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	<title>Thomas Krauth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-04-23T00:25:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thomas Krauth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. November]] [[1953]] in [[Eberbach]]) ist ein deutscher Unternehmer, Kunsthändler und ehemaliger Musicalproduzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Krauth wuchs mit zwei Brüdern im badischen Eberbach auf. Nach dem Abitur ging er zum [[Rechtswissenschaft|Jurastudium]] nach [[Heidelberg]] und arbeitete während dieser Zeit als Freelancer und „Mädchen für alles“ bei einem Konzertveranstalter. So sammelte er erste Erfahrungen bei Konzerten der [[The Rolling Stones|Rolling Stones]], [[Rod Stewart|Rod Stewart &amp;amp; The Faces]], [[Genesis (Band)|Genesis]], der britischen Rockband [[Wishbone Ash]] und vielen anderen mehr. In diesen Jahren lernte er [[Michael Brenner (Impresario)|Michael Brenner]] kennen, der später ebenfalls Produzent in der Entertainment-Branche wurde, und war mit ihm freundschaftlich verbunden bis zu dessen Tod im Jahr 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Musik beschäftigte sich Thomas Krauth auch intensiv mit Kunst und Kultur. Er entschied sich für diesen Weg und brach sein Jura-Studium ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe geschäftliche Laufbahn ===&lt;br /&gt;
1981 eröffnete er in Düsseldorf das Kunstauktionshaus &amp;#039;&amp;#039;Th. Krauth Antiquitäten und Auktionen,&amp;#039;&amp;#039; an dem sich 1990 das britische Auktionshaus „Phillips Son &amp;amp; Neale“ beteiligte, das zu der Zeit das drittgrößte Auktionshaus der Welt war. Von diesem Zeitpunkt an firmierte Thomas Krauths Auktionshaus unter dem Namen „Phillips Deutschland“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig veranstaltete der Unternehmer in den achtziger Jahren [[Musicals]], Konzerte und auch Ballett-Aufführungen, vor allem in [[Düsseldorf]] und [[Köln]]. So etwa [[Andrew Lloyd Webber]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Evita (Musical)|Evita]]&amp;#039;&amp;#039; in der Philipshalle Düsseldorf, das Musical &amp;#039;&amp;#039;Harlem Swing&amp;#039;&amp;#039; (im Original: &amp;#039;&amp;#039;Five Guys named Moe)&amp;#039;&amp;#039; mit dem neuen großstädtischen Jazz-Stil „Harlem Jump“ in der [[Kölner Philharmonie|Philharmonie Köln]] und Aufführungen der russischen Star-Ballerina [[Maja Michailowna Plissezkaja|Maja Plissetskaja]] in der [[Tonhalle Düsseldorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschäftliche Entwicklungen ===&lt;br /&gt;
1993 trennte sich Thomas Krauth vom Auktionshaus Phillips und beteiligte sich an [[Michael Brenner (Impresario)|Michael Brenners]] Konzertagentur „BB Promotion“. Auf der Suche nach innovativem und hochkarätigem Live-Entertainment kaufte er bis 1995 englischsprachige, meist in den USA produzierte Shows und Musicals ein und führte sie exklusiv im deutschsprachigen Raum in renommierten Theatern auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So brachte er beispielsweise [[George Gershwin|George und Ira Gershwins]] Musical &amp;#039;&amp;#039;My One and Only&amp;#039;&amp;#039; sowie ihre Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Porgy and Bess|Porgy &amp;amp; Bess]]&amp;#039;&amp;#039; zu mehrwöchigen Gastspielen auf die großen Theaterbühnen in [[Berlin]], [[Köln]], [[Frankfurt am Main|Frankfurt]], [[München]], [[Hamburg]] und [[Wien]]. Ebenso die Ballett-Stücke &amp;#039;&amp;#039;Carmen Flamenco&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Bolero&amp;#039;&amp;#039; des spanischen Tänzers und Choreographen Rafael Aguilar. Für die heute weltweit bekannten &amp;#039;&amp;#039;[[Harlem Gospel Singers]]&amp;#039;&amp;#039; sicherte der Musikmanager ebenfalls die Rechte für Konzerte im deutschsprachigen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tournee-Veranstaltungen mit Weltstars wie [[Shirley MacLaine|Shirley McLaine]], [[Diana Ross]] oder dem US-amerikanischen Ballett-Tänzer [[Mikhail Baryshnikov]] fielen ebenso in diese Zeit wie Konzerte mit [[Guns n’ Roses|Guns N’ Roses]] und [[Bryan Adams]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 erwarb der Musikmanager die Rechte an dem Musical &amp;#039;&amp;#039;[[Grease (Musical)|Grease]]&amp;#039;&amp;#039; und konzentrierte sich von jetzt an auf die Themen „Musicals“, „Eigenproduktionen“ und „Theater“. Aus diesem Grund stieg er bei der Mannheimer Konzertagentur „BB Promotion“ aus, blieb aber weiterhin geschäftlich mit seinem Freund [[Michael Brenner (Impresario)|Michael Brenner]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theater und Musical im Ruhrgebiet ===&lt;br /&gt;
In Nordrhein-Westfalen erwarb Thomas Krauth ab dem Jahr 1995 insgesamt drei Theater: Das [[Capitol Theater (Düsseldorf)|Capitol Theater]] in seiner Wahlheimat Düsseldorf (1995), den [[Musical Dome]] in Köln (1998) und das [[Starlight Express Theater|Starlight Express-Theater]] in Bochum (2002). In den Musicalhäusern verwirklichte er seine Unternehmens-Philosophie, in der höchstmögliche Kundenzufriedenheit, wirtschaftliche Unabhängigkeit und die Kontrolle über die so genannte „Wertschöpfungskette“ eine zentrale Rolle spielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Ticketverkauf in diesen Theatern, die Gastronomie und das Merchandise blieben zentral in einer Hand. Thomas Krauths Vertriebsfirma „TKS Ticketservice“ entwickelte sich mit ihrer Website „kartenkaufen.de“ und mit über einer Million verkauften Tickets pro Jahr zu einem der größten Konzertanbieter Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den drei großen Theatern in NRW und mit zahlreichen Musical-Produktionen, die der Musikmanager präsentierte oder produzierte, etablierte sich Thomas Krauth mit seiner Unternehmensgruppe als feste Größe in der Musiktheater-Landschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Droste Verlag, Düsseldorf |Titel=Hundert Düsseldorfer Köpfe |Datum=2005 |ISBN=3-7700-1193-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musical-Produktionen in den Theatern in Düsseldorf, Köln und Bochum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Thomas Krauth gemeinsam mit [[Michael Brenner (Impresario)|Michael Brenner]] das [[Capitol Theater (Düsseldorf)|Capitol Theater]] in Düsseldorf übernommen hatte, bauten sie es zum ersten Musical-Theater in der Landeshauptstadt um. Sie eröffneten das Haus am 20. Januar 1996 mit dem großen [[Ensuite-Produktion|En-suite-Musical]] &amp;#039;&amp;#039;[[Grease (Musical)|Grease]]&amp;#039;&amp;#039;, das mit drei Jahren Spielzeit und rund 1,2 Millionen Besuchern Düsseldorf einen Platz in der Riege der renommierten Musicalstädte verschaffte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Birgit Wanninger |url=https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/der-musical-macher_aid-17513527 |titel=Thomas Krauth: Der Musical-Macher |werk=Rheinische Post |datum=2006-01-19 |abruf=2017-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 wurde ein zweiter, kleinerer Theatersaal im Capitol Theater geschaffen. Rund 400 Plätze umfasste der „Club“, in dem junge, engagierte Künstler die Möglichkeit erhielten, eigene Projekte vorzustellen und ihre künstlerischen Ideen zu verwirklichen. In dieser „Kreativitäts-Stube“ wurden Produktionen wie &amp;#039;&amp;#039;[[Godspell]]&amp;#039;&amp;#039; (1997), &amp;#039;&amp;#039;Forever Plaid&amp;#039;&amp;#039; (1997) oder &amp;#039;&amp;#039;Schlaflos in Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039; (1997) realisiert – hier wurde auch der Grundstein gelegt für die langjährige, freundschaftliche Zusammenarbeit mit dem Wiener Regisseur [[Alex Balga]] und der Musical-Künstlerin [[Anna Montanaro]]. Beide können heute auf eine internationale Karriere schauen, blieben aber dem Capitol Theater neben weiteren Engagements stets eng verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998/99 produzierte Krauth im „Club“ auch die &amp;#039;&amp;#039;[[The Rocky Horror Show|Rocky Horror Show]]&amp;#039;&amp;#039; unter der Regie von [[Matthias Davids]] und von 1999 bis 2001 das Kander-Ebb-Musical &amp;#039;&amp;#039;[[Cabaret (Musical)|Cabaret]]&amp;#039;&amp;#039; unter der Regie von [[Alex Balga]]. [[Anna Montanaro]] übernahm die Hauptrolle „Sally Bowles“, nachdem sie am [[West End (London)|Londoner West End]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Chicago (Musical)|Chicago]]&amp;#039;&amp;#039; gefeiert worden war. Die Inszenierung erfuhr ein breites und positives Medien-Echo&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sebastian Feldmann |Titel=Puppen mit Pep. Masteroffs, Kanders und Ebbs Musical &amp;quot;Cabaret&amp;quot; im Capitol Theater Düsseldorf |Sammelwerk=Rheinische Post |Datum=1999-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Rossmann |Titel=Schattenblüte. Das Kammermusical „Cabaret“ in Düsseldorf |Sammelwerk=Frankfurter Allgemeine Zeitung |Datum=2000-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die One-Woman-Show &amp;#039;&amp;#039;Anna Montanaro – Live&amp;#039;&amp;#039; (2002) sowie die Uraufführung des Musicals &amp;#039;&amp;#039;[[Das Mädchen Rosemarie (Musical)|Das Mädchen Rosemarie]] (2004)&amp;#039;&amp;#039; produzierte Thomas Krauth im „Club“ des [[Capitol Theater (Düsseldorf)|Capitol Theaters]]. &amp;#039;&amp;#039;[[Das Mädchen Rosemarie (Musical)|Das Mädchen Rosemarie]]&amp;#039;&amp;#039; erzählt die Geschichte der Edelprostituierten [[Rosemarie Nitribitt]]. Das Musical lehnt sich an den Nachkriegsroman von [[Erich Kuby]] an und wurde unter der Regie von Dirk Witthuhn und mit der Musik von Heribert Feckler uraufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im großen Theatersaal, der rund 1.200 Plätze umfasste, folgte nach &amp;#039;&amp;#039;[[Grease (Musical)|Grease]]&amp;#039;&amp;#039; das gemeinsam mit [[Marek Lieberberg]] produzierte und mit vier [[Tony Awards]] ausgezeichnete Musical &amp;#039;&amp;#039;[[Rent (Musical)|Rent]]&amp;#039;&amp;#039; (1999). Zusammen mit den Produzenten Barry und Fran Weissler zeigte Thomas Krauth die Original-Broadway-Inszenierung des Klassikers &amp;#039;&amp;#039;[[Chicago (Musical)|Chicago]]&amp;#039;&amp;#039; (2001), als Eigeninszenierung die Uraufführung des Tanzmusicals &amp;#039;&amp;#039;[[Miami Nights]]&amp;#039;&amp;#039; (2002–2004) und präsentierte 2004/2005 die Original-Produktion von &amp;#039;&amp;#039;[[Cats]]&amp;#039;&amp;#039; ebenfalls im [[Capitol Theater (Düsseldorf)|Capitol Theater]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit dem Sternekoch [[Alfons Schuhbeck]] konzipierte Thomas Krauth auch eine musikalische Dinner-Show. Unter der kulinarischen Federführung des bekannten Kochs fanden ab 2004 unter den Titeln &amp;#039;&amp;#039;Tonight&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Last Christmas&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;That’s Life&amp;#039;&amp;#039; jährlich Musical-Hits und Kochkunst in einer unterhaltsamen Show zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Musiktheater-Produktionen etablierte der Düsseldorfer Produzent auch die Vortragsreihe „Düsseldorfer Reden zu Kultur &amp;amp; Wirtschaft“ (1998–2001) mit ausgesuchten Vertretern aus Kultur, Wirtschaft und Politik. Das Forum, das unter der Schirmherrschaft des damaligen Ministerpräsidenten [[Wolfgang Clement]] stattfand, wurde im Capitol Theater in Düsseldorf veranstaltet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ilse Brusis (Ministerin für Wirtschaft, Kultur und Energie des Landes NRW) |Hrsg=Capitol Theater Düsseldorf |Titel=„Kultur und Wirtschaft. Die Neubestimmung eines spannungsreichen Verhältnisses.“ |Sammelwerk=Düsseldorfer Reden zu Kultur &amp;amp; Wirtschaft |Band=1 |Datum=1998}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 erwarb der Theatermacher den [[Musical Dome]] in Köln. Hier produzierten er und Michael Brenner in Zusammenarbeit mit dem Original-Produzenten [[Robert Stigwood]] das Tanzmusical [[Saturday Night Fever (Musical)|&amp;#039;&amp;#039;Saturday Night Fever&amp;#039;&amp;#039;]] als große En-suite-Produktion – und als deutsche Erstaufführung. Krauth und Brenner waren schon bei der Welturaufführung in London 1998 als Co-Produzenten tätig gewesen. In rund drei Jahren, vom 11. September 1999 bis zum 30. Juni 2002, sah über eine Million Besucher die Bühnenfassung des Bee-Gees-Musicals in Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weitere Glanzlichter brachte der Musical-Produzent Frank Wildhorns &amp;#039;&amp;#039;[[Jekyll &amp;amp; Hyde (Musical)|Jekyll &amp;amp; Hyde]]&amp;#039;&amp;#039; (2003/2004), das von Michael Brenner produzierte Queen-Musical &amp;#039;&amp;#039;[[We Will Rock You (Musical)|We Will Rock You]]&amp;#039;&amp;#039; (2004–2008) und als deutsche Erstaufführung das Musical &amp;#039;&amp;#039;[[Spamalot]]&amp;#039;&amp;#039; (2009) der britischen Komiker-Gruppe [[Monty Python]] im Kölner [[Musical Dome]] auf die Bühne&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Weishaupt |Titel=Buchhalter der Träume. Thomas Krauth ist Musical-Produzent. Am Sonntag startet das neue Stück „Jekyll &amp;amp; Hyde“. |Sammelwerk=Handelsblatt, Düsseldorf |Datum=2003-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2002 übernahm Thomas Krauth mit seiner Geschäftspartnerin Andrea Friedrichs das Rollschuh-Musical &amp;#039;&amp;#039;[[Starlight Express Theater|Starlight Express]]&amp;#039;&amp;#039; in Bochum und verhalf ihm mit künstlerischen Neuerungen und kreativen Marketingmaßnahmen zu wachsendem Erfolg&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rolf Hartmann |Titel=Starlight-Lizenz für Krauth: Musical-Zukunft in Bochum gilt als gesichert |Sammelwerk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |Datum=2002-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. 2008 feierte &amp;#039;&amp;#039;[[Starlight Express]]&amp;#039;&amp;#039; seinen 20. Geburtstag und gilt als erfolgreichstes Musical der Welt, das sogar im [[Guinness-Buch der Rekorde]] verzeichnet ist&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ruhrnachrichten.de/staedte/bochum/Starlight-Express-im-Guinnessbuch-der-Rekorde;art932,913094 |titel=Rekord-Musical: Starlight Express im Guinessbuch der Rekorde. |werk=Ruhr Nachrichten |abruf=2017-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rita Utzenrath, Yvonne Quadt |Titel=Auf Rollschuhen zum Welterfolg: 20 Jahre Starlight Express live in Bochum. |Verlag=Klartext Verlag |Ort=Essen |Datum=2008 |ISBN=978-3-8375-0001-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Über 12 Millionen Besucher hatten zu diesem Zeitpunkt die einzigartige Bühnenshow besucht – heute sind es mehr als 16 Millionen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mehr.de/musicals/starlight-express-das-musical/starlight-express/ |titel=Website von Starlight Express |abruf=2017-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 konnte der &amp;#039;&amp;#039;Starlight Express&amp;#039;&amp;#039;-Produzent gemeinsam mit den Künstlern eine besondere Auszeichnung entgegennehmen. Für 400 000 verkaufte Live-Alben in 17 Jahren erhielt das erfolgreiche Musical eine Platin-CD von [[Universal Music Group|Universal Music]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Platin für den Starlight Express. |Sammelwerk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |Datum=2005-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 2005 erhielt Thomas Krauth in seiner Eigenschaft als &amp;#039;&amp;#039;Starlight Express&amp;#039;&amp;#039;-Produzent den Ehrenpreis des „Bochumer Marketing-Clubs“. Er wurde für seinen Einsatz für das „einzigartige Musicaltheater“ und das damit verbundene Engagement für die Region Bochum geehrt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Marketing-Preis an Thomas Krauth |Sammelwerk=Welt am Sonntag |Datum=2005-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dieser kreativen Marketing-Ideen wurde beispielsweise 2004 umgesetzt: Die Autofirma [[Ford]] brachte in limitierter Auflage ein Sondermodell „Starlight Express“ auf den Markt. In die entsprechenden Werbespots wurden auch Szenen aus dem Musical eingebunden. 2008 gab es eine weitere Besonderheit: In der ZDF-Sendung „[[Musical Showstar 2008|Musical-Showstar]]“ wurden Darsteller für die beiden &amp;#039;&amp;#039;[[Starlight Express]]&amp;#039;&amp;#039;-Hauptrollen „Rusty“ und „Pearl“ gesucht. Moderiert wurde die mehrteilige Casting-Show von [[Thomas Gottschalk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tournee-Produktionen und Gastspiele in anderen Städten ==&lt;br /&gt;
Sowohl von &amp;#039;&amp;#039;[[Saturday Night Fever (Musical)|Saturday Night Fever]]&amp;#039;&amp;#039; als auch vom Achtziger-Jahre-Musical &amp;#039;&amp;#039;[[Miami Nights]]&amp;#039;&amp;#039; produzierte Thomas Krauth im Anschluss an die mehrjährigen En-suite-Spielzeiten in den eigenen Theatern Tournee-Inszenierungen, die als mehrwöchige Gastspiele in der [[Alte Oper|Alten Oper Frankfurt]], im [[Deutsches Theater München|Deutschen Theater München]], im [[Ronacher|Ronacher Wien]], im Musical Theater Basel und im [[Admiralspalast|Admiralspalast Berlin]] gezeigt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marion Meyer |Titel=„Künstlerisch muss man jedes Risiko eingehen“. Thomas Krauth betreibt seit zehn Jahren das Capitol Theater. Die Musicals von „Grease“ bis „Saturday Night Fever“ sahen bisher drei Millionen Zuschauer. |Sammelwerk=Westdeutsche Zeitung |Datum=2006-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch von &amp;#039;&amp;#039;[[Grease (Musical)|Grease]]&amp;#039;&amp;#039; brachte der Musical-Unternehmer eine weitere Produktion auf die Bühne, welche von September bis Dezember 1998 vor ausverkauftem Haus im [[Theater des Westens]] in Berlin spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Düsseldorfer &amp;#039;&amp;#039;[[Cabaret (Musical)|Cabaret]]&amp;#039;&amp;#039;-Inszenierung mit [[Anna Montanaro]] in der Hauptrolle wurde im Jahr 2000 zu einem Gastspiel an das [[Thalia Theater (Hamburg)|Thalia Theater]] in [[Hamburg]] eingeladen und spielte dort für drei Wochen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Volker Albers |Titel=165 Zentimeter Diva aus Gifhorn. |Sammelwerk=Hamburger Abendblatt |Datum=2000-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 übergab Thomas Krauth das Musical-Unternehmen und das dazugehörige Ticketing an den Produzenten [[Maik Klokow]], blieb aber Eigentümer des [[Capitol Theater (Düsseldorf)|Capitol Theaters]] und bis 2011 Geschäftsführer bei &amp;#039;&amp;#039;[[Starlight Express]]&amp;#039;&amp;#039;. Seit 2009 betreibt nun Maik Klokow mit seiner Unternehmensgruppe „[[Mehr-Entertainment|Mehr! Entertainment]]“ das [[Capitol Theater (Düsseldorf)|Capitol Theater]], den [[Musical Dome]] und &amp;#039;&amp;#039;Starlight Express&amp;#039;&amp;#039; – gemeinsam mit weiteren Theatern&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.musicalzentrale.de/index.php?service=9&amp;amp;subservice=2&amp;amp;details=2964 |titel=Klokow wird Geschäftsführer bei Krauth. |werk=musicalzentrale.de |datum=2008-03-29 |abruf=2017-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Krauth ist heute Weltreisender und spielt mit Leidenschaft Golf. Er lebt in [[Phuket (Stadt)|Phuket]] (Thailand) und in [[Düsseldorf]]. Nach wie vor gilt sein privates Interesse der Kunst und der Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== CD-Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
Unter dem Label „Heartbeat Records“ veröffentlichte Thomas Krauth über seine Firma „Th. Krauth GmbH“ mehrere CDs, unter anderem zu &amp;#039;&amp;#039;Saturday Night Fever&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Miami Nights&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Das Mädchen Rosemarie&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Tonight&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Großer Bahnhof: Mit Schmalz und Schmackes feiert Musical-Impresario Thomas Krauth Erfolge&amp;#039;&amp;#039;. In: Focus, 27. Oktober 2003 (http://www.focus.de/kultur/leben/karriere-grosser-bahnhof_aid_193390.html)&lt;br /&gt;
* Peter Lamprecht: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Miami Nights&amp;quot; in London. Der Düsseldorfer Impresario Thomas Krauth exportiert erstmals eine deutsche Musical-Produktion in ein West-End-Theater.&amp;#039;&amp;#039; In: Welt am Sonntag, 2. November 2003 (https://www.welt.de/print-wams/article102084/Miami-Nights-in-London.html)&lt;br /&gt;
* Birgit Wanninger: &amp;#039;&amp;#039;Thomas Krauth: Der Musical-Macher&amp;#039;&amp;#039;. In: Rheinische Post, 19. Januar 2006 (https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/der-musical-macher_aid-17513527)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hundert Düsseldorfer Köpfe.&amp;#039;&amp;#039; Droste Verlag, ISBN 3-7700-1193-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=189512970|VIAF=220895097}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krauth, Thomas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthändler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auktionator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krauth, Thomas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer, Kunsthändler und Musicalproduzent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. November 1953&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eberbach]], Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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