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	<title>Thomas Haresleben - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T22:45:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thomas_Haresleben&amp;diff=1496365&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saraviensis: /* Literatur */ |Wiener Dombaumeister</title>
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		<updated>2024-02-14T09:58:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; |Wiener Dombaumeister&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Haresleben Thomas.JPG|mini|120px|[[Steinmetzzeichen]] von Thomas Haresleben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmetzzeichen Prunner.JPG|mini|hochkant|Zeichen von Meister Prunner auf seinem Epitaph]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thomas Haresleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1673]] in [[Kühnring]] bei [[Eggenburg]], [[Niederösterreich]]; † [[16. Oktober]] [[1733]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Steinmetz]]meister und Bildhauer des [[Barock]], [[Dombaumeister]] im [[Stephansdom]] und Obervorsteher der Wiener [[Bauhütte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dombaumeister [[Matthias Knox]] verfasste am 12. April 1688 im Alter von 43 Jahren seinen [[Letzter Wille|Letzten Willen]] und am 24. April nahm er den [[Lehrling]] Thomas Haresleben auf. Meister Knox hatte bereits die Söhne Hans und Michael der Familie Haresleben zu Steinmetzen ausgebildet, aber im Juni starb der Herr Dombaumeister, der Lehrling Thomas wurde vom Handwerk am 25. Juni 1690 dem Meister [[Johann Georg Prunner (Steinmetz)|Johann Georg Prunner]] zugesprochen. Hauptbürge, also der die Verantwortung über den Lehrjungen übernahm und auch die Folgen zu tragen hatte, war sein Vater Alexander Haresleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Jahre zuvor, 1685, nahm Meister Prunner den Knaben [[Sebastian Regondi]] aus Kaisersteinbruch als Lehrling auf. Dessen Vater [[Ambrosius Regondi]], bereits verstorben, jahrzehntelang das Richteramt ebendort ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heirat und Bürger von Wien ===&lt;br /&gt;
Thomas heiratete am 18. September 1701 im Stephansdom die Witwe seines früheren Lehrmeisters Maria Magdalena Prunner. Einer der [[Trauzeuge]]n war [[Veith Steinböck]], der amtierende Dombaumeister. Ein [[Epitaph]] von Meister Prunner befindet sich an der Westfassade des Domes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. März 1704 wurde ihm das Bürgerrecht von Wien verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Handwerksbeschluss vom 5. März 1708 wurde Meister Thomas als Bürge und Verwandter des entlaufenen Lehrlings Adam Haresleben schuldig gesprochen, in die Lade 32 [[Gulden]] zu legen. &amp;#039;&amp;#039;Es sei denn, er könne nachweisen, dass der Junge den k.k. Soldatendienst angenommen habe, dann bekommt er das Geld zurück&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lehrling aus dem kaiserlichen Steinbruch ===&lt;br /&gt;
Der Knabe Joseph Wimmer aus [[Kaisersteinbruch]] lernte das Handwerk in der Wiener Bauhütte. Am 23. März 1710, so berichten die Wiener Steinmetzakten, .. &amp;#039;&amp;#039;ist dem Steinmetzmeister Thomas Haresleben ein Lehrjung mit Nahmen Joseph Wimber aus dem kayserlichen Steinbruch gebürtig (*1693), aufgedingt worden&amp;#039;&amp;#039;, der Vater Johann ein Steinmetzgeselle, der Lehrherr übernahm auch anstelle des Vaters die Funktion des Hauptbürgen. Die [[Freisprechung]] zum Gesellen erfolgte am 2. November 1716.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod des Bruders Hans Georg ===&lt;br /&gt;
[[Johann Georg Haresleben]], sehr erfolgreicher Steinmetzmeister im kaiserlichen Steinbruch, zuletzt leitete er den Großauftrag der [[Wiener Karlskirche|Karlskirche]] in den Steinbrüchen. Gleich im ersten Jahr, am 24. Juli 1716 starb er mit 45 Jahren. In seinem [[Testament]] berührt die Betroffenheit vom nahen Ende, die Sorge um seine drei kleinen Kinder und seine junge Frau Maria Regina, die mit 27 Jahren Witwe wird. Er bestimmte Bruder Thomas gemeinsam mit Sebastian Regondi zum [[Vormund|Gerhaben]], damit die Kinder die beste Ausbildung erhalten. Beide waren auch die Testamentszeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dombaumeister zu St. Stephan ==&lt;br /&gt;
Nach dem Ableben von Meister [[Johann Carl Trumler]] war im [[Bruderschaft]]sbuch der Haupthütte Wien zu lesen .. &amp;#039;&amp;#039;Anno 1720, den 25. Juni bin ich Thomas Haresleben, Paumeister wordten bey dem löbl. Domstift St. Steffan alhier&amp;#039;&amp;#039;. Seine kirchliche Obrigkeit war Fürstbischof (Erzbischof ab 1722) [[Sigismund von Kollonitz|Sigismund Graf von Kollonitz]]. Er erhielt seine Grundlagen, so wie fast alle Wiener Kirchenfürsten, bei den [[Jesuit]]en. Der Stephansdom wurde 1722 zur [[Metropolitankirche]] erhoben, 1727 erhielt die Residenzstadt Wien mit Kollonitz den ersten [[Kardinal]]. Mit dem [[Vermählungsbrunnen]] auf dem [[Hoher Markt|Hohen Markt]] präsentierte die [[Innere Stadt (Wien)|Innere Stadt]] ein weiteres [[Römisch-katholische Kirche|katholisches]] Denkmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Witwer heiratete am 18. Februar 1727 Anna Maria Niedermayerin, Witwe des Eggenburger Bildhauers Andreas Niedermayer, im Stephansdom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod ==&lt;br /&gt;
Im Totenprotokoll vom 16. Oktober 1733 steht: Thomas Haresleben, bürgerlicher Steinmetz und Baumeister bei St. Stephan &amp;#039;&amp;#039;ist am freydhof alda an innert brand gestorben, alt 60 jahr&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachfolger als Dombaumeister wurde Hof-Steinmetzmeister [[Matthias Winkler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archivalien ==&lt;br /&gt;
* [[Wiener Stadt- und Landesarchiv]]: &amp;#039;&amp;#039;Steinmetzakten&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Stift Heiligenkreuz]] Archiv: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenbücher, Register&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alois Kieslinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Steinhandwerk in Eggenburg und Zogelsdorf&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Heimat, Monatsblatt des Vereines für Landeskunde und Heimatschutz von Niederösterreich und Wien&amp;#039;&amp;#039; 8, 1935, Heft 5, {{ISSN|1017-2696}}, S. 141–161 und Heft 6–7, S. 177–193.&lt;br /&gt;
* Otto E. Plettenbacher: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Steinmetze von Wien im 17. Jahrhundert. Eine wirtschafts- und kulturhistorische, als auch soziologische Untersuchung. Preisliste 1688, Satzordnung der Steinmetzarbeiten&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Universität Wien 1960.&lt;br /&gt;
* [[Helmuth Furch]]: In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruch&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 978-3-9504555-3-3.&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Die Familie Haresleben&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 3, 1990, S. 6–13.&lt;br /&gt;
* Helmuth Furch: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Kaisersteinbruch&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Museums- und Kulturverein, Kaisersteinbruch 2002–2004. ISBN 978-3-9504555-8-8.&lt;br /&gt;
* Burghard Gaspar: &amp;#039;&amp;#039;Der „Weiße Stein von Eggenburg“. Der Zogelsdorfer Kalksandstein und seine Meister&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Waldviertel&amp;#039;&amp;#039;. 44, 1995, Heft 4, {{ISSN|0259-8957}}, S. 331–367.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Johann Carl Trumler]]|NACHFOLGER=[[Matthias Winkler]]|AMT=[[Liste der Wiener Dombaumeister|Wiener Dombaumeister]]|ZEIT=1720–1733}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haresleben, Thomas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer des Barock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eggenburger Bruderschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wiener Steinmetzbruderschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dombaumeister im Stephansdom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Eggenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Burgschleinitz-Kühnring)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Habsburgermonarchie vor 1804)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1673]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1733]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haresleben, Thomas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Steinmetzmeister und Bildhauer des Barock, Dombaumeister zu St. Stephan in Wien&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1673&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kühnring]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Oktober 1733&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saraviensis</name></author>
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