000–2007). Er war Mitglied im Hochschulrat der [[Akademie der Bildenden Künste München]] und ist Stiftungsratsmitglied der Stiftung Lucerna. 2015 deckte Steinfeld den [[Fall Karl Waldmann]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroverse um Kriminalroman &amp;#039;&amp;#039;Der Sturm&amp;#039;&amp;#039; (2012) ==&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit [[Martin Winkler (Autor)|Martin Winkler]] schrieb Steinfeld unter dem gemeinsamen Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Per Johansson&amp;#039;&amp;#039; den [[Schwedenkrimi]] &amp;#039;&amp;#039;Der Sturm&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel2012&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spiegel.de/kultur/literatur/krimi-affaere-um-frank-schirrmacher-steinfeld-outet-sich-als-sturm-autor-a-850258.html spiegel.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Ein Sturm im deutschen Feuilleton: Der Skandal um den Schwedenkrimi „Der Sturm“ von Thomas Steinfeld alias Per Johansson.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur deutschen Literatur und Sprache (Japanische Gesellschaft für Germanistik, Sektion Tokai).&amp;#039;&amp;#039; Nr. 45, 2013, S. 81–92. [http://hdl.handle.net/10424/5786 &amp;#039;&amp;#039;Volltext des Artikels.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Lüftung des Pseudonyms erfolgte erst auf Druck des Verlags und nach entsprechenden Vorhalten durch [[Richard Kämmerlings]],&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Kämmerlings: [https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article108599900/Vergeltung-Der-grausige-Tod-eines-Grossjournalisten.html &amp;#039;&amp;#039;Vergeltung – Der grausige Tod eines Großjournalisten.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt.&amp;#039;&amp;#039; 14. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Steinfeld vorwarf, sich mit „Rufmord“ an seinem ehemaligen Vorgesetzten Frank Schirrmacher zu rächen. Spiegel Online fasste die Aktion mit dem Satz „Konkurrent tot, Autor blamiert“ zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sebastian Hammelehle: [http://www.spiegel.de/kultur/literatur/wieviel-schirrmacher-steckt-in-thomas-steinfelds-krimi-der-sturm-a-850399.html &amp;#039;&amp;#039;Konkurrent tot, Autor blamiert.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;Spiegel Online.&amp;#039;&amp;#039; 16. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinfeld widersprach daraufhin Kämmerlings’ These, dass die Romanfigur des Mordopfers deutliche Züge des FAZ-Herausgebers [[Frank Schirrmacher]] trage, und erklärte, sie sei größtenteils ein Selbstporträt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel2012&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |date=2021-05-04 |url=http://www.focus.de/magazin/kurzfassungen/focus-34-2012-mordopfer-in-der-sturm-laut-steinfeld-auch-selbstportraet_aid_802463.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Mordopfer in „Der Sturm“ laut Steinfeld auch Selbstporträt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Focus.&amp;#039;&amp;#039; Heft 34, 2012.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Jens Jessen (Journalist)|Jens Jessen]], damals Feuilletonchef der [[Die Zeit|Zeit]], erhob abschließend den Vorwurf gegen „die Literaturjournalisten“, zu „unterschlagen“, was „dem Anschein von Rache und Rufmord widerspricht. Das ist der wahre Rufmord.“&amp;lt;ref&amp;gt;Die Zeit, 23. August 2012. S. 39&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
;als Autor&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Symbolik – Klassik – Romantik. Versuch einer formalanalytischen Kritik der Literaturphilosophie Hegels.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. (Hochschulschriften: Literaturwissenschaft, 63). Königstein/Ts., Forum Academicum in der Verlagsgruppe Athenäum, Hain, Hanstein 1984, ISBN 3-445-02328-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der grobe Ton. Kleine Logik des gelehrten Anstandes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Anton Hain.&amp;#039;&amp;#039; Band 13). Hain, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-445-06013-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weimar.&amp;#039;&amp;#039; Mit Fotografien von [[Barbara Klemm]]. Klett-Cotta, Stuttgart 1998, ISBN 3-608-91941-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Riff. Tonspuren des Lebens.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 2000, ISBN 3-7701-4986-6.&lt;br /&gt;
* Beiträge zu &amp;#039;&amp;#039;Die Reform als Diktat. Zur Auseinandersetzung über die deutsche Rechtschreibung.&amp;#039;&amp;#039; FAZ, Frankfurt am Main 2000, {{DNB|975592262}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der leidenschaftliche Buchhalter. Philologie als Lebensform.&amp;#039;&amp;#039; Carl Hanser, München/Wien 2004, ISBN 3-446-20550-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wallanders Landschaft. Eine Reise durch Schonen.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Vorwort von [[Henning Mankell]]. Ungekürzte Ausgabe. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 2004, ISBN 3-423-20759-0.&lt;br /&gt;
* (mit Staffan Lamm:) &amp;#039;&amp;#039;Das Kollektivhaus. Utopie und Wirklichkeit eines Wohnexperiments.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-10-043924-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Arzt von San Michele. Axel Munthe und die Kunst, dem Leben einen Sinn zu geben&amp;#039;&amp;#039;. Carl Hanser, München/Wien 2007, ISBN 978-3-446-20844-5. Schwedische Fassung unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;En stor man. Axel Munthe och konsten att förse livet med mening&amp;#039;&amp;#039;. Atlantis, Stockholm 2009, ISBN 978-91-7353-208-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Skandinavische Architektur. Von der Einfachheit des Bauens&amp;#039;&amp;#039;. (mit Jon Steinfeld) Deutsche Verlagsanstalt, München 2008, ISBN 978-3-421-03643-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Sprachverführer. Die deutsche Sprache: was sie ist, was sie kann.&amp;#039;&amp;#039; Hanser, München 2010, ISBN 978-3-446-23416-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Selma Lagerlöf&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Kunstverlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-422-07320-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich will, ich kann. Moderne und Selbstoptimierung&amp;#039;&amp;#039;. Konstanz University Press, Konstanz 2016, ISBN 978-3-86253-085-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herr der Gespenster. Die Gedanken des Karl Marx&amp;#039;&amp;#039;. Carl Hanser, München 2017, ISBN 978-3-446-25673-6.&lt;br /&gt;
* mit [[Burkhard Müller (Literaturkritiker)|Burkhard Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Grenzen. Reisen durch die Mitte Europas.&amp;#039;&amp;#039; [[Die Andere Bibliothek]], Berlin 2018, ISBN 978-3-8477-0398-3.&lt;br /&gt;
* mit Frederic Steinfeld: &amp;#039;&amp;#039;Ikea. 100 Seiten&amp;#039;&amp;#039;. Reclam-Verlag, Stuttgart 2019. ISBN 978-3-15-020529-7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Italien. Porträt eines fremden Landes&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt Berlin, Berlin 2020, ISBN 978-3-7371-0058-8.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Süddeutsche Zeitung |url=https://www.sueddeutsche.de/kultur/von-sz-autoren-thomas-steinfeld-ueber-italien-1.5566278 |titel=Thomas Steinfeld über Italien |sprache=de |abruf=2022-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Goethe. Porträt eines Lebens, Bild einer Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt Berlin, Berlin 2024, ISBN 978-3-7371-0059-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rauschen in der Nacht. Die Wildgans – eine Geschichte des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt Berlin, Berlin 2025, ISBN 978-3-7371-0197-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;als Herausgeber&lt;br /&gt;
* zusammen mit Heidrun Suhr: &amp;#039;&amp;#039;In der großen Stadt – Die Metropole als kulturtheoretische Kategorie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Athenäums Monografien: Literaturwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 101). Hain, Frankfurt am Main 1990, ISBN 3-445-08951-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Phänomen Houellebecq.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 2001, ISBN 3-7701-5623-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Einmal und nicht mehr.“ Schriftsteller über das Alter.&amp;#039;&amp;#039; DVA, Stuttgart/München 2001, ISBN 3-421-05449-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was vom Tage bleibt. Das Feuilleton und die Zukunft der kritischen Öffentlichkeit in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-596-16329-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der große Dichter sieht die Dinge größer. Der Klassiker Robert Gernhardt.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt 2009, ISBN 978-3-10-070406-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Übersetzer&lt;br /&gt;
* [[Selma Lagerlöf]]: &amp;#039;&amp;#039;Nils Holgerssons wunderbare Reise durch Schweden.&amp;#039;&amp;#039; Roman. Die Andere Bibliothek, Berlin 2014, ISBN 978-3-8477-0359-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frankfurter Allgemeine Zeitung für Deutschland (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sie redigieren und schreiben&amp;#039;&amp;#039;. Bearbeitet von Ingeborg Lukas. FAZ, Frankfurt am Main 2000, {{ZDB|1418076-5}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122385098}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.sueddeutsche.de/politik/20-jahre-fatwa-gegen-rushdie-der-feind-und-seinesgleichen-1.491960 20 Jahre Fatwa gegen Rushdie - Der Feind und seinesgleichen].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 14. Februar 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122385098|LCCN=n85091134|VIAF=27109054}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steinfeld, Thomas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Süddeutsche Zeitung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Schwedischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Luzern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (München)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steinfeld, Thomas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Mai 1954&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leverkusen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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