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	<title>Thermokline - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T03:31:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thermokline&amp;diff=206358&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-04-24T19:49:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SSTthermocline.jpg|mini|Abbildung 1: Thermokline bezeichnet in der ursprünglichen Definition den Bereich des größten Temperaturgradienten (Temperatursprungs), hier als die Tiefe zwischen 200 und 1000 m festgelegt.]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermokline&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{grcS|θερμός|thermos}} „warm“ und {{lang|grc|κλίνειν|klinein}} „neigen“) bezeichnet man den Übergang von [[Wasser]]schichten unterschiedlicher [[Temperatur]]. Detailliertere Messungen zeigten, dass vergleichsweise homogene Wasserschichten an der [[Metalimnion|Sprungschicht]] oft in scharfen Temperatursprüngen von relativ geringer Dicke aneinandergrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Definition in der [[Limnologie]] setzte als Thermokline den Tiefenbereich mit dem maximalen [[Temperaturgradient]]en in einem vermeintlich kontinuierlichen Übergangsbereich der Temperaturen in der Sprungschicht eines [[See]]s oder [[Meer]]es an (siehe Abbildung 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung von Thermoklinen wird verursacht durch die temperaturbedingten Dichteunterschiede der Wasserschichten. Dichteunterschiede können aber auch durch unterschiedliche Gehalte an gelösten Feststoffen verursacht werden. Allgemein spricht man deshalb von [[Pyknokline]]n, im Fall von Sprüngen im Lösungsgehalt von [[Chemokline]]n oder, bei Salzen, von [[Halokline]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Chemoklinen kann es dazu kommen, dass wärmere, aber dennoch dichtere Wasserschichten unter kälteren zu liegen kommen. Dies ist meist in [[meromiktisch]]en Seen der Fall und kommt gelegentlich auch im Meer bei hoch salzhaltigen Heißwasseraustritten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1997 Thermoclines.svg |mini|Die Thermokline in den Meeren]]&lt;br /&gt;
Thermoklinen sind Bestandteil der [[Temperaturschichtung]] von [[Ökosystem See|Seen]] und [[Meer]]en. Ihre Lage und Ausprägung variiert jahreszeitlich. Bedingt durch die [[Dichteanomalie]] des Wassers liegen in Seen den Sommer über wärmere Wasserschichten über kälteren mit einer Minimaltemperatur von 3,98&amp;amp;nbsp;°C. Im Winter liegen Wasserschichten mit geringeren Temperaturen obenauf, die Thermokline liegt dann weniger tief, oft dicht unter der Wasseroberfläche bzw. dem Eis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |werk=Spektrum Kompaktlexikon der Biologie |titel=Thermokline |url=https://www.spektrum.de/lexikon/biologie-kompakt/thermokline/11787 |abruf=2022-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Seen beträgt die Dicke der Thermokline oft wenige Zentimeter; in ihnen kann ein System von Thermoklinen existieren, das die Geschichte von unterschiedlich tief reichenden Durchmischungsereignissen im See widerspiegelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe beispielsweise: {{Literatur |Autor=Ephrime Metillo, Carmelita Hansel |Titel=A Review on the Ecology and Biodiversity of Lake Lanao (Mindanao Is., The Philippines) |Sammelwerk=IAMURE International Journal of Ecology and Conservation |Datum=2016-03 |DOI=10.7718/ijec.v18i1.1110 |Seiten=23–25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Weltmeeren ändert sich die Thermokline nicht nur jahreszeitlich, sondern auch mit dem Breitengrad. Am Äquator beginnt sie ab 100&amp;amp;nbsp;m Tiefe, ihr Maximum liegt bei etwa 400&amp;amp;nbsp;m und ist das ganze Jahr über deutlich ausgeprägt. In den Subtropen erreicht sie 500–1000&amp;amp;nbsp;m, steigt dann polwärts wieder an. In gemäßigten Breiten weist sie einen ausgeprägten Jahresgang auf. In hohen Breiten erreicht sie die Meeresoberfläche, weiter nördlich erstreckt sich die Kaltwassersphäre über die ganze Wassersäule. Weil hier keine ausgeprägt stabile Temperaturschichtung vorhanden ist, kann abgekühltes, salzhaltigeres dichtes Wasser hier in die Tiefe absinken und so einen Teil der [[Thermohaline Zirkulation|ozeanischen Zirkulation]] bilden. Die thermische Grenze, wo die Thermokline die Meeresoberfläche erreicht, wird [[Front (Ozeanographie)#Polarfront|Polarfront]] genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Jörg Ott]] |Titel=Meereskunde |Verlag=Ulmer |Datum=1996 |ISBN=3-8252-1450-8 |Seiten=52–53, 63–67}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
An Thermoklinen können sich Schallanomalien ergeben, die von [[U-Boot]]en zur Tarnung ausgenutzt werden. [[Sonar]] kann diese Schicht zwar durchdringen, liefert aber keine genauen Ergebnisse.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |werk=The Conversation |titel=How to find a submarine (no, it’s not just a case of flicking the sonar on) |datum=2014-10-23 |url=https://theconversation.com/how-to-find-a-submarine-no-its-not-just-a-case-of-flicking-the-sonar-on-33343 |abruf=2022-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Wehrforschungsschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Planet (Schiff, 2005)|Planet]]&amp;#039;&amp;#039; misst auf seinen Fahrten [[Salzgehalt]], [[Dichte]], [[Meeresströmung|Strömung]]en und andere [[Hydrographie|hydrographische]] Parameter, die die Thermokline beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Red storm rising]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Tom Clancy]] nutzt ein U-Boot eine Thermokline.&amp;lt;ref&amp;gt;Red storm rising, [https://books.google.de/books?id=LHbigwXO4s0C&amp;amp;pg=PA263 S. 263]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film &amp;#039;&amp;#039;[[Meg (Film)|Meg]]&amp;#039;&amp;#039; entdeckt ein Forscherteam unter einer Thermokline in Rekordtiefe einen zuvor unbekannten, unberührten Tiefseegraben mit prähistorischer Fauna, insbesondere den namensgebenden urzeitlichen Riesenhai [[Megalodon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Thermoclines|Thermokline}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spektrum.de/lexikon/geographie/thermokline/8080 &amp;#039;&amp;#039;Thermokline.&amp;#039;&amp;#039;] Eintrag im &amp;#039;&amp;#039;Spektrum Lexikon der Geographie.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten == &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4567461-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meereskunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Limnologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tauchtheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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