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	<title>Thomas Kutschaty - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;H7: -redundante Links, siehe Fließtext!</title>
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		<updated>2026-02-05T13:46:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;-redundante Links, siehe Fließtext!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wahlkampf Landtagswahl NRW 2022 - SPD - Roncalliplatz Köln 2022-05-13-4145 Thomas Kutschaty (cropped).jpg|alt=|mini|Thomas Kutschaty (2022)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thomas Kutschaty&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Juni]] [[1968]] in [[Essen]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Er ist seit dem 8. Juni 2005 Mitglied des [[Landtag Nordrhein-Westfalen|Landtags Nordrhein-Westfalen]] und war vom 11. Dezember 2021 bis zum 8. Dezember 2023 stellvertretender [[SPD-Parteivorstand|Bundesvorsitzender der SPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem war er vom 15. Juli 2010 bis zum 30. Juni 2017 [[Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen|Justizminister des Landes Nordrhein-Westfalen]], vom 24. April 2018 bis zum 23. Mai 2023 Vorsitzender der SPD-Fraktion und damit auch [[Oppositionsführer]] im Landtag Nordrhein-Westfalens sowie vom 6. März 2021 bis zu seinem Rücktritt am 23. März 2023 Vorsitzender der [[SPD Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen SPD]]. Außerdem war er Spitzenkandidat für die SPD bei der [[Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2022]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kutschaty stammt aus einer Eisenbahnerfamilie aus dem Norden Essens und war der Erste in seiner Familie, der die [[Hochschulreife]] erwarb. Nach dem Abitur im Jahr 1987 am Essener [[Gymnasium Borbeck]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ausführliche biographische Angaben bei [[Wolfgang Sykorra]]: &amp;#039;&amp;#039;Von der Penne in die Welt. Borbecker Porträts.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Lothar Böning. Edition Rainruhr, Essen 2013, S. 112–114.&amp;lt;/ref&amp;gt; und seinem [[Zivildienst in Deutschland|Zivildienst]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hinweis in: Landtag intern 7/2018 vom 17. Juli 2018, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt; studierte Kutschaty [[Rechtswissenschaft]] an der [[Ruhr-Universität Bochum]]. 1995 bestand er das Erste [[Staatsexamen]], zwei Jahre später das Zweite Staatsexamen. Von 1997 bis 2010 war er als [[Rechtsanwalt]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kutschaty ist verheiratet und hat drei Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/Webmaster/GB_I/I.1/Abgeordnete/abgeordnetendetail.jsp?k=01491 Landtag NRW: Thomas Kutschaty]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist [[Römisch-katholische Kirche in Deutschland|römisch-katholischer]] [[Konfession]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www1.wdr.de/archiv/neuwahl/landtagswahl894.html |titel=Justizminister Thomas Kutschaty |datum=2012-06-27 |sprache=de |abruf=2022-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
=== Anfänge in der Kommunal- und Landespolitik (seit 1986) ===&lt;br /&gt;
Kutschaty ist seit 1986 Mitglied der SPD. Von 1987 bis 1989 war er Sprecher der Jungsozialisten im Stadtbezirk Essen-Borbeck und von 1988 bis 1990 Mitglied im Vorstand der [[Jusos|Jungsozialisten]] Essen. Seit 1987 ist er Mitglied im Vorstand des Ortsvereins [[Essen-Borbeck]] und seit 1994 Erster Vorsitzender. Von 1989 bis 1999 gehörte er der Bezirksvertretung Essen IV an. Anschließend wurde er im Jahr 1999 in den Rat der Stadt Essen gewählt, wo er als sachkundiger Bürger im Ausschuss für Stadtentwicklung und Stadtplanung bis 2004 vertreten war. Er war von 2008 bis 2016 stellvertretender Vorsitzender der SPD Essen und anschließend bis 2021 dessen Vorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeordneter im Landtag (seit 2005) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2021-11-03 NA-MdL SP-NA-TK.jpg|mini|[[Sarah Philipp]], [[Nina Andrieshen]] und Thomas Kutschaty (v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.) im Landtag Nordrhein-Westfalen (2021)]]&lt;br /&gt;
Seit dem 8. Juni 2005 ist er Abgeordneter des [[Landtag Nordrhein-Westfalen|Landtags von Nordrhein-Westfalen]], wo er als ordentliches Mitglied dem Innenausschuss, dem Rechtsausschuss und dem Kontrollgremium gem. § 23 d. Verfassungsschutzgesetzes NRW angehörte. Außerdem war er stellvertretender Vorsitzender des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses I um die [[JVA Siegburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gewann bei der [[Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2005]] ein Direktmandat für seinen Wahlkreis [[Landtagswahlkreis Essen I – Mülheim II|Essen I – Mülheim II]] mit 49,8 Prozent und zog damit in das nordrhein-westfälische Landesparlament. Ebenso gewann er auch [[Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2010|2010]] mit 47,3 Prozent, [[Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2012|2012]] mit 51,8 Prozent, [[Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2017|2017]] mit 38,6 Prozent sowie [[Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2022|2022]] mit 48,6 Prozent.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/news/2022-05/15/kutschaty-gewinnt-wahlkreis-essen-i |titel=Kutschaty gewinnt Wahlkreis Essen I |werk=zeit.de |abruf=2022-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Februar 2017 war er [[Liste der Mitglieder der 16. Bundesversammlung (Deutschland)|Mitglied der  16. Bundesversammlung]] zur [[Wahl des deutschen Bundespräsidenten 2017|Wahl des Bundespräsidenten]] als Vertreter des Landtags von Nordrhein-Westfalen für seine Partei. Am 13. Februar 2022 nahm er auch als [[Liste der Mitglieder der 17. Bundesversammlung (Deutschland)|Mitglied der 17. Bundesversammlung]] zur [[Wahl des deutschen Bundespräsidenten 2022|Wahl des Bundespräsidenten]] als Vertreter des Landtags von Nordrhein-Westfalen für seine Partei teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kutschaty wurde am 24. April 2018 mit 35 Stimmen zum neuen Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen und damit auch zum [[Oppositionsführer]] gewählt und setzte sich gegen den bisherigen Parlamentarischen Geschäftsführer [[Marc Herter]] durch, der 31 Stimmen erhielt. Drei Abgeordnete aus der Fraktion waren abwesend. Damit folgte er auf [[Norbert Römer]], der nach acht Jahren als Fraktionschef nicht mehr antrat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/thomas-kutschaty-wird-neuer-fraktionschef-im-nrw-landtag-15557757.html |titel=Kutschaty wird neuer Fraktionschef |hrsg=[[faz.net]] |abruf=2018-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Kutschaty den Rücktritt vom Fraktionsvorsitz angekündigt hatte, wurde [[Jochen Ott]] am 23. Mai 2023 zu seinem Nachfolger gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ksta.de/politik/nrw-politik/spd-in-nrw-jochen-ott-ist-neuer-fraktionsvorsitzender-576865 Kölner Stadt-Anzeiger vom 23. Mai 2023: &amp;#039;&amp;#039;Kölner Politiker. Jochen Ott zum neuen Chef der SPD-Fraktion in NRW gewählt, von Gerhard Voogt&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 23. Mai 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Justizminister in NRW (2010–2017) ===&lt;br /&gt;
In der von [[Hannelore Kraft]] geführten rot-grünen Minderheitsregierung (siehe [[Kabinett Kraft I]]) bekleidete Kutschaty das Amt des Justizministers. In gleicher Funktion gehörte er dem [[Kabinett Kraft II]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Bildung des neuen [[Kabinett Laschet]] (CDU-FDP-Regierung) schied er am 30. Juni 2017 aus seinem Ministeramt aus. Sein Nachfolger wurde [[Peter Biesenbach]] (CDU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SPD-Vorsitzender in NRW (2021–2023) ===&lt;br /&gt;
Nach Stimmenverlusten bei der [[Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen 2020|Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen 2020]] gab Kutschaty am 1. Oktober 2020 bekannt, für das Amt des Parteivorsitzenden der SPD NRW zu kandidieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ruhrnachrichten.de/regionales/machtkampf-in-der-spd-kutschaty-kandidiert-fuer-nrw-vorsitz-w1560630-2000099551/ |titel=Machtkampf in der SPD: Kutschaty kandidiert für NRW-Vorsitz |hrsg=[[Ruhrnachrichten]] |abruf=2020-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sebastian Hartmann (Politiker)|Sebastian Hartmann]] kündigte am 18. Januar 2021 an, beim nächsten NRW-Landesparteitag Anfang März 2021 nicht erneut für den Vorsitz des bundesweit mitgliederstärksten Landesverbandes der SPD zu kandidieren. Hartmann zog damit die Konsequenz aus dem andauernden Zerwürfnis mit Kutschaty. In einem Schreiben, das dem [[General-Anzeiger]] vorliegt, erklärte Hartmann den Mitgliedern der NRW-SPD seine Beweggründe: „Die Berichterstattung der letzten Tage zeigte mir, dass die Phase der Bewerbung um ein Amt auf dem Landesparteitag nicht zu einem Fest des Wettbewerbs und der Demokratie, sondern zur weiteren Belastung für die Sozialdemokratie in NRW, für meine Mitarbeiter*innen, meine Familie und mich würde.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ga.de/news/politik/deutschland/spd-in-nrw-sebastian-hartmann-kuendigt-rueckzug-an-machtkampf-mit-kutschaty_aid-55745871 |titel=Hartmann kündigt Rückzug von SPD-Landesspitze an |hrsg=[[General-Anzeiger]] |abruf=2021-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Spitzenkandidat bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2022 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahlkampf Landtagswahl NRW 2022 - SPD - Roncalliplatz Köln 2022-05-13-4357.jpg|mini|Thomas Kutschaty beim SPD-Wahlkampf für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen auf dem [[Roncalliplatz]] in Köln am 13. Mai 2022]]&lt;br /&gt;
Am 6. März 2021 wurde Kutschaty zum neuen Vorsitzenden des nordrhein-westfälischen SPD-Landesverbands und gleichzeitig zum Spitzenkandidaten seiner Partei für die [[Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2022]] gewählt. Er erhielt auf dem wegen der Corona-Pandemie digital durchgeführten Landesparteitag 90,5 Prozent der Stimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/thomas-kutschaty-ist-der-neue-vorsitzende-der-spd-in-nrw-17231123.html |titel=Alte Rezepte für angeschlagene Genossen |hrsg=[[faz.net]] |abruf=2021-03-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/sozialdemokraten-nrw-spd-waehlt-thomas-kutschaty-mit-90-prozent-zu-neuem-vorsitzenden/26981336.html |titel=NRW-SPD wählt Thomas Kutschaty mit 90 Prozent zu neuem Vorsitzenden |hrsg=[[Handelsblatt]] |abruf=2021-03-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 16. März wurde er mit 92,0 Prozent der Delegiertenstimmen zum neuen SPD-Vorsitzenden gewählt. Bei der Briefwahl waren allerdings weniger Stimmen eingegangen als bei der elektronischen Abstimmung. Für Kutschaty hatten auf schriftlichem Wege 357 Delegierte gestimmt und 28 dagegen. Es gab drei Enthaltungen. Bei der elektronischen Abstimmung hatte es insgesamt 442 gültige Stimmen gegeben. Dabei bekam Kutschaty 400 Ja-Stimmen und 33 Nein-Stimmen. Neun Delegierte hatten sich enthalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wn.de/nrw/kutschaty-auch-per-briefwahl-als-nrw-spd-chef-bestatigt-1012458 |titel=Kutschaty auch per Briefwahl als NRW-SPD-Chef bestätigt |hrsg=[[Westfälische Nachrichten]] |abruf=2021-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Spitzenkandidat seiner Partei strebte Kutschaty eine Ampelkoalition in NRW an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rp-online.de/nrw/landespolitik/spd-landeschef-thomas-kutschaty-strebt-ampel-in-nrw-an_aid-57025527 |titel=Thomas Kutschaty strebt Ampel-Koalition in NRW an |hrsg=[[rp-online.de]] |abruf=2022-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter seiner Führung als nordrhein-westfälischer SPD-Vorsitzender und deren Spitzenkandidat erreichte seine Partei am Wahlabend 26,7 % ihr schlechtestes Wahlergebnis in der Geschichte der SPD NRW und stellte zum zweiten Mal seit 2012 nicht die stärkste Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/politik/spd-nrw-landtagswahl-thomas-kutschaty-1.5585359 |titel=Trotzig nach der Niederlage |hrsg=[[sueddeutsche.de]] |abruf=2022-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit unterlag er auch gegen den Amtsinhaber [[Hendrik Wüst]] ([[CDU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rücktritt ====&lt;br /&gt;
Am 22. März 2023 hatte das Landesparteipräsidium Magdalena Möhlenkamp zurückgewiesen, die Kutschaty als Kandidatin für den Posten der Generalsekretärin der NRW-SPD vorgeschlagen hatte. Dies war der Auslöser für Kutschatys Rücktritt als Landesvorsitzender der SPD Nordrhein-Westfalen. Er wurde am Folgetag bekannt. In den vorangegangenen Monaten hatte es vermehrt Kritik aus dem Präsidium an Kutschaty gegeben. Unter anderem wurde ihm vorgeworfen, zugunsten der Arbeit als Fraktionsvorsitzender im Landtag diejenige als Parteivorsitzender vernachlässigt zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/inland/regional/nordrheinwestfalen/kutschaty-ruecktritt-spd-101.html |titel=Thomas Kutschaty tritt als SPD-Landeschef in Nordrhein-Westfalen zurück |werk=[[tagesschau.de]] |datum=2023-03-23 |abruf=2023-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Oberbürgermeister von Hamm [[Marc Herter]] übernahm vom März bis August 2023 geschäftsführend die Führung der nordrhein-westfälischen SPD.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ksta.de/politik/nach-kutschaty-ruecktritt-herter-soll-nrw-spd-fuer-drei-monate-fuehren-539169 |titel=Herter soll NRW-SPD übergangsweise führen |hrsg=[[Kölner Stadt-Anzeiger]] |abruf=2023-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. März 2023 kündigte Kutschaty auch seinen Rücktritt vom Fraktionsvorsitz an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/politik/deutschland/spd-thomas-kutschaty-kuendigt-ruecktritt-als-fraktionschef-in-nrw-an-a-cddf0936-4a9a-4e6e-9038-2b503052c22f |titel=SPD in NRW: Thomas Kutschaty kündigt Rücktritt als Fraktionschef an |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2023-03-28 |abruf=2023-03-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser erfolgte schließlich am 23. Mai 2023.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD (2021–2023) ===&lt;br /&gt;
Am 5. November 2021 gab Kutschaty bekannt, neben seinem Amt als NRW-Landesvorsitzender für den Posten als stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD zu kandidieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nw.de/nachrichten/zwischen_weser_und_rhein/23123028_SPD-Vorstand-Thomas-Kutschaty-will-Vize-werden.html |titel=SPD-Vorstand: Thomas Kutschaty will Vize werden |hrsg=[[Neue Westfälische]] |abruf=2021-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/politik/deutschland/spd-thomas-kutschaty-will-stellvertretender-bundesvorsitzender-werden-a-e26d24da-6ae7-4109-ab4c-5e9845335ce3 |titel=Auch Kutschaty will SPD-Bundesvize werden |hrsg=[[spiegel.de]] |abruf=2021-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Bundesparteitag am 11. Dezember 2021 wurde er mit 84,68 Prozent der Delegiertenstimmen zu einem der fünf stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SPD gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spd.de/service/pressemitteilungen/detail/news/stellvertretende-spd-parteivorsitzende-gewaehlt-2/11/12/2021/ |titel=STELLVERTRETENDE SPD-PARTEIVORSITZENDE GEWÄHLT |hrsg=[[SPD]] |abruf=2021-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/spd-vizevorsitzender-im-interview-thomas-kutschaty-wir-werden-zeigen-dass-wir-nicht-lautlos-sind/27886112.html |titel=Thomas Kutschaty: „Wir werden zeigen, dass wir nicht lautlos sind“ |hrsg=[[Handelsblatt]] |abruf=2021-12-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vorwaerts.de/artikel/neuen-mitglieder-spd-parteivorstands-0 |titel=Das sind die neuen Mitglieder des SPD-Parteivorstands |hrsg=vorwaerts.de |abruf=2021-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. August 2023 kündigte Kutschaty an, nicht erneut für das Amt des stellvertretenden Bundesvorsitz zu kandidieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/politik/nachfolge-offen-spd-vize-kutschaty-zieht-sich-aus-parteispitze-zuruck-10329601.html |titel=Nachfolge offen: SPD-Vize Kutschaty zieht sich aus Parteispitze zurück |hrsg=[[Tagesspiegel]] |abruf=2023-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihm folgte auf dem Bundesparteitag der SPD am 8. Dezember 2023 [[Achim Post]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kontroversen ===&lt;br /&gt;
==== Absetzung des Richters von Renesse ====&lt;br /&gt;
2011 erhob der Essener Sozialrichter [[Jan-Robert von Renesse]] den Vorwurf, Kutschaty habe als oberster Dienstherr seine Absetzung als für das [[Ghettorentengesetz]] zuständigen Landessozialrichter gedeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www1.wdr.de/themen/politik/ghettorente100.html |text=www1.wdr.de |wayback=20111117221226}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Richter hatte eine großzügigere Umsetzung des 2002 vom Bundestag verabschiedeten Gesetzes praktiziert, so wie es auch das [[Bundessozialgericht]] verlangt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fr-online-3178406&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katja Schmidt |url=https://www.fr.de/politik/verordnete-grosszuegigkeit-11502344.html |titel=&amp;quot;Ghetto-Renten&amp;quot;: Verordnete Großzügigkeit |werk=fr-online.de |datum=2009-06-02 |abruf=2014-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Entbindung des Richters von seinen Aufgaben erfolgte mit der Begründung, er habe aus dem Krankenstand heraus versucht, das Verfahren zu führen. 2012 befand das Dienstgericht für Richter beim [[Landgericht Düsseldorf]], dass die Entbindung rechtmäßig sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wa.de/hamm/richter-hamm-verliert-gegen-sein-gericht-klage-jan-robert-renesse-erfolglos-2489838.html &amp;#039;&amp;#039;Richter verliert gegen sein eigenes Gericht&amp;#039;&amp;#039;, WA vom 5. September 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2014 reichte Kutschaty eine Klage gegen von Renesse wegen Rufschädigung der Sozialgerichtsbarkeit ein. Konkret ging es um Aussagen in einer Petition an den Bundestag im Jahr 2012. Von Renesse soll dort unter anderem geschrieben haben, dass „in der NRW-Justiz Absprachen und Handlungen getroffen werden, um bewusst Holocaustüberlebenden zu schaden.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunkkultur.de/land-nrw-verklagt-richter-kaempfer-fuer-holocaust-opfer.1079.de.html?dram:article_id=348742 dradio.de: Kämpfer für Holocaust-Opfer steht vor Gericht.] von Julia Smilga, 18. März 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 2016 wurde der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin, [[Hannelore Kraft]], von der israelischen Politikerin und Vorsitzenden des Center of Organizations of Holocaust Survivors (COHS), [[Colette Avital]], eine Petition übersandt, nach der sich Holocaustüberlebende und ihre Nachfahren von der Nachricht, dass Renesse „vor Gericht gebracht“ werde, „tief gekränkt“ fühlten. „Von Renesse“ sei ein „anständiger und mutiger Mann. Wir sind ihm zu tiefem Dank verpflichtet und sind der Ansicht, dass er für seine Bemühungen gewürdigt und nicht bestraft werden sollte.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/politik/deutschland/article153500869/Richter-kaempft-fuer-NS-Opfer-und-wird-verklagt.html &amp;#039;&amp;#039;Richter kämpft für NS-Opfer – und wird verklagt&amp;#039;&amp;#039;]. Die Welt, 21. März 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch das [[Simon Wiesenthal Center]] rügte in einer [[Protestnote]] an Bundesjustizminister [[Heiko Maas]] (SPD) die vermeintliche „Schikane“ gegen von Renesse.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://m.zdf.de/ZDF/zdfportal/xml/object/42687488 |text=&amp;#039;&amp;#039;Kämpfer für Ghetto-Rente vor Gericht&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160316201022}}. ZDF, 16. März 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz vor Prozessbeginn im Jahr 2016 wurde die von Kutschaty eingereichte Klage zurückgezogen und der Streit außergerichtlich beigelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunkkultur.de/prozess-gegen-sozialrichter-von-renesse-engagement-fuer.1079.de.html?dram:article_id=366695 Deutschlandfunk Kultur: Engagement für Holocaust-Überlebende bleibt ohne Dank], abgerufen am 21. Juni 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lebenslauf-Affäre der SPD-Abgeordneten Petra Hinz ====&lt;br /&gt;
Weil Kutschaty in seiner Funktion als Vorsitzender der SPD-Essen der Essener Bundestagsabgeordneten [[Petra Hinz]], die falsche Angaben in ihrem Lebenslauf gemacht hatte, ein Ultimatum zur Aufgabe ihres Mandats gesetzt hatte, warf ihm [[Thomas Darnstädt]] auf &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]]&amp;#039;&amp;#039; eine Missachtung der [[Freies Mandat#Bundestag|Freiheit des Mandats]] an der Grenze zur Abgeordnetennötigung ({{§|106|stgb|juris}} Abs. 1 Nr. 2 lit. a [[Strafgesetzbuch (Deutschland)|StGB]]) vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Darnstädt: [https://www.spiegel.de/politik/deutschland/fall-petra-hinz-vergehen-gegen-die-demokratie-a-1105999.html &amp;#039;&amp;#039;Petra Hinz und die SPD: Total verrannt&amp;#039;&amp;#039;]. Spiegel Online, 3. August 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiter soll Kutschaty nach Aussage des früheren SPD-Landtagsabgeordneten [[Willi Nowack]] von den falschen Angaben in Hinz’ Lebenslauf gewusst haben, was Kutschaty jedoch bestritt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; vom 27. Juli 2016: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-07/deutscher-bundestag-faelschung-lebenslauf-petra-hinz-abgeordnete Hinz’ gefälschter Lebenslauf war in Essener SPD bekannt.]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/deutschland/petra-hinz-erhebt-nach-lebenslauf-affaere-vorwuerfe-gegen-spd-a-1106878.html &amp;#039;&amp;#039;SPD-Politikerin Hinz: „Ich habe einen letzten Rest Würde verdient.“&amp;#039;&amp;#039;] Spiegel Online, 9. August 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinz hatte während ihrer gesamten Karriere behauptet, Volljuristin zu sein, also zwei juristische Staatsexamen abgelegt zu haben. Tatsächlich hatte sie jedoch nicht einmal Abitur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiteres Engagement ==&lt;br /&gt;
Seit dem 21. Mai 2012 ist Kutschaty Vorsitzender des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen im [[Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.&amp;amp;nbsp;V.]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://nrw.volksbund.de/aktuell/meldung/justizminister-thomas-kutschaty-zum-landesvorsitzenden-gewaehlt |titel=Justizminister Thomas Kutschaty zum Landesvorsitzenden gewählt |hrsg=nrw.volksbund.de |abruf=2012-06-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist er Mitglied im Vorstand beim [[Schönebeck (Essen)#Arbeitersiedlungen|Bergbaukolonie Schönebeck e.&amp;amp;nbsp;V.]], im Kuratorium des [[Deutscher Kinderschutzbund|Deutschen Kinderschutzbunds]] Ortsverein Essen e.&amp;amp;nbsp;V. und dem Förderverein [[Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege]] sowie Mitglied der [[IG BCE]], der [[Arbeiterwohlfahrt]] und der [[Naturfreunde Deutschlands]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Justizminister von Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
* [[Ministerium der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.thomas-kutschaty.de/ Offizielle Website von Thomas Kutschaty]&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|AMTIEREND=1|ID=01491}}&lt;br /&gt;
* [https://rp-online.de/politik/das-will-der-neue-justizminister_aid-12672417 Rheinische Post vom 30. Juli 2010 S. A4:] &amp;#039;&amp;#039;Das will der neue Justizminister. - NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) über seine Pläne, kriminelle Kinder zur Not in geschlossenen Heimen unterzubringen, den Umgang mit jugendlichen Straftätern, ein liberaleres Drogengesetz und mögliche Stichproben-Kontrollen von JVA-Mitarbeitern&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/ZLANIN187.pdf#page15 Landtag intern 49. Jahrgang, 17. Wahlperiode, Ausgabe 7 vom 17. Juli 2018 Forum: &amp;#039;&amp;#039;Porträt: Thomas Kutschaty (SPD)&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Parteivorsitzender der SPD Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Parteivorstand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kutschaty, Thomas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Juni 1968&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;H7</name></author>
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