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	<title>Thomas Huschke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thomas_Huschke&amp;diff=1618593&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Spürnase2013: /* Sportliche Laufbahn */</title>
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		<updated>2026-04-06T16:14:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sportliche Laufbahn&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Thomas Huschke 1975.jpg|mini|hochkant|Thomas Huschke (1975)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-P0821-0034, Thomas Huschke.jpg|mini|hochkant|Huschke bei den Bahn-Weltmeisterschaften 1975 in Lüttich]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thomas Huschke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Dezember]] [[1947]] in [[Berlin]]) ist ein ehemaliger [[Deutschland|deutscher]] [[Radrennfahrer]] und [[Weltmeisterschaft|Weltmeister]] im [[Radsport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Huschke war in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] aktiv. Er begann 1962 beim [[SC Einheit Berlin]] mit dem Radsport. Er trainierte u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Hans Wagner (Radsportler)|Hans Wagner]], der selbst ein erfolgreicher Bahnfahrer war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Der Radsportler |Hrsg=Deutscher Radsport-Verband der DDR |Nummer=35/1975 |Ort=Berlin |Datum=1975 |Seiten=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Huschke, Mitglied des [[Berliner TSC]], fuhr als Amateur hauptsächlich auf der Bahn. Er wurde 16-mal DDR-Meister in den Disziplinen [[Einerverfolgung]], [[Mannschaftsverfolgung]], [[Zweier-Mannschaftsfahren|Madison]] sowie im [[Steherrennen]]. Er nahm aber auch erfolgreich an Straßenrennen teil. So gewann er 1973 eine Etappe der [[Friedensfahrt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bahn-Nationalmannschaft der DDR fuhr Huschke 1969 drei Länderkämpfe gegen die [[Niederlande]], [[Italien]] und die [[UdSSR]] in der 4000-m-Mannschaftsverfolgung. Zusammen mit [[Heinz Richter (Radsportler)|Heinz Richter]], [[Bernhard Gruner]] und Bernd Schreiber gewannen er alle drei Rennen. Gegen Italien fuhr der DDR-Vierer mit 4:29,4 Minuten neuen deutschen Rekord der DDR sowie Weltjahresbestleistung für Zementbahnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LaenderkampfItalien&amp;quot; /&amp;gt; Am Ende der jeweiligen Vergleiche siegte die DDR 8:7 gegen die Niederlande, 8,5:6,5 gegen Italien und verlor 8,5:9,5 gegen die UdSSR.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LaenderkampfNiederlande&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LaenderkampfItalien&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LaenderkampfUdSSR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1969 startete Huschke bei der [[UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 1969|Bahn-Weltmeisterschaft]] in [[Brünn]] im Wettbewerb der 4000-m-Mannschaftsverfolgung. In der gleichen Besetzung wie bei den vorangegangenen Länderkämpfen (Huschke, H. Richter, Gruner, Schreiber) erreichte die DDR-Mannschaft in der Qualifikation in 4:37,13 Minuten den fünften Platz. Im Viertelfinale traf der Vierer dann auf die UdSSR. Trotz einer Steigerung auf 4:32,73 Minuten verlor die DDR-Mannschaft um 81 Hundertstelsekunden gegen die UdSSR und verpasste somit den Einzug ins Halbfinale.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WM1969&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 wurde Huschke Weltmeister in der Einerverfolgung. Bei den [[Olympische Sommerspiele 1972/Radsport|Olympischen Spielen 1972]] in München gewann er Silber mit dem DDR-Vierer in der [[Olympische Sommerspiele 1972/Radsport – Mannschaftsverfolgung Bahn (Männer)|Mannschaftsverfolgung]]. In der [[Olympische Sommerspiele 1972/Radsport – Einerverfolgung Bahn (Männer)|Einerverfolgung]] blieb er unplatziert. Vier Jahre später in [[Olympische Sommerspiele 1976/Radsport|Montreal 1976]] errang er die Bronzemedaille in der [[Olympische Sommerspiele 1976/Radsport – Einerverfolgung Bahn (Männer)|Einerverfolgung]]. 1974 siegte er im [[Velká Cena Evropy]], einem internationalen Turnier in der Einerverfolgung. 1977 wurde Thomas Huschke DDR-Meister der [[Steherrennen|Steher]] und 1979 Vize-Meister. Zwei seiner spektakulärsten Siege errang er 1972 (mit Heinz Richter) und 1975 (mit Scholz) beim Mammutrennen 1001 Runde auf der Berliner Winterbahn.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Der Radsportler |Hrsg=Deutscher Radsport-Verband der DDR |Sammelwerk= |Band=3/1972 bzw. 3/1975 |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Berlin |Datum= |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1976 gewann er die [[6 Tage um den Preis der Jungen Welt]] mit [[Uwe Unterwalder]] als Partner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familiäres ==&lt;br /&gt;
Thomas Huschke stammt aus einer bekannten Radsportfamilie. Schon sein Großvater [[Adolf Huschke|Adolf]] sowie sein Großonkel [[Richard Huschke|Richard]] und sein Vater, [[Gerhard Huschke]], waren erfolgreiche Radrennfahrer. Der Gründer dieser oft als Huschke-Dynastie bezeichneten Familientradition war der Berliner Klempnermeister Otto Huschke, der bereits 1890 sein erstes Radrennen in Gransee bestritt und gewann. Sein Vater Gerhard starb, als Thomas Huschke in Montreal die Weltmeisterschaft bestritt und im Kampf um die Bronzemedaille [[Dietrich Thurau]] schlug.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Der Radsportler |Hrsg=Deutscher Radsport-Verband der DDR |Sammelwerk= |Band= |Nummer=34/1974 |Auflage= |Verlag= |Ort=Berlin |Datum=1974 |ISBN= |Seiten=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufliches ==&lt;br /&gt;
Nach Beendigung seiner Rennfahrer-Laufbahn nahm Huschke ein Studium der Ökonomie in Berlin auf und promovierte. Kurze Zeit war er als Marketing-Experte des [[Deutscher Turn- und Sportbund|Deutschen Turn- und Sportbundes]] der DDR tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Volker Kluge]]: &amp;#039;&amp;#039;Olympische Sommerspiele. Die Chronik III. Mexiko-Stadt 1968 – Los Angeles 1984.&amp;#039;&amp;#039; Sportverlag Berlin, Berlin 2000, ISBN 3-328-00741-5, S. 410.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988 wurde Huschke Manager der Eiskunstläuferin [[Katarina Witt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/panorama/kati-witt-die-akten-aus-der-eiszeit-a-194127-6.html |titel=Die Akten aus der Eiszeit |titelerg=Teil 6 |autor=Alexander Osang |datum=2002-04-29 |werk=[[Der Spiegel|Spiegel online]] |zugriff=2018-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 2004 bis 2006 war er Präsident des [[Frankfurter Radsport-Club 90|Frankfurter Radsport-Clubs 90]] ([[Frankfurt (Oder)|Frankfurt/Oder]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lr-online.de/sport/news/dan-radtke-soll-den-frc-90-wieder-in-ruhige-bahnen-lenken_aid-2619377 |titel=Dan Radtke soll den FRC 90 wieder in ruhige Bahnen lenken |werk=[[Lausitzer Rundschau]] online |datum=2002-02-13 |zugriff=2018-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 2012 amtierte er für zwei Jahre als Präsident des Berliner Radsportverbandes. Aktuell (Stand 2020) ist er Präsident des Berliner Vereines [[NRVg Luisenstadt|NRVg. Luisenstadt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;nrvg-Der_Vere&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.nrvg.de/der-verein/ |titel=Der Verein |autor=Der Verein |werk=nrvg.de |datum=1910-08-04 |abruf=2020-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1972 und 1976:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |format=pdf|url=https://content.staatsbibliothek-berlin.de/zefys/SNP2532889X-19760910-0-4-0-0.pdf |titel=Von der Ehrung für die Olympiamannschaft der DDR. Hohe staatliche Auszeichnungen verliehen. Vaterländischer Verdienstorden in Silber |werk=[[Neues Deutschland]] |hrsg=ZEFYS Zeitungsportal der [[Staatsbibliothek zu Berlin]] |datum=1976-09-10 |seiten=4 |abruf=2024-04-10 |kommentar=kostenfreie Anmeldung erforderlich }}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tendenzen und Gesetzmäßigkeiten der Preisentwicklung der kapitalistischen Weltmarktpreise für NE-Metalle und theoretische und methodologische Fragen der Anwendung dieser Preise bei der RGW-Preisbildung&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, Hochschule für Ökonomie, Diss. 1984&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Klaus Ullrich]]: Momentaufnahmen. Zeitzeugen zum DDR-Sport befragt von Klaus Ullrich., [[Sportverlag Berlin]], Berlin, 1989, S. 112–113&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Thomas Huschke}}&lt;br /&gt;
* {{Radsportseiten|20443}}&lt;br /&gt;
* {{FirstCycling|riderID=55043|text=Thomas Huschke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LaenderkampfNiederlande&amp;quot;&amp;gt;Der Radsportler, Ausgabe vom 11. Juni 1969, Seite 3, &amp;#039;&amp;#039;Schwer erkämpftes 8:7 gegen die Niederlande&amp;#039;&amp;#039;, Herausgeber: Deutscher Radsport-Verband der DDR, Berlin, 1969&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LaenderkampfItalien&amp;quot;&amp;gt;Der Radsportler, Ausgabe vom 25. Juli 1969, Seite 8, &amp;#039;&amp;#039;Azzurri wurden um eine Hoffnung ärmer&amp;#039;&amp;#039;, Herausgeber: Deutscher Radsport-Verband der DDR, Berlin, 1969&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LaenderkampfUdSSR&amp;quot;&amp;gt;Der Radsportler, Ausgabe vom 1. August 1969, Seite 8 f., &amp;#039;&amp;#039;Knappe Niederlage gegen UdSSR&amp;#039;&amp;#039;, Herausgeber: Deutscher Radsport-Verband der DDR, Berlin, 1969&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WM1969&amp;quot;&amp;gt;Der Radsportler, Ausgabe vom 29. August 1969, Seite 4 f., &amp;#039;&amp;#039;Der Siegeszug unseres Tandems&amp;#039;&amp;#039;, Herausgeber: Deutscher Radsport-Verband der DDR, Berlin, 1969&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Weltmeister in der Einer-Verfolgung (Amateure)&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste DDR-Meister in der Einerverfolgung&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste DDR-Meister der Steher&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste DDR-Meister im Zweier-Mannschaftsfahren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-01-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Huschke, Thomas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltmeister (Radsport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnradfahrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radsportler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radsportler (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Meister (Radsport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportler (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Huschke, Thomas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Radrennfahrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Dezember 1947&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spürnase2013</name></author>
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