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	<title>Thomas Carstens - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T21:43:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thomas_Carstens&amp;diff=2552798&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Christian aus Schleswig-Holstein: Wikipedia:Formatvorlage Biografie</title>
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		<updated>2020-04-22T21:17:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Formatvorlage_Biografie&quot; title=&quot;Wikipedia:Formatvorlage Biografie&quot;&gt;Wikipedia:Formatvorlage Biografie&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thomas Carstens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. März]] [[1881]] in [[Gribbohm]]; † [[15. Februar]] [[1926]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] der [[Schleswig-Holsteinische Landespartei|Schleswig-Holsteinischen Landespartei]], [[Offizier]], [[Logenmeister]] der Hamburger [[Freimaurerloge]] und holsteinischer [[Großgrundbesitzer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Carstens entstammte einer alten holsteinischen Familie aus Gribbohm im Kreis Steinburg, wo diese seit dem 17. Jahrhundert ein Bauerngut besaß.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Verhandlung vom 27. September 1880 des kgl. Amtsgerichts Schenefeld mit weiteren Nachweisen&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Besuch der [[Kaiser-Karl-Schule]] in [[Itzehoe]] begann Carstens, der [[evangelisch]]en Glaubens war, ein landwirtschaftliches Studium. Verheiratet war er mit Katharina, geborene Hebbeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 20. Jahrhunderts übernahm er das [[Liste historischer Orte in Schleswig-Holstein#Güter und Herrenhäuser|Gut Gribbohm]] von seinem Vater. Dank guter Bewirtschaftung stieg dieses zu einem der größten bürgerlichen [[Großgrundbesitz]]e von Schleswig-Holstein auf.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Topographie des Herzogtums Holstein.&amp;#039;&amp;#039; Kiel 1908, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem Brand im Jahr 1906, dem sämtliche Wirtschaftsgebäude des Gutes zum Opfer fielen, baute Carstens das Gut in stattlicherer Ausgestaltung wieder auf. Das Herrenhaus prägt noch heute das Bild des Ortes [[Gribbohm]]. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] kämpfte Carstens, zuletzt als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] des [[Kaiserlicher Automobilclub|Kaiserlichen Automobilkorps]]. Für seine Leistungen war er mit beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] sowie dem [[Hanseatenkreuz]] der Stadt Hamburg ausgezeichnet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Privat engagierte er sich in der Fortentwicklung der Landwirtschaftstechnik&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht über die Erfahrungen und Fortschritte auf dem Gesamtgebiete der Landwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Vieweg, 1904, S. 122.&amp;lt;/ref&amp;gt;, in der Landwirtschaftskammer&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Landwirtschaftskammer für die Provinz Schleswig-Holstein. Werdegang und Entwicklung in den Jahren 1896-1927.&amp;#039;&amp;#039; Chr. Donath, Kiel 1928, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie als Logenmeister der [[Große Loge von Hamburg |Großen Loge von Hamburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Februar 1926 verstarb Carstens und hinterließ seiner Frau als Haupterbin weit über 250 Hektar Land, später übernahm sein Sohn Hinrich Carstens das Familiengut.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Winkel: &amp;#039;&amp;#039;Steinburger Jahrbuch 1985.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Das Gut Gribbohm.&amp;#039;&amp;#039; S. 85ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteigründer und Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Während des Deutschen Kaiserreiches war Carstens zunächst königlicher Amtsvorsteher und seit 1913 auch Abgeordneter für den Stand der Landbesitzer in der preußischen [[Provinz Schleswig-Holstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Weimarer Republik gehörte Carstens zu den Mitbegründern der [[Schleswig-Holsteinische Bauern- und Landarbeiterdemokratie|Schleswig-Holsteinischen Bauern- und Landarbeiterdemokratie]] sowie der Schleswig-Holsteinischen Landespartei, die ihren Ursprung in der [[Christian August von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg (1798–1869)|Augustenburger Partei]] der [[Schleswig-Holsteinische Erhebung|Schleswig-Holsteinischen Erhebung]] sah und schon früher von der Familie Carstens unterstützt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Huldigungs-Adressen an Se. Hoheit Herzog Friedrich VIII. von Schleswig-Holstein aus dem Herzogthum Holstein, A. F. Jensen Schwers, Kiel 1864, S. 24.; &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Kreis Rendsburg. Ein Rückblick 1867-1967.&amp;#039;&amp;#039; A. Möller, Rendsburg 1968, S. 27ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Partei vertrat Carstens langjährig als [[Kreis Rendsburg|Kreistagsabgeordneter]] und Mitglied des Hauptausschusses. In seiner Funktion als Abgeordneter war Carstens u.&amp;amp;nbsp;a. für die Herausgabe des Notgeldes des Kreises Rendsburg mitverantwortlich. Ferner gelang es ihm, die Eisenbahnverbindung zu erweitern und somit den ländlichen Raum mehr einzubinden. Weiters kandidierte er in der Weimarer Republik auch für die Schleswig-Holsteinische Landespartei bei der Wahl zum Preußischen Landtag am 20. Februar 1920.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Preußische Statistik. Die Wahlen zum preußischen Landtag am 20. Februar 1920.&amp;#039;&amp;#039; S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Sitzung vom 26. März 1926 gedachten die Abgeordneten des Kreistages Rendsburg als Ehrung von Carstens seiner Person und seines Einsatzes für Schleswig-Holstein.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sitzungsprotokoll des Kreistags vom 26. März 1926.&amp;#039;&amp;#039; Landesarchiv Nr. 320 ung. 28, Kreisblatt aus dem März 1926.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Henning Oldekop: &amp;#039;&amp;#039;Topographie des Herzogtums Holsteins.&amp;#039;&amp;#039; Kiel 1908.&lt;br /&gt;
* Alexander Ritter: &amp;#039;&amp;#039;Steinburger Jahrbücher. Schlösser, Herrenhäuser, Landsitze und Güter.&amp;#039;&amp;#039; Itzehoe 1984.&lt;br /&gt;
* Landesarchiv Schleswig-Holstein: Verschiedene Primärquellen (Zeitungsartikel, Sitzungsprotokolle etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Carstens, Thomas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SHBLD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Carstens, Thomas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. März 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gribbohm]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Februar 1926&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gribbohm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Christian aus Schleswig-Holstein</name></author>
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