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	<title>Thilo von Seebach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T17:33:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thilo_von_Seebach&amp;diff=1884344&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ambross07: /* Kaiserliche Marine */Linkfix mit AWB</title>
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		<updated>2024-03-01T14:52:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kaiserliche Marine: &lt;/span&gt;Linkfix mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thilo von Seebach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Juni]] [[1890]] in [[Leipzig]]; † [[21. Oktober]] [[1966]] in [[Rösrath]]) war ein deutscher [[Vizeadmiral]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaiserliche Marine ==&lt;br /&gt;
Thilo entstammte dem alten [[Thüringen|thüringischen]] [[Seebach (Adelsgeschlecht)|Adelsgeschlecht]]. Er besuchte das [[König-Albert-Gymnasium]] in seiner Heimatstadt&amp;lt;ref&amp;gt;König Albert-Gymnasium (bis 1900 Königliches Gymnasium) in Leipzig: &amp;#039;&amp;#039;Schüler-Album 1880–1904/05.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Gröber. Leipzig 1905.&amp;lt;/ref&amp;gt; und trat am 1. April 1909 als [[Seekadett]] in die [[Kaiserliche Marine]] ([[Crew (Marineoffiziere)|Crew 09]]) ein. Er absolvierte seine Grundausbildung auf dem [[Großer Kreuzer|Großen Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Freya (Schiff, 1900)|Freya]]&amp;#039;&amp;#039;, kam anschließend an die [[Marineschule Mürwik]] und wurde am 12. April 1910 zum [[Fähnrich zur See]] ernannt. Nachdem er seine Ausbildung abgeschlossen hatte, erfolgte am 1. Oktober 1911 seine Versetzung auf das [[Dreadnought|Großlinienschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Nassau (Schiff, 1909)|Nassau]]&amp;#039;&amp;#039; sowie seine dortige Beförderung zum [[Leutnant zur See]] am 19. September 1912. Am 1. Oktober 1913 erfolgte seine Versetzung als Kompanieoffizier zur Stammabteilung der Matrosen-Artillerieabteilung [[Kiautschou]] und am 21. April 1914 verließ er Deutschland mit Ziel [[Qingdao|Tsingtau]]. Dort wurde Seebach zunächst als [[Wachoffizier]] auf dem [[Kanonenboot]] &amp;#039;&amp;#039;[[Iltis (Schiff, 1898)|Iltis]]&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Seebach verblieb auch nach Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] bis zur Außerdienststellung des Bootes am 7. August 1914 an Bord. Er übernahm dann als Kommandeur die Batterie VIII der Landfront Tsingtau und ging als solcher nach der [[Belagerung von Tsingtau|Belagerung Tsingtaus]] und der damit verbundenen Kapitulation der deutschen Truppen am 7. November 1914 in [[japan]]ische [[Kriegsgefangenschaft]]. Seebachs Entlassung aus der Gefangenschaft erfolgte erst am zweiten Weihnachtsfeiertag 1919. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wurde er zunächst zur Verfügung gestellt, am 30. Januar 1920 zum [[Oberleutnant zur See]] befördert und bis 30. Mai 1920 beurlaubt. Seebach erhielt das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] II. Klasse, das [[Kolonialabzeichen]] sowie die [[Rettungsmedaille am Band (Preußen)|Preußische Rettungsmedaille am Band]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reichswehrministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste der Deutschen Reichsmarine.&amp;#039;&amp;#039; [[E.S. Mittler &amp;amp; Sohn]], Berlin 1929, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reichsmarine ==&lt;br /&gt;
Man übernahm Seebach in die [[Reichsmarine]], beförderte ihn am 7. Juli zum [[Kapitänleutnant]] und setzt ihn für ein knappes halbes Jahr als [[Kompaniechef|Kompanieführer]] im II. Bataillon des Küstenwehrregiments [[Wilhelmshaven]] ein. Nach der Umbildung des Verbandes war er in gleicher Funktion bis 28. Februar 1922 zunächst in der II. Abteilung, dann der I. Abteilung der Schiffsstammdivision der Nordsee tätig. Er kam dann als 3. Artillerieoffizier an Bord des Linienschiffes &amp;#039;&amp;#039;[[Braunschweig (Schiff, 1904)|Braunschweig]]&amp;#039;&amp;#039; und verbrachte die Zeit vom 25. September 1923 bis 2. Oktober 1927 als Lehrer an der Küstenartillerieschule Wilhelmshaven. Anschließend folgten Verwendungen bis 3. September 1930 auf den Linienschiffen &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; als 2. Artillerieoffizier, als 1. Artillerieoffizier auf &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Hannover (Schiff, 1907)|Hannover]]&amp;#039;&amp;#039; sowie seine zwischenzeitliche Beförderung zum [[Korvettenkapitän]] am 1. Januar 1928. Darauf fungierte Seebach bis 24. September 1936 als Kommandeur der Küstenartillerieschule sowie zeitgleich als Leiter des &amp;#039;&amp;#039;Artillerie-Versuchskommandos Land&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsmarine ==&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1933 wurde Seebach [[Fregattenkapitän]] und bereits kurz darauf am 1. Oktober 1934 [[Kapitän zur See]]. Vom 25. September 1936 bis 29. September 1937 befehligte er das Linienschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Schlesien (Schiff)|Schlesien]]&amp;#039;&amp;#039; und war im Anschluss daran bis 29. März 1939 [[Kommandant]] der [[Küstenbefehlshaber Pommern|Befestigungen der pommerschen Küste]]. Als solcher wurde er am 1. Oktober 1938 zum [[Konteradmiral]] befördert. Nebendienstlich war er außerdem vom 23. Januar bis 2. April 1939 mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Inspekteurs der Marineartillerie beauftragt, ehe er dann bis 31. März 1943 als Inspekteur die Inspektion der Marineartillerie leitete. Zeitgleich fungierte er vom 7. April 1940 bis 3. Juni 1941 als [[Küstenbefehlshaber westliche Ostsee]] und wurde als solcher am 1. Januar 1941 zum Vizeadmiral befördert. Nachdem man Seebach von seiner Funktion als Inspekteur entbunden hatte, wurde er bis 31. Mai 1943 zur Verfügung des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine gestellt und dann verabschiedet. Ab 1. Juni erfolgte seine Weiterverwendung als z.V.-Offizier und man setzt Seebach als Artillerie-Inspizient beim [[Marineoberkommando#Marineoberkommando Norwegen (MOK Norwegen)|Marineoberkommando Norwegen]] ein. In dieser Stellung erhielt er am 18. April 1945 das [[Deutsches Kreuz|Deutsche Kreuz]] in Silber.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus D. Patzwall]], [[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Kreuz 1941–1945. Geschichte und Inhaber.&amp;#039;&amp;#039; Band II, Verlag Klaus D. Patzwall, Norderstedt 2001, ISBN 3-931533-45-X, S. 557.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
Über das Kriegsende hinaus beließen die [[Alliierte]]n Seebach auf seinem Posten, und er verantwortete bis Juli 1945 die [[Demilitarisierung|Entmilitarisierung]] und Rückführung der deutschen Besatzungstruppen aus Norwegen zurück in die Heimat. Ab 2. Juli 1945 befand er sich dann in [[Vereinigtes Königreich|britischer]] [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er am 15. Oktober 1947 entlassen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.specialcamp11.fsnet.co.uk/Vizeadmiral%20Thilo%20von%20Seebach.htm Lebenslauf bei Special Camp 11]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Am 4. Januar 1934 heiratete Seebach Geraldine Gräfin [[Waldersee (Adelsgeschlecht)|von Waldersee]] (1902–1986).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.tsingtau.info/namen/W.htm |titel=Kurzbiographie Thilo von Seebach |werk=Tsingtau und Japan 1914-1920 - Historisch Biographisches Projekt |abruf=2016-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war die Enkelin von [[Friedrich Franz von Waldersee]] (1829–1902). Das Paar hatte drei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Hans H. Hildebrand, Ernest Henriot: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Admirale 1849–1945. Die militärischen Werdegänge der See-, Ingenieur-, Sanitäts-, Waffen- und Verwaltungsoffiziere im Admiralsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;P–Z.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1700-3, S. 320–321.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seebach, Thilo von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Seebach|Thilo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant zur See (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pachtgebiet Kiautschou)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener des Japanischen Kaiserreichs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitän zur See (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vizeadmiral (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Linienschiff-Kommandant (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes II. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seebach, Thilo von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Vizeadmiral im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Juni 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Oktober 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rösrath]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ambross07</name></author>
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