<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Thomas_Scharnagel</id>
	<title>Thomas Scharnagel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Thomas_Scharnagel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thomas_Scharnagel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T07:49:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thomas_Scharnagel&amp;diff=1242039&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martin Bahmann: linklfix nach LD Hülsengemüse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thomas_Scharnagel&amp;diff=1242039&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-06T12:20:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linklfix nach LD Hülsengemüse&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thomas Scharnagel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. März]] [[1880]] auf dem Rothof in [[Bamberg]]; † [[7. März]] [[1953]] in [[Freising]]) war ein deutscher [[Saatgut|Saatgutexperte]] und [[Pflanzenzüchter]]. Von 1928 bis 1948 leitete er als Direktor die Bayerische Landessaatzuchtanstalt in [[Fachhochschule Weihenstephan|Weihenstephan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Thomas Scharnagel, Sohn einer alteingesessenen fränkischen Bauernfamilie, studierte seit 1906 Landwirtschaft in Weihenstephan und München. Im selben Jahr wurde er Mitglied im [[Corps Donaria zu Freising-Weihenstephan]]. 1909 nach dem mit „sehr gut“ bestandenen Staatsexamen als wissenschaftlicher Assistent trat er  in die [[Bayerische Landessaatzuchtanstalt]] [[Weihenstephan]] ein. 1911 wurde er zum Kreissaatgutinspektor für Oberbayern und 1921 zum Regierungsrat 1. Klasse und zum Abteilungsleiter ernannt. Als Nachfolger [[Ludwig Kießling]]s leitete er von 1928 bis 1949 diese Saatzuchtanstalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bayerische Landessaatzuchtanstalt hat Scharnagel in den zwanzig Jahren seines Direktorats zu einer Institution von internationaler Bedeutung ausgebaut. Sein persönlicher Forschungsschwerpunkt war die Züchtung ertragreicher [[Weizen|Weizensorten]] mit hoher [[Backqualität]]. Die unter seiner Leitung entstanden Weizensorten „Tassilo“, „Walthari“ und „Tacca“ fanden auch außerhalb Bayerns weite Verbreitung. Nachhaltig förderte Scharnagel auch die [[Pflanzenzüchtung|Qualitäts- und Resistenzzüchtung]] bei anderen Kulturpflanzenarten, z. B. bei [[Kartoffel]]n, [[Ölpflanzen]] und [[Hülsenfrucht|Hülsenfrüchten]]. Seine über 300 Veröffentlichungen sind überwiegend in praxisnahen Landbau-Zeitschriften erschienen. Als Honorarprofessor hielt Scharnagel an der Landwirtschaftlichen Abteilung der [[Technische Hochschule München|Technischen Hochschule München]] Vorlesungen über Pflanzenzüchtung und Sortenkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über die Beziehungen der Weizensorte zur Backfähigkeit&amp;#039;&amp;#039;. In: Forschungen auf dem Gebiete des Pflanzenbaus und der Pflanzenzüchtung. Festschrift zum siebzigsten Geburtstag von Kurt von Rümker. Verlagsbuchhandlung Paul Parey Berlin 1929, S. 127–145.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bayerische Landessaatzuchtanstalt in Weihenstephan, ihre Bedeutung und ihr Wirken&amp;#039;&amp;#039;. In: Die Ernährung der Pflanze Jg. 33, 1937, S. 235–236.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* K. Weller: &amp;#039;&amp;#039;Professor Thomas Scharnagel 70 Jahre&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Pflanzenzüchtung&amp;#039;&amp;#039;. Band 29, 1951, S. 114–116 (mit Bild).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Professor Thomas Scharnagel, Weihenstephan †&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Saatgut-Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. Jahrgang 5, 1953, S. 104.&lt;br /&gt;
* K. Weller: &amp;#039;&amp;#039;Professor Thomas Scharnagel †&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt&amp;#039;&amp;#039;. Jahrgang 143, 1953, S. 372 (mit Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1240900708|VIAF=33031697}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scharnagel, Thomas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenzüchter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität München, Standort Weihenstephan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Standort Weihenstephan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scharnagel, Thomas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Saatgutexperte und Pflanzenzüchter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. März 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bamberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. März 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freising]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Bahmann</name></author>
	</entry>
</feed>