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	<title>Thermoelektrischer Generator - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T17:51:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thermoelektrischer_Generator&amp;diff=508533&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Baumfreund-FFM: Link auf BKL aufgelöst.</title>
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		<updated>2025-09-02T18:45:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf BKL aufgelöst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Thermoelectric Seebeck power module.jpg|mini|Thermoelektrischer Generator]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;thermoelektrischer Generator&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; überführt [[Wärme]] in [[elektrische Energie]] aufgrund des [[Thermoelektrizität|thermoelektrischen Effektes]] wie bei [[Thermoelement]]en. Aber anders als bei diesen werden statt Metallen hier Halbleitermaterialien verwendet, ähnlich dem [[Peltier-Element]], wodurch sich die Effizienz gegenüber metallischen Thermoelementen wesentlich steigern lässt. Der Wirkungsgrad thermoelektrischer Generatoren beträgt mit im Bestfall ca. 17 % (oft deutlich weniger) einen Bruchteil des [[Carnot-Wirkungsgrad]]es. Hinsichtlich einfachem Aufbau, Zuverlässigkeit und Lebensdauer sind sie jedoch allen anderen Verfahren überlegen. Insbesondere gibt es keine beweglichen Teile und keinen sonst damit verbundenen Verschleiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Gebräuchliche Materialien sind Bi&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;Te&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;, [[Bleitellurid]] PbTe, SiGe, BiSb oder FeSi&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; mit erzielbaren Wirkungsgraden zwischen drei und acht Prozent. Um ausreichend hohe Spannungen zu erhalten, werden mehrere zwischen der kalten und der warmen Seite montierte Elemente elektrisch in Reihe geschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit thermoelektrischen Generatoren ausgerüstete Petroleumlampen, Petroleum-Gasbrenner oder Holzkohlegrills&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marius Beul |Titel=Alternative Stromerzeugung (2) |Sammelwerk=[[Elektor (Zeitschrift)|elektor]] |Datum=2008-10 |Seiten=8–9 |Online=http://www.elektor.de/jahrgang/2008/oktober/mailbox-oktober-2008/jahrgang/2008/oktober/mailbox-oktober-2008.687982.lynkx}}&amp;lt;/ref&amp;gt; werden als elektrische Energiequellen für kleine Leistung in abgelegenen Gebieten verwendet, beispielsweise zum Betrieb eines Rundfunkempfängers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermoelektrische Generatoren werden auch in [[Radionuklidbatterie]]n, unter anderem für [[Raumsonde]]n (z.&amp;amp;nbsp;B. wegen zu großer Entfernung von der [[Sonne]]) oder in abgelegenen Mess-Sonden, verwendet, wenn [[Solarzelle]]n nicht zur Energieerzeugung eingesetzt werden können. Radioaktiver Zerfall künstlich hergestellter [[Radioisotop]]e (zum Beispiel [[Plutonium]]-238 oder Strontium-90) liefert hier die zum Betrieb erforderliche Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunehmende Beachtung haben thermoelektrische Generatoren in der Kraftfahrzeugtechnik erlangt, wo bisher ungenutzte Wärme von Abgasen für die Energieerzeugung zur Verfügung steht. Jedoch ist der Wirkungsgrad so gering, dass beispielsweise die thermoelektrische Ausnutzung der Wärme im heißen Abgas eines Verbrennungsmotors nicht lohnend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Hilgers: &amp;#039;&amp;#039;Alternative Antriebe und Ergänzungen zum konventionellen Antrieb.&amp;#039;&amp;#039; Springer Vieweg, 2016, Seite 46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungsgrad ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Peltierelement Schemazeichnung.png|mini|hochkant=1.6|Prinzipaufbau eines thermoelektrischen Generators (gleicher Aufbau wie [[Peltier-Element]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erzeugte Spannung &amp;lt;math&amp;gt;U_\mathrm{th}&amp;lt;/math&amp;gt; hängt ab von der Temperaturdifferenz &amp;lt;math&amp;gt; \Delta T = T_\mathrm h - T_\mathrm l&amp;lt;/math&amp;gt; und dem [[Seebeck-Koeffizient]]en &amp;lt;math&amp;gt;\alpha&amp;lt;/math&amp;gt;:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;U_\mathrm{th} = \alpha \, \Delta T&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Wirkungsgrad]] &amp;lt;math&amp;gt;\eta&amp;lt;/math&amp;gt; hängt ab von einer Größe &amp;lt;math&amp;gt;ZT&amp;lt;/math&amp;gt; (engl. {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;figure of merit&amp;#039;&amp;#039;}}). Sie wächst quadratisch mit &amp;lt;math&amp;gt;\alpha&amp;lt;/math&amp;gt; und linear mit der mittleren absoluten Einsatz-Temperatur. Sie ist umso größer, je größer die [[elektrische Leitfähigkeit]] &amp;lt;math&amp;gt;\sigma&amp;lt;/math&amp;gt; und je kleiner die spezifische Wärmeleitfähigkeit &amp;lt;math&amp;gt;\lambda&amp;lt;/math&amp;gt; ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Watter: &amp;#039;&amp;#039;Regenerative Energiesysteme: Grundlagen, Systemtechnik und Anwendungsbeispiele aus der Praxis.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Vieweg+Teubner, 2011, Seite 283&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich um eine [[Größe der Dimension Zahl]].&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;ZT = \frac{\alpha^2 \, T \, \sigma}\lambda&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für den Wirkungsgrad gilt:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\eta = \frac{\sqrt{1+ZT} - 1}{\sqrt{1+ZT} + T_\mathrm{l}/T_\mathrm{h}} \, \eta_\mathrm{carnot}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit der theoretischen Obergrenze für jeden thermischen Wirkungsgrad&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\eta_\mathrm{carnot} = \frac{T_\mathrm{h} - T_\mathrm{l}} {T_\mathrm{h}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für einen großen Wirkungsgrad muss &amp;lt;math&amp;gt;ZT&amp;lt;/math&amp;gt; möglichst groß sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Bei einer Einsatztemperatur von &amp;lt;math&amp;gt;T_\mathrm h = 500\;\mathrm K&amp;lt;/math&amp;gt;, einer Umgebungstemperatur von &amp;lt;math&amp;gt;T_\mathrm l = 300\;\mathrm K&amp;lt;/math&amp;gt; und einer Gütezahl &amp;lt;math&amp;gt;ZT=1&amp;lt;/math&amp;gt; beträgt der Wirkungsgrad &amp;lt;math&amp;gt;20\,\%&amp;lt;/math&amp;gt; des Carnot-Wirkungsgrads von &amp;lt;math&amp;gt;40\,\%&amp;lt;/math&amp;gt;, insgesamt also maximal &amp;lt;math&amp;gt;8\,\%&amp;lt;/math&amp;gt;. Bei &amp;lt;math&amp;gt;ZT = 2&amp;lt;/math&amp;gt; steigt er auf &amp;lt;math&amp;gt;30\,\%&amp;lt;/math&amp;gt; des Carnot-Wirkungsgrades also insgesamt &amp;lt;math&amp;gt;12\,\%&amp;lt;/math&amp;gt;. Im Einsatz werden bisher Wirkungsgrade kaum größer als &amp;lt;math&amp;gt;5\,\%&amp;lt;/math&amp;gt; erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Metallen korreliert die elektrische mit der thermischen Leitfähigkeit, da bei beiden die Beiträge durch Elektronen dominieren. Gemäß der [[Wiedemann-Franzsches Gesetz|Wiedemann-Franzschen Abschätzung]] liegt der Kehrwert von &amp;lt;math&amp;gt;T \sigma / \lambda&amp;lt;/math&amp;gt;, die &amp;#039;&amp;#039;Lorenzzahl&amp;#039;&amp;#039;, bei &amp;lt;math&amp;gt;2{,}5 \cdot 10^{-8} \; \mathrm{V^2/K^2}&amp;lt;/math&amp;gt;. &amp;lt;math&amp;gt;ZT&amp;lt;/math&amp;gt; hängt dann nur vom Seebeck-Koeffizienten ab. Für Metalle ist er deutlich kleiner als &amp;lt;math&amp;gt;100\,\mu\text{V}/\text{K}&amp;lt;/math&amp;gt; und damit &amp;lt;math&amp;gt;ZT&amp;lt;/math&amp;gt; deutlich kleiner als &amp;lt;math&amp;gt;0{,}4&amp;lt;/math&amp;gt;. Bei Halbleitern lassen sich phononischer und elektronischer Anteil und damit die beiden Leitfähigkeiten entkoppeln. Hochdotierte Halbleiter und [[Quantentopf]]-Nanostrukturen erreichen im Labor ZT-Werte von &amp;lt;math&amp;gt;1{,}5&amp;lt;/math&amp;gt; bis &amp;lt;math&amp;gt;2{,}6&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner treten bei Belastung [[Stromwärme]]verluste im Generator auf; bei [[Leistungsanpassung]] ist die durch den inneren Widerstand des TEG bedingte Verlustleistung gleich der entnehmbaren Nutzleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Daniel Jänsch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Thermoelektrik. Eine Chance für die Automobilindustrie.&amp;#039;&amp;#039; expert-Verlag, Renningen 2009, ISBN 978-3-8169-2877-5 (&amp;#039;&amp;#039;Haus der Technik Fachbuch&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Thermocouples}}&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/tr/artikel/Strom-aus-Abgas-Abwaerme-275440.html Strom aus Abgas-Abwärme]&lt;br /&gt;
* [http://www.douglas-self.com/MUSEUM/POWER/thermoelectric/thermoelectric.htm verschiedene historische thermoelektrische Generatoren.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thermodynamik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrischer Generator]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Baumfreund-FFM</name></author>
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