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	<title>Thomas Sanderling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T01:38:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thomas_Sanderling&amp;diff=1626772&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FordPrefect42: Normdaten korrigiert, Angaben zur Staatsbürgerschaft aktualisiert</title>
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		<updated>2025-08-24T19:18:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten korrigiert, Angaben zur Staatsbürgerschaft aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Thomas Sanderling.jpg|miniatur|hochkant|Thomas Sanderling (2011)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thomas Sanderling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Oktober]] [[1942]] in [[Nowosibirsk]], [[Russische SFSR]], [[Sowjetunion]]) ist ein deutscher [[Dirigent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Thomas Sanderling ist der Sohn des Dirigenten [[Kurt Sanderling]] und dessen erster Ehefrau Nina Schey.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LexMusikNS|00002180|Kurt Sanderling}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des Exils seines Vaters wurde Thomas Sanderling in der Sowjetunion geboren und begann seine Ausbildung mit dem Studium der Violine an der Spezialschule des [[Leningrader Konservatorium]]s. Ab 1960 studierte er an der [[Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 debütierte er als [[Dirigent]]. Es folgten Konsultationen bei [[Hans Swarowsky]] und Assistenzen bei [[Herbert von Karajan]] und [[Leonard Bernstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stationen seiner Laufbahn waren zunächst [[Sondershausen]] und [[Reichenbach im Vogtland]]. 1966 wurde er in [[Halle (Saale)]] zum [[Musikdirektor]] ernannt, wo er sich ein umfangreiches Konzert- und Opernrepertoire erarbeitete. 1971 wurde er als Mitglied im Opernensemble des Landestheaters Halle mit dem [[Händelpreis des Bezirkes Halle]] ausgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 debütierte er an der [[Wiener Staatsoper]], dann an der [[Bayerische Staatsoper|Bayerischen Staatsoper]]. Es folgte der Ruf als Ständiger Gastdirigent an die [[Deutsche Staatsoper Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 ließ er sich in der [[Bundesrepublik Deutschland]] nieder. Zwischen 1984 und 1986 war er künstlerischer Leiter des [[Nederlands Philharmonisch Orkest|Amsterdams Philharmonisch Orkests]]. Im weiteren Verlauf seiner Karriere dirigierte er an vielen bedeutenden Opernhäusern, unter anderem [[Teatro La Fenice]] Venedig, [[Bolschoi-Theater]] Moskau, [[Mariinski-Theater]] Sankt Petersburg, [[Oper Nizza]], [[Deutsche Oper Berlin]], [[Komische Oper Berlin]] und [[Hamburgische Staatsoper]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Sanderling arbeitete regelmäßig mit renommierten Orchestern zusammen, darunter die [[Staatskapelle Dresden]], das [[Philharmonia Orchestra London]], [[London Symphony Orchestra]], [[Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks]], [[NDR Sinfonieorchester]], [[WDR Sinfonieorchester Köln]], [[Sankt Petersburger Philharmoniker]], Russian National Symphony Orchestra, Pittsburg Symphony Orchestra, [[Wiener Symphoniker]] und viele mehr. Internationale Solisten, mit denen er arbeitete, sind unter anderem [[David Oistrach]], [[Emil Gilels]], [[Gidon Kremer]], [[José van Dam]], Ferruccio Furlanetto, [[Gundula Janowitz]], [[Robert Holl]], [[Andrej Hoteev]], [[Rudolf Buchbinder]], [[Natalia Gutman]], [[Sergei Leiferkus]], [[Anna Malikova]], [[Paul Tortelier]] und [[Walter Berry]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist regelmäßiger Gastdirigent bei den [[Rundfunkorchester]]n in Deutschland, Erster Gastdirigent des Philharmonischen Orchesters Nowosibirsk sowie des Nationalen Philharmonischen Orchesters Moskau. Das Osaka Symphony Orchestra, mit dem Sanderling zweimal den Großen Preis der ortsansässigen Kritiker gewann, verlieh ihm den Titel „Ehrenmusikdirektor auf Lebenszeit“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Freundschaft verband Thomas Sanderling mit dem sowjetischen Komponisten [[Dmitri Schostakowitsch]] und seiner Familie. Nachdem der Komponist bei Sanderlings Moskau-Debüt anwesend war, vertraute Schostakowitsch dem jungen Dirigenten die deutschen Erstaufführungen seiner [[13. Sinfonie (Schostakowitsch)|13.]] und [[14. Sinfonie (Schostakowitsch)|14. Sinfonie]] sowie deren deutsche Textübersetzungen an. Es folgte die CD-Ersteinspielung der &amp;#039;&amp;#039;Michelangelo Suite.&amp;#039;&amp;#039; Sanderlings Ersteinspielung von Schostakowitschs Lieder-Zyklen für Orchester auf [[Deutsche Grammophon]] wurde im September 2006 in der britischen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[The Gramophone]]&amp;#039;&amp;#039; in der Kategorie „The Editor’s Choice“ präsentiert. Weitere Uraufführungen der Übersetzungen von Liederzyklen Dmitri Schostakowitschs in Konzerten und Ersteinspielungen in München mit dem [[Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks]] folgten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2013 dirigierte Sanderling die Uraufführung der letzten Oper des russischen Komponisten [[Mieczysław Weinberg]], &amp;#039;&amp;#039;[[Der Idiot (Weinberg)|Der Idiot]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Fjodor Dostojewski]], am [[Nationaltheater Mannheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eleonore Büning: [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/oper-der-idiot-in-mannheim-ueberwaeltigende-schoenheit-12180321.html &amp;#039;&amp;#039;Überwältigende Schönheit.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 13. Mai 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 2013 wurden weitere Schostakowitsch-Projekte mit dem [[Philharmonisches Orchester Helsinki|Helsinki Philharmonic Orchestra]] und Bariton [[Gerald Finley]] realisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Discogs Titel|8343006|Schostakowitsch, Helsinki PhO, Thomas Sanderling}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ab 2002 war Sanderling auch Gastdirigent beim Symphonieorchester seiner Geburtsstadt [[Nowosibirsk]]. 2009 erhielt er zeitweise auch die russische Staatsbürgerschaft. 2017 wurde er Chefdirigent des Orchesters.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ngs&amp;quot; /&amp;gt; Am 7. März 2022 meldete die F.A.Z., dass Thomas Sanderling wegen des russischen Einmarsches in die Ukraine, der Bombardierung der ukrainischen Städte und des zunehmenden Totalitarismus in Russland von seinem Posten als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Orchesters in Nowosibirsk zurückgetreten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/ukraine-konflikt-russische-dirigenten-legen-leitungsaemter-nieder-17858679.html |titel=Drei Dirigenten treten zurück |werk=F.A.Z. online |hrsg=F.A.Z. |datum=7. März 2022 |abruf=7. März 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2025 erklärte er in einem Interview, dass seine russische Staatsbürgerschaft mittlerweile ausgelaufen sei; das Mariinski-Theater habe aus praktischen Gründen einen russischen Pass organisiert, damit er für seine zahlreichen Gastauftritte kein Visum benötigte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Arnt Cobbers|Titel=„Unstreitig ein Genie“|Sammelwerk=[[Fono Forum]]|Nummer=8|Jahr=2025|Seiten=12-16|Online=https://www.fonoforum.com/beitrag/unstreitig-ein-genie}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das künstlerische Schaffen Thomas Sanderlings ist durch zahlreiche Aufnahmen dokumentiert, welche vielfach ausgezeichnet wurden. So gewann er für die Einspielungen der 6. Sinfonie von [[Gustav Mahler]] mit den St. Petersburger Philharmonikern sowie aller Sinfonien von [[Albéric Magnard]] den &amp;#039;&amp;#039;Cannes Classical Award&amp;#039;&amp;#039;. Seine Gesamteinspielung aller Brahms-Sinfonien mit dem [[Philharmonia Orchestra London]] zum Brahms-Jubiläum hat weltweite Anerkennung gefunden. Die Aufnahme des Klavierkonzerts von [[Paul Kletzki]] mit [[Joseph Banowetz]] als Solist brachte ihm sogar eine [[Grammy]]-Nominierung ein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Sanderlings Halbbrüder sind ebenfalls Musiker: der Dirigent [[Stefan Sanderling]] und der Dirigent und Cellist [[Michael Sanderling]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== CD-Produktionen als Dirigent ==&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Grammophon]] (u.&amp;amp;nbsp;a. 2006: [[Dmitri Schostakowitsch|Schostakowitsch]], Lieder und Walzer für Orchester, Russian Philharmonic Orchestra, [[Sergei Leiferkus]]) &lt;br /&gt;
* [[Sony Music Entertainment|Sony Classical]] International u.&amp;amp;nbsp;a. 2009 [[Tschaikowski]]/[[Prokofjew]] Violinkonzerte [[Hallé Orchestra]] Manchester, [[Mayuko Kamio]]&lt;br /&gt;
* Berlin Classics (u.&amp;amp;nbsp;a. 2009: [[Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch|Schostakowitsch]], &amp;#039;&amp;#039;Michelangelo Suite&amp;#039;&amp;#039;, [[Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin]])&lt;br /&gt;
* [[Naxos (Label)|Naxos]]&lt;br /&gt;
* BIS&lt;br /&gt;
* Chandos&lt;br /&gt;
* [[Audite Musikproduktion|Audite]], [[Camille Saint-Saëns]], Gesamtaufnahme der 5 Klavierkonzerte mit dem [[WDR Sinfonieorchester Köln]] und [[Anna Malikova]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alain Pâris]]: &amp;#039;&amp;#039;Klassische Musik im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1992, ISBN 3-423-32501-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12373861X|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie|GND=12373861X}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Martin Morgenstern |url=http://www.musik-in-dresden.de/2017/01/30/thomas-sanderling-zurueck-in-dresden/ |titel=Thomas Sanderling zurück in Dresden |datum=2017-01-30 |zugriff=2017-07-29}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.apaartistsmanagement.com/bios/sanderling-thomas.pdf |titel=Thomas Sanderling – Conductor |hrsg=APA Artists Management |zugriff=2017-07-29 |format=PDF; 30,8 MB |sprache=englisch}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.naxos.com/person/Thomas_Sanderling/31407.htm |titel=Thomas Sanderling |hrsg=Naxos Digital Services Ltd. |zugriff=2017-07-29 |sprache=englisch}}&lt;br /&gt;
* {{Allmusic|Rubrik=artist|ID=mn0002269321}}, Biografie mit Fokus auf Schostakowitsch-Freundschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ngs&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://news.ngs.ru/more/50296731/ |titel=Новым дирижером симфонического оркестра стал уроженец Новосибирска Томас Зандерлинг |hrsg=Независимые Городские Сайты |datum=2017-03-02 |zugriff=2025-08-24 |sprache=ru |kommentar=Titel zu deutsch: Der neue Leiter des Sinfonieorchesters aus Novosibirsk, Thomas Sanderling |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170302144757/http://news.ngs.ru/more/50296731/ |archiv-datum=2017-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Chefdirigenten und Generalmusikdirektoren des Orchesters des Opernhauses Halle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12373861X|LCCN=no88004142|VIAF=64205206}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sanderling, Thomas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Echo-Klassik-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sanderling, Thomas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dirigent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Oktober 1942&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nowosibirsk]], [[Russische SFSR]], [[Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FordPrefect42</name></author>
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