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	<title>Theriokephalie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theriokephalie&amp;diff=1949592&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RStehn am 20. Mai 2025 um 07:15 Uhr</title>
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		<updated>2025-05-20T07:15:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Egypt dauingevekten.jpg|thumb|Aus dem ägyptischen Totenbuch: Der tierköpfige Gott Anubis wiegt das Herz des Toten.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theriokephalie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Theriocephalie) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tierköpfigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|θηρίον}} &amp;#039;&amp;#039;thēríon&amp;#039;&amp;#039;: wildes Tier und κεφαλή &amp;#039;&amp;#039;kephalē&amp;#039;&amp;#039;: Kopf) bezeichnet in der [[Altertumswissenschaft]] die Kombination eines menschlichen Körpers mit einem Tierkopf ([[Mischwesen]]). Theriokephalie ist vor allem bei den [[Ägyptische Mythologie|altägyptischen Göttern]] häufig zu finden und hat ihren Ursprung möglicherweise im [[Schamanismus]], denn in einigen [[Felsbilder]]n und [[Höhlenmalerei]]en sind solche Gestalten dargestellt, bei denen man aber nicht weiß, ob es sich um echte Mischwesen oder um Maskenträger handelt. Beispiele hierfür sind etwa der „Zauberer“ von [[Drei-Brüder-Höhle|Trois Frères]] ([[Département Ariège|Ariège]]), eine menschliche Gestalt mit Bisonhaupt und langem Schwanz in [[Le Gabillou]] ([[Département Dordogne|Dordogne]]) sowie die berühmte [[Löwenmensch|Löwenfigur]], eine [[Statuette]] aus dem [[Lonetal#Hohlenstein|Hohlenstein-Stadel]] im [[Lonetal]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hoffmann: Lexikon der Steinzeit, S. 333.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Müller-Beck: Anfänge der Kunst vor 30.000 Jahren, S. 17, 22, 75.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in den allerdings viel jüngeren Felsbildern der Sahara (z.&amp;amp;nbsp;B. Felsgravuren im [[Wadi]] Mathendous des [[Fezzan]]&amp;lt;ref&amp;gt;Striedter: Felsbilder der Sahara, S. 48, 54 u. Taf. 23, 25 – 30, 32, 126.&amp;lt;/ref&amp;gt;) finden sich vergleichbare Darstellungen. Auch hier ist jedoch strittig, ob es sich um Schamanen mit Masken handelt oder regelrechte theriokephale Mischwesen. Eine der frühesten derartigen Gestalten ist der &amp;#039;&amp;#039;Ziegendämon&amp;#039;&amp;#039;, der potentielle Ursprung des Gottes [[Pan (Mythologie)|Pan]]. Die umgekehrte Kombination eines Tierkörpers mit Menschenkopf fehlt hingegen sowohl in den [[Paläolithikum|paläolithischen]] wie nacheiszeitlichen Felsbildern, ist jedoch wie nebenstehende Abbildung mit dem Seelenvogel zeigt, der im Schamanismus eine geläufige Vorstellung war, im alten Ägypten üblich gewesen (zum Beispiel bei den [[Sphinx (ägyptisch)|Sphingen]]), ähnlich in Griechenland, Mesopotamien und Persien, gewöhnlich als Machtsymbolik von Herrschern. Ob es allerdings von den theriokephalen [[Dämon]]en des [[Neolithikum]]s zu den tierköpfigen Göttern des alten Ägypten eine direkte Verbindung gibt, ist umstritten. Hingegen ist diese Verbindung in [[Mesopotamien]] einigermaßen schlüssig. Mutmaßliche theriokephale Frühformen sind am [[Göbekli Tepe]] im äußersten Südosten der [[Türkei]] an der Grenze zu [[Syrien]] gefunden worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel, S. 215f, 220&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Emil Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Steinzeit.&amp;#039;&amp;#039; Verlag C.H. Beck, München 1999. ISBN 3-406-42125-3&lt;br /&gt;
* Hansjürgen Müller-Beck: &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge der Kunst vor 30.000 Jahren&amp;#039;&amp;#039;. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1987. ISBN 3-8062-0508-6&lt;br /&gt;
* Klaus Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger&amp;#039;&amp;#039;. Verlag C.H. Beck, München 2006. ISBN 3-406-53500-3&lt;br /&gt;
* Karl Heinz Striedter:&amp;#039;&amp;#039; Felsbilder der Sahara.&amp;#039;&amp;#039; Prestel Verlag, München 1984. ISBN 3-7913-0634-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thema, Stoff oder Motiv in der Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionswissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fachbegriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speläologie|Höhlenmalerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fabelwesen|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mischwesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RStehn</name></author>
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