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	<title>Thiessow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T14:51:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thiessow&amp;diff=237193&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Datumsformatierung</title>
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		<updated>2024-12-07T16:58:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Datumsformatierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Thießow|Zur Halbinsel siehe [[Thießow (Halbinsel)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Mönchgut (Gemeinde)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Mönchgut&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 54/16/37&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/42/44&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 3&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2018-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 18586&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 038308&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
| Poskarte-Beschreibung  = Lage in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zicker See.jpg|mini|Blick vom Großen Zicker auf den Zicker See und den Kleinen Zicker mit dem 38&amp;amp;nbsp;Meter hohen Zickerschen Berg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ostseebad Thiessow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis zum 19. März 1995 &amp;#039;&amp;#039;Thießow&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1995]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist seit dem 1. Januar 2018 ein Ortsteil der Gemeinde [[Mönchgut (Gemeinde)|Mönchgut]] im [[Landkreis Vorpommern-Rügen]] auf der Insel [[Rügen]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]] (Deutschland). Bis zum 31. Dezember 2017 war Thiessow eine eigenständige Gemeinde mit dem Ortsteil [[Klein Zicker (Mönchgut)|Klein Zicker]] am westlichen Zipfel der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ThiessowEndhaken.jpg|mini|Der Endhaken]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klein Zicker Schanze 1806.jpg|mini|Plan zur Errichtung des Hafens und der Stadt „Gustavia“ auf Klein Zicker aus dem Jahr 1806]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thiessow liegt auf der Halbinsel [[Mönchgut]] am südöstlichen Zipfel der Insel Rügen im [[Biosphärenreservat Südost-Rügen]]. Sie befindet sich auf den hakenförmig um den [[Zicker See]] angeordneten Halbinseln [[Klein Zicker]] und [[Südperd]] und ist von drei Seiten vom [[Greifswalder Bodden]] sowie der [[Ostsee]] umgeben. Erwähnenswert ist der 36&amp;amp;nbsp;Meter hohe [[Lotsenberg]] am Südperd. Der südlichste Punkt des Ortes ist der &amp;#039;&amp;#039;Endhaken&amp;#039;&amp;#039;. Etwa neun Kilometer nördlich liegt [[Göhren (Rügen)|Göhren]] und 37&amp;amp;nbsp;Kilometer nordwestlich [[Bergen auf Rügen|Bergen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemalige Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde Thiessow hatte eine Fläche von 2,35 km² und 151 Einwohner (Stand 31. Dezember 2015). Sie wurde vom [[Amt Mönchgut-Granitz]] mit Sitz in der Gemeinde [[Baabe]] verwaltet. Letzter Bürgermeister war Holger Roepke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde im Jahr 1360 erstmals urkundlich als &amp;#039;&amp;#039;Tisowe&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Die Herleitung aus dem Slawischen von &amp;#039;&amp;#039;Eibenort&amp;#039;&amp;#039; ist nicht gesichert. Die Erwähnung erfolgte in einer Kaufurkunde der Mönche des [[Kloster Eldena (Vorpommern)|Klosters Eldena]] bei Greifswald, die den südlichen Teil dieser Halbinsel kauften, deren Name „Mönchgut“ sich daher ableitet. Der Ort war bis 1326 Teil des [[Fürstentum Rügen|Fürstentums Rügen]] und danach des [[Herzogtum Pommern|Herzogtums Pommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde der Ort vollständig zerstört. Mit dem [[Westfälischer Frieden|Westfälischen Frieden]] von 1648 wurde Rügen und somit auch das Gebiet von Thiessow ein Teil von [[Schwedisch-Pommern]]. Anfang des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurden von den Truppen des schwedischen Königs [[Karl XII. (Schweden)|Karl&amp;amp;nbsp;XII.]] im [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Krieg]] [[Schanze (Festungsbau)|Schanzen]] angelegt. Diese Befestigungen, die überwiegend aus einfachem Erdwerk, verstärkt durch [[Faschine]]n, sollten die Fahrrinne durch Greifswalder Bodden zum [[Strelasund]] schützen. Längs der Nehrung von Thiessow nach Klein Zicker waren laut Preußischem Ur[[messtischblatt]] sieben Schanzen aufgereiht, nordöstlich von Thiessow ebenfalls eine größere Schanze und direkt nördlich vom Ort eine [[Landwehr]]. Von diesen Befestigungen ist fast nichts mehr zu sehen, weil nach 1815 alle Schanzen aufgegeben, geschleift und planiert wurden, die Reste sind durch natürliche Erosion verschwunden. Überreste sind noch auf dem Lotsenberg auszumachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. September 1806 befahl der schwedische König Gustav IV. Adolf die Planung und den anschließenden Bau des Kriegshafens [[Gustavia (Rügen)|Gustavia]] und einer dazugehörigen Stadt auf Klein&amp;amp;nbsp;Zicker. Mit der napoleonischen Invasion 1807 wurde das Projekt unterbrochen, es blieb nur eine Landungsplattform (jetzt unter Wasser). Die Planung und der Bau wurden nach Abzug der Franzosen, die die Pläne mitgenommen haben sollen, nicht wieder aufgenommen. 1815&amp;amp;nbsp;kam Schwedisch-Pommern an Preußen, der Hafenbau wurde nicht weiter verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1854 erbaute die preußische Regierung in Thiessow für Stralsund eine Lotsenwache. Im Jahr 1909 wurde der [[Lotsenturm Thiessow]] in Betrieb genommen, er verfiel jedoch bis 1977. Ende der 1990er Jahre erfolgte der Wiederaufbau nach dem historischen Vorbild. Im April 2003 wurde der neu erbaute Lotsenturm der Öffentlichkeit übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1818 gehörte Thiessow zum Kreis bzw. [[Landkreis Rügen]] der preußischen [[Provinz Pommern]]. In den Jahren von 1952 bis 1955 war es dem [[Kreis Putbus]] zugehörig. Die Gemeinde gehörte danach bis 1990 zum [[Kreis Rügen]] im [[Bezirk Rostock]] und wurde im Jahr 1990 Teil des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Der seit 1990 wieder so bezeichnete Landkreis Rügen ging 2011 im [[Landkreis Vorpommern-Rügen]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Klein Zicker eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 2018 schloss sich Thiessow mit [[Gager]] und [[Middelhagen]] zur neuen Gemeinde Mönchgut zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Ruegen/Ab-2018-neue-Gemeinde-Moenchgut |wayback=20211204111959 |text=&amp;#039;&amp;#039;Ab 2018 neue Gemeinde Mönchgut&amp;#039;&amp;#039; }}, Ostseezeitung vom 1. August 2017, abgerufen am 28. August 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gebietsänderung und Namensgenehmigung&amp;#039;&amp;#039;. Bekanntmachung des Ministeriums für Inneres und Europa vom 8. August 2017 – II 300 - 177-5.13W-2011/022-012 – Amtsblatt für Mecklenburg-Vorpommern Nr.&amp;amp;nbsp;33 vom 21.&amp;amp;nbsp;August 2017, S.&amp;amp;nbsp;564&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftbild Klein Zicker (2011-05-21).jpg|mini|Der Landhaken von Klein Zicker aus der Luft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand in Thiessow mit Blickrichtung nach Lobbe, 2013.jpg|mini|Strand in Thiessow mit Blickrichtung nach Lobbe, 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Mönchgut (Gemeinde)|titel1=Liste der Baudenkmale in Mönchgut}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lotsenberg mit [[Lotsenturm Thiessow]]&lt;br /&gt;
* Aussichtspunkt &amp;#039;&amp;#039;Kleiner Königstuhl&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Kurpark Thiessow&lt;br /&gt;
* Oberhalb von Klein Zicker befindet sich das Bodendenkmal [[Schanze bei Klein Zicker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehrsanbindung ===&lt;br /&gt;
Thiessow ist über die Landesstraße 292 zu erreichen, über die in Göhren die [[Bundesstraße 196]] erreicht wird. Der Ort ist auch über die Bahnhöfe &amp;#039;&amp;#039;Philippshagen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Göhren (Rügen)&amp;#039;&amp;#039; der [[Rügensche Kleinbahn|Rügenschen Kleinbahn]] zu erreichen, die jeweils etwa neun Kilometer nördlich von Thiessow liegen. Thiessow und Klein Zicker verfügen jeweils über einen kleinen Hafen am Zicker See. Größte Anlage ist der nordwestlich von Thiessow gelegene [[Hafen Thiessow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Thiessow dient in verschiedenen literarischen Werken als Handlungsort, so beispielsweise in &amp;#039;&amp;#039;Der Strandvogt von Jasmund&amp;#039;&amp;#039; (1860) von [[Philipp Galen]], &amp;#039;&amp;#039;Seegeschichten&amp;#039;&amp;#039; (1889) von [[Heinrich Kruse]], &amp;#039;&amp;#039;Gustel Wildfang&amp;#039;&amp;#039; (1900) von [[Luise Glaß]] und &amp;#039;&amp;#039;Jost Seyfried&amp;#039;&amp;#039; (1905) von [[Cäsar Flaischlen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spielfilm [[Spätwerk (Film)|Spätwerk]] (2018) mit [[Henry Hübchen]] in der Hauptrolle wurde an verschiedenen Orten auf Rügen, u. a. in Thiessow, gedreht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mv-filmfoerderung.de/film-commission/produktionen-api/produktion-api/?type=prod&amp;amp;PSpNr=653# |titel=Produktionsspiegel |werk=MV Filmförderung |sprache=de |abruf=2022-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dumrath-Gedenkstein.JPG|mini|Gedenkstein für Willy Dumrath in Thiessow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
1888 wurde der Mönchguter Heimatforscher [[Willy Dumrath]] (1888–1969) in Thießow geboren. Der deutsche Fotograf [[Oswald Lübeck]] (1883–1935) betrieb ab 1924 in Thießow einen Strandkiosk und verstarb 1935 im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Georg Paries | Titel=Das Ostseebad Thiessow und seine Umgebung | Verlag=Selbstverlag | Ort=Thiessow | Datum=1926 | URN=nbn:de:gbv:9-g-5272634 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|968954758}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|23453138X}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ostseebad-moenchgut.de/entdecken/ostseebad-thiessow/ Internetseite der Kurverwaltung Mönchgut zu Thiessow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Seebäder in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Mönchgut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4751017-1|VIAF=240108579}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vorpommern-Rügen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf Rügen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Mönchgut, Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Vorpommern-Rügen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebad in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1360]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2018]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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