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	<title>Theuderich I. - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T13:53:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theuderich_I.&amp;diff=30182&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bungert55: Kleinkram</title>
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		<updated>2025-08-04T09:15:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theuderich I.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* vor 484; † [[533]], [[Französische Sprache|franz.]] &amp;#039;&amp;#039;Thierry I&amp;lt;sup&amp;gt;er&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Der fränkische Name &amp;#039;&amp;#039;Theuderich&amp;#039;&amp;#039; entspricht dem gotischen &amp;#039;&amp;#039;Theoderich&amp;#039;&amp;#039; oder dem deutschen &amp;#039;&amp;#039;[[Dietrich (Name)|Dietrich]]&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet so viel wie „Herrscher über das Volk“. Er ist zusammengesetzt aus altfränkisch &amp;#039;&amp;#039;[[thiuda]]&amp;#039;&amp;#039; „das Volk“ und &amp;#039;&amp;#039;rihhi&amp;#039;&amp;#039; „reich und mächtig“ bzw. &amp;#039;&amp;#039;rihhan&amp;#039;&amp;#039; „beherrschen“.&amp;lt;/ref&amp;gt; war von 511 bis 533 [[Franken (Volk)|fränkischer]] König im Osten des Reichs, dem [[Reich von Metz]], das später als [[Austrasien]] bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Theuderich war der älteste Sohn des [[Merowinger]]königs [[Chlodwig I.]] Seine Mutter war eine unbekannte Fränkin, die der Geschichtsschreiber [[Gregor von Tours]] als [[Konkubine]] bezeichnet. Vermutlich gehörte sie zur Sippe der Kölner Könige. Die anderen Kinder Chlodwigs stammten alle aus dessen Ehe mit [[Chrodechild]]. Von den Söhnen aus dieser Ehe waren [[Chlodomer]], [[Childebert I.]] und [[Chlothar I.]] beim Tod Chlodwigs im Jahr 511 noch am Leben. Mit diesen drei Halbbrüdern teilte Theuderich das [[Frankenreich]] auf. Er erhielt den östlichen Teil, der die [[Champagne]], die [[Auvergne]], Teile [[Aquitanien]]s sowie die rechtsrheinischen Gebiete umfasste. Residenz soll [[Reims]] gewesen sein; dies ist allerdings nicht durch Quellenzeugnisse gesichert. Jeder der vier Brüder erhielt einen Teil der &amp;#039;&amp;#039;Francia&amp;#039;&amp;#039; (Kerngebiet des Reichs zwischen [[Rhein]] und [[Loire]]) und einen Teil der von Chlodwig eroberten Gebiete südlich der Loire. Diese komplizierte Teilung basierte auf dem Stammesrecht, der [[Lex Salica]]; die darin geregelte gleichberechtigte Erbfolge der Söhne wurde für das Reich übernommen. Diese Erbregelung bestimmte bis ins [[10. Jahrhundert]] die [[Franken (Volk)|fränkische]] Geschichte und trug wesentlich zur Ausformung der Reiche des [[Hochmittelalter]]s bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als beim Tod Chlodwigs einziger erwachsener Sohn wurde Theuderich zum Garanten für den Bestand des Reiches in den Grenzen von 511. 531 eroberte er mit Hilfe seines Bruders [[Chlothar I.]] das [[Thüringer|Reich der Thüringer]]. Zu seinem Halbbruder [[Childebert I.]] hatte er ein gespanntes Verhältnis, da dieser im Jahre 531, nach einem Gerücht, Theuderich sei gefallen, dessen Reich einzunehmen versuchte. 532 warf Theuderich einen Aufstand des [[Munderich]] nieder, der ebenfalls nach der Königswürde strebte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;greg&amp;quot;&amp;gt;[[Gregor von Tours]], Historiae, Buch III, Kapitel 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theuderich war verheiratet mit [[Suavegotho]], der Tochter des [[Burgunden|burgundischen Königs]] [[Sigismund (Burgund)|Sigismund]] und dessen Frau [[Ostrogotho]], weswegen er wohl auch an den kriegerischen Aktivitäten seiner Brüder gegen Burgund nicht teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theuderich starb wohl gegen Ende des Jahres 533.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Chronologie siehe Bruno Krusch: &amp;#039;&amp;#039;Chronologica regum Francorum stirpis Merowingicae&amp;#039;&amp;#039;. In: {{MGH|SSrerMerov|7|486}}. Die neuere Forschung (Eugen Ewig, Matthias Springer, Ulrich Nonn) folgt der Argumentation von Krusch.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seinem Tod konnte sein Sohn [[Theudebert I.]] (* um 500, † 548) sein Erbe gegen den versuchten Zugriff seiner Onkel verteidigen. Neben diesem Sohn hatte Theuderich noch die Tochter [[Theudechild (Tochter Theuderichs I.)|Theudechild]], welche den [[Warnen]]könig [[Hermegis]]clus und nach dessen Tod dessen Sohn Radigis heiratete. Nach der vom oströmischen Historiker [[Prokopios von Caesarea]] stammenden Überlieferung ist zwischen den verfeindeten Völkern auch von Seekriegsandrohungen die Rede, wonach sich seine Erzählung auf einen Bereich im oder am [[Baltikum]] beziehen dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Nach mehrheitlicher Forschungsauffassung repräsentiert Theuderich, auch im Zusammenwirken mit seinem Sohn [[Theudebert I.]], die Vorlagengestalt einer fränkisch-merowingischen Sagengenese der [[Wolfdietrich]]-[[Heldenepik]].&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Heinzle: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die mittelhochdeutsche Dietrichepik.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter 1999. S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Lydia Miklautsch: &amp;#039;&amp;#039;Montierte Texte – hybride Helden. Zur Poetik der Wolfdietrich-Dichtungen.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter 2005, S. 83f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Reihe von Forschungsbeiträgen der älteren deutschen Philologie befürwortet Theuderich auch als rheinfränkischen Protagonisten des [[Dietrich von Bern|Dietrich von Bern/Verona]] der [[Thidrekssaga]].&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe im Artikel: &amp;#039;&amp;#039;[[Thidrekssaga#Dietrichs Bern als das rheinfränkische Verona|Dietrichs Bern als das rheinfränkische Verona]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Kemp Malone]] weist Identifikationen des Ostgotenkönigs [[Theoderich der Große|Theoderich (451/56–526)]] mit dieser Sagenfigur zurück und interpretiert deren Fluchtschemata aus mittelhochdeutscher Heldendichtung anhand von Theuderichs Biografie.&amp;lt;ref&amp;gt;Kemp Malone: &amp;#039;&amp;#039;Studies in Heroic Legend and in Current Speech&amp;#039;&amp;#039;. Kopenhagen 1959. S. 116–123.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RGA|30|459|463|Theuderich I.|[[Matthias Springer]]}}&lt;br /&gt;
* [[Eugen Ewig]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Namengebung bei den ältesten Frankenkönigen und im merowingischen Königshaus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Francia. Forschungen zur westeuropäischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Band 18/1, 1991, ISBN 3-7995-7224-4, S. 21–69 (mit Stammtafel S. 48 und ausführlichen Angaben zur [[Prosopographie]] der Königsfamilie).&lt;br /&gt;
* [[Ian N. Wood|Ian Wood]]: &amp;#039;&amp;#039;The Merovingian Kingdoms. 450–751&amp;#039;&amp;#039;. Longman, London u. a. 1994, ISBN 0-582-49372-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Rolf Badenhausen: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.badenhausen.net/rolf-badenhausen/Theuderich_I.pdf Vita Rex Francorum.]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1189748819}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Chlodwig I.]]|NACHFOLGER=[[Theudebert I.]]|AMT=[[Merowinger|König der Franken]] / [[Reims|Reich von Reims]] (später Metz)|ZEIT=511–533}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120736268|LCCN=n88106321|VIAF=118145858164423022619}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Theuderich 01}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:König (Austrasien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrscher (6. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Merowinger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chlodwig I.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thüringer Reich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reich von Metz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reich von Reims]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radegunde von Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 5. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 533]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Theuderich I.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=fränkischer König (Reich von Metz: 511–533); ältester Sohn von Chlodwig I.&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=vor 484&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=533&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bungert55</name></author>
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