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	<title>Theophil Christen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T06:08:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theophil_Christen&amp;diff=1160955&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2025-07-22T05:44:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Theophil Christen.jpg|mini|Theophil Christen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theophil Friedrich Christen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. April]] [[1873]] in [[Basel]]; † [[6. Mai]] [[1920]] im [[Genfersee]]) war ein [[Schweiz]]er [[Arzt]], [[Mathematiker]] und [[Physiker]]. Er betätigte sich auch als [[Volkswirt]]schaftler im Rahmen der von [[Silvio Gesell]] entwickelten [[Freiwirtschaft]]slehre, war engagierter [[Esperanto|Esperantist]] und [[Lebensreform]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Christen entstammte einer Kaufmannsfamilie. Sein Vater war Theophil Christen-Weber, seine Mutter eine Urenkelin des bekannten Schweizer Mathematikers [[Leonhard Euler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theophil Christen absolvierte die Höhere Schule und studierte anschließend [[Mathematik]] an der [[Universität Basel|Basler Universität]]. Es schlossen sich Studien in [[Universität Leipzig|Leipzig]] an. Zusätzliche Schwerpunkte waren hier die [[Physik]], die [[Chemie]] und die [[Meteorologie]]. Anschließend wurde er in Basel mit seinen &amp;#039;&amp;#039;Beiträgen zur Verwendung des freien Integrationsweges&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während eines zweijährigen Aufenthaltes in Frankreich wirkte er am [[Pariser Observatorium]]. 1898 kehrte er in die Schweiz zurück und arbeitete bis 1901 am [[Zürich|Zürcher]] [[Polytechnikum]]. Hier machte Christen Bekanntschaft mit den Methoden der Physikalischen Medizin und entschloss sich, in [[Universität Bern|Bern]] mit einem Studium der Allgemeinen Medizin zu beginnen. Nach dem erfolgreichen Examen eröffnete er in [[Uetendorf-Kirchdorf]] bei [[Thun]] eine Landarztpraxis. 1905 wurde er mit &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über [[Aszites|Ascites]] und Liquor [[Herzbeutel|pericardii]]&amp;#039;&amp;#039; zum Doktor der Medizin promoviert. Eine Zeit als Kurarzt in [[Hausen am Albis|Albisbrunn]] schloss sich an. Nebenbei erwarb er sich in [[La Chaux-de-Fonds]] Kenntnisse in der allgemeinen [[Chirurgie]]. Studienaufenthalte in [[London]] und in [[Philadelphia]] folgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 übernahm Christen eine Arztpraxis in Bern und bereitete sich nebenher auf seine [[Habilitation]] vor. 1909 erteilte ihm die Berner Medizinische Fakultät die Lehrerlaubnis für den Fachbereich [[Innere Medizin]] und hier insbesondere für das Gebiet der [[Physikalische Therapie|Physikalischen Therapie]]. Thema seines Habilitationsvortrages war: „Die Deutlichkeit des Röntgenbildes als Absorptionsproblem“. 1915 führte Theophil Christens Weg nach [[München]]. Hier leitete er das eigens für ihn eingerichtete Institut für [[Nuklearmedizin|Strahlenforschung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit betätigte sich Theophil Christen als überzeugter [[Vegetarismus|Vegetarier]] in der so genannten [[Lebensreformbewegung]]. Auch war er engagierter [[Esperanto|Esperantist]]. Mit [[Silvio Gesell]] und der von diesem begründeten [[Freiwirtschaft]]sbewegung kam Christen 1901 in Kontakt. Er trat dann später dem [[Schweizer Freiland-Freigeld-Bund]] bei und begann dort mit der wissenschaftlichen Bearbeitung der Gesellschen Geld- und Bodenreformideen. 1919 beteiligte er sich als Sekretär Silvio Gesells an der [[Münchner Räterepublik]]. Nach deren Scheitern wurde Christen gemeinsam mit Gesell und [[Karl Polenske]] verhaftet und wegen Hochverrats angeklagt. Das [[Standgericht]] sprach jedoch die Drei nach mehrmonatiger Untersuchungshaft frei, worauf Christen in die Schweiz zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine massive [[Trigeminus]]neuralgie, an der Theophil Christen zunehmend litt, führte zu schweren psychischen Störungen. 1920 suchte und fand Christen den [[Suizid|Freitod]] im Genfersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Theophil Christen hat in einem breiten wissenschaftlichen Spektrum geforscht und veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine bedeutendsten Arbeiten beschäftigten sich mit der [[Elektrotherapie]] und der [[Radiologie]]. 1913 erschien in diesem Zusammenhang seine [[Monographie]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Messung und Dosierung der Röntgenstrahlen&amp;#039;&amp;#039;. Es beschrieb erstmals zusammenhängend die Anwendungsprobleme der Röntgentechnik und galt bis in die frühen 1950er Jahre als Grundlagenwerk. Auch in anderen medizinischen Fachbereichen veröffentlichte Christen bedeutende Monographien, so unter anderem: &amp;#039;&amp;#039;Die Lehre von den Frakturen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die dynamische Pulsuntersuchung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Lebensreformer engagierte er sich vor allem im Bereich der Ernährungs- und Getränkereform. Seine wichtigsten populärwissenschaftlichen Schriften sind: &amp;#039;&amp;#039;Unsere großen Ernährungstorheiten&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die menschliche Fortpflanzung&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die großen Seuchen unserer Zeit&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &amp;#039;&amp;#039;Die großen Seuchen unserer Zeit&amp;#039;&amp;#039; argumentierte Christen, Alkohol, Tabak sowie der Konsum von Fleisch und zu vielen Eiern seien schuld an Degeneration und „Zeichen der körperlichen Entartung“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Theophil Christen |Titel=Die menschliche Fortpflanzung |Datum=1926 |Seiten=45}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Schrift argumentierte er auch gegen „Rassenmischung“ von Schwarzen und Weißen und „arisch-jüdische“ Verbindungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Theophil Christen |Titel=Die Menschliche Fortpflanzung |Datum=1926 |Seiten=70}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In verschiedenen Schriften und Vorträgen beschäftigte er sich auch mit der [[Krebs (Medizin)|Krebserkrankung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2006 verleiht die &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Gesellschaft für Radiobiologie und medizinische Physik&amp;#039;&amp;#039; die [[Theophil-Christen-Medaille]] für besondere Leistungen auf diesen Gebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke in Auswahl ==&lt;br /&gt;
=== Medizin ===&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Messung und Dosierung der Röntgenstrahlen&amp;#039;&amp;#039;, in: Röntgenforschung, Bd. 28. (Atlas der normalen und pathologischen Anatomie in typischen Röntgenbildern, hrsg. v. Albers-Schönberg), Hamburg 1913&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lehre von den Frakturen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die dynamische Pulsuntersuchung.&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1914 &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Anwendung zweier physikalischer Gesetze auf den Blutkreislauf.&amp;#039;&amp;#039;, brosch., Berlin 1910&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Pulsdiagnostik auf mathematisch-physikalischer Grundlage.&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1909&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensreform ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unsere großen Ernährungstorheiten.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die menschliche Fortpflanzung.&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die großen Seuchen unserer Zeit.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Volkswirtschaft ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kaufkraft des Geldes und ihre Bedeutung für die Volkswirtschaft.,&amp;#039;&amp;#039; München 1915&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus den Münchener Revolutionstagen.&amp;#039;&amp;#039;, Zürich 1919&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Schweiz in der Weltrevolution.,&amp;#039;&amp;#039; Bern 1919&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ausbeutungslose Freiwirtschaft : Frei von privater Ausbeutung! – Frei von staatlicher Bevormundung! – Stark zur Selbstverantwortung!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die politische Frauenfibel.,&amp;#039;&amp;#039; 1919&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Geldwesen: ein dynamisches System.,&amp;#039;&amp;#039; Bern 1920&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Free-Economy: An economic order based on competition and private enterprise but eliminating the social injustice of unearned income.&amp;#039;&amp;#039; (übersetzt und erweitert von Philip Pye), Botosani/Rumänien 1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Geldwesen. Ein dynamisches System.&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Wien 1932&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Alternative to Capitalism and Socialism.&amp;#039;&amp;#039; (übersetzt und erweitert durch Philip Pye), San Antonio 1940&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur in Auswahl ==&lt;br /&gt;
* Uwe Busch, Werner Batz: &amp;#039;&amp;#039;Pioniere der Medizinischen Physik – Theophil Christen (1873–1920)&amp;#039;&amp;#039;, in: Zeitschrift für Medizinische Physik, Jg. 15, Heft 1, 03-2005, S. 59–60&lt;br /&gt;
* Wilhelm Merks: &amp;#039;&amp;#039;Ein Tyrann – das Wunder von Wörgl. Schauspiel mit einem Vorspiel und vier Akten in Anlehnung an geschichtliche Ereignisse.&amp;#039;&amp;#039;, Garmisch-Partenkirchen 1951 – Das Vorspiel dieses Theaterstücks spielt im Sommer 1919 und zeigt Theophil Christen und Silvio Gesell vor dem Münchner Standgericht.&lt;br /&gt;
* [[Günter Bartsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die soziale Krankheit und ihre Heilung. Versuch eines Porträts von Theophil Christen.&amp;#039;&amp;#039; In: Zeitschrift für Sozialökonomie, Heft 93 (Juni 1992), S. 35–42&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|126058377}}&lt;br /&gt;
* [http://www.edimuster.ch/politik/theophil-christen.htm Lebensbild aus der Perspektive der Freiwirtschaftsbewegung]&lt;br /&gt;
* [http://www.sgsmp.ch/honmem/christen.htm Kurzbiographie auf der offiziellen Seite der &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Gesellschaft für Strahlenbiologie und medizinische Physik&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126058377|LCCN=no2010117904|VIAF=40358665}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Christen, Theophil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im Wingolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im Falkensteinerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Freiwirtschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensreform in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esperantist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lebensreform)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Christen, Theophil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Christen, Theophil Friedrich &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Arzt, Mathematiker, Physiker, Volkswirtschaftler und Lebensreformer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. April 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Mai 1920&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Genfersee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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