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	<title>Thilo Marauhn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T06:06:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fritz Krischen: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2025-01-25T07:23:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Thilo Marauhn (cropped).jpg|mini|Thilo Marauhn (2024)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thilo Marauhn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. April]] [[1963]] in [[Lüdenscheid]]) ist ein deutscher [[Völkerrechtler]] und Hochschullehrer. Er ist Professor für [[Öffentliches Recht]] und Völkerrecht an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen]], leitet die Forschungsgruppe „Völkerrecht“ am [[Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung|Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)]] in Frankfurt am Main und hat an der [[Universiteit van Amsterdam|Universität Amsterdam]] (abgeordnet an das Asser Institut in Den Haag) eine Professur für das Recht der [[Rüstungskontrolle]] inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Abitur am Bergstadtgymnasium Lüdenscheid und einem Studium der [[Rechtswissenschaft]] und der Internationalen Beziehungen an der [[Universität Mannheim]] (1983–1985), am [[University College of Wales]] (Großbritannien) (1985–1986), an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] (1986–1987) und an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] (1987–1990), wurde er dort 1994 zum Thema „Die rechtliche Regelung des deutschen Chemiewaffen-Verzichts“ mit [[summa cum laude]] promoviert. 1995 erhielt er den [[Master of Philosophy]] (M.Phil.) der [[University of Wales]]. Von 1990 bis 2001 war er Wissenschaftlicher Referent am [[Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht]] in Heidelberg. 1995, 1996, 1999 und 2000 war er Lehrbeauftragter an der [[Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main]]. Im Jahre 2000 wurde er von dieser Universität mit einer Arbeit zum Thema „Rekonstruktion sozialer [[Grundrechte]] als Normkategorie“ habilitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner ersten Professur an der [[University of Strathclyde]] (Glasgow) folgte er im August 2001 einem Ruf auf die C4-Professur für Öffentliches Recht, Völkerrecht und [[Europarecht]] am Fachbereich Rechtswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), von 2006 bis 2009 war er [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] des Fachbereichs. Seit 2016 leitet er am Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung die Arbeitsgruppe Völkerrecht. 2021 wurde er auf eine Professur für das Recht der Rüstungskontrolle an der Universität Amsterdam berufen und nimmt diese Tätigkeit am Asser Institut in [[Den Haag]] wahr.&lt;br /&gt;
Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Völkerrecht, insbesondere im Friedenssicherungsrecht, unter Einschluss des Rechts der [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]], im Recht der Rüstungskontrolle und der [[Abrüstung]], im Umweltvölkerrecht, im europäischen und internationalen Menschenrechtsschutz, in der Völkerrechtssoziologie und Völkerrechtsgeschichte und im humanitären Völkerrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionen ==&lt;br /&gt;
Marauhn war an verschiedenen Universitäten als Gastprofessor tätig, u. a. an der [[Universität Lappland]] ([[Rovaniemi]], Finnland), der [[Universität Bergen]] (Norwegen) und an der [[University of Wisconsin–Madison|University of Wisconsin–Madison Law School]], (USA). Seit 2001 hält er eine ständige Gastprofessur für [[Verfassungstheorie]] an der Juristischen Fakultät der [[Universität Luzern]] (Schweiz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1995 ist Marauhn Mitglied des Fachausschusses „Humanitäres Völkerrecht“ des [[Deutsches Rotes Kreuz|Deutschen Roten Kreuzes]] und seit 2014 dessen Vorsitzender. 2011 wurde er für die Amtszeit von 2012 bis 2016 zum Mitglied der [[Internationale humanitäre Ermittlungskommission|Internationalen humanitären Ermittlungskommission]] gewählt. Eine Wiederwahl erfolgte 2016 und 2021. Marauhn wurde zunächst zum Ersten Vize-Präsidenten (2015), später zum Präsidenten (2017) der Ermittlungskommission gewählt und 2022 in dieser Funktion wiedergewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marauhn war von 2003 bis 2013 Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), von 2006 bis 2013 dessen Vorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 ist er akademischer Leiter der „International Summer University“ der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seit 2009 ist er akademischer Co-Direktor der „US-German Summer School in International and Comparative Law“, zur Zeit zusammen mit den Professoren Anuj Desai (University of Wisconsin) und Edward Fallone ([[Marquette University]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2009 bis 2013 und von 2017 bis 2019 war Marauhn gewähltes Mitglied des Senats der Justus-Liebig-Universität Gießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2002 bis 2009 war Marauhn Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des [[Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung|Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung]], dessen Vorsitz er von 2006 bis 2009 innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2016 war er als Gastwissenschaftler Teil der Kollegforschergruppe „The International Rule of Law – Rise or Decline?“ in Berlin. 2018 war er Gastwissenschaftler am Lauterpacht Centre for International Law und am Sidney Sussex College der [[University of Cambridge|Universität Cambridge]] (UK).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2004 bis 2006 war er Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der [[Deutsche Stiftung Friedensforschung|Deutschen Stiftung Friedensforschung]]. Seit 2008 ist er Mitglied des VN-politischen Beirats des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amtes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thilo Marauhn ist unter anderem Mitglied der [[Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer|Vereinigung Deutscher Staatsrechtslehrer]] und der [[Deutsche Gesellschaft für Internationales Recht|Deutschen Gesellschaft für Internationales Recht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptwerke ==&lt;br /&gt;
* EMRK/GG. Konkordanzkommentar zum europäischen und deutschen Grundrechtsschutz, hrsg. zus. mit [[Oliver Dörr]] und [[Rainer Grote]] (Mohr Siebeck), 2006, 3. Aufl. 2022, ISBN 978-3-16-157003-2&lt;br /&gt;
* Not a Love Affair: The Relationship Between the Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons and the Nuclear Non-Proliferation Treaty, in: T. Dunworth/A. Hood (Hrsg.), Disarmament Law: Reviving the Field, London/New York (Routledge), 2021, S. 156-176 (zus. mit Barry de Vries), ISBN 978-1-138-34833-2&lt;br /&gt;
* How Many Deaths Can Art. 2 (4) UN Charter Die?, in: L. Brock/H. Simon (Hrsg.), The Justification of War and International Order (Oxford University Press), 2021, S. 449-470, ISBN 978-0-19-886530-8&lt;br /&gt;
* Drei Kapitel (§ 23 Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens; § 24 Eheschließungs- und Familiengründungsrecht; § 26 Recht auf soziale Sicherheit und Unterstützung; jeweils zus. mit Ayşe-Martina Böhringer), in: S. Heselhaus/C. Nowak (Hrsg.), Handbuch der Europäischen Grundrechte (C.H. Beck), 2. Aufl. 2020, ISBN 978-3-406-64910-3&lt;br /&gt;
* The International Rule of Law in Light of Legitimacy Claims, in: H. Krieger/G. Nolte/A. Zimmermann (Hrsg.), The International Rule of Law. Rise or Decline? (Oxford University Press), 2019, S. 278-301, ISBN 978-0-19-884360-3&lt;br /&gt;
* Lehre des internationalen Rechts – zeitgemäß?, Berichte der Deutschen Gesellschaft für internationales Recht, Vol. 48 (C.F. Müller), 2017, 152 S., hrsg. zus. mit Stephan Hobe, ISBN 978-3-8114-4259-7&lt;br /&gt;
* Sicherung grund- und menschenrechtlicher Standards gegenüber neuen Gefährdungen durch private und ausländische Akteure, Veröffentlichungen der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer 74 (2015), S. 373–400&lt;br /&gt;
* Kommunikationsgrundrechte, in: Dirk Ehlers (Hrsg.), Europäische Grundrechte und Grundfreiheiten (de Gruyter), S. 97-129 (erschienen in den Jahren 2003, 2005, 2009, 2014), ISBN 978-3-11-036315-9&lt;br /&gt;
* Sailing Close to the Wind: Human Rights Council Fact-Finding in Situations of Armed Conflict – The Case of Syria, California Western International Law Journal 43 (2012/2013), 401-459&lt;br /&gt;
* International Environmental Law (zus. mit Ulrich Beyerlin) (Hart), 2011, ISBN 978-3-406-62874-0&lt;br /&gt;
* Universality and Continuity in International Law, hrsg. zus. mit Heinhard Steiger (Eleven International Publishing), 2011, ISBN 9789490947071&lt;br /&gt;
* Making Treaties Work, hrsg. zus. mit Geir Ulfstein und Andreas Zimmermann (Cambridge University Press), 2007, ISBN 9780521873178&lt;br /&gt;
* The Regulation of International Financial Markets, hrsg. zus. mit Rainer Grote (Cambridge University Press), 2006, ISBN 9780521831444&lt;br /&gt;
* Social Rights Beyond the Traditional Welfare State: International Instruments and the Concept of Individual Entitlements, in: E. Benvenisti/G. Nolte (Hrsg.), The Welfare State, Globalization, and International Law (Springer), 2004, S. 275-319, ISBN 978-3-540-01103-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2000: Auszeichnung der Habilitationsschrift mit dem Werner-Pünder-Preis 1999 für die beste an der Johann Wolfgang Goethe-Universität entstandene wissenschaftliche Arbeit aus den Themenkreisen „Freiheit und Totalitarismus/Staatsrecht und politische Ideengeschichte seit dem 19. Jahrhundert“&lt;br /&gt;
* 2003: Verleihung des Wolfgang-Mittermaier-Preises der JLU Gießen für hervorragende Leistungen in der akademischen Lehre&lt;br /&gt;
* 2010: 2. Preis für Exzellenz in der Lehre 2010, verliehen von der Landesregierung Hessen und der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, für das Projekt „Refugee Law Clinic“[2]&lt;br /&gt;
* 2016: Senior Fellow, Forschungsgruppe “The International Rule of Law – Rise or Decline?”, Berlin&lt;br /&gt;
* 2018: Visiting Research Fellow am Lauterpacht Centre und am Sidney Sussex College, Cambridge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Fachbereich Rechtswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb01/professuren-forschung/professuren/marauhn/team/prof_leitung/index  Thilo Marauhn]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 4. April 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124728537|LCCN=no96002391|VIAF=7669168}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Marauhn, Thilo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völkerrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völkerrechtler (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Lappland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Marauhn, Thilo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Völkerrechtler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. April 1963&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lüdenscheid]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fritz Krischen</name></author>
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