<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Thomas_Preissler</id>
	<title>Thomas Preissler - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Thomas_Preissler"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thomas_Preissler&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T16:26:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thomas_Preissler&amp;diff=1071511&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Daiko am 13. April 2026 um 13:40 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thomas_Preissler&amp;diff=1071511&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-13T13:40:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thomas „Tom“ Preissler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Dezember]] [[1958]] in [[Berlin]]; auch &amp;#039;&amp;#039;Preißler&amp;#039;&amp;#039; geschrieben) ist ein deutscher Schlagzeuger, Komponist und Unternehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Preissler studierte klassisches [[Schlagwerk (Musik)|Schlagzeug]] und [[Komposition]], sowie [[Psychologie]] an der [[Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin]]. Jedoch wurde er im Jahr [[1977]] mit  ausdrücklichem Einverständnis des damaligen Rektors der Hochschule [[Dieter Zechlin]] aus politischen Gründen zwangsweise exmatrikuliert und mit [[Hausverbot]], sowie in der Folge vom [[Ministerium für Staatssicherheit]] (MfS/Stasi) mit [[Berufsverbot]], Auftrittsverbot und strengen [[Kontaktsperre]]n belegt. Es folgte nach mehreren [[Ausreiseantrag|Ausreiseanträgen]] und im Zuge der [[Ausbürgerung]] des Komponisten  [[Tilo Medek]] zusammen mit seinem Vater [[Wolfgang Preissler]] die staatlich erzwungene „Entlassung aus der [[Staatsbürgerschaft der DDR]]“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort im Anschluss an diese Ausbürgerung verließ er im Februar [[1978]] als [[Politische Verfolgung|politisch Verfolgter]] die DDR und siedelte nach [[West-Berlin]] über. Nach erfolgreichem Abschluss seines an der [[Hochschule der Künste Berlin]] erneut aufgenommenen Studiums im Fach Schlagzeug arbeitete er als freischaffender Musiker, Lehrer und [[Dozent]] für Schlaginstrumente ([[Universität Potsdam]]) und wirkte als Schlagzeuger bei den [[Berliner Philharmoniker]]n, der [[Deutsche Oper Berlin|Deutschen Oper Berlin]], dem [[Theater des Westens]], dem [[Schillertheater]], dem [[Radio-Symphonie-Orchester Berlin]], der [[Philharmonia Hungarica]], dem [[Neue Philharmonie Westfalen|Westfälischen Sinfonieorchester]] u.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;a. mit. Er komponierte seither die Musik für diverse Hörspielproduktionen der [[Landesrundfunkanstalt|Sendeanstalten]] der [[ARD]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsches Rundfunkarchiv]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier kam es unter anderem auch zu einer intensiven Zusammenarbeit mit dem Regisseur [[Albrecht Surkau]], die über die Arbeit an Hörspielen hinaus ging und szenische Konzertaufführungen umfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im März [[2019]] befand die Hochschule für Musik &amp;quot;Hanns Eisler&amp;quot;, Thomas Preissler offiziell, jedoch ohne Schuldeingeständnis, zu [[Rehabilitation|rehabilitieren]]. Er erhielt von der Hochschulleitung unter dem Rektorat von [[Robert Ehrlich]] das Angebot, seinen damaligen Studienplatz zurückzuerhalten und sein Studium nunmehr 84 [[Semester]] nach erfolgter Zwangsexmatrikulation fortzuführen. Preissler lehnte dieses Angebot ab. Da seine Studienunterlagen vom Staatssicherheitsdienst der [[DDR]] [[Beschlagnahme|beschlagnahmt]] und vernichtet wurden, konnten ihm keine Leistungs- und Prüfungsnachweise für bereits abgeschlossene Studienfächer ausgehändigt werden. Er erhielt im Rahmen der Rehabilitation seitens der Hochschulleitung eine zeitlich sehr eng begrenzte Sondererlaubnis, sich in einem seiner ehemaligen Studienfächer, dem Fach [[Psychologie]], unter Berücksichtigung der 42 Jahre zuvor abgeleisteten Studienzeit zum zweiten Mal einem [[Prüfung|Examen]] zu stellen, um den fehlenden Nachweis über diesen Abschluss zu erhalten. Diese Sondererlaubnis nahm er an und bestand, mittlerweile im Alter von 60 Jahren, das Examen im Studienfach Psychologie im August 2019 erneut.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preissler arbeitet als künstlerischer Leiter bei Musikproduktionen, als [[Psychologische Beratung|Psychologischer Berater]], [[Mediator]] und [[Coaching|Coach]] für kulturelle staatliche Institutionen, sowie als [[Unternehmer]]&amp;lt;ref&amp;gt;Preissler Music [https://www.preissler-music.com/ueber-uns/unser-team]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er ist auch bekannt durch Lesungen und [[Rezitation]]en von [[Prosa]] und [[Lyrik]]&amp;lt;ref&amp;gt;Tom-Preissler-liest[https://www.gratis-in-berlin.de/gratis-in-berlin/item/2001643-tom-preissler-liest-gedichten-und-geschichten-zur-feuerzangenbowle]&amp;lt;/ref&amp;gt;, Vorträge über die Geschichte der Schlaginstrumente und [[Gong]]konzerte, womit er seit 1997 zeitweise im [[Kleinkunst]]bereich auftritt.&amp;lt;ref&amp;gt;Geschichte der Schlaginstrumente[https://www.preissler-music.com/coaching/vortraege-referate]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Einige Arbeiten als Hörspielkomponist:&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hörspiel-Datenbank [[HörDat]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Torschluß&amp;#039;&amp;#039;. Krimi von [[Hans Werner Kettenbach]] mit [[Angelica Domröse]], [[Josef Meinertzhagen]], [[Gottfried Mehlhorn]] u.&amp;amp;nbsp;a. Regie: Albrecht Surkau. Prod.: WDR, 1987. CD: ISBN 3-89813-217-X – erschienen 2002&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leichenfund&amp;#039;&amp;#039;. Krimi von [[Karlheinz Knuth]] mit [[Tilly Lauenstein]], [[Ludger Burmann]], [[Ingeborg Westphal]], u.&amp;amp;nbsp;a. Regie: Albrecht Surkau. Prod.: WDR, 1988.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weihnachtsmänner gibt es doch!&amp;#039;&amp;#039; Kinderhörspiel von [[Peter Steinbach (Drehbuchautor)|Peter Steinbach]] mit [[Friedrich Schoenfelder]], [[Maren Kroymann]], [[Harry Wüstenhagen]] u.&amp;amp;nbsp;a. Prod.: [[Sender Freies Berlin]] (RBB), 1988.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;An der Kette&amp;#039;&amp;#039;. Gesellschaftskritisches Hörspiel von [[Helga Gross]] mit [[Martin Flörchinger]], [[Siemen Rühaak]], [[Kornelia Boje]] u.&amp;amp;nbsp;a. Regie: Albrecht Surkau. Prod.: Bayerischer Rundfunk 1988&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Schmarotzer weniger&amp;#039;&amp;#039;. Krimi von [[-ky]] mit [[Martin Semmelrogge]], [[Matthias Ponnier]], [[Sabine Postel]] u.&amp;amp;nbsp;a. Prod.: WDR, 1989. Cassette: ISBN 3-442-70024-8, CD: ISBN 978-3-89964-318-3 – erschienen 2008.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alexandra&amp;#039;&amp;#039;. Krimi von [[Conny Lens]] mit [[Gert Haucke]], [[Friederike Wagner]], [[Matthias Haase]] u.&amp;amp;nbsp;a. Prod.: WDR, 1990. ISBN 3-442-01988-5&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Bouillabaisse-Komplott&amp;#039;&amp;#039;. Komödie von [[Andreas Pflüger (Autor)|Andreas Pflüger]] mit [[Otto Sander]], [[Manfred Krug]], [[Jürgen Kluckert]], u.&amp;amp;nbsp;a. Regie: Albrecht Surkau. Prod.: DSK, 1993.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Messer&amp;#039;&amp;#039;. Krimi von [[Karl-Heinz Bölling]] mit [[Hansjürgen Hürrig]], [[Birgit Edenharter]], [[Klaus Herm]] u.&amp;amp;nbsp;a. Regie: Albrecht Surkau. Prod.: DLR Berlin, 1997.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Literatur, Literatur&amp;#039;&amp;#039;. Komödie von [[Daniel Wisser]], mit [[Dietrich Körner]], [[Christoph Engel (Schauspieler)|Christoph Engel]], [[Hans-Joachim Hanisch]], u.&amp;amp;nbsp;a. Regie: Albrecht Surkau. Produktion DSK, 1993&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sonntag zwischen fünf und sechs&amp;#039;&amp;#039;. Krimi von [[Gerd Köhler]] mit [[Joachim Tomaschewsky]], [[Klaus Herm]], [[Horst Lampe]], [[Solveig Müller]], u.&amp;amp;nbsp;a. Produktion ORB/MDR, 1994&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039; Hände hoch, Hotel&amp;#039;&amp;#039;. Politische Satire von [[Eckhard Mieder]], mit [[Joachim Kaps]], [[Michael Narloch]], [[Gerd-Michael Henneberg]], u.&amp;amp;nbsp;a. Regie: Albrecht Surkau, Produktion [[Funkhaus Nalepastraße]], Berlin 1991&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.tom-preissler.de/ Homepage Thomas Preissler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-02-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Preissler, Thomas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörspielkomponist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (DDR)]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlagzeuger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Preissler, Thomas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Preißler, Tom&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schlagzeuger, Komponist und Rezitator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Dezember 1958&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Daiko</name></author>
	</entry>
</feed>