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	<title>Thomas Buscher - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:&amp;#039;Dorith_Grab&amp;#039;_+_Alte_Frau_auf_Baumstamm_mit_Pfeife.jpg|mini|Zeichnungen aus dem Zeichenbuch von Thomas Buscher]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mannheim Heilig-Geist-Kirche Hochaltar.jpg|mini|Thomas Buscher: Hochaltar der [[Heilig-Geist-Kirche (Mannheim)|Heilig-Geist-Kirche]] in Mannheim]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Königshofen Mariä Himmelfahrt 05.jpg|mini|Hochaltar der [[Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt (Bad Königshofen im Grabfeld)]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thomas Buscher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. März]] [[1860]] in [[Gamburg]], Tauberfranken; † [[13. Mai]] [[1937]] in [[Ammerland (Münsing)|Ammerland]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Bildhauer]] und [[Holzschnitzer]] des [[Historismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Werdegang ==&lt;br /&gt;
Thomas Buscher wurde als sechstes Kind des Steinmetzmeisters Friedrich Buscher und seiner Frau Dorothea, geb. Häfner, geboren. Nach dem frühen Tod des Vaters 1866 wurde der elterliche Betrieb vom ältesten Sohn Karl Anton Cölestin Buscher (1844–1887) übernommen. Vermutlich auf Vermittlung des Bruders [[Clemens Buscher]], der seit 1876 zusammen mit dem Bruder [[Sebastian Buscher]] an der Münchner Kunstakademie Bildhauerei studierte, begann Thomas Buscher 1876 eine Bildhauerlehre in der &amp;#039;&amp;#039;Anstalt für Kirchliche Kunst&amp;#039;&amp;#039; des Münchner Architekten [[Joseph Elsner senior|Joseph Elsner]]. Am 29. Oktober 1880 schrieb er sich für die Bildhauerschule [[Joseph Knabl|Knabl]] an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Königlichen Kunstakademie]] ein. Nach Abschluss des Studiums begab er sich 1884 nach Amerika und arbeitete in Chicago als [[Ornament]]schnitzer in der Werkstatt seines älteren Bruders Sebastian Buscher, der sich einige Jahre vorher dauerhaft in Chicago niedergelassen hatte und dort die Bildhauerwerkstatt seines 1879 verstorbenen Onkels [[Franz Anton Buscher]] übernahm. 1886 kehrte Thomas Buscher nach München zurück und führte zunächst als freier Mitarbeiter Auftragsarbeiten für seinen früheren Lehrmeister Joseph Elsner aus. 1888 machte er sich als „Fertiger für Holzschnitzarbeiten aller Art“ selbständig und betrieb ab 1891 zeitweise gemeinsam mit dem Bildhauer [[Balthasar Schmitt]] ein Atelier in der Münchner Karlstraße. Daneben lehrte er an der handwerklichen Schnitzschule. 1900 erwarb er in der Münchner [[Nymphenburger Straße (München)|Nymphenburger Straße]] 40 ein Wohnhaus, in dem sich auch sein &amp;#039;&amp;#039;Atelier für kirchliche Kunst&amp;#039;&amp;#039; befand. Am 13. Juni 1907 erhielt er die bayerische Staatsbürgerschaft und 1913 wurde er ohne Lehrverpflichtung zum königlich-bayerischen Professor für Bildhauerei an der Kunstakademie ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Buscher spezialisierte sich vor allem auf Schnitz- und Bildhauerwerke für Kirchen, führte jedoch auch Aufträge für Grabmonumente und Kriegerehrenmale aus. Seine Werke schuf er der Zeit entsprechend im Stil des [[Historismus]], wobei er sich zunächst überwiegend der [[Neugotik]], der Neuromanik und später auch dem [[Neubarock]] zuwandte. Obwohl alle seine Werke von hohem künstlerischen Anspruch und großer handwerklicher Qualität waren, fielen sie teilweise nach dem 2. Vatikanischen Konzil der Purifizierung der Kirchenräume zum Opfer. In einigen Gemeinden wurden sie im Zuge von Kirchenrenovierungen später wieder an ihre ursprünglichen Orte zurückgebracht.  Obwohl der Historismus in neuerer Zeit wieder an Ansehen gewonnen hat, wurden Buschers Werke bisher noch nicht umfassend kunsthistorisch untersucht und bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1890 war Thomas Buscher mit der Münchner Holzhändlertochter Creszentia Maria Mamhofer verheiratet. Der Ehe entstammten die Töchter Cäcilie (* 1892), Elisabeth (* 1894), Theodora (* 1897) und Gertrude (* 1900).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Heimatgemeinde Werbach-Gamburg widmete ihm und seinem Bruder Clemens ein Museum, das 2013 eröffnet wurde, das Gamburger Buscher Museum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswahl seiner Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreuzigungsgruppe Westfriedhof Muenchen-1.jpg|mini|Kreuzigungsgruppe auf dem Münchner Westfriedhof]]&lt;br /&gt;
Der früheste Nachweis seiner künstlerischen Entwicklung ist das Zeichenbuch von 1876/77, das ihn sowohl während seiner Ausbildung bei Joseph Elsner als auch in der freien Zeit begleitete.[[Datei:Jesuitenkirche Mannheim 13.jpg|mini|hochkant|Kurfürst Carl Theodor an der Mannheimer Jesuitenkirche]]&lt;br /&gt;
* 1892–1893 Maria-Hilf-Kirche in Bamberg: Hochaltarantependium „Opferung Isaaks“ und Reliefdarstellungen des linken Seitenaltars im Auftrag des Münchner Architekten [[Johann Marggraff]]&lt;br /&gt;
* 1895 Ausstattung der Pfarrkirche [[Wollomoos]] bei Altomünster&lt;br /&gt;
* 1895 Teile der Innenausstattung der [[St. Nikolaus (Siegenburg)|St.-Nikolaus-Kirche]] in Siegenburg, im Auftrag des Architekten Joseph Elsner&lt;br /&gt;
* 1896 Figuren an der Hochwand des Kirchenschiffes der [[Stadtpfarrkirche St. Jakob (Cham)|Stadtpfarrkirche St. Jakob]] in Cham&lt;br /&gt;
* 1898 Figur des hl. Antonius für die [[St. Martin (Tauberbischofsheim)|Pfarrkirche St. Martin]] in [[Tauberbischofsheim]], 1929 von ihm selbst überarbeitet, heutiger Standort in der Pfarrkirche [[St. Bonifatius (Tauberbischofsheim)|St. Bonifatius]] in Tauberbischofsheim&lt;br /&gt;
* 1900–1902 Innenausstattung der Kirche [[St. Katharina (Neukenroth)|St. Katharina]] in [[Neukenroth]]: Altarfiguren und Kanzel sowie Kreuzwegstationen mit Hochrelieftafeln&lt;br /&gt;
* 1902 Flügelaltar zum Marienleben für die [[Wallfahrtskapelle Liebfrauenbrunn]] bei [[Werbach]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.werbach.de/liebfrauenbrunnkapelle.html Liebfrauenkapelle in Werbach]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1902 Überlebensgroße Kreuzigungsgruppe für den Münchner [[Westfriedhof (München)|Westfriedhof]]&lt;br /&gt;
* 1903 Hochaltar der [[Heilig-Geist-Kirche (Mannheim)|Heilig-Geist-Kirche]] in Mannheim&lt;br /&gt;
* 1906 Kolossale Steinbildwerke der Kurfürsten [[Karl Theodor (Pfalz und Bayern)|Carl Theodor]] und [[Karl III. Philipp (Pfalz)|Carl Philipp]] für die Vorhalle der [[Jesuitenkirche (Mannheim)|Jesuitenkirche]] in Mannheim&lt;br /&gt;
* 1906 St.-Josefs-Altar für die Münchner Stadtpfarrkirche [[St. Paul (München)|St. Paul]] nach Entwurf von Joseph Elsner&lt;br /&gt;
* 1907 Seitenaltar für das [[Kloster Engelberg über dem Main]] in [[Unterfranken]]&lt;br /&gt;
* 1909 Hochaltar für die neu errichtete Pfarrkirche [[St.-Ägidius-Kirche (Höpfingen)|St. Ägidius]] in [[Höpfingen]]&lt;br /&gt;
* 1911 Zwei Statuen und eine Pièta für die [[St. Georg (Hockenheim)|Stadtpfarrkirche]] in [[Hockenheim]]&lt;br /&gt;
* 1911 Marienaltar in der [[Kollegiatstift St. Johannes (Freising)|Johanniskirche]] auf dem Domberg in [[Freising]]&lt;br /&gt;
* 1915 bis 1936 zahlreiche Werke für die Pfarrkirche [[St. Martin (Tauberbischofsheim)|St. Martin]] in Tauberbischofsheim&lt;br /&gt;
* 1916 „Nagelaltar“ im [[Bamberger Dom]]&lt;br /&gt;
* 1921 Kriegerdenkmal in St. Katharina in Neukenroth&lt;br /&gt;
* 1922 und 1925 Kreuzweg und Hochaltar zum Marienleben in der [[Liebfrauenkirche (Mannheim)|Liebfrauenkirche]] in Mannheim&lt;br /&gt;
* 1934 Ausstattung der Pfarrkirche [[St. Laurentius (Uissigheim)|St. Laurentius]] in [[Uissigheim]] bei Tauberbischofsheim und Apostelfiguren für die [[Stadtpfarrkirche St. Jakob (Cham)|Stadtpfarrkirche St. Jakob]] in Cham&lt;br /&gt;
* 1935 Hochaltar der [[Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt (Bad Königshofen im Grabfeld)|Stadtpfarrkirche]] von [[Bad Königshofen im Grabfeld]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Webarchiv|url=http://www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/Bad-Koenigshofen-Altar;art433646,8294553 |wayback=20140903204022 |text=Artikel |archiv-bot=2024-05-28 17:04:40 InternetArchiveBot }} in der [[Main-Post]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1935 Hochaltar und Seitenaltäre in St. Martin, [[Wittighausen#Poppenhausen|Poppenhausen]] (Gemeinde Wittighausen, Main-Tauber-Kreis), in Verbindung mit Chorgemälde von Franz Schilling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Charlotte Baumann-Hendriks: &amp;#039;&amp;#039;Die sprechende Gestalt von Wahrheit und Leben,&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Unser Bayern,&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 59, Februar 2010, Nr. 2, Bayerische Staatszeitung&lt;br /&gt;
* Charlotte Baumann-Hendriks: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Kreuzwegs von Thoma Buscher in der Miltenberger Stadtpfarrkirche St. Jakobus maior,&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Spessart, Monatszeitschrift für die Kulturlandschaft Spessart,&amp;#039;&amp;#039; Juli 2010&lt;br /&gt;
* Ehrentraut Bohnengel: &amp;#039;&amp;#039;Thomas Buschers Werke in Großheubach,&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Spessart, Monatszeitschrift für die Kulturlandschaft Spessart,&amp;#039;&amp;#039; Juli 2010&lt;br /&gt;
* {{Vollmer|1|557||Buscher, Thomas|}}&lt;br /&gt;
* Charlotte Baumann-Hendriks, Adelheid Waschka: &amp;#039;&amp;#039;Thomas Buscher (1860–1937). Bayerischer Realismus zwischen Neogotik &amp;amp; Neobarock&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellungskatalog. ArGe Thomas Buscher, Hallstadt 2007&lt;br /&gt;
* Heinz Bischof: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Buscher-Brüder. Ein vergessenes deutsches Künstler-Schicksal&amp;#039;&amp;#039;. Fränkische Nachrichten, Tauberbischofsheim 1988, ISBN 3-924780-13-7&lt;br /&gt;
* Heinz Bischof: &amp;#039;&amp;#039;Der Meister des Höpfinger Hochaltars&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Unser Land 1995. Heimatkalender für Neckartal, Odenwald, Bauland und Kraichgau&amp;#039;&amp;#039;, {{ISSN|0932-8173}}, S. 217–220&lt;br /&gt;
* Heinz Bischof in: &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde im Wandel der Zeit – 100 Jahre Liebfrauenkirche Mannheim. Festschrift&amp;#039;&amp;#039;. Mannheim 2003&lt;br /&gt;
* Helmuth Lauf: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren der Gamburger Bildhauerfamilie Buscher&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Frankenland&amp;#039;&amp;#039;, {{ISSN|0015-9905}}, 33. Jg. 1981, S. 169–172&lt;br /&gt;
* {{AKL|15|314|315|Buscher, Thomas|Martin Seidel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.thomas-buscher.de/ thomas-buscher.de], Seite von Adelheid Waschka mit ausführlichen Informationen und Bildern&lt;br /&gt;
* [https://www.kath-kirche-tbb.de/html/thomas_buscher.html Buscherkunstwerke in Tauberbischofsheim]&lt;br /&gt;
*  [https://gamburg.de/natur-kultur/buscher-museum/ Das Gamburger Buscher Museum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118934392|LCCN=nr/93/4663|VIAF=72193410}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Buscher, Thomas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer des Historismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Akademie der Bildenden Künste München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Werbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Chicago)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1860]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Buscher, Thomas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. März 1860&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Mai 1937&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ammerland (Münsing)|Ammerland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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