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	<title>Therese Brandl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Therese_Brandl&amp;diff=896199&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2024-09-22T20:45:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Therese Brandl.jpg|mini|Therese Brandl]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Therese Brandl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Februar]] [[1909]] in [[Staudach-Egerndach|Staudach]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sterbebücher270f&amp;quot;&amp;gt;Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sterbebücher von Auschwitz&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Berichte&amp;#039;&amp;#039;, 1995, S. 270f&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[24. Januar]] [[1948]] in [[Krakau]]) war eine deutsche [[Konzentrationslager|KZ]]-Aufseherin im [[NS-Staat|nationalsozialistischen Deutschen Reich]]. Sie gehörte zum [[SS-Gefolge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Therese Brandl war von Beruf Kellnerin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sterbebücher270f&amp;quot;/&amp;gt; Seit 1934 Mitglied der [[Deutsche Arbeitsfront|Deutschen Arbeitsfront (DAF)]], trat sie ihren Dienst im September 1940 im [[KZ Ravensbrück]] an. Ausgebildet wurde sie von der KZ-Oberaufseherin [[Maria Mandl]]. Bald wurde Brandl zur Rapportaufseherin (oder Rapportführerin) ernannt. Ihre Hauptaufgabe war, die Frauen beim [[Rapport (Militär)|Rapport]] zu zählen und Bestrafungen vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. März 1941 beantragte sie die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde zum 1. April desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 8.920.950).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/4150856&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 1942 wurde Brandl dem [[KZ Auschwitz I (Stammlager)]] zugeteilt. Sie beaufsichtigte dort die Frauen in der Kleidungskammer und war wiederum Rapportführerin. Im Oktober 1942 wurde sie zum neu eingerichteten [[KZ Auschwitz-Birkenau]] versetzt. Im selben Monat kam Maria Mandl als neue Oberaufseherin aus Ravensbrück hinzu, die vorige KZ-Oberaufseherin [[Johanna Langefeld]] wurde im Gegenzug nach Ravensbrück versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Auschwitz wurde Brandl bald Erstaufseherin, neben [[Margot Drechsel]] und [[Irma Grese]]. Im Sommer 1943 wurde sie für ihre „gute Führung“ mit der [[Kriegsverdienstkreuz|Kriegsverdienstmedaille]] ausgezeichnet. Beim Näherrücken der [[Rote Armee|Roten Armee]] im November 1944 wurde sie – zusammen mit Mandl – in das [[KZ-Außenlagerkomplex Mühldorf#Waldlager|Waldlager V/VI]] des [[KZ-Außenlagerkomplex Mühldorf|KZ-Außenlagerkomplexes Mühldorf]] des [[KZ Dachau]] im Wald südlich von [[Ampfing]] versetzt und zur Aufseherin degradiert. Über den Grund bzw. ihr Verhalten in diesem Lager ist wenig bekannt geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. April 1945 schließlich, 5 Tage vor der Ankunft der [[United States Army|US-Armee]], floh Brandl. Am 29. August 1945 wurde sie von den amerikanischen Truppen in [[Bergen (Chiemgau)|Bergen]] festgenommen und in ein Internierungslager zur Vernehmung verbracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1947 wurde sie zusammen mit [[Alice Orlowski]], [[Luise Danz]], Maria Mandl und [[Hildegard Lächert]] vor dem polnischen [[Oberstes Nationales Tribunal Polens|Obersten Nationalgerichtshof]] in Krakau im Rahmen der dortigen zweiten [[Krakauer Auschwitzprozess|Auschwitz-Prozesse]] angeklagt. Untergebracht war sie in dieser Zeit im [[Gefängnis Montelupich]], in einer Zelle mit Maria Mandl. Direkt neben dieser war die Zelle einer ehemaligen Insassin des KZ Auschwitz-Birkenau, [[Stanisława Rachwałowa]], die dort wegen Nachkriegsaktivitäten inhaftiert war. Die beiden Täterinnen und das einstige Opfer mussten sich einen gemeinsamen Waschraum teilen.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle und detailliertere Ausführungen dazu: Lucyna Filip: „Frauen im KL Auschwitz: Opfer und Täterinnen“. In: &amp;#039;&amp;#039;auschwitz information&amp;#039;&amp;#039;, 61. Ausgabe, Juni 2003, hrsg. vom Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Johannes Kepler Universität Linz, S. 3 ff. [http://www.wsg-hist.uni-linz.ac.at/Auschwitz%20Info/2003/auschwitz%20info%20Juni%202003.61.pdf online] (PDF; 137&amp;amp;nbsp;kB). Siehe ebenso: Maximilian-Kolbe-Werk (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fragt uns, wir sind die letzten …: Zeugnisse von Überlebenden der nationalsozialistischen Konzentrationslager und Gettos&amp;#039;&amp;#039;, Freiburg i.Br. 1998, S. 44f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brandl wurde am 22. Dezember 1947 für schuldig befunden, [[Selektion (Konzentrationslager)|Selektionen]] für die [[Gaskammern und Krematorien der Konzentrationslager Auschwitz|Gaskammer]] ausgeführt zu haben, und am 24. Januar 1948 [[Hängen|gehängt]] (zusammen mit Maria Mandl und 19 Männern). Ihr Leichnam wurde dem Anatomischen Institut der [[Jagiellonen-Universität|Universität Krakau]] als Studienmaterial zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783100393333}}&lt;br /&gt;
* [[Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz in den Augen der SS.&amp;#039;&amp;#039; Oświęcim 1998, ISBN 83-85047-35-2&lt;br /&gt;
* Ina Kuegler: &amp;#039;&amp;#039;Von der Kellnerin zur KZ-Aufseherin: Therese Brandl&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wolfgang Proske]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Täter Helfer Trittbrettfahrer&amp;#039;&amp;#039;. Band 18: &amp;#039;&amp;#039;NS-Belastete aus Oberbayern (Süd)&amp;#039;&amp;#039;. Kugelberg Verlag, Gerstetten 2024, ISBN 978-3-945893-26-5, S. 27–37.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.geschichtswerkstatt.de/frau/brandl.html &amp;#039;&amp;#039;Frauen in den Konzentrationslagern bei Mühldorf&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1042045038|VIAF=315522968}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brandl, Therese}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Gefolge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Krakauer Auschwitzprozess)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Chiemgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brandl, Therese&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Brandl, Theresa&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche KZ-Aufseherin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Februar 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Staudach-Egerndach|Staudach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Januar 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Krakau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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