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	<title>Thomas Spreiter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T19:28:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thomas_Spreiter&amp;diff=2370909&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;5glogger: Kategorie:Deutscher Emigrant in Südafrika</title>
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		<updated>2023-10-04T04:46:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Deutscher Emigrant in Südafrika&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Thomas Spreiter1.jpg|mini|Pater Thomas Spreiter OSB (Foto von 1900)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thomas Spreiter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Benediktiner|OSB]] (* [[28. Dezember]] [[1865]] in [[Regensburg]] als &amp;#039;&amp;#039;Franz Xaver Spreiter&amp;#039;&amp;#039;; † [[27. Januar]] [[1944]] in [[Vryheid]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;sieber&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Godfrey Sieber |Hrsg=Godfrey Sieber, Cyrill Schäfer |Titel=Thomas Spreiter (1865–1944), Bischof in Ostafrika (1906–1920) und Südafrika (1921–1944) |Sammelwerk=Beständigkeit und Sendung: Festschrift |Verlag=EOS Verlag |Ort=St. Ottilien |Datum=2003 |Seiten=345–350 |Online=[http://www.inkamana.org/ohio/bishops.htm#Spreiter Online] |Abruf=2010-12-16 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Südafrika]]) war ein [[deutsche]]r [[Missionsbenediktiner]] und [[Bischof]]. Er war einer der ersten [[Benediktiner]]mönche, der in [[Deutsch-Ostafrika]] und später Südafrika wirkte. Er war [[Apostolischer Vikar]] des [[Erzbistum Daressalam|Apostolischen Vikariats Daressalam]] in Deutsch-Ostafrika und des [[Bistum Eshowe|Apostolischen Vikariats Eshowe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;history&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Charles George Herbermann |Titel=The Catholic Encyclopedia: An International Work of Reference on the Constitution, Doctrine, discipline, and History of the Catholic Church |Verlag=R. Appleton |Ort=New York |Datum=1914 |Seiten=85 |Online={{Google Buch |BuchID=tQkjAQAAIAAJ |Seite=85}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit und frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Franz Xaver Spreiter wurde in eine tief religiöse katholische Familie des Mittelstands hinein geboren. Schon früh zeigte er Interesse an missionarischer Tätigkeit, jedoch konnte zu Zeiten des [[Kulturkampf]]s kein [[Ordensgemeinschaft|Orden]] missionarisch aktiv werden. Allerdings hatte der benediktinische Visionär [[Andreas Amrhein]] gerade seine [[Benediktinerkongregation von St. Ottilien|St.-Benediktus-Missions-Gesellschaft]] gegründet und eine Einrichtung in [[Reichenbach (Landkreis Cham)|Reichenbach]] unweit von Regensburg eröffnet. Dort begann Spreiter am 29. September 1886 sein [[Noviziat]]. Die Einrichtung war in einem ehemaligen Benediktinerkloster untergebracht und die ersten Jahre waren von Armut und harter Arbeit gekennzeichnet. Außerdem wurde Spreiter Amrheins persönlicher Sekretär. 1887 zog die junge Gemeinschaft in das Kloster [[Erzabtei Sankt Ottilien|Sankt Ottilien]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;sieber&amp;quot; /&amp;gt;, wo Spreiter am 2. Februar 1888 sein [[Ordensgelübde|Gelübde]] ablegte und den [[Ordensname]]n Thomas annahm. Am 28. Juli 1897 empfing er die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;CHbishop&amp;quot;&amp;gt;{{Catholic-hierarchy|Typ=Bischof|ID=bspre|Artikel=Thomas (Franz Xaver) Spreiter|Abruf=2017-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Missionsreise ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hess Boniface leaves England 21.jpg|mini|Die Rückseite einer Gebetskarte unterschrieben von Thomas Spreiter]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1900 reiste Spreiter nach [[Sansibar]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;history&amp;quot; /&amp;gt; Dort wirkten die Benediktiner von Sankt Ottilien seit 1888. 1905 leitete er die Missionsarbeit&amp;lt;ref name=&amp;quot;ludwig&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frieder Ludwig |Titel=Church and state in Tanzania: aspects of changing relationships, 1961–1994 |Verlag=Brill |Datum=1999 |ISBN=90-04-11506-4 |Seiten=23 |Online={{Google Buch |BuchID=BO5G5BimsXIC |Seite=23 |Linktext=Google Buch |KeinText=1}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bis zum Beginn des [[Maji-Maji-Aufstand]]s, in dessen Verlauf Bischof [[Cassian Spiß]] und vier weitere Bischöfe getötet wurden. Als das Missionswerk und sein Leben bedroht wurden, floh Spreiter und kehrte nach Europa zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sieber&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Missionsreise ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr wurde Spreiter am 13. März 1906 zum [[Apostolisches Vikariat|apostolischen Vikar]] berufen und trat damit die Nachfolge von Bischof Spieß an. Zugleich wurde er zum [[Titularbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Thenae|Thenae]]&amp;#039;&amp;#039; ernannt. Die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]] durch den Bischof von [[Bistum Augsburg|Augsburg]] [[Maximilian von Lingg]] fand am 1. Mai 1906 in Sankt Ottilien statt; Mitkonsekrator war der Apostolische Vikar von Sansibar [[Emil August Allgeyer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;CHbishop&amp;quot; /&amp;gt; Noch im selben Jahr kehrte Spreiter nach Afrika zurück, um dort alle missionarischen und Bildungsaktivitäten in seinem Vikariat zu beaufsichtigen. Dazu unternahm er jährlich eine Reise durch sein Missionsgebiet. Das bedeutete, dass er jeweils bis zu sechs Monate unterwegs war und zu Fuß eine Entfernung von etwa 1500 Kilometern zurücklegte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sieber&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] mussten alle Missionsaktivitäten unterbrochen werden. Spreiter wurde in Dar es Salaam bis 1920 unter Hausarrest gestellt und musste am 24. November 1920 zurück nach Deutschland reisen&amp;lt;ref name=&amp;quot;sieber&amp;quot; /&amp;gt; und sein Amt in Sansibar aufgeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CHdiocese&amp;quot;&amp;gt;{{Catholic-hierarchy|Typ=Diözese|ID=ddare|Artikel=Archdiocese of Dar-es-Salaam|Abruf=2017-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritte Missionsreise ===&lt;br /&gt;
Am 27. August 1921 wurde Spreiter zum ersten [[Apostolische Präfektur|Apostolischen Präfekt]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;sieber&amp;quot; /&amp;gt; der aus dem [[Erzbistum Durban|Apostolischen Vikariat Natal]] neugegründeten [[Bistum Eshowe|Apostolischen Präfektur Zululand]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Philippe Denis |Titel=The Dominican friars in Southern Africa: a social history, 1577–1990 |Verlag=Brill |Datum=1998 |ISBN=90-04-11144-1 |Seiten=151 |Online={{Google Buch |BuchID=M3UV2oZFZcIC |Seite=151 |Hervorhebung=Spreiter}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1922 gründete er mit Hilfe anderer deutscher Missionare die [[Herz-Jesu-Abtei Inkamana|Benediktinerabtei Inkamana]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;sieber&amp;quot; /&amp;gt; Drei Jahre später, am 26. Januar 1924, wurde er zum ersten Apostolischen Vikar des umbenannten [[Bistum Eshowe|Apostolischen Vikariats Eshowe]] berufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sieber&amp;quot; /&amp;gt; Er wurde als „unnachgiebig und kompromisslos“&amp;lt;ref&amp;gt;Sieber (1995), S. 389.&amp;lt;/ref&amp;gt; beschrieben. Am 14. Mai 1943 trat er in den Ruhestand und starb am 27. Januar 1944 in der Inkamana-Abtei. Dort wurde er auch beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sieber (1995), S. 387&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Knochenfunde ==&lt;br /&gt;
Während Spreiters Zeit in Sansibar führten die Forscher [[Werner Janensch]] und [[Edwin Hennig]] ihre Expedition nach [[Tendaguru]] durch. Am 30. Mai 1910 besuchte Spreiter das Lager, wo er sich mit Hennig traf. Spreiter zeigte ihm ein Knochenfragment, das er in einem Dorf in der Nähe des Mbalawala-Plateaus gefunden hatte und ein weiteres aus einem Dorf westlich von Kilwa Kivinje. Diese Funde bewiesen, dass Dinosaurierknochen auch noch hunderte Kilometer von Tendaguru gefunden werden konnten, was das ursprüngliche Ziel der Expedition gewesen war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Meier |Titel=African dinosaurs unearthed: the Tendaguru expeditions |Verlag=Indiana UP |Datum=2003 |ISBN=0-253-34214-7 |Seiten=55 |Online={{Google Buch |BuchID=vLWIITj8X-sC |Seite=55 |Hervorhebung=Spreiter}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Godfrey Sieber: &amp;#039;&amp;#039;The Benedictines of Ikamana&amp;#039;&amp;#039;. EOS-Verlag, St. Ottilien 1995, ISBN 978-3-88096-480-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=bishop|ID=bspre}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1131640586|VIAF=8752149489124493810000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spreiter, Thomas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titularbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apostolischer Vikar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Südafrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sankt Ottilien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Regensburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Südafrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benediktiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Tansania)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Daressalam)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Spreiter, Thomas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Spreiter, Franz Xaver&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher römisch-katholischer Bischof&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Dezember 1865&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Regensburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Januar 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Vryheid]], Südafrika&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;5glogger</name></author>
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