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	<title>Thomas Michels - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T15:57:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thomas_Michels&amp;diff=2385088&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Günter Bischof; Kleinkram</title>
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		<updated>2025-09-14T20:52:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Günter Bischof; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thomas Michels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Benediktiner|OSB]] (bürgerlicher Name &amp;#039;&amp;#039;Peter Franz Michels&amp;#039;&amp;#039;, * [[28. Oktober]] [[1892]] in [[Krefeld]]; † [[13. Januar]] [[1979]] in [[Salzburg]]) war ein deutsch-österreichischer [[Benediktiner]], [[Patristik]]er und [[Liturgiewissenschaftler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des humanistischen Gymnasiums in seiner Heimatstadt trat Michels 1910 in das [[Kloster Maria Laach]] in der [[Eifel]] ein. Nach Studien der Philosophie und Theologie in Maria Laach, [[Rom]] und [[Beuron]] wurde er am 9. September 1917 zum Priester geweiht. Es folgten weitere Studien der Geschichte, Klassischen Philologie und christlichen Archäologie in [[Breslau]], [[Münster]] und [[Bonn]]. Er promovierte 1925 zum Dr. phil. in Bonn mit einer Arbeit bei Professor [[Wilhelm Levison]]. Auf Anordnung der nationalsozialistischen Machthaber wurde ihm der Doktortitel im Jahr 1938 von der Universität Bonn aberkannt und erst 1967 wieder zuerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Wunsch seines Abtes [[Ildefons Herwegen]] kam Michels 1929 als Dozent für Liturgie- und Religionsgeschichte nach Salzburg. Hier gründete er 1931 mit zwei Mitbrüdern die [[Salzburger Hochschulwochen]] als Vorstufe zur geplanten katholischen Universität, da die frühere Universität 1810 von der Bayerischen Besatzungsmacht geschlossen wurde. Die geplante katholische Universität, in der nach amerikanischem Vorbild Forschung und Lehre voneinander getrennt sein sollten, kam allerdings so nie zustande. 1931 war Michels noch für deutschnationale Kulturphilosophie empfänglich und machte Werbung für Salzburg und als Ausdruck deutschen Volkstums.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Michels: &amp;#039;&amp;#039;Bajuwarische Sendung. Die Salzburger Hochschulwochen und ihre deutsche Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Münchener neueste Nachrichten,&amp;#039;&amp;#039; 20. Juli 1931, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Forschungszentrum Edmundsburg.jpg|mini|Forschungszentrum Edmundsburg auf dem Mönchsberg in Salzburg|190x190px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Großes Festspielhaus.jpg|mini|Inschrift auf dem Großen Festspielhaus|190x190px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte von Thomas Michels.jpg|mini|Grabstätte am Nonnberg|200x200px]]&lt;br /&gt;
Nachdem er 1935 die österreichische Staatsbürgerschaft angenommen hatte, habilitierte er sich für [[Liturgiewissenschaft]] und [[Patristik]] an der Theologischen Fakultät in Salzburg und wurde tit. a.o. Universitätsprofessor. Michels flüchtete am Morgen des 12. März 1938 zu Fuß über den Brenner nach [[Gries-Quirein|Gries]] bei Bozen. Er fand für kurze Zeit Aufnahme bei den Benediktinern von [[Engelberg]] in der Schweiz und lebte schließlich von 1938 bis 1947 in den [[Vereinigte Staaten|USA]]. Er war einer der ersten gewesen, nach denen die [[Gestapo]] in Salzburg fahndete, hatte er doch in einer österreichischen Zeitschrift die „versehentliche Tötung“ seines Freundes, des Musikkritikers Willi Schmidt, vom 30. Juli 1934 als Mord, begangen durch die Nationalsozialisten, angeprangert. In [[Keyport (New Jersey)|Keyport]] ([[New Jersey]]) leitete er als Prior ein Benediktinerpriorat, leistete weitgefächerte Seelsorge und wirkte als Professor für Geschichte am [[Saint Michael’s College (Vermont)|Saint Michael’s College]] in [[Vermont]]. Ebenfalls war er Professor für Christliches Altertum am [[Manhattanville College]] in [[New York (Bundesstaat)|New York]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Salzburg 1947 wirkte er bis zu seiner Emeritierung als Professor an der dortigen Theologischen Fakultät der [[Universität Salzburg]]. Den Titel des „ordentlichen Universitätsprofessors“ verlieh ihm die Fakultät erst 1962, als er bereits 70 Jahre alt war.  Ebenso war er Präsident des Katholischen Hochschulwerks. Von 1950 bis 1971 war er Präsident der Salzburger Hochschulwochen. Im Jahre 1961 gründete er das „Internationale Forschungszentrum für Grundfragen der Wissenschaft (IFZ)“  (heute [[Internationales Forschungszentrum für soziale und ethische Fragen]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ifz-salzburg.at/ IFZ]&amp;lt;/ref&amp;gt; auf dem Mönchsberg in Salzburg, dessen Präsident er bis 1977 war. Er blieb auch bis zu seinem Tode Vorstand des „Instituts für Religionswissenschaft und Theologie“. Trotz aller Verdienste wurde nicht er, sondern ein anderer Gründungsrektor, als die staatliche Universität in Salzburg im Jahre 1964 neu gegründet wurde. Das [[Österreichisches Institut für Menschenrechte|Österreichische Institut für Menschenrechte]] (ÖIM) ist 1987 als erstes Menschenrechtsinstitut im deutschen Sprachraum aus dem IFZ hervorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
Die Wiederbelebung der Salzburger Universität geht zu einem großen Teil auf seine jahrzehntelange Initiative zurück. Als Präsident des von ihm gegründeten IFZ förderte er junge Wissenschaftler. Von ihm stammt auch die Inschrift auf dem Großen [[Großes Festspielhaus|Salzburger Festspielhaus]]. Der [[Distichon]] lautet: „Sacra camenae domus / concitis carmine patet / quo nos attonitos / numen ad auras ferat“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Thomas Michels stammt das ikonografische Programm zu einem Tor des [[Salzburger Dom]]s, das von [[Toni Schneider-Manzell]] umgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grab ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Michels Grabinschrift Detail.jpg|links|mini|229x229px|Grabinschrift im Detail]]&lt;br /&gt;
Thomas Michels ist auf dem Friedhof des Klosters [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg|Nonnberg]] begraben. Das Grabkreuz wurde von seinem Freund Schneider-Manzell gestaltet. Die Inschrift nennt ihn &amp;quot;monachus lacensis&amp;quot; und zitiert auf der rechten Seite in kleineren Buchstaben die Eröffnung der [[Regula Benedicti|Benediktsregel]]: &amp;quot;Ausculta, o fili, verba magistri&amp;quot; (höre, mein Sohn, die Worte des Meisters). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anerkennungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studentenheim Thomas Michels&amp;#039;&amp;#039; in Salzburg.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gästehaus Thomas Michels&amp;#039;&amp;#039; in Salzburg.&lt;br /&gt;
* Von [[Toni Schneider-Manzell]] wurde eine Bronzemedaille mit dem Porträt von Michels und der Umschrift &amp;#039;&amp;#039;Pater. Thomas. Michels. OSB.&amp;#039;&amp;#039; Eine Porträt-Büste vom selben Künstler steht im Thomas-Michels-Studentenheim, Salzburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Mayrhofer: &amp;#039;&amp;#039;Medaillenporträts zweier Benediktiner.&amp;#039;&amp;#039; Salzburg Museum, 30. Jahrgang, April 2017, Blatt 348.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629174008/http://www.bautz.de/bbkl/m/Michels_t.shtml |band=14|spalten=1261–1263|autor=Wilhelm Blum|artikel=Michels, Thomas}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|452|453|Michels, Thomas|[[Angelus Häußling|Angelus A. Häußling]] OSB|118733745}}&lt;br /&gt;
* [[Alexander Pinwinkler]]: &amp;#039;&amp;#039;An Austrian Catholic Mission in America: P. Thomas Michels OSB (1892–1979) and the Legitimist Movement in the United States and the Early Second Republic.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Günter Bischof]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Quiet Invaders Revisited? Biographies of Twentieth Century Immigrants to the United States.&amp;#039;&amp;#039; Studien-Verlag, Innsbruck/Wien/Bozen 2017, S. 259–276.&lt;br /&gt;
* [[Alexander Pinwinkler]]: &amp;#039;&amp;#039;Thomas Michels: Flucht, Exil und Remigration. Ein Lebensweg im Kontext politischer Umbrüche.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Salzburg. Geschichte &amp;amp; Politik. Mitteilungen der Dr.-Hans-Lechner-Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 26 (2016), Heft 1/2, S. 32–65.&lt;br /&gt;
* Helmut Rönz, Keywan Klaus Münster: &amp;#039;&amp;#039;Autoritär, aber nicht totalitär? Pater Thomas Michels (1892–1979).&amp;#039;&amp;#039; In: dies.: &amp;#039;&amp;#039;Das Bistum Aachen im Nationalsozialismus. Eine Spurensuche in Biographien und Ereignissen.&amp;#039;&amp;#039; einhard, Aachen 2023 (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Bischöflichen Diözesanarchivs Aachen.&amp;#039;&amp;#039; Band 52), ISBN 978-3-943748-71-0, S. 77–82.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118733745|LCCN=n/88/627901|VIAF=7825795}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Michels, Thomas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benediktiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Saint Michael’s College, Vermont)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Katholisch-theologische Fakultät in Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Krefeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Michels, Thomas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Michels, Peter Franz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-österreichischer Benediktiner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Oktober 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Krefeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Januar 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Salzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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