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	<title>Thieschitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thieschitz&amp;diff=1712538&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-11-13T06:05:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                =&lt;br /&gt;
| Alternativname          =&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Gera&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Ortswappen              =&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 50/54/14.49/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 12/2/42.05/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox                =&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix             =&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 186 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 2.74&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 300&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca            = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EZ2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/sachsenanhalt/ |titel=Gera-Thieschitz |titelerg=(Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für &amp;quot;Ortslagen&amp;quot; berechnet) |werk=CityPopulation.de - Population Statistics |hrsg=Online-Dienst für Statistiken |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1919-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       =&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 07548&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 0365&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                =&lt;br /&gt;
| Lagekarte               =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  =&lt;br /&gt;
| Poskarte                =&lt;br /&gt;
| Bild                    =&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegelmarke Gemeinde Thieschitz W0385262.jpg|mini|Die alte Siegelmarke bis 1919]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thieschitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bildet zusammen mit [[Milbitz (Gera)|Milbitz]] und [[Rubitz (Gera)|Rubitz]] den 5,3&amp;amp;nbsp;km² großen Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Milbitz/Thieschitz/Rubitz&amp;#039;&amp;#039; der Stadt [[Gera]] in [[Thüringen]] mit 656 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2011).&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtverwaltung Gera, FD 1200&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Weisse Elster Eisgang 2009(1).JPG|miniatur|links|Weiße Elster bei Gera-Thieschitz, Winter 2009]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gera Thieschitz, Ortsansicht (1).JPG|miniatur|links|Gera-Thieschitz, Ortsansicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thieschitz liegt im Nordwesten der Stadt [[Gera]] in [[Thüringen]] im [[Erlbach (Weiße Elster)|Erlbachtal]] sowie an der Mündung des Erlbachs in die [[Weiße Elster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte Erwähnung von Thieschitz stammt vom 23. September 1540. Heinrich von [[Eichigkt]], Rittergutsbesitzer zu [[Langenberg (Gera)|Langenberg]], beurkundet Acker und Wiese mit Zins und Fron in &amp;#039;&amp;#039;Teschwitz&amp;#039;&amp;#039;. Der Ortsname lässt mehrere Deutungen zu, nämlich von &amp;#039;&amp;#039;techa&amp;#039;&amp;#039; = Trost, Lust, was auf die angenehme Lage des Ortes hindeutet, oder eine Ableitung von &amp;#039;&amp;#039;Djasice&amp;#039;&amp;#039;, Ort der Kobolde und Zwerge (→ Sagenhaftes). Im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts waren auch die Schreibweisen Tieschitz und Thieschütz geläufig.&amp;lt;ref&amp;gt;Rosenkranz, Heinz; Ortsnamen des Bezirkes Gera, Greiz 1982.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thieschitz, ein Kirch- und Pfarrdorf, war eine alte [[Sorben|sorbische]] Siedlung. Auf der &amp;#039;&amp;#039;Cosse&amp;#039;&amp;#039; nordwestlich von Thieschitz wird eine vorgeschichtliche Siedlung mit Wallburg vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals sicher wird Thieschitz 1524 als Pfarrei im Dekanatsbezirk Gera im Zusammenhang mit der Erhebung von Abgaben für den Bischof von Naumburg erwähnt. Thieschitz war der kirchliche und schulische Mittelpunkt der drei Gemeinden Milbitz, Thieschitz und Rubitz. Das Patronat über die Kirche stand bis 1857 der St. Johanniskirche in Gera zu. Am 1. Januar 1919 wurde Thieschitz nach Gera eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gera-Thieschitz, Schule.jpg|mini|Bau der Schule, 1912]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gera-Thieschitz Hochwasser Juni 2013.jpg|mini|Hochwasser 4. Juni 2013.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die enge Verflechtung von Kirche und Schule entwickelte sich Thieschitz auch zum Schulort der drei Dörfer. Laut einem Visitationsbericht von 1534 wird der Thieschitzer Pfarrer &amp;#039;&amp;#039;„bloß beibehalten, weil er das Versprechen der Besserung gab.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hahn, Ferdinand; Geschichte von Gera und dessen nächster Umgebung; Gera 1855; S. 420.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1570 wird erstmals ein eigenständiges Schulhaus erwähnt, das 1837 durch einen Neubau ersetzt wird. Die „alte Schule“ (heute Wohnhaus) steht neben dem Pfarrhof, die „neue Schule“ in der Thieschitzer Straße wurde 1912 eingeweiht. 1977 erfolgte hier die letzte Einschulung, 1981 wurde der Schulstandort aufgegeben und der örtliche Kindergarten in das Gebäude verlegt. Nachdem auch der Kindergarten geschlossen worden war, erwarb die &amp;#039;&amp;#039;AMSA Akademie für medizinische und soziale Ausbildung&amp;#039;&amp;#039; 1996 das Gebäude. Seit September 2009 ist auch diese geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1791 brannten durch Blitzschlag drei Hofstellen samt Nebengebäuden nieder. Schwere Schäden im Ort verursachten die [[Hochwasser]] von 1953, 1981 und erneut das [[Hochwasser in Mitteleuropa 2013#Thüringen|Hochwasser von 2013]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gera Thieschitz, Scheffels Gasthof 1..jpg|miniatur|links|&amp;#039;&amp;#039;Scheffels Gasthof&amp;#039;&amp;#039; auf einer Postkarte von 1914. 1948 beging die beliebte Ausflugsgaststätte ihr 125-jähriges Jubiläum; seit 1990 leer stehend ist er nun dem Verfall preisgegeben.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer dem Kindergarten wurden nach der Wende auch der Konsum, die [[Gemeindeschwester]]nstation, der Bahnhof und die Poststelle geschlossen. Letztere wurde 1993 in den sechziger Jahren einem Seitenbau von „Scheffels Gasthof“ eingesiedelten Konsum verlagert und wurde als erste dieser Art in Thüringen in Anwesenheit des damaligen Bundespostministers [[Kurt Bodewig]] ihrer Bestimmung übergeben. Der über 150-jährige „Scheffels Gasthof“ (in den fünfziger Jahren noch groß als ältester dauerhaft betriebener Gasthof der Stadt Gera gefeiert) bzw. der Konsum wurden 1990 bzw. 1995 geschlossen – die Poststelle wurde nach kurzem Leben ebenso Geschichte wie der alte Gasthof und der [[Konsum (Handelskette)|Konsum]]; das Gebäude ist nach Hochwasser- und Leitungsfrostschäden im Verfall begriffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Robert Mailbeck |url=https://www.otz.de/wirtschaft/article217953751/Der-Thieschitzer-Problem-Gasthof.html |titel=Der Thieschitzer Problem-Gasthof |werk=Ostthüringer Zeitung |datum=2012-02-18 |sprache=de |kommentar=Bezahlschranke, archiviert 2013 von Archive.today |abruf=2024-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Ablösung der ursprünglich slawischen Siedler vom heidnischen Glauben ist Thieschitz Kirchort der drei Dörfer [[Milbitz (Gera)|Milbitz]], Thieschitz und [[Rubitz (Gera)|Rubitz]]. Die evangelische Kirche gehört heute als [[Pfarrkirche|Parochialkirche]] zur Pfarrei &amp;#039;&amp;#039;St. Marien&amp;#039;&amp;#039; in Gera-[[Untermhaus]]. Die den Ort seit 1875 schneidende [[Weimar-Geraer Bahn]] war 1913 mit der Eröffnung des Bahnhofes nutzbar geworden, was in den folgenden Jahren Thieschitz nicht nur zum beliebten Ausflugsort mit mehreren großen Gaststätten, sondern auch als Wohnort für die Gerschen attraktiv machte. Der Haltepunkt Thieschitz wurde Ende der 1990er Jahre aus dem Streckenplan genommen, das Bahnhofsgebäude ist nun in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen ==&lt;br /&gt;
In der heute nur noch rudimentär als überwachsene Felswand existierenden &amp;#039;&amp;#039;Großen Zwerghöhle&amp;#039;&amp;#039; nördlich von Thieschitz an der Straße nach [[Bad Köstritz]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Stublacher Zwergenhöhle&amp;#039;&amp;#039; genannt – die Elster hatte damals noch einen anderen Lauf als heute nach der Regulierung) und der sogenannten kleinen Zwergenhöhle zwischen Milbitz und Untermhaus hat der Sage nach früher der Zwergenkönig &amp;#039;&amp;#039;Coryllis&amp;#039;&amp;#039; mit seinem Völklein gewohnt. Um mit ihnen in Kontakt zu treten, musste man des Nachts dreimal den Namen Coryllis’ rufen und drei Elsterkiesel rücklings in die Höhle werfen, denn Coryllis mit seinem Volk war als Helfer und Ratgeber in manchen Nöten geschätzt. Es wurde gesagt, wer Zwerge auf dem Hof hat, dem ist das Glück hold, denn die Zwerge hüteten das Vieh, halfen bei der Haus- und Stallarbeit. Besonders den Bauern von [[Stublach]] sollen sie sehr gewogen gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vorwitzige Zwergenvolk, das Tausende gezählt haben soll, ärgerte mit der Zeit auch die Bewohner der umliegenden Orte und leistete sich manchen Schabernack. Ihnen wurde nun nachgesagt, sie würden kleine Kinder vertauschen, sie wurden den Menschen gegenüber boshaft und vor allem stahlen sie Brot. So beschlossen die Thieschitzer Bauern Gegenwehr, sie bewaffneten sich mit Knüppeln und zogen gegen die Zwerge zu Felde – ohne Erfolg, denn bei Herannahen der wütenden Bauern stülpten die Zwerge einfach ihre Tarnkappen über und wurden unsichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also griff man zu einer List und versetzte das Brot mit [[Fenchel]] und [[Echter Kümmel|Kümmel]], was dem Zwergenvölkchen nicht bekam und so verließen diese das ungastliche Elstertal mit unbekanntem Ziel. Einzig ein [[Langenberg (Gera)|Langenberger]] Fischer, der sie in dunkler Nacht ans andere Elsterufer übersetzte, wurde fürstlich mit einem Hut voll sogenannten Zwergelgoldes entlohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lage nach dürfte diese &amp;#039;&amp;#039;Große Zwerghöhle&amp;#039;&amp;#039; als heidnische Kultstätte gedient haben. Es ist überliefert, dass selbst in den Resten der Höhle, die bis ins 19. Jahrhundert als Steinbruch genutzt wurde und schließlich in den zwanziger Jahren dem Bau der Straße nach [[Bad Köstritz]] zum Opfer fiel, ein eigentümliches [[Echo]] geherrscht haben soll, welches zur Zeit, als die Höhle noch nicht als Steinbruch ausgebeutet worden war, wohl dem Zauber dieses Platzes etwas geradezu Magisches gegeben haben muss. Mit Hinwendung zum Christentum blieb wohl dieser Platz im Volksbewusstsein erhalten und so entstand die Sage vom Zwergenkönig Coryllis. Der Diebstahl des Brotes dürfte wohl recht irdischer Natur gewesen und (im Interesse des nachbarlichen Friedens) den Zwergen angedichtet worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich eine Vorstellung von der Größe dieser zerstörten Höhle zu machen, sei erwähnt, dass nach dem Großen Stadtbrand 1780 in Gera über tausend Menschen dort für etliche Zeit gelebt haben sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Autobahnbrücke Thieschitz.JPG|mini|Autobahnbrücke Thieschitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gera-Thieschitz, Kirche im Winter.JPG|mini|Gera-Thieschitz, Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Seit 2001 besteht ein gemeinsamer [[Ortsteilrat]] (ehemals Ortschaftsrat) der Ortschaften Milbitz, Thieschitz und Rubitz.&lt;br /&gt;
[[Ortsteilbürgermeister]] für Milbitz, Thieschitz und Rubitz ist seit September 2013 Norbert Geißler.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gera.de/sixcms/detail.php?id=174640&amp;amp;_lang=de &amp;#039;&amp;#039;Norbert Geißler neuer Ortsteilbürgermeister im Geraer Stadtteil Milbitz/Thieschitz/Rubitz.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 19. Oktober 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ortsteilbürgermeister&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 2001–2004 !! 2004–2009 !! 2009–2013 !! 2013 !! 2013/2014 !! 2014–2019 !! 2019–2024 !! 2024–2029&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Christine Türpitz || Christine Türpitz  || Christine Türpitz  || Michael Möbius &amp;#039;&amp;#039;(amt.)&amp;#039;&amp;#039; || Norbert Geißler || Norbert Geißler || Norbert Geißler|| Norbert Geißler&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mitglieder des Ortsteilrates&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 2001–2004 !! 2004–2009 !! 2009–2014!!2014–2019!!2019–2024!!2024–2029&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bernd Fehse || Bernd Fehse || Bernd Fehse || Bernd Fehse ||Bernd Fehse ||Bernd Fehse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Joachim Kühl || Joachim Kühl || Norbert Geißler &amp;lt;small&amp;gt;(seit Mai 2012)&amp;lt;/small&amp;gt; ||Jana Koch || Jana Hutschenreuter bis 09/2021 / ab 09/2021 Jana Wetzig-Koch||Jana Wetzig-Koch &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Katrin Lippmann || Katrin Lippmann  || Joachim Kühl || Joachim Kühl || Joachim Kühl bis 10/2023 / ab 10/2023 Ralf Anske || Katharina Rempke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Michael Möbius || Monika Löther || Katrin Lippmann &amp;lt;small&amp;gt;(bis Mai 2012)&amp;lt;/small&amp;gt; || Monika Löther || Monika Löther || Christian Rost&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Christian Steinbrenner || Michael Möbius || Monika Löther || Michael Möbius || Michael Möbius  || Michael Möbius&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Roland Zschach || Roland Zschach || Michael Möbius || Roland Zschach|| Roland Zschach || Roland Zschach&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Einwohnerzahl ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;400&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1647&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1794&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1864&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1867&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1919&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2003&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2020&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Gera&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtverwaltung Gera, FD 1200&amp;lt;/ref&amp;gt;|| 49 || 64 || 115 || 129 || 414 || 383&lt;br /&gt;
|371&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
[[Dorfkirche Thieschitz]].– Eine erste Kirche wurde vermutlich um 1200 erbaut und nach der 1533 erfolgten [[Reformation]] der Gemeinde um 1541 durch einen steinernen Neubau ersetzt. 1851 wurde der Turm mit Schweifkuppel und Spitzhelm versehen. Seine heutige Gestalt erhielt das ursprünglich dem [[Hl. Nikolaus]] geweihte Gotteshaus 1867 durch Um- und nahezu völligen Neuaufbau. Die Orgel von [[Christoph Opitz]] stammt aus demselben Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1933 wurde von den [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]] ein [[Hakenkreuz]] auf der Turmspitze angebracht, das erst durch Entscheidung des NS-[[Gauleiter]]s [[Sauckel]] 1939 wieder abgenommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Prolingheuer: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers fromme Bilderstürmer. Kirche &amp;amp; Kunst unterm Hakenkreuz.&amp;#039;&amp;#039; Köln 2001, ISBN 3-920862-33-3, S. 65.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1967 wurden zwei der drei Emporen entfernt und der alte [[Hochaltar]] durch einen schlichten Tischaltar ersetzt. Erhalten blieb nur das [[Kruzifix]] von 1768.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.marienkirche-gera.de/geschichte-kirche-thieschitz/ &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Kirche Thieschitz.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Gera-Untermhaus&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 28. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bf Gera-Thieschitz.JPG|mini|Ehemaliger Haltepunkt Gera-Thieschitz (2017)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Ort ist unmittelbar an der [[Bundesautobahn 4]] gelegen und erreichbar über die BAB-Anschlussstelle 57 [[Rüdersdorf (Kraftsdorf)|Rüdersdorf]]; am Ortsrand erhebt sich die in den neunziger Jahren erneuerte und sechsspurig ausgebaute &amp;#039;&amp;#039;Talbrücke Thieschitz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.baumanagement-himsel.de/ref_html/gera.html Baumanagement Himsel: BW Thieschitzer Brücke.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch den Ort führt die L 1070.&lt;br /&gt;
* Seit 1979 führt ein 55 Meter langer Fußgängersteg über die Elster nach Stublach und Langenberg.&lt;br /&gt;
* Mit dem ÖPNV ist Thieschitz ab Gera-Untermhaus mit der Buslinie 20 der [[Verkehrs- und Betriebsgesellschaft Gera]] erreichbar.&lt;br /&gt;
* Die nächstgelegenen Bahnhöfe befinden sich in [[Töppeln]], [[Bad Köstritz]] und Gera ([[Gera Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]]).&lt;br /&gt;
[[Datei:Casa3-1920w.webp|mini|Ehemalige Schule in Thieschitz, entwickelte sich zu einem musikalischen Kleinod. Als heutige Villa D’Aragon finden in dem Haus Konzerte, Lesungen und auch Hochzeiten statt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Thieschitz existierte bis 2009 die &amp;#039;&amp;#039;AMSA Akademie für medizinische und soziale Ausbildung&amp;#039;&amp;#039;, eine staatlich anerkannte Höhere Berufsfachschule für Ergotherapie. Sie hatte ihren Sitz in der ehemaligen Schule.&lt;br /&gt;
Nächstgelegene Kindereinrichtungen sind&lt;br /&gt;
* Kindertagesstätte &amp;#039;&amp;#039;Kinderparadies&amp;#039;&amp;#039; in Gera-Unterhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuständige Grundschule ist die&lt;br /&gt;
* Staatliche Grundschule &amp;#039;&amp;#039;Otto Dix&amp;#039;&amp;#039; in Gera-Untermhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächstgelegene Regelschule ist die&lt;br /&gt;
* Staatliche Regelschule &amp;#039;&amp;#039;Otto Dix&amp;#039;&amp;#039; Gera-Untermhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Thieschitz,Vereinsheim &amp;quot;Alte Feuerwehr&amp;quot; 4.JPG|mini|Thieschitz, Vereinsheim „Alte Feuerwehr“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maibaumsetzen 2010 (1).JPG|mini|Maibaumsetzen 5. Juni 2010]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinsleben ==&lt;br /&gt;
Das ehemalige Feuerwehrhaus Thieschitz ist seit 2005 Vereinsheim der &amp;#039;&amp;#039;Maibaumgesellschaft Milbitz-Thieschitz-Rubitz e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Neben zahlreichen anderen Aktivitäten ist der jährliche Höhepunkt das Maibaumsetzen. Im hinteren Teil des Gebäudes befindet sich das Büro des Ortsteilbürgermeisters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der MTR Saftfest und Kulturverein führt seit 2019 in Rubitz immer am 2. Wochenende im Oktober, in Anlehnung des Erntedankfestes, das Saftfest durch. Hier dreht sich alles um die Verwertung des angebauten Obstes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Eduard Mackroth]] (1807–1866), Pfarrer in Thieschitz und Pionier der Zechsteinforschung in Gera.&lt;br /&gt;
* [[Christoph Gottlieb Steinbeck]] (1766–1818), Publizist.&lt;br /&gt;
* [[Olaf Ludwig]] (* 1960), ehemaliger Radprofi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Brodale, Heidrun Friedemann: &amp;#039;&amp;#039;Das war Gera im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Gudensberg 2002.&lt;br /&gt;
* Johann Günther Friedrich Cannabich: &amp;#039;&amp;#039;Neueste Kunde von Baden, Nassau, Hohenzollern, Lippe, Waldeck, Anhalt und den Reußischen Ländern.&amp;#039;&amp;#039; Weimar 1827.&lt;br /&gt;
* Jürgen Geiling: &amp;#039;&amp;#039;Die Elsteraue bei Langenberg.&amp;#039;&amp;#039; Gera 1998.&lt;br /&gt;
* Ferdinand Hahn: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Gera und dessen nächster Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Gera 1855.&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Klotz: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der Herrschaft und Stadt Gera.&amp;#039;&amp;#039; Schleiz 1816.&lt;br /&gt;
* Siegfried Mues: &amp;#039;&amp;#039;Gera. Ein historischer Spaziergang.&amp;#039;&amp;#039; Horb 1993.&lt;br /&gt;
* Ulla Spörl, Frank Rüdiger: &amp;#039;&amp;#039;Gera in den Goldenen Zwanzigern.&amp;#039;&amp;#039; Gera 2007.&lt;br /&gt;
* Thüringer Pestalozziverein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Thüringen in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1900. (Reprint; Augsburg 1997.)&lt;br /&gt;
* Carl Winderlich: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland. Handbuch für die Kunde des Vaterlandes.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1852.&lt;br /&gt;
* o. A.: &amp;#039;&amp;#039;Hof- und Staatskalender für das Fürstentum Reuß j. L.&amp;#039;&amp;#039; Gera 1864.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des geschichts- und altertumsforschenden Vereins.&amp;#039;&amp;#039; Altenburg; div.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Gera]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Gera)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Weißen Elster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1540]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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