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	<title>Thomas Dehler - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum Schauspieler selben Namens siehe [[Thomas Dehler (Schauspieler)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F018867-0026, Bonn, Minister aus Südamerika im Bundestag (Ausschnitt Dehler).jpg|mini|Thomas Dehler (1964)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thomas Dehler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Dezember]] [[1897]] in [[Lichtenfels (Oberfranken)|Lichtenfels]]; † [[21. Juli]] [[1967]] in [[Streitberg (Wiesenttal)|Streitberg]], [[Landkreis Ebermannstadt]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Freie Demokratische Partei|FDP]]) und [[Jurist]]. Von 1949 bis 1953 war er [[Bundesministerium der Justiz|Bundesminister der Justiz]] und von 1954 bis 1957 Bundesvorsitzender der FDP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rechtsanwalt Dehler war bereits während der Weimarer Republik Mitglied der [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]] und in der NS-Zeit im liberalen Widerstand aktiv. Von 1945 bis 1947 war er Generalstaatsanwalt in [[Bamberg]]. Er war Mitbegründer der [[FDP Bayern]], der er 1946 bis 1956 vorstand, und zählte zum linksliberalen Flügel der Partei. Von 1949 bis zu seinem Tod war Dehler [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Dort war er von 1953 bis 1957 Vorsitzender der [[Fraktion der Freien Demokraten|FDP-Fraktion]] und 1960 bis 1967 Vizepräsident des Bundestags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur 1916 nahm Dehler als Soldat am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Er begann danach ein Studium der Medizin, das er jedoch nach drei Semestern abbrach, um stattdessen ein Studium der [[Rechtswissenschaft|Rechts- und Staatswissenschaften]] an den Universitäten [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]], an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg]] und [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Würzburg]] zu absolvieren, das er 1920 mit dem ersten und 1923 mit dem zweiten juristischen [[Staatsexamen]] beendete. 1920 wurde er in Würzburg mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die Begründung des Strafurteils&amp;#039;&amp;#039; zum Doktor der Rechte [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Dehler war Mitglied bei verschiedenen republikanischen Studentenvereinigungen, so auch Mitgründer der Südmark-Monachia München im [[Burschenbunds-Convent]].&amp;lt;ref&amp;gt;Nachweise im Nachlass von Dehler im [[Archiv des Liberalismus]] (ADL) Gummersbach, NL Dehler, N53–64 und N53–66.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Naumann: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Mitglieder des Altherrenverbandes des BC München e.&amp;amp;nbsp;V. und aller anderen ehemaligen BCer sowie der Alten Herren des Wiener SC&amp;#039;&amp;#039;. Saarbrücken, Weihnachten 1962, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1924 war er zunächst in München, ab 1925 in Bamberg als Rechtsanwalt zugelassen. Bereits in der [[Weltwirtschaftskrise]] erwirtschaftete Dehler als Anwalt ein überdurchschnittliches Einkommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Udo Wengst]]: &amp;#039;&amp;#039;Thomas Dehler 1897–1967. Eine politische Biographie&amp;#039;&amp;#039;. München 1997, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1925 war Thomas Dehler mit Irma Frank verheiratet, einer [[Geschichte der Juden in Deutschland|Jüdin]]. Die Ehe wurde in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] nach den [[Nürnberger Gesetze]]n als „[[Mischehe (Nationalsozialismus)|Mischehe]]“ eingestuft. Da Dehler innerhalb der NS-Kategorien als [[deutschblütig]] galt und es bereits Nachkommen gab, wurde die Ehe den so genannten „privilegierten Mischehen“ zugeordnet. Verwandte Irma Dehlers wurden jedoch 1941 [[Deportation von Juden aus Deutschland|deportiert]]. Durch Nachforschungen erhielt Dehler die Information, dass es kaum Hoffnung gebe, die Deportierten könnten noch leben. In dieser Zeit wurde von der Familie Dehler die bereits nicht mehr durchführbare Auswanderung erwogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Udo Wengst: &amp;#039;&amp;#039;Thomas Dehler 1897–1967. Eine politische Biographie&amp;#039;&amp;#039;, München&amp;amp;nbsp;1997, S.&amp;amp;nbsp;66 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz erheblichen Drucks der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wie auch der NS-dominierten [[Rechtsanwaltskammer (Deutschland)|Rechtsanwaltskammer]] hielt Dehler nicht nur an seiner Ehe und an seinen jüdischen Mandanten fest, sondern er übernahm auch Mandate von [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Regimegegnern]]. In der NS-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Der Stürmer]]&amp;#039;&amp;#039; wurde er daraufhin als „[[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|echter Judengenosse]]“ verunglimpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirtschaftliche Situation Dehlers war in der NS-Zeit schwankend. Phasenweise gehörte Dehler aber weiterhin zu den Spitzenverdienern unter den Anwälten im Reich. Insbesondere in den Jahren 1938 und 1939 ergab die Interessenvertretung von als [[Juden]] verfolgten Deutschen im Rahmen so genannter [[Arisierung]]smaßnahmen finanziell lohnende Aufgaben. Die resultierenden Verpflichtungen verfolgte er dabei wohl im Sinne der Klienten rechtschaffen, zumal im Gegenzug staatliche und ständische Stellen des NS-Staates mehrfach erfolglos versuchten, ihn aufgrund seiner Prozessführung u.&amp;amp;nbsp;a. wegen groben Unfugs, Rechtsbeugung oder Pflichtverletzung zu belangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Udo Wengst: &amp;#039;&amp;#039;Thomas Dehler 1897–1967. Eine politische Biographie&amp;#039;&amp;#039;. München 1997, S.&amp;amp;nbsp;59 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dehler gehörte ab Mitte der 1930er Jahre der [[Robinsohn-Strassmann-Gruppe]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Benz]]: [http://www.bpb.de/publikationen/IDN9WE,4,0,Widerstand_traditioneller_Eliten.html &amp;#039;&amp;#039;Widerstand traditioneller Eliten&amp;#039;&amp;#039;.] In: [[Bundeszentrale für politische Bildung]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Widerstand 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 243, München 1994.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war Dehler zunächst erneut Soldat, wurde aber wegen seiner jüdischen Frau bereits nach einem Dreivierteljahr als „wehrunwürdig“ aus der [[Wehrmacht]] ausgeschlossen. Eine berufliche Beschränkung unterblieb zunächst. Im März&amp;amp;nbsp;1943 wurde er als „entbehrlich“ für die [[Rechtspflege]] eingestuft und für die [[Kriegswirtschaft]] freigestellt. Infolgedessen wurde er ab November&amp;amp;nbsp;1944 für einige Wochen als Bauschreiber im [[Rositz#Zweiter Weltkrieg|Lager Schelditz]] bei [[Rositz]] durch die [[Organisation Todt#Personal|Organisation Todt]] zwangsverpflichtet. Zuvor war Thomas Dehler bereits Ende 1938 infolge der [[Novemberpogrome 1938|Reichspogromnacht]] für kurze Zeit in Haft gekommen. Dass er viele auf ihn zielende nationalsozialistisch motivierte Anwürfe parieren konnte, kann vermutlich auch damit begründet werden, dass er bereits vor 1933 in der Bürgerschaft Bambergs vielfältige Kontakte besessen und sich unter den dortigen Richtern und Staatsanwälten einen guten Ruf erworben hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Udo Wengst: &amp;#039;&amp;#039;Thomas Dehler 1897–1967. Eine politische Biographie&amp;#039;&amp;#039;. München 1997, S.&amp;amp;nbsp;60 ff. und S.&amp;amp;nbsp;73 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1947 war er [[Generalstaatsanwalt]] beim [[Oberlandesgericht]] Bamberg, ab 1946 auch Generalankläger am [[Bayerisches Staatsministerium für Sonderaufgaben#Kassationshof|Kassationshof beim Bayerischen Staatsministerium für Sonderaufgaben]] ([[Entnazifizierung]]). Von 1947 bis 1949 war er Präsident des Oberlandesgerichtes Bamberg. Seine Wohnung in Bamberg war Ende April 1945 von der amerikanischen Besatzungsmacht beschlagnahmt und noch fünf Jahre nach Kriegsende nicht geräumt worden, was zu nicht geringen Ressentiments auf Seiten Dehlers geführt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Edith Raim: &amp;#039;&amp;#039;Justiz zwischen Diktatur und Demokratie. Wiederaufbau und Ahndung von NS-Verbrechen in Westdeutschland 1945–1949&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, Berlin 2013; [https://books.google.ch/books?id=IEjpBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA199&amp;amp;lpg#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.ch].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dehler wurde schon 1926 in die [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;Zur Verbrüderung an der Regnitz&amp;#039;&amp;#039; in Bamberg aufgenommen. Nach deren Verbot in der NS-Zeit gehörte er 1946 zu den Wiederbegründern der Loge, der er bis zu seinem Tod 1967 angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DHM-HdG |Bio=thomas-dehler |HDG=1}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 war Dehler Mitbegründer des [[Burschenbunds-Convent|Burschenbundes]] Südmark Monachia in München.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wengst&amp;quot;&amp;gt;[[Udo Wengst]]: &amp;#039;&amp;#039;Thomas Dehler 1897–1967. Eine politische Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg Verlag, München 1997, ISBN 3-486-56306-8, S. 36; [https://books.google.de/books?id=5NKdCgAAQBAJ&amp;amp;lpg=PA1&amp;amp;dq=wengst%20dehler&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA36#v=onepage&amp;amp;q=s%C3%BCdmark&amp;amp;f=false books.google.de].&amp;lt;/ref&amp;gt; 1948 trat er als [[Alter Herr (Studentenverbindung)|Alter Herr]] der [[Studentenverbindung]] Humanitas Würzburg bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Kraus. In: &amp;#039;&amp;#039;CC-Blätter&amp;#039;&amp;#039;, 1967, 82, S. 188 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese ging in der &amp;#039;&amp;#039;[[Landsmannschaft Alemannia Makaria]] Würzburg&amp;#039;&amp;#039; im [[Coburger Convent|CC]] auf, beim [[Coburger Pfingstkongress|Pfingstkongress 1959]] hielt Dehler die Festrede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1959 bis 1967 war er Mitglied des Beirats der [[Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit|Friedrich-Naumann-Stiftung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Thomas Dehler.jpg|mini|Das Grab von Thomas Dehler und seiner Ehefrau Irma geborene Frank auf dem Friedhof in Lichtenfels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Dehler erlag im Streitberger Freibad einem Herzversagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.infranken.de/regional/forchheim/Im-Freibad-war-Thomas-Dehler-Stammgast;art216,162789 |titel=Im Freibad war Thomas Dehler Stammgast |werk=infranken.de |datum=2011-03-17 |abruf=2017-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein politischer [[Nachlass]] liegt im [[Archiv des Liberalismus]] der [[Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit]] in [[Gummersbach]], der museale Teil im [[Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland]] in [[Bonn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Von 1920 bis zu ihrer Selbstauflösung nach Druck durch die Nationalsozialisten 1933 war Dehler Mitglied der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]] (bzw. ab 1930: Deutsche Staatspartei). Seit 1926 war er Vorsitzender des Kreisverbandes Bamberg seiner Partei. 1924 war er Mitbegründer des die Republik stützenden Kampfverbandes [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zählte Dehler gemeinsam mit [[Fritz Linnert]] zu den Mitbegründern der [[FDP Bayern]], deren Landesvorsitzender er von 1946 bis 1956 war und als der er 1954 maßgeblich zur Bildung der bislang einzigen bayerischen Landesregierung ohne [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]-Beteiligung beitrug. Auf dem Gründungsparteitag der Bundes-FDP in [[Heppenheim (Bergstraße)|Heppenheim]] 1948 wurde er in den Parteivorstand gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der FDP gehörte Dehler, wie auch [[Reinhold Maier]] (Württemberg-Baden), [[Hans Reif]] (Berlin) und [[Willy Max Rademacher]] (Hamburg), zur Gruppe der &amp;#039;&amp;#039;entschiedenen Liberalen&amp;#039;&amp;#039;, die sich gegen einen Kurs der Nationalen Sammlung aussprachen, wie er etwa von den Landesvorsitzenden [[Friedrich Middelhauve]] (Nordrhein-Westfalen), [[August-Martin Euler]] (Hessen) und [[Artur Stegner]] (Niedersachsen) verfolgt wurde. Dehler und seine politischen Freunde sahen den Platz der FDP stattdessen in der politischen Mitte zwischen der SPD und den Unionsparteien. So sprach er sich nach der [[Bundestagswahl 1949]] beispielsweise gegen eine gemeinsame Fraktion mit der [[Deutsche Partei|DP]] aus, wie sie vom rechten Flügel der Partei gefordert worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Dehler bildete mit [[Alfred Onnen]] und [[Fritz Neumayer]] die parteiinterne Untersuchungskommission zur Aufklärung der Affäre um den [[Naumann-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 wurde er zum Bundesvorsitzenden der FDP gewählt. Dieses Amt übte er bis 1957 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F022837-0029, Bonn, Dehler mit Politikern aus Mali im Bundestag.jpg|mini|Als Bundestagsvizepräsident empfängt Dehler (rechts) 1966 den Parlamentspräsidenten von Mali [[Alassane Haidara]] (Mitte).]]&lt;br /&gt;
1946 gehörte Dehler der Verfassunggebenden Landesversammlung in Bayern und von 1946 bis 1949 dem [[Bayerischer Landtag|Bayerischen Landtag]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1947 bis 1948 war er Mitglied im [[Länderrat des amerikanischen Besatzungsgebietes]] und von 1948 bis 1949 des [[Parlamentarischer Rat|Parlamentarischen Rates]].&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Sturm: &amp;#039;&amp;#039;Köpfe hinter dem Grundgesetz / Die Mitglieder des Parlamentarischen Rates kamen aus unterschiedlichen politischen Milieus. Fünf Biographien&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. Mai 2024, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Bundestagswahl 1949|1949]] bis zu seinem Tode war Dehler [[Mitglied des Deutschen Bundestages]], in den er stets über die bayerische [[Landesliste]] der FDP gewählt wurde und wo er von 1953 bis 1957 Vorsitzender der FDP-[[Fraktion (Bundestag)|Bundestagsfraktion]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Februar 1956 beschloss die FDP-Fraktion unter seiner Führung, die Koalition mit der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]/[[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]] aufzukündigen. Daraufhin schieden 16 Mitglieder, darunter auch die vier FDP-Bundesminister, aus der Fraktion aus und gründeten die [[Freie Volkspartei]] (FVP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1957 bis 1961 leitete Dehler den Arbeitskreis Außenpolitik und Verteidigung der [[FDP-Fraktion#Bundestag|FDP-Bundestagsfraktion]] und war daneben Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Atomkernenergie und Wasserwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Abend der ganztägigen außenpolitischen Bundestagsdebatte vom 23. Januar 1958 rechneten Thomas Dehler und [[Gustav Heinemann]] in zwei Aufsehen erregenden Reden in bis dahin nicht gekannter Schärfe mit [[Konrad Adenauer|Adenauers]] Politik ab. Beide hatten zuvor als Bundesminister dem [[Kabinett Adenauer&amp;amp;nbsp;I]] angehört. Dehler sprach insgesamt 1 Stunde und 39 Minuten, wobei ihn [[Bundestagspräsident]] [[Eugen Gerstenmaier]] mehrmals wegen Ordnungsverstößen und Redezeitüberschreitung unterbrach. Im Kern warf Dehler dem Bundeskanzler vor, er habe die Wiedervereinigung gar nicht „ernsthaft erstrebt“, er verzichte angesichts der Sachzwänge des Kalten Krieges im Grunde auf Politik, „die eigentlichen Entscheidungen gehen am Parlament, auch am Kabinett vorbei“. Daher schäme er sich, nicht wie Heinemann den Mut zum Rücktritt gehabt zu haben. Er bezog sich dabei insbesondere auf die von Adenauer kategorisch abgelehnte [[Stalin-Noten|Stalin-Note]] vom 10. März 1952. Die gesamte Debatte wurde direkt im Rundfunk übertragen und hatte ein Millionenpublikum, was seinerzeit in der CDU-Führung erhebliche Besorgnis auslöste.&amp;lt;ref&amp;gt;9. Bundestagssitzung der 3. Wahlperiode vom 23. Januar 1958, Plenarprotokoll 3/9; [https://www.bundestag.de/mediathek/?videoid=7415636_2_1#url=L21lZGlhdGhla292ZXJsYXk/dmlkZW9pZD03NDE1NjM2XzJfMQ==&amp;amp;mod=mediathek Tonaufnahmen mit dort verlinktem Plenarprotokoll.] Mediathek des Bundestages; abgerufen am 24. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=32216297 |Titel=Reden in der Nacht |Jahr=1958 |Nr=6 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Die neue Freiheit. Zeuge der Zeit 1945–1961&amp;#039;&amp;#039;. Herbig, München 1984, ISBN 3-404-65072-7, Seitenangaben entsprechend der Taschenbuchausgabe (Lübbe, Bergisch Gladbach 1986), S. 536 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 28. September 1960, als er Nachfolger des verstorbenen [[Max Becker (Politiker)|Max Becker]] wurde, bis zu seinem Tode war er [[Präsident des Deutschen Bundestages#Stellvertreter|Vizepräsident des Deutschen Bundestages]]. 1960/61 vertrat er den Bundestag vor dem [[Bundesverfassungsgericht]] im Verfahren über den Antrag der bayerischen Staatsregierung auf Feststellung der Nichtigkeit des &amp;#039;&amp;#039;„Gesetzes zur Reinhaltung der Bundeswasserstraßen vom 17. August 1960“&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 19. Juni 1963 war er außerdem Vorsitzender des Wahlmännerausschusses nach §&amp;amp;nbsp;6 des Gesetzes über das [[Bundesverfassungsgericht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F024217-0001, Bonn, Dehler empfängt Prof. Silberman.jpg|mini|Bundestagsvizepräsident Dehler (links) empfängt 1967 den Präsidenten der &amp;#039;&amp;#039;American Federation of Jews from Central Europe&amp;#039;&amp;#039;, [[Curt C. Silberman]].]]&lt;br /&gt;
In der [[Verjährungsdebatte]] im Bundestag vom 10. März 1965 plädierte Dehler auf der Basis [[rechtsstaat]]licher Erwägungen für die bevorstehende [[Verjährung (Deutschland)|Verjährung]] von ungesühnten Morden, insbesondere auch [[Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen|nationalsozialistischer Täter]]. In diesem Sinne erklärte er 1965 im Bundestag: „Zu unserem Recht gehört auch, dass Schuld, dass jede Schuld verjährt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Von Juni 1945 bis 1946 war er von der [[Amerikanische Besatzungszone|US-Militärregierung]] ernannter [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] des [[Landkreis Bamberg|Kreises Bamberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Bundestagswahl 1949]] wurde er am 20. September 1949 als [[Bundesministerium der Justiz|Bundesminister der Justiz]] in die von [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] [[Konrad Adenauer]] geführte [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den ersten unter dem Bundesjustizminister Dehler [[Bundesgesetzblatt (Deutschland)|veröffentlichten Bundesgesetzen]] gehört das [[Straffreiheitsgesetz]]. Dieses [[amnestie]]rte die meisten Straftaten, die vor dem 15. September 1949 verübt worden und mit Arrest von höchstens einem Jahr oder einer Geldstrafe von bis zu 10.000 Mark bedroht waren. Trotz einiger Vorbehalte gegen dieses Gesetz bewertete er letztlich die Maßnahme als geeignet, um das politische Leben in der Bundesrepublik „zu entgiften“. Allgemein trat Dehler für einen [[Vergangenheitsbewältigung#Bundesrepublik Deutschland|Schlussstrich]] im juristischen Sinne gegenüber der Zeit des Nationalsozialismus ein. Unter anderem arbeitete er einen Parteitagsbeschluss der Bundes-FDP im Jahre 1949 zur Beendigung der Entnazifizierung mit aus. Die durch Dehler unterstützte Ausführungsgesetzgebung zu {{Art.|131|gg|juris}}&amp;amp;nbsp;GG ermöglichte es vielen ehemaligen Beamten, die wegen ihrer Parteizugehörigkeit zur [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] nach 1945 aus dem Dienst entfernt worden waren, ab 1951 als sogenannte [[131er]] ihre Wiedereinstellung oder beamtenrechtliche Versorgung zu betreiben. Auch wenn Dehler dafür eintrat, die Verbrechen der Nationalsozialisten nicht zu vergessen, hielt er es innenpolitisch dennoch für zumutbar, deren Funktionäre zu amnestieren. Insofern nahm er gegenüber den ehemaligen Kriegsgegnern eine teilweise provozierende Position ein, indem er in der [[:Kategorie:Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg|Kriegsverbrecherfrage]] für ein allgemeines und befriedend wirkendes Verzeihen und Vergessen eintrat. Entsprechende öffentliche Äußerungen seinerseits hatten 1950 einen Protest des französischen [[Hoher Kommissar (Deutschland)|Hohen Kommissars]] bei Adenauer zur Folge.&amp;lt;ref&amp;gt;Udo Wengst: &amp;#039;&amp;#039;Thomas Dehler 1897–1967. Eine politische Biographie&amp;#039;&amp;#039;. München 1997, S.&amp;amp;nbsp;53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Frage einer [[Wiedergutmachung]] der Verbrechen, die das [[NS-Staat|nationalsozialistische Deutsche Reich]] an Juden verübt hatte, nahm Dehler eine zurückhaltende Position ein. Er erkannte durchaus an, dass [[Israel]]s Ansprüche berechtigt waren, wollte aber nicht, dass in den Verhandlungen zum [[Luxemburger Abkommen]] ein bezifferbares Angebot gemacht würde: „Moralische Forderungen seien eben nur moralisch“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Henning Köhler (Historiker)|Henning Köhler]]: &amp;#039;&amp;#039;Adenauer. Eine politische Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Propyläen, Berlin 1994, S. 711.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Bundestagswahl 1953|Bundestagswahlkampf 1953]] sprach er sich mit der FDP im Gegensatz zu den Koalitionspartnern CDU/CSU und [[Deutsche Partei|DP]] gegen die Wiedereinführung der Todesstrafe aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1952 sorgte Dehler für heftige Kontroversen durch seine wiederholt öffentlich geäußerte scharfe Kritik am [[Bundesverfassungsgericht]]. Hierbei ging es um die vom Gericht zu entscheidende Frage, inwieweit ein –&amp;amp;nbsp;infolge des [[Europäische Verteidigungsgemeinschaft|EVG-Vertrages]] zu erbringender&amp;amp;nbsp;– [[Wehrverfassung|deutscher Wehrbeitrag]] mit dem Grundgesetz vereinbar sei. Hierzu erklärte Dehler u.&amp;amp;nbsp;a. am 21. November 1952 auf dem [[FDP-Bundesparteitag 1952|FDP-Bundesparteitag]] in [[Bad Ems]]: „Ich möchte hoffen, dass in dem höchsten deutschen Gericht keine politischen Willensentscheidungen, sondern Rechtsentscheidungen fallen, und dass sich beim Bundesverfassungsgericht der Geist des Sozialismus nicht auswirkt.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Die neue Freiheit. Zeuge der Zeit 1945–1961&amp;#039;&amp;#039;. Herbig, München 1984, ISBN 3-404-65072-7, Seitenangaben entsprechend der Taschenbuchausgabe (Lübbe, Bergisch Gladbach 1986), S. 333–335.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese und weitere Äußerungen Dehlers zum selben Thema hatten u.&amp;amp;nbsp;a. ein parlamentarisches Nachspiel in Form eines – von der Regierungsmehrheit abgelehnten – Missbilligungsantrages der SPD-Opposition zur Folge.&amp;lt;ref&amp;gt;252. Bundestagssitzung der 1. Wahlperiode vom 4. März 1953, Plenarprotokoll 1/252; [https://www.bundestag.de/mediathek?videoid=7236618_2_1#url=L21lZGlhdGhla292ZXJsYXk/dmlkZW9pZD03MjM2NjE4XzJfMQ==&amp;amp;mod=mediathek Tonaufnahmen in der Mediathek des Bundestages mit dort verlinktem Plenarprotokoll], abgerufen am 24. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weitaus gravierender für Dehler erwies sich in diesem Zusammenhang die tiefe Verärgerung, die er bei Bundespräsident [[Theodor Heuss]] und dem Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts [[Hermann Höpker-Aschoff]] ausgelöst hatte. Als nach der [[Bundestagswahl 1953]] die Berufung des [[Kabinett Adenauer II|Kabinetts Adenauer&amp;amp;nbsp;II]] anstand, lehnte Heuss eine erneute Berufung Dehlers zum Bundesjustizminister strikt ab, obwohl dieser von der FDP nominiert und vom Bundeskanzler offiziell vorgeschlagen worden war. Adenauer hatte seinen Vorschlag daraufhin zurückgezogen. Infolgedessen schied Dehler am 20. Oktober 1953 aus der Bundesregierung aus und wurde stattdessen zum Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Die neue Freiheit. Zeuge der Zeit 1945–1961&amp;#039;&amp;#039;. Herbig, München 1984, ISBN 3-404-65072-7, Seitenangaben entsprechend der Taschenbuchausgabe (Lübbe, Bergisch Gladbach 1986), S. 380–383.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1969/10/was-darf-der-praesident &amp;#039;&amp;#039;Was darf der Präsident?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 10/1969.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Das [[Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen]] stiftete einen Literaturpreis als [[Thomas-Dehler-Preis (Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen)|Thomas-Dehler-Preis]].&lt;br /&gt;
* Die Bundesparteizentrale der FDP residierte bis 1999 im [[Thomas-Dehler-Haus (Bonn)|Bonner Thomas-Dehler-Haus]], die neue Berliner Bundesgeschäftsstelle trug bis 2017 ebenfalls den Namen Thomas-Dehler-Haus.&lt;br /&gt;
* Die [[Thomas-Dehler-Stiftung]], die der bayerischen FDP nahe steht, verleiht jährlich den [[Thomas-Dehler-Preis (Thomas-Dehler-Stiftung)|Thomas-Dehler-Preis]].&lt;br /&gt;
* Die Thomas-Dehler-Bibliothek in der Martin-Luther-Str. 77 in 10825 Berlin-Schöneberg&lt;br /&gt;
* Die Thomas-Dehler-Straßen in München-[[Neuperlach]] und [[Oldenburg (Oldb)|Oldenburg]]-[[Eversten]] sowie ein Thomas-Dehler-Weg in [[Ulm]]&lt;br /&gt;
* Ehrenbürger der Stadt [[Lichtenfels (Oberfranken)|Lichtenfels]]&amp;lt;ref&amp;gt;Am Café Raab, Lichtenfels, Marktplatz 9, erinnert eine Tafel daran, dass hier sein Geburtshaus stand.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1961: [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 1964: [[Wolfgang-Döring-Medaille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Direkt vor Verabschiedung des Restitutionsgesetzes ([[Deutsche Wiedergutmachungspolitik|Wiedergutmachung]]) auf der Basis des [[Militärregierungsgesetz Nr. 59|Militärregierungsgesetzes Nr. 59]] hatte er der Witwe des [[Otto Bamberger (Unternehmer)|Otto Bamberger]], der in den USA in prekären Verhältnissen lebenden Henriette „Jetta“ Bamberger, eine Zahlung in Höhe von lediglich 5.000 US-Dollar für das [[Sonnenhaus (Lichtenfels)]] angeboten. Ziel sei demzufolge gewesen, in den Besitz eines legalen Kaufvertrages zu kommen, um die bevorstehende reguläre Restitution zu verhindern. Da Dehler „Jetta“ Bamberger nicht auf die unmittelbar bevorstehende Restitution hinwies, über die er aufgrund seiner vielfältigen Funktionen im [[Parlamentarischer Rat|Parlamentarischen Rat]], im [[Länderrat des amerikanischen Besatzungsgebietes|Länderrat des US-amerikanischen Besatzungsgebietes]] und im [[Bayerischer Landtag|Bayerischen Landtag]] definitiv informiert gewesen sei, habe er diese arglistig getäuscht und somit betrogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Claude P. Bamberger: &amp;#039;&amp;#039;Breaking the Mold – A Memoir&amp;#039;&amp;#039;. C. Bamberger Molding Compounds Corp., Carlstadt, New Jersey, USA, 1996, ISBN 0-9653827-0-2, S. 118–119.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Begründung des Strafurteils&amp;#039;&amp;#039;, jur. Dissertation, Würzburg 1920.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Rechtsentwicklung in der Sowjetischen Besatzungszone&amp;#039;&amp;#039;, Bundesverband der Deutschen Industrie, Köln 1952.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Parlament im Wandel der Staatsidee&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Macht und Ohnmacht der Parlamente&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1965&lt;br /&gt;
   |Seiten=9 ff.}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lob auf Franken. Ein Bekenntnis&amp;#039;&amp;#039;, Glock u. Lutz, Nürnberg 1967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Parlament und Presse&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitungsverlag und Zeitschriften-Verlag&amp;#039;&amp;#039;, 1965, Heft 43/44, S. 1990 f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reden und Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;, Westdeutscher Verlag, Köln 1969.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Henkels]]: &amp;#039;&amp;#039;99 Bonner Köpfe&amp;#039;&amp;#039;, durchgesehene und ergänzte Ausgabe, Fischer-Bücherei, Frankfurt am Main 1965, S. 68 f.&lt;br /&gt;
* [[Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Thomas Dehler und seine Politik&amp;#039;&amp;#039;. Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 1998, ISBN 3-87584-721-0.&lt;br /&gt;
* [[Wolfram Dorn (Politiker)|Wolfram Dorn]], [[Friedrich Henning (Historiker)|Friedrich Henning]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Thomas Dehler. Begegnungen – Gedanken – Entscheidungen.&amp;#039;&amp;#039; Liberal-Verlag, Bonn 1978, {{DNB|780247493}}.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Hertfelder]], [[Jürgen C. Heß]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Streiten um das Staatsfragment. Theodor Heuss und Thomas Dehler berichten von der Entstehung des Grundgesetzes&amp;#039;&amp;#039;. DVA, Stuttgart 1999, ISBN 3-421-05220-4.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Maassen]], Elmar Hucko: &amp;#039;&amp;#039;Thomas Dehler, der erste Bundesminister der Justiz.&amp;#039;&amp;#039; Bundesanzeiger, Köln 1977, {{DNB|780121511}}.&lt;br /&gt;
* [[Gabriel Ott]]: &amp;#039;&amp;#039;Thomas Dehler.&amp;#039;&amp;#039; Oberfränkische Verlagsanstalt, Hof 1985, ISBN 3-921615-60-7.&lt;br /&gt;
* [[Udo Wengst]]: &amp;#039;&amp;#039;Thomas Dehler 1897–1967. Eine politische Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 1997, ISBN 3-486-56306-8.&lt;br /&gt;
* [[Matthias Stickler]]: &amp;#039;&amp;#039;Thomas Dehler (1897–1967) als Korporationsstudent – Anmerkungen zu einem bisher wenig beachteten Thema&amp;#039;&amp;#039;. In: Oliver Mohr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Coburger Convent&amp;#039;&amp;#039;, Würzburg 2018, ISBN 3-930877-51-1, S. 345–367.&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 9: &amp;#039;&amp;#039;Nachträge.&amp;#039;&amp;#039; Koblenz 2021, S. 24–26. ([https://www.burschenschaftsgeschichte.de/pdf/biographisches-lexikon-deutsche-burschenschaft-dvorak-kaupp-politiker-nachtrag.pdf Online-PDF] (PDF; 4,7&amp;amp;nbsp;MB) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Thomas Dehler}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118524348}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118524348}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/003811}}&lt;br /&gt;
* [https://www.archiv.freiheit.org/ Nachlass von Dehler.] Archiv des Liberalismus der [[Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit]] in Gummersbach.&lt;br /&gt;
* [https://www.reichsbanner-geschichte.de/personen/person/dehler-thomas Kurzbiografie zum Engagement im Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold.] reichsbanner-geschichte.de&lt;br /&gt;
* [https://www.bundestag.de/blob/192638/3e23ba72607f6418d1cad1c2efdebebc/dehler_1-data.mp3 Rede im Deutschen Bundestag zur Wiedereinführung der Todesstrafe, 2. Oktober 1952.] bundestag.de&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie |GND=118524348 |Name=Dehler, Thomas |NDB-online=1 |Autor=[[Jürgen Frölich (Historiker)|Jürgen Frölich]] |Datum=2022-10-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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{{Normdaten|TYP=p|GND=118524348|LCCN=n84091062|VIAF=74644089}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dehler, Thomas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsvizepräsident (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Beratenden Landesausschusses (Bayern)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Korporierter im Burschenbunds-Convent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Beirat der Friedrich-Naumann-Stiftung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Archiv des Liberalismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dehler, Thomas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (DDP, FDP), MdL, MdB, Bundesjustizminister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Dezember 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lichtenfels (Oberfranken)|Lichtenfels]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Juli 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Streitberg (Wiesenttal)|Streitberg]], Landkreis Forchheim&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M2k~dewiki</name></author>
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