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	<title>Theophil Friedrich von Hack - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theophil_Friedrich_von_Hack&amp;diff=1001075&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nimro am 7. Februar 2023 um 18:45 Uhr</title>
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		<updated>2023-02-07T18:45:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Friedrich Hack|Zu anderen Personen siehe [[Friedrich Haack]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei: Theophil Friedrich von Hack.jpg | mini | hochkant=1 | Theophil Friedrich von Hack.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theophil Friedrich Hack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1876 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Hack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Oktober]] [[1843]] in [[Meimsheim]]; † [[15. Januar]] [[1911]] in [[Bad Urach|Urach]]), war von 1872 bis 1892 [[Schultheiß|Stadtschultheiß]] von [[Stuttgart]] mit dem Ehrentitel &amp;#039;&amp;#039;Oberbürgermeister&amp;#039;&amp;#039;. &amp;lt;!-- Die Amtsbezeichnung Oberbürgermeiste gibt es in Württemberg erst mit der Württembergischen Gemeindeordnung von 1920, zuvor war es lediglich ein Ehrentitel, die Amtsbezeichnung war &amp;quot;Stadtschultheiß&amp;quot; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufsteiger aus armer Familie ==&lt;br /&gt;
Theophil Friedrich Hack wurde in ärmlichen Verhältnissen in Meimsheim bei Brackenheim im heutigen [[Landkreis Heilbronn]] geboren. Der Junge galt als [[Hochbegabung|hochbegabt]] und wurde entsprechend gefördert. 1857 begann er eine Ausbildung beim Schultheiß und Verwaltungsaktuar in Meimsheim. 1860 schloss sich die Ausbildung zum Notar an. 1861 machte Hack als externer Prüfling am renommierten [[Eberhard-Ludwigs-Gymnasium]] in Stuttgart das [[Abitur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend studierte Hack an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Eberhard-Karls-Universität]] in [[Tübingen]] [[Kameralwissenschaft|Kameral-]] und Regiminalwissenschaften. 1864 legte er die erste und 1865 die zweite Höhere Staatsprüfung ab. 1866 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er in Tübingen bei [[Albert Schäffle]] mit einer Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;Die Aufgabe des Staates in Beziehung auf das gewerbliche Leben mit Rücksichtnahme auf die bestehenden Staatseinrichtungen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Immo Eberl, Helmut Marcon (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Promotion an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen. Biographien der Doktoren, Ehrendoktoren und Habilitierten 1830-1980 (1984)&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1984, S. 8 (Nr. 25).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er arbeitete als Referendar in [[Brackenheim]] und als Oberamtsaktuar in [[Cannstatt]]. 1867 wurde er Mitarbeiter des württembergischen Wirtschaftspolitikers [[Ferdinand von Steinbeis]] und des Stuttgarter Stadtschultheiß [[Heinrich von Sick]]. 1868 erhielt er einen Lehrauftrag an der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen, 1869 wurde er dort im Alter von 27 Jahren zum Professor berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtschultheiß von Stuttgart, Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stuttgart between 1890 and 1905.jpg|miniatur|Stuttgart in den 1890er Jahren]]&lt;br /&gt;
Am 18. Juni 1872 wurde Theophil Friedrich Hack mit überwältigender Mehrheit (6033 von 6145 abgegebenen Stimmen) zum Nachfolger des Stuttgarter Stadtschultheiß Heinrich von Sick gewählt und im September desselben Jahres in seinem Amt vereidigt. In seiner 20-jährigen Amtszeit entwickelte sich Stuttgart von einer beschaulichen Residenzstadt zur Industriemetropole. Während seiner Amtszeit wuchs Stuttgart von 90.000 auf 144.000 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Hack wurden das Sozial- und Gesundheitswesen der Stadt neu geordnet, ein Straßenbahnnetz aufgebaut und die Wasserversorgung verbessert. Außerdem wurden die ersten Fachämter Stuttgarts geschaffen, für die Hack akademisch ausgebildete Techniker in die Stadtverwaltung holte. 1891 gründete er die Stuttgarter [[Berufsfeuerwehr]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Urach1912.jpg|miniatur|Urach 1912]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1882 bis 1884 saß Theophil Friedrich von Hack als Abgeordneter im [[Württembergische Landstände|württembergischen Landtag]], er musste sein Mandat aber nach nur zwei Jahren aus gesundheitlichen Gründen wieder niederlegen. Bereits deshalb im Amt des Stadtschultheißen faktisch durch den besoldeten Gemeinderat [[Karl von Göz]] vertreten, wurde er 1892 so krank, dass er auch sein Amt als Stuttgarter Stadtschultheiß aufgab und sich erst 49 Jahre alt zur Ruhe setzte. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er mit seiner Frau in Urach am Fuß der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]]. Dort starb Theophil Friedrich von Hack am 15. Januar 1911 im Alter von 67 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Nobilitierung ==&lt;br /&gt;
* 1876 Ritterkreuz 1. Klasse des [[Orden der Württembergischen Krone|Ordens der württembergischen Krone]], welches mit dem persönlichen Adelstitel ([[Deutscher Adel#Ordensadel|Nobilitierung]]) verbunden war&lt;br /&gt;
* 1889 Kommenturkreuz des Ordens der Württembergischen Krone&lt;br /&gt;
* Preußischer [[Roter Adlerorden]] III. Klasse&lt;br /&gt;
* 1881 Kommenturkreuz II. Klasse des [[Friedrichs-Orden]]s&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; 1901, S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ehrenkreuz II. Klasse des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Fürstlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
* 1882 [[Olga-Orden]]&lt;br /&gt;
* [[Karl-Olga-Medaille]] in Silber&lt;br /&gt;
* 1889 Silberne Jubiläumsmedaille&lt;br /&gt;
* [[Sankt-Stanislaus-Orden]] II. Klasse mit Stern&lt;br /&gt;
* [[Orden vom Heiligen Michael (Bayern-Kurköln)|Verdienstorden vom Heiligen Michael]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[August Holder]]: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Friedrich von Hack, Oberbürgermeister in Stuttgart 1872–1892.&amp;#039;&amp;#039; In: Vierteljahrshefte des Zabergäu-Vereins, Jg. 12 (1911), Heft I und II, S. 12–35.&lt;br /&gt;
*{{bibISBN|3170166042|Seite=304}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.wirtemberg.de/stuttgart-ob-4.htm Stuttgarts OB auf wirtemberg.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.stuttgart-stadtgeschichte.net/oberbuergermeister.html Stuttgarts OB auf stuttgart-stadtgeschichte.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von Stuttgart}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116351543|VIAF=761560}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hack, Theophil Friedrich von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Württemberg, Zweite Kammer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Württembergischen Krone (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommentur II. Klasse des Friedrichs-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inhaber des Fürstlichen Hausordens von Hohenzollern (II. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens vom Heiligen Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Olga-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1843]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hack, Theophil Friedrich von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hack, Gottlob Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Stadtschultheiß von Stuttgart&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Oktober 1843&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Meimsheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Januar 1911&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Urach|Urach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nimro</name></author>
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