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	<title>Theuderich II. - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T01:51:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theuderich_II.&amp;diff=308743&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-11-13T05:43:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theuderich II.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Latein|lat]]. &amp;#039;&amp;#039;Theudericus&amp;#039;&amp;#039;; * [[587]]; † [[613]] in [[Metz]]) war König der [[Franken (Volk)|Franken]] mit Residenz [[Chalon-sur-Saône]], in [[Burgund]]. Er war der zweite Sohn des Königs [[Childebert II.]] und folgte ihm nach dessen Tod 596.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde bereits 589 von seinem Vater als Regent nach Chalon entsandt, während sein älterer Bruder [[Theudebert II.]] in [[Metz]] installiert wurde, womit für eine spätere Teilung des Herrschaftsgebietes in [[Austrasien]] und Burgund die Weichen gestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Childeberts Tod standen beide Brüder wohl erst unter der Regentschaft ihrer Großmutter [[Brunichild]]e, deren Macht aber bröckelte, als sie die Abwehr der [[Awaren]], die in [[Thüringen]] eingefallen waren, nur mit Geld erkaufen konnte. Als [[Hausmeier]] fungierten in dieser Zeit nicht nur Mitglieder fränkischer Adelsfamilien, sondern auch [[Gallorömische Kultur|Galloromanen]] wie [[Protadius (Hausmeier)|Protadius]] und [[Claudius (Hausmeier)|Claudius]], auf die sich Brunichilde wohl stützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplante Teilung des Landes wurde vollzogen, die erforderliche Solidarität der beiden austrasischen Brüder blieb jedoch erst einmal erhalten. Im Jahr 600 gelang den Brüdern in der [[Schlacht von Dormelles]] ein entscheidender Sieg über ihren Onkel [[Chlothar II.]] in [[Neustrien]], der dessen Herrschaftsgebiet auf das Land um [[Rouen]], [[Beauvais]] und [[Amiens]] begrenzte. Der darauf folgende Feldzug nach Süden gegen die [[Basken]], die in das Land eingefallen waren, endete 602 mit der Errichtung des Grenzherzogtums zwischen [[Pyrenäen]] und [[Garonne]], die spätere [[Gascogne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge gerieten die Brüder jedoch wegen der vorgenommenen Aufteilung des väterlichen Besitzes in Streit. Der erste Schritt war, dass Theudebert sich 604 an dem neu ausbrechenden Konflikt mit Chlothar nicht beteiligte. Im Jahr darauf konnte ein Krieg zwischen den Brüdern gerade noch vermieden werden, in der Folgezeit suchte der ältere Verbündete zu gewinnen, was dem jüngeren aber – vermutlich mit Unterstützung seiner Großmutter – besser gelang, da Theudebert sich 611 mit einem erneuten Überfall der Awaren auseinanderzusetzen hatte. Im Jahr zuvor hatte ein Versöhnungsversuch in [[Seltz|Selz]] im [[Elsass]] zu den Grenzstreitigkeiten nur deswegen ein Ergebnis gebracht, weil Theudebert mit einem Heer angereist war und seinem Bruder dadurch das Gewünschte abpressen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der (vermuteten) Aufstachelung der Awaren konnte sich Theuderich der Neutralität Chlothars versichern und schließlich im Jahr 612 offensiv werden. Theudebert unterlag seinem Bruder bei [[Toul]] und [[Zülpich]], Theuderich zog im Triumph in [[Köln]] ein. Theudebert und seine Söhne gerieten in Gefangenschaft und wurden getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chlothar forderte nun die Belohnung für seine Neutralität ein, wurde aber von Theuderich abgewiesen, der auf dem Höhepunkt seiner Macht stand. Umso größer war die Überraschung, als er wenig später in seiner neuen Residenzstadt Metz im Alter von 25 Jahren starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theuderich hatte vier Kinder, deren Mutter nicht bekannt ist:&lt;br /&gt;
* [[Sigibert II.]] (602–613)&lt;br /&gt;
* Childebert (* 603)&lt;br /&gt;
* Corbus (604–613)&lt;br /&gt;
* Merowech (* 607)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brunichilde hob ihren Urenkel Sigibert II. schnell auf den Thron, sah sich aber bald einer aristokratischen Opposition in der eigenen Umgebung gegenüber, der sie nicht mehr gewachsen war. Sie wurde festgenommen und an Chlothar ausgeliefert, der sie und zwei ihrer Urenkel noch 613 töten ließ – der jüngste, Merowech, wurde als Patenkind Chlothars verschont, dem zweiten, Childebert, gelang die Flucht; von beiden liegen danach aber keine Nachrichten mehr vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Merowingischer Bruderkrieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Martina Hartmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Merowinger&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beck’sche Reihe.&amp;#039;&amp;#039; 2746 &amp;#039;&amp;#039;C. H. Beck Wissen&amp;#039;&amp;#039;). C. H Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63307-2, S. 37–41.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ADB-Artikel wird hier nicht gebraucht --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Childebert II.]]|NACHFOLGER=[[Sigibert II.]]|AMT=[[Burgund#Teil des Frankenreichs|König der Franken / Teilreich Burgund]]|ZEIT=596–613}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138421374|VIAF=13154981821867742928}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Theuderich 02}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Merowinger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:König (Burgund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fränkisches Königreich Burgund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 587]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 613]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Theuderich II.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=merowingischer König des Frankenreichs (596–613)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=587&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=613&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Metz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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