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	<title>Theudebald - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theudebald&amp;diff=105336&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Equord: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-04-15T07:42:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|handelt vom Frankenkönig. Zum Alamannenherzog siehe [[Theudebald (Alamanne)]], zum Sohn des bairischen Herzogs siehe [[Theudebald (Bayern)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theudebald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Theudowald&amp;#039;&amp;#039;; * um 537; † November/Dezember [[555]]) war ein König der [[Franken (Volk)|Franken]] aus dem Geschlecht der [[Merowinger]]. Er regierte von 548 bis 555 in dem Reichsteil, der später unter der Bezeichnung [[Austrasien]] bekannt war. Im Französischen wird Theudebald heute meist als &amp;#039;&amp;#039;Théobald&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Thibaut&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankenreich Expansion 481-555.png|miniatur|Ausdehnung des Frankenreiches zur Zeit der Herrschaft Theudebalds]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theudebald war der einzige Sohn des Königs [[Theudebert I.]] und somit ein Urenkel des merowingischen Dynastiegründers [[Chlodwig I.|Chlodwig]]. Seine Mutter war die [[Gallo-Römer|Galloromanin]] [[Deoteria]], die im Jahr 532 Theudeberts [[Konkubine]] geworden war und 537 oder 538 auf Drängen der Franken verstoßen wurde. 551 wurde Theudebald noch als Kind bezeichnet, hatte also das Mündigkeitsalter von 15 Jahren noch nicht erreicht. Daraus ergibt sich, dass er nicht lange vor der Verstoßung seiner Mutter geboren wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Gregor von Tours, &amp;#039;&amp;#039;Historiae&amp;#039;&amp;#039; 4,6: Beim Tod des Bischofs Gallus von Clermont (551) wurde der König als Kind (&amp;#039;&amp;#039;parvulus&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet. Vgl. Eugen Ewig: &amp;#039;&amp;#039;Die Namengebung bei den ältesten Frankenkönigen und im merowingischen Königshaus&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Francia&amp;#039;&amp;#039; 18/1 (1991) S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theudebald war von Beginn seiner Herrschaft an kränklich. Das Prestige seines Vaters und die Loyalität der Großen ermöglichten einen problemlosen Herrschaftsantritt des Minderjährigen. Schon als Kind war er um 540 mit [[Walderada]] (Waldrada, Vuldetrada) verlobt worden, einer Tochter des [[Langobarden]]-Königs [[Wacho]], die zugleich eine Schwester seiner Stiefmutter [[Wisigarde]] war, welche sein Vater nach der Verstoßung Deuterias geheiratet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ewig (1991) S. 52; Jörg Jarnut: &amp;#039;&amp;#039;Agilolfingerstudien&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1986, S. 44–45.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als er volljährig war, heiratete er Walderada. Dies war ein Affront gegen die Langobarden, denn als Tochter Wachos gehörte sie der gerade vom langobardischen Thron verdrängten [[Lethinger|lethingischen]] Dynastie an. Das Bündnis der Franken mit den Langobarden zerbrach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neue Langobardenkönig [[Audoin]] verbündete sich mit den [[Byzantinisches Reich|Oströmern]]. Bald nach Theudebalds Regierungsantritt kam es in Oberitalien zu Zusammenstößen zwischen den Franken, die sich unter Theudebert I. dort festgesetzt hatten, und den Oströmern. Der oströmische Kaiser [[Justinian I.]] sandte zwei Gesandtschaften an Theudebald (548/549 und 551/552); er forderte die Räumung der fränkisch besetzten Gebiete in Italien und Hilfeleistung gegen die [[Ostgoten]]. Theudebald reagierte ausweichend; er entsandte eine Gegengesandtschaft zu Verhandlungen über die territorialen Streitfragen. 552 griff der byzantinische Feldherr [[Narses]] in Italien ein und vernichtete in kurzer Zeit das Ostgotenreich. Die Franken in Oberitalien vermieden den direkten Zusammenstoß mit oströmischen Truppen, und Theudebald lehnte ein Bündnisangebot des letzten Ostgotenkönigs [[Teja]] ab. Trotz der militärischen Erfolge der Oströmer konnten die Franken [[Venetien]] noch einige Jahre halten, mussten aber Nordwestitalien schon im Jahr nach Theudebalds Tod nach einer Niederlage aufgeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu den fränkisch-oströmischen Beziehungen unter Theudebald siehe Eugen Ewig: &amp;#039;&amp;#039;Die Merowinger und das Imperium&amp;#039;&amp;#039;, Opladen 1983, S. 21–24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach längerer Krankheit und Siechtum starb Theudebald schon im Jahr 555 kinderlos. Seinen Reichsteil erbte sein Großonkel [[Chlothar I.]], der Theudebalds Witwe Walderada heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Eugen Ewig]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Merowinger und das Frankenreich.&amp;#039;&amp;#039; 5. aktualisierte Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 2006, ISBN 3-17-019473-9 (&amp;#039;&amp;#039;Kohlhammer-Urban-Taschenbücher&amp;#039;&amp;#039; 392).&lt;br /&gt;
* {{RGA|35|116|117|Theudebald|[[Thorsten Fischer (Historiker)|Thorsten Fischer]]}}&lt;br /&gt;
* Heike Grahn-Hoek: &amp;#039;&amp;#039;Die fränkische Oberschicht im 6. Jahrhundert. Studien zu ihrer rechtlichen und politischen Stellung.&amp;#039;&amp;#039; Thorbecke, Sigmaringen 1976, ISBN 3-7995-6681-3 (&amp;#039;&amp;#039;Vorträge und Forschungen&amp;#039;&amp;#039; Sonderband 21), (Zugleich: Marburg, Univ., Diss., 1975).&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Schneider (Historiker)|Reinhard Schneider]]: &amp;#039;&amp;#039;Königswahl und Königserhebung im Frühmittelalter. Untersuchungen zur Herrschaftsnachfolge bei den Langobarden und Merowingern&amp;#039;&amp;#039;. Anton Hirsemann, Stuttgart 1972, ISBN 3-7772-7203-5 (&amp;#039;&amp;#039;Monographien zur Geschichte des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039; 3), (Zugleich: Berlin, Freie Univ., Habil.-Schr., 1970/71).&lt;br /&gt;
* [[Erich Zöllner]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Franken bis zur Mitte des sechsten Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Auf der Grundlage des Werkes von [[Ludwig Schmidt (Historiker)|Ludwig Schmidt]] unter Mitwirkung von [[Joachim Werner]] neu bearbeitet. Beck, München 1970, ISBN 3-406-02211-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Theudebert I.]]|NACHFOLGER=[[Chlothar I.]]|AMT=[[Merowinger|König der Franken]] / [[Reims#Mittelalter|Reich von Reims]]|ZEIT=548–555}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=103146318|VIAF=5334365}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:König (Austrasien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Merowinger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 6. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 555]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrscher (6. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reich von Metz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reich von Reims]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Theudebald&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Theudowald&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=merowingischer Frankenkönig&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=zwischen 533 und 538&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=November 555 oder Dezember 555&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Equord</name></author>
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