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	<title>Thomas Mirow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T12:55:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thomas_Mirow&amp;diff=68296&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Winkekatze: ISBN ergänzt, EN formatiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-10-15T23:14:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ISBN ergänzt, EN formatiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Thomas Mirow (2024, Foto- Axel Martens- ZEIT Stiftung E. und G. Bucerius).jpg|mini|Thomas Mirow (2023)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thomas Mirow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Januar]] [[1953]] in [[Paris]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Er war von 1991 bis 2001 [[Senat der Freien und Hansestadt Hamburg|Senator]] mit verschiedenen Zuständigkeiten in [[Hamburg]], von 2005 bis 2008 [[Staatssekretär]] im [[Bundesministerium der Finanzen]], von 2008 bis 2012 Präsident der [[Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung|Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung]] und von 2013 bis 2018 Aufsichtsratsvorsitzender der [[Hamburg Commercial Bank|HSH Nordbank]].&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Mirow wuchs als Sohn des Diplomaten [[Eduard Mirow]] zweisprachig auf und legte 1970 in [[Bonn]] das [[Abitur]] ab. Anschließend absolvierte er ein Studium der [[Politikwissenschaft]], [[Soziologie]] und [[Romanistik]] an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]]. Dort wurde er 1975 mit der Arbeit „Die europapolitischen Konzeptionen de Gaulles und ihre Bedeutung für die Haltung Frankreichs in der Fünften Republik“ promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 wurde Mirow Assistent im Büro des damaligen Bundesvorsitzenden der SPD [[Willy Brandt]]. Später arbeitete er dort als Referent und übernahm schließlich die Leitung des Büros. 1983 wechselte er auf Bitte des Ersten Bürgermeisters [[Klaus von Dohnanyi]] nach Hamburg und war dort bis 1987 Direktor der Staatlichen Pressestelle. Anschließend arbeitete Mirow bis 1991 als selbstständiger Politik- und [[Unternehmensberater]]. Nach seinem vorläufigen Ausscheiden aus der aktiven Politik war er von 2002 bis 2005 als Berater der [[Ernst &amp;amp; Young]] AG und der Privatbank [[M.M.Warburg &amp;amp; CO]] sowie als Geschäftsführer der Alstertor Schienenlogistik Beteiligungs GmbH tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mirow ist seit 1979 mit der Journalistin Barbara Mirow verheiratet, die von 2003 bis 2020 Programmchefin von [[NDR Kultur]] war,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kress.de/koepfe/kresskoepfe-detail/profil/9593-barbara-mirow.html |titel=Barbara Mirow |abruf=2025-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und hat mit ihr zwei Töchter. Im Dezember 2006 wurde ein Brandanschlag vor Mirows Privathaus in Hamburg verübt, bei dem niemand verletzt wurde. Das daraufhin veröffentlichte Bekennerschreiben war [[globalisierung]]skritisch und richtete sich gegen den [[G8-Gipfel in Heiligendamm 2007]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/print-welt/article704989/G-8-Gegner-bekennen-sich-zu-Brandanschlag-auf-Mirow.html |titel=G-8-Gegner bekennen sich zu Brandanschlag auf Mirow |werk=[[Die Welt]] |abruf=2025-10-16 |datum=2006-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Mirow trat 1971 in die SPD ein. Für den Wahlkampf zur Hamburgischen [[Bürgerschaftswahl in Hamburg 1991|Bürgerschaftswahl 1991]] wurde Mirow auf Betreiben des Ersten Bürgermeisters [[Henning Voscherau]] Mitglied des leitenden Wahlkampfteams.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2003 nominierte ihn der Hamburger Landesverband der SPD zum Spitzenkandidaten für die [[Bürgerschaftswahl in Hamburg 2004|vorgezogene Bürgerschaftswahl am 29. Februar 2004]]. Mirow galt zwar als Fachmann der Landespolitik, doch konnte er sich gegen den Amtsinhaber [[Ole von Beust]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]) nicht durchsetzen, der für die CDU bei dieser Wahl eine absolute Mehrheit erzielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Nachdem die SPD bei der Bürgerschaftswahl 1991 die [[absolute Mehrheit]] erreichen konnte, wurde Mirow am 26. Juni 1991 zum Senator und Chef der Senatskanzlei gewählt. Nach der notwendig gewordenen vorgezogenen Bürgerschaftswahl 1993 kam es zu einer Koalition der SPD mit der damaligen [[Statt Partei|STATT-Partei]] und Mirow wurde am 15. Dezember 1993 zum Senator und Leiter der Stadtentwicklungsbehörde und des Senatsamtes für Bezirksangelegenheiten gewählt. Außerdem blieb er Chef der Senatskanzlei. Als Stadtentwicklungssenator war Mirow an der Befriedung des Konflikts um die [[Hafenstraße]] beteiligt. Bei der folgenden Bürgerschaftswahl 1997 musste die SPD schwere Verluste hinnehmen. Daraufhin trat der bisherige Erste Bürgermeister Henning Voscherau zurück und es kam zur Bildung einer [[Rot-grüne Koalition|rot-grünen Koalition]]. In dem von Voscheraus Amtsnachfolger [[Ortwin Runde]] ab dem 12. November 1997 geleiteten Senat war Mirow dann Senator und Leiter der Wirtschaftsbehörde. In seine Amtszeit setzte er die Erweiterung des Hamburger [[Airbus]]-Gelände durch, damit dort das geplante Großflugzeug [[Airbus A380]] gebaut werden konnte. Nachdem die rot-grüne Koalition bei der Bürgerschaftswahl 2001 ihre Mehrheit verloren hatte, schied Mirow am 31. Oktober 2001 aus dem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2004 wurde Mirow als Vertreter Deutschlands in die „High Level Group“ der Kommission der [[Europäische Union|EU]] zur Bewertung der „[[Lissabon-Strategie]]“ unter dem Vorsitz des ehemaligen niederländischen Premierministers [[Wim Kok]] entsandt. Sie sollte die Umsetzung der Strategie zur Verbesserung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit der EU-Staaten überprüfen und legte im November 2004 ihren Bericht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von März bis November 2005 war Mirow Leiter der Abteilung für Wirtschafts-, Finanz- und Arbeitsmarktpolitik im Bundeskanzleramt und persönlicher Beauftragter des Bundeskanzlers für den Lissabon-Prozess und damit engster wirtschaftspolitischer Berater von [[Gerhard Schröder]].&lt;br /&gt;
Nach der [[Bundestagswahl 2005]] wechselte er im [[Kabinett Merkel I]] als Staatssekretär in das von [[Peer Steinbrück]] geleitete Bundesministerium der Finanzen, wo er bis Juni 2008 für die Europapolitik sowie für Finanzmarkt- und Währungspolitik zuständig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2008 wurde Mirow als Nachfolger von [[Jean Lemierre]] Präsident der [[Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung|Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |date=2025-10-16 |url=https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/mirow-ist-neuer-chef-der-osteuropabank/2960062.html |text=Mirow ist neuer Chef der Osteuropabank}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 2012 übernahm [[Suma Chakrabarti]] den Posten von ihm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |date=2025-10-16 |url=https://www.handelsblatt.com/politik/international/osteuropabank-thomas-mirow-tritt-ab/6649994.html |text=Thomas Mirow tritt ab}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Februar 2013 löste Mirow [[Hilmar Kopper]] als Aufsichtsratsvorsitzender der [[Hamburg Commercial Bank|HSH Nordbank]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/hsh-nordbank-chefaufseher-mirow-muss-sich-um-milliardenloecher-kuemmern/7619160.html |titel=Chefaufseher Mirow muss sich um Milliardenlöcher kümmern |datum=2013-01-11 |werk=[[Tagesspiegel]] |abruf=2025-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Verkauf der Bank an den Finanzinvestor [[Cerberus Capital Management|Cerberus]] am 28. November 2018 schied er aus dem Aufsichtsrat aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/regionales/hamburg/article184435904/Thomas-Mirow-ueber-die-HSH-Nordbank-Es-war-der-perfekte-Sturm.html |titel=„Es war der perfekte Sturm“ |werk=[[Die Welt]] |datum=2018-11-25 |abruf=2025-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Mai bis Juli 2015 wirkte Mirow auf Vorschlag von Außenminister [[Frank-Walter Steinmeier|Steinmeier]] als Leiter der OSZE-Arbeitsgruppe Wirtschaft im Rahmen des [[Minsk II|Minsk-II]]-Prozesses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 2018 wurde Mirow als Nachfolger von [[Richard Schröder (Theologe)|Richard Schröder]] Vorstandsvorsitzender der [[Deutsche Nationalstiftung|Deutschen Nationalstiftung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nationalstiftung.de/pressemitteilungen/deutsche-nationalstiftung-mit-neuem-vorsitzenden-thomas-mirow-folgt-auf-richard-schroeder/ |titel=Deutsche Nationalstiftung mit neuem Vorsitzenden – Thomas Mirow folgt auf Richard Schröder |datum=2018-11-30 |abruf=2025-10-16 |hrsg=[[Deutsche Nationalstiftung]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Senate ==&lt;br /&gt;
[[Senat Voscherau II]] – [[Senat Voscherau III]] – [[Senat Runde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* mit Christoph Bertram (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Trotzdem: Was uns zusammenhält – Berichte zur Lage der Nation&amp;#039;&amp;#039;. Murmann Verlag, Hamburg 2020, ISBN 978-3-86774-657-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Demokratie in Bedrängnis: Warum wir jetzt gefragt sind – Berichte zur Lage der Nation&amp;#039;&amp;#039;. Murmann Verlag, Hamburg 2021, ISBN 978-3-86774-707-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wende in Europa: Ausblick auf eine neue Zeit – Berichte zur Lage der Nation&amp;#039;&amp;#039;. Murmann Verlag, Hamburg 2022, ISBN 978-3-86774-738-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kraftakt: Warum wir uns neu bewähren müssen – Berichte zur Lage der Nation&amp;#039;&amp;#039;. Murmann Verlag, Hamburg 2023, ISBN 978-3-86774-772-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Deutschen: Wer wir sind. Wer wir sein wollen – Berichte zur Lage der Nation&amp;#039;&amp;#039;. Murmann Verlag, Hamburg 2024, ISBN 978-3-86774-810-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Perspektivwechsel: Wie wir gesehen werden und was von uns erwartet wird – Berichte zur Lage der Nation&amp;#039;&amp;#039;. Murmann Verlag, Hamburg 2025, ISBN 978-3-86774-856-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|172276926}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hamburg.de/contentblob/3739062/d96cd2b1c573f30c9233b17913beddc4/data/anlage-1-lebenslauf-dr-thomas-mirow.pdf Profil von Thomas Mirow] auf hamburg.de&lt;br /&gt;
* Thomas Mirow: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zeit.de/2004/46/Inside-Bericht Europa kann noch wachsen. So könnten die Lissaboner Ziele der EU erreicht werden]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 46/2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Hamburger Bau- und Stadtentwicklungssenatoren&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=172276926|LCCN=no2010110487|VIAF=49786256}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mirow, Thomas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamteter Staatssekretär (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Senator (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bundesministerium der Finanzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Fürsten Jaroslaw des Weisen (V. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mirow, Thomas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mirow, Thomas Alexander&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Januar 1953&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Winkekatze</name></author>
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