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	<title>Thomas Harlan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Oliver Mark - Thomas Harlan, Berchtesgadener Land 2007 (2).jpg|mini|Thomas Harlan, 2007]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thomas Christoph Harlan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Februar]] [[1929]] in [[Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemäss Entlassungsschein wurde Thomas Harlan als Thomas Barth geboren. &amp;#039;&amp;#039;Hitler war meine Mitgift&amp;#039;&amp;#039;,  S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[16. Oktober]] [[2010]] in [[Schönau am Königssee]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Autor]] und [[Regisseur]] in französischer&amp;lt;ref&amp;gt;Nach eigener Aussage verwandte er das Deutsche seit den 1950er Jahren nicht mehr, und zwar aus politischen Gründen. In: Dschungel, Beilage zu [[Jungle World]] vom 18. Februar 2010, S. 9–13, hier S. 9 [https://jungle.world/artikel/2010/07/sauvater-du-land-du-un-du-tier]&amp;lt;/ref&amp;gt; und deutscher Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Harlan war der Sohn des Regisseurs [[Veit Harlan]] und der Schauspielerin [[Hilde Körber]]. Seine Schwester war die Schauspielerin [[Maria Körber]].&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe auch: [[Harlan (Familie)]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verbrachte seine Kindheit in Berlin. Da sein Vater beim [[NS-Staat|nationalsozialistischen Regime]] hohes Ansehen genoss, lernte er über seine Eltern [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Reichspropagandaminister]] [[Joseph Goebbels]] kennen. Als Achtjähriger wurde er zu einem Besuch bei [[Adolf Hitler]] mitgenommen. 1941 wurde er [[Pimpf|Führer]] in der [[Marine-HJ|Marine-Hitlerjugend]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Böttiger (Autor, 1956)|Helmut Böttiger]]: [http://www.sueddeutsche.de/kultur/tomas-harlan-veit-veitstanz-1.1081659 &amp;#039;&amp;#039;Veitstanz&amp;#039;&amp;#039;], in: [[Süddeutsche Zeitung]], 5. April 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; 1942 wurde er nach [[Zakopane]]/Polen, dann auf den Landsitz der Familie von Bonin im Kreis [[Sławno|Schlawe]] evakuiert. 1945 kehrte er nach Berlin zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Tübingen begann Harlan 1947 ein Philosophiestudium und traf mit [[Michel Tournier]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er 1948 ein dreimonatiges Auslandsstipendium für die [[Sorbonne]] erhielt – Harlan war seinerzeit der erste deutsche Student, der nach dem Kriege in Paris studieren durfte, ohne im [[Maquis]] gewesen zu sein&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44436240.html &amp;#039;&amp;#039;Totentänze in der Scheffelstraße&amp;#039;&amp;#039;] Der Spiegel 15/1949.&amp;lt;/ref&amp;gt; – wanderte er nach Frankreich aus und setzte in Paris das Studium der Philosophie und Mathematik fort. Er begann mit Arbeiten für den französischen Rundfunk, wohnte gemeinsam mit [[Gilles Deleuze]] bei Michel Tournier, später bei [[Pierre Boulez]] und begegnete [[Armand Gatti]] und Marc Sabathier-Levêque, &amp;#039;&amp;#039;dem großen Freund des Lebens&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.realfictionfilme.de/filme/thomasharlan-wandersplitter/index.php |wayback=20170113191642 |text=Biografische Angaben zu Thomas Harlan bei realfictionfilme.de |archiv-bot=2023-01-21 13:30:38 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit [[Klaus Kinski]] unternahm er 1952 eine Reise nach [[Israel]]. Im folgenden Jahr veröffentlichte Harlan sein erstes Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;Bluma&amp;#039;&amp;#039; und bereiste die [[Sowjetunion]]. 1955 folgten die ersten Gedichte in deutscher Sprache. Harlan wurde Mitautor am [[Drehbuch]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Verrat an Deutschland|Der Fall Sorge]]&amp;#039;&amp;#039; (später: &amp;#039;&amp;#039;Verrat an Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Regie: Veit Harlan). Die Zusammenarbeit mit seinem Vater scheiterte, seine Arbeit am Drehbuch wurde entstellt. Gemeinsam mit Klaus Kinski und [[Jörg A. Henle|Jörg Henle]] gründete Harlan 1958 das &amp;#039;&amp;#039;Junge Ensemble&amp;#039;&amp;#039; in Berlin. Die Uraufführung seines Theaterstücks &amp;#039;&amp;#039;Ich selbst und kein Engel – Chronik aus dem Warschauer Ghetto&amp;#039;&amp;#039; wurde zum Skandal, den der Autor [[Hans Habe]] später in seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;Christoph und sein Vater&amp;#039;&amp;#039; verarbeitete. 1996 wurde das Stück bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen unter der Regie von [[Brian Michaels]] wieder aufgeführt. Die Rollen wurden von Studierenden der [[Folkwang Hochschule]] gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 erhielt Harlan die ersten einer ganzen Reihe von [[Verleumdung (Deutschland)|Verleumdungsklagen]], unter anderem von dem damaligen [[Freie Demokratische Partei|FDP]]-[[Mitglied des Deutschen Bundestages|Bundestagsabgeordneten]] [[Ernst Achenbach]] und [[Franz Six|Franz Alfred Six]]. Harlan hatte in [[Volksrepublik Polen|Polen]], wo er seit 1960 auch lebte, mit Recherchen über die Vernichtungslager [[Vernichtungslager Kulmhof|Kulmhof]], [[Vernichtungslager Sobibor|Sobibór]], [[Vernichtungslager Belzec|Bełżec]] und [[Vernichtungslager Treblinka|Treblinka]] begonnen. Bis 1964 trug Harlan mit seiner Arbeit in den polnischen Archiven, aus denen er Tausende von Dokumenten über deutsche [[Kriegsverbrechen]] zutage förderte, zu der Einleitung von über 2000 [[Strafprozessrecht (Deutschland)|Strafverfahren]] gegen Kriegsverbrecher in der [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Bundesrepublik]] bei. Seit 1960 wurde er dabei von dem italienischen Verleger [[Giangiacomo Feltrinelli]] unterstützt. Zu dem hessischen [[Generalstaatsanwalt]] [[Fritz Bauer]] entwickelte sich eine Freundschaft. Gleichzeitig arbeitete Harlan beim Warschauer Rundfunk an Sendungen in deutscher Sprache mit. Aufgrund der Veröffentlichung seiner Archivrecherchen wurde er 1963 wegen [[Geheimnisverrat]]s in Polen für ein Jahr unter [[Hausarrest]] gestellt. Auch in der Bundesrepublik erstattete [[Hans Globke]] 1964 gegen ihn Anzeige wegen Landesverrats aufgrund der Benutzung von Vernehmungsprotokollen der deutschen Justiz in polnischen Veröffentlichungen. Er wurde nicht verurteilt, erhielt aber für 10 Jahre keinen deutschen [[Reisepass]] und konnte sich in dieser Zeit nicht legal in der Bundesrepublik aufhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harlan hatte in Warschau eine Liebesbeziehung zu [[Krystyna Żywulska]], die dreißig Jahre später von [[Andrzej Szczypiorski]] so kommentiert wurde: „eine törichtere Liebe als die, die eine alternde Jüdin gegenüber einem verrückten jungen Deutschen hegt, ist schwer vorstellbar“.&amp;lt;ref name=AS&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=8510356|Titel=Liebe und Erinnerung|Autor=Andrzej Szczypiorski|Jahr=1999|Nr=3|Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Harlan brach seine Arbeiten in Warschau 1964 unvermittelt ab. Ein mit Feltrinelli geplantes Buch über die deutschen Kriegsverbrecher kam nie zustande. Er wurde „zu einer seltenen Spezies Mensch: einem internationalen deutschen Revolutionär“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20160111185944/http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2006-43/artikel-2006-43-der-kampf-geht-w.html &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf geht weiter&amp;#039;&amp;#039;], Die Weltwoche, Nr. 43/2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Sterben seines Vaters führte Harlan nach Italien. Er schloss sich der linken Gruppierung [[Lotta Continua]] an und begann mit literarischen Arbeiten, die neben seinen Reisen und seinem Filmschaffen die folgenden Jahre prägten. 1974 reiste Harlan nach [[Chile]], [[Bolivien]] und in die [[Vereinigte Staaten|USA]]. Er engagierte sich für die chilenische Widerstandsbewegung gegen den Diktator [[Augusto Pinochet|Pinochet]]. Während der „[[Nelkenrevolution]]“ 1975 in [[Portugal]] begann Harlan als Mitglied des Revolutionsausschusses mit den Dreharbeiten zu &amp;#039;&amp;#039;Torre Bela&amp;#039;&amp;#039; (Uraufführung 1977 auf den [[Internationale Filmfestspiele von Cannes|Internationalen Filmfestspielen in Cannes]]). Von 1978 bis 1984 arbeitete er an dem Film &amp;#039;&amp;#039;Wundkanal&amp;#039;&amp;#039;. Der amerikanische Regisseur [[Robert Kramer (Filmemacher)|Robert Kramer]] dokumentierte mit dem Film &amp;#039;&amp;#039;Notre Nazi&amp;#039;&amp;#039; die Dreharbeiten. Die Uraufführung von &amp;#039;&amp;#039;Wundkanal&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Notre Nazi&amp;#039;&amp;#039; auf den [[Internationale Filmfestspiele von Venedig|Internationalen Filmfestspielen von Venedig]] 1984 und die Aufführung auf der [[Internationale Filmfestspiele Berlin|Berlinale]] 1985 führten zu heftigen Reaktionen und einem erneuten Skandal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 folgten Reisen durch den [[Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik|russischen]] [[Ferner Osten (Föderationskreis)|Fernen Osten]] für die Vorbereitung des nicht realisierten Filmprojektes &amp;#039;&amp;#039;Katharina XXIII&amp;#039;&amp;#039;. Neben der Neuübersetzung des [[Ijob|Buchs Hiob]] nach [[Guido Ceronetti]] ins Deutsche begann Harlan 1988 in Haiti mit kreolischen Sprachstudien und den Arbeiten an dem Film &amp;#039;&amp;#039;Souvenance&amp;#039;&amp;#039;, der 1990 auf dem [[International Film Festival Rotterdam|Internationalen Filmfestival in Rotterdam]] uraufgeführt wurde. Es folgten weitere Reisen nach Russland. Harlan schrieb das Drehbuch für den ebenfalls nicht realisierten Film &amp;#039;&amp;#039;Kinematograf&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2001 lebte Harlan in der &amp;#039;&amp;#039;Klinik Berchtesgadener Land&amp;#039;&amp;#039; in [[Schönau am Königssee]]. Seit dieser Zeit war er in zweiter Ehe mit der Dokumentarfilmerin [[Katrin Seybold]] verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;Todesanzeige in der Süddeutschen Zeitung vom 23./24. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; 2003 begann die Zusammenarbeit mit Christoph Hübner an dem Filmprojekt &amp;#039;&amp;#039;Wandersplitter&amp;#039;&amp;#039;, die sich bis 2006 hinzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Oktober 2010 starb Thomas Harlan in Schönau am Königssee.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/kultur/zum-tod-von-thomas-harlan-was-niemand-wissen-wollte-1.1013032 &amp;#039;&amp;#039;Zum Tod von Thomas Harlan – Was niemand wissen wollte&amp;#039;&amp;#039;]. Süddeutsche Zeitung am 18. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Thomas Harlans Nachlass wird in der Deutschen Kinemathek in Berlin aufbewahrt. Ein weiterer Teilnachlass findet sich im Archiv des [[Fritz Bauer Institut]]s&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fritz-bauer-institut.de/archiv/bestaend https://www.fritz-bauer-institut.de/archiv/bestaende] abgerufen am 22. August 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; in Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Thomas Harlan drehte mehrere preisgekrönte, teils auch stark umstrittene Filme (darunter &amp;#039;&amp;#039;Torre Bela&amp;#039;&amp;#039; vor dem Hintergrund der [[Nelkenrevolution]] und &amp;#039;&amp;#039;Wundkanal&amp;#039;&amp;#039;, in dem er den wegen gemeinschaftlichen Mordes an mindestens 6800 Menschen zu [[Lebenslange Freiheitsstrafe|lebenslangem]] [[Zuchthaus]] verurteilten [[Schutzstaffel|SS]]-[[SS-Obersturmbannführer|Obersturmbannführer]] [[Alfred Filbert]] interviewte und sich dabei filmen ließ). Er verfasste Gedichte, die Romane &amp;#039;&amp;#039;Rosa&amp;#039;&amp;#039; (2000) und &amp;#039;&amp;#039;Heldenfriedhof&amp;#039;&amp;#039; (2006), den Erzählungsband &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Ys&amp;#039;&amp;#039; (2007) sowie Theaterstücke und Drehbücher, unter anderem für [[Wolfgang Staudte]]. [[Andreas Dorschel]] nannte Harlans &amp;#039;&amp;#039;Heldenfriedhof&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;eine einsam bedeutende Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und seiner Nachgeschichte&amp;quot;; er charakterisierte den Roman durch das &amp;quot;Paradox chaotischer Ordnung&amp;quot;: &amp;quot;Dies wüste Buch ist mit äußerster Präzision konstruiert.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Dorschel: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte ist keine Geschichte. Thomas Harlans „Heldenfriedhof“&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Süddeutsche Zeitung]] Nr. 141 (22. Juni 2007), S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theater ===&lt;br /&gt;
* 1953: Bluma&lt;br /&gt;
* 1958: [[Ich selbst und kein Engel]] – Chronik aus dem Warschauer Ghetto (unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Ich selbst und kein Engel – Dramatische Chronik aus dem Warschauer Ghetto.&amp;#039;&amp;#039;, Henschel Verlag, Berlin 1961)&lt;br /&gt;
* 1964: Lux. Beschreibung eines Theaterstücks&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filme ===&lt;br /&gt;
* 1955: [[Verrat an Deutschland]]&lt;br /&gt;
* 1975: Torre Bela&lt;br /&gt;
* 1984: Wundkanal. Hinrichtung für vier Stimmen. (&amp;#039;&amp;#039;Wundkanal.&amp;#039;&amp;#039; DVD. [[Edition Filmmuseum]], 2009)&lt;br /&gt;
* 1991: Souvenance&lt;br /&gt;
* 2007: Am Ararat (veröffentlicht auf der DVD „Wandersplitter“)&lt;br /&gt;
* 2007: Die Organigramme (veröffentlicht auf der DVD „Wandersplitter“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Belletristik ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rosa&amp;#039;&amp;#039;. Eichborn, Frankfurt 2000, ISBN 3-8218-0693-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heldenfriedhof&amp;#039;&amp;#039;. Mitarbeit: Moritz Kirschner. Eichborn, Frankfurt 2006, ISBN 3-8218-0764-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Ys und andere Geschichten vom ewigen Leben&amp;#039;&amp;#039;. Mitarbeit: Jean-Pierre Stephan. Eichborn, Frankfurt 2007, ISBN 3-8218-0717-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Veit&amp;#039;&amp;#039;. Mitarbeit: Jean-Pierre Stephan, Sieglinde Geisel. Rowohlt, Reinbek 2011, ISBN 978-3-498-03012-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Armes Luxemburg?“ – „Pauvre Luxembourg?“&amp;#039;&amp;#039;. Belleville, München 2011, ISBN 978-3-943157-09-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hörspiele ===&lt;br /&gt;
* 2001: &amp;#039;&amp;#039;Rosa – die Akte Rosa Peham&amp;#039;&amp;#039;, Hörspiel des Monats April 2001. Mit [[Manfred Zapatka]], Heiko Raulin, Bernd Moss, [[Axel Milberg]], Sophie von Kessel, [[Karin Anselm]]. Bearbeitung: [[Michael Farin]], Komposition: [[Helga Pogatschar]], Regie: Bernhard Jugel. BR [[Hörspiel und Medienkunst]]/WDR 2001. CD: Strunz Enterprises, Erding und Indigo Vertrieb, Hamburg 2001, ISBN 3-934847-13-7. Als Podcast/Download im BR Hörspiel Pool.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.br.de/radio/bayern2/inhalt/hoerspiel-und-medienkunst/hoerspiel-harlan-akte-kulmhof100.html BR Hörspiel Pool - Harlan, &amp;#039;&amp;#039;Rosa – die Akte Rosa Peham&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2001: &amp;#039;&amp;#039;Rosa – die Reise nach Kulmhof&amp;#039;&amp;#039;, zweiteiliges Hörspiel mit Sabine Kastius, [[Katja Amberger]], Christiane Roßbach, [[Kornelia Boje]], Stephan Rabow, [[Günther Maria Halmer]]. Komposition: [[Helga Pogatschar]], Bearbeitung: [[Michael Farin]], Regie: Bernhard Jugel. BR [[Hörspiel und Medienkunst]] 2001. Als Podcast/Download im BR Hörspiel Pool.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.br.de/radio/bayern2/inhalt/hoerspiel-und-medienkunst/hoerspielpool-106.html BR Hörspiel Pool - Harlan, &amp;#039;&amp;#039;Rosa – die Reise nach Kulmhof&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2006: &amp;#039;&amp;#039;Heldenfriedhof. Der Roman des Enrico Cosulich&amp;#039;&amp;#039; (BR Hörspiel und Medienkunst 2006), Bearbeitung: Michael Farin. Regie: Ulrich Lampen&lt;br /&gt;
* 2006: &amp;#039;&amp;#039;Heldenfriedhof. Ich bin nicht mehr in mir – das Leben des Enrico Cosulich&amp;#039;&amp;#039; (BR Hörspiel und Medienkunst 2006), Bearbeitung: Michael Farin. Regie: Ulrich Lampen&lt;br /&gt;
* 2011: &amp;#039;&amp;#039;Veit&amp;#039;&amp;#039;, mit [[Thomas Thieme]]. Regie: Bernhard Jugel, BR Hörspiel und Medienkunst 2011. ([[Hörspiel des Monats]] März 2011). Als Podcast/Download im BR Hörspiel Pool.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.br.de/radio/bayern2/inhalt/hoerspiel-und-medienkunst/hoerspiel-veit-harlan100.html BR Hörspiel Pool - Harlan, &amp;#039;&amp;#039;Veit&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Autobiografisches ===&lt;br /&gt;
* (mit Jean-Pierre Stephan) &amp;#039;&amp;#039;Das Gesicht deines Feindes. Ein deutsches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Eichborn, Frankfurt 2005, ISBN 3-8218-0763-6.&lt;br /&gt;
** Neuauflage unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Hitler war meine Mitgift&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt. Reinbek 2011, ISBN 978-3-499-25691-2&lt;br /&gt;
* Sieglinde Geisel: &amp;#039;&amp;#039;„Nur was man singen kann, ist hörbar“. Gespräch mit Thomas Harlan&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Sinn und Form]] 1/2012, S. 61–71.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Filme über Thomas Harlan ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Habe]]. &amp;#039;&amp;#039;Christoph und sein Vater&amp;#039;&amp;#039;. Desch, München 1966. (Roman, in dem Thomas Harlan die Vorlage für die Hauptfigur Christoph Wendelin abgibt)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=46414463|Titel=Harlan. Glück des Berufs|Nr=41|Jahr=1966|Seiten=154–157}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Jesko Jockenhövel/Michael Wedel: &amp;#039;&amp;#039;„So etwas Ähnliches wie die Wahrheit“. Zugänge zu Thomas Harlan&amp;#039;&amp;#039;. München: edition text + kritik 2017.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Notre Nazi&amp;#039;&amp;#039;, Dokumentarfilm 1984, Regie Robert Kramer (über die Arbeiten an &amp;#039;&amp;#039;Wundkanal&amp;#039;&amp;#039;.)&lt;br /&gt;
* [[Liane Dirks]]: &amp;#039;&amp;#039;Und die Liebe? frag ich sie. Die ungeschriebene Geschichte der Krystyna Żywulska&amp;#039;&amp;#039;. Roman, Amman Verlag, Zürich 1998, ISBN 3-250-10338-1.  (Dem Roman liegen Erinnerungen von Krystyna Żywulska zu Grunde. Thomas Harlan ist hier Vorlage für die Figur des &amp;#039;&amp;#039;Andreas Herking&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frank Noack |Titel=Nazizögling wider Willen |Sammelwerk=[[Die Welt]] |Datum=2000-09-16 |Online=[https://www.welt.de/print-welt/article533642/Nazizoegling-wider-Willen.html online] |Abruf=2024-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Thomas Harlan – Wandersplitter&amp;#039;&amp;#039;. 2006. Film von Christoph Hübner.&amp;lt;ref&amp;gt;Als DVD verfügbar in der [[Edition Filmmuseum]]; enthält auf Extra-DVD 160 Minuten zusätzlicher Gespräche mit Harlan&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Harlan – Im Schatten von Jud Süß&amp;#039;&amp;#039;. 2010. Dokumentarfilm von Felix Möller über Veit Harlan und die Beziehung seiner Verwandten und Nachkommen, ua mit Thomas Harlan.&lt;br /&gt;
* Sieglinde Geisel: &amp;#039;&amp;#039;Universum der Zentrifugalkräfte. Zum schriftstellerischen Werk von Thomas Harlan.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Sinn und Form]] 1/2012, S. 53–60&lt;br /&gt;
* Jean-Pierre Stephan: &amp;#039;&amp;#039;Zur Entstehung von Thomas Harlans „Veit“&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Sinn und Form]] 1/2012, S. 72–75&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116476389}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0363234}}&lt;br /&gt;
* {{Perlentaucher|3709}}&lt;br /&gt;
* [http://www.thomasharlan.com/ Website zu Person und Werk Thomas Harlans]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160111185944/http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2006-43/artikel-2006-43-der-kampf-geht-w.html „Der Kampf geht weiter“], [[Weltwoche]], Nr. 43, 2006&lt;br /&gt;
* [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/besuch-bei-thomas-harlan-wie-es-war-als-mir-goebbels-eine-maerklin-kaufte-1407439.html „Besuch bei Thomas Harlan: Wie es war, als mir Goebbels eine Märklin kaufte“], [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]], 15. Januar 2007, Reportage&lt;br /&gt;
* [https://www.cargo-film.de/film/reihen/thomas-harlan/opa-war-ein-nazi/ „Opa war ein Nazi“], Essay von Simon Rothöhler über Thomas Harlans „Wundkanal“ in [[Cargo (Filmzeitschrift)|Cargo]], 17. Februar 2009&lt;br /&gt;
* [http://www.freitag.de/kultur/1008-film-dreharbeiten-harlan-geschonneck-raf Das Projekt „Wundkanal“. Dokumentarfilmer Thomas Heise über die Zusammenarbeit mit Harlan]. Der Freitag, 23. Februar 2010&lt;br /&gt;
* [http://www.freitag.de/kultur/1110-wer-sagt-noch-seinen-satz-1 Wer sagt noch seinen Satz? Zwanzig Erinnerungen an Thomas Harlan] (Der Freitag, 11. März 2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116476389|LCCN=n/00/44599|VIAF=51862226}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Harlan, Thomas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dokumentarfilmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Harlan|Thomas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Hitlerjugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Aufarbeitung des Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veit Harlan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Harlan, Thomas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Harlan, Thomas Christian (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Autor und Regisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Februar 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Oktober 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berchtesgaden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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