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	<title>Theodrada - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodrada&amp;diff=607715&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf „Gerhard Hartmann (Theologe)“; Kleinkram</title>
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		<updated>2025-01-16T17:00:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf „Gerhard Hartmann (Theologe)“; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dammartin-en-Goële Saint-Jean-Baptiste Charlemagne 715.jpg|miniatur|Karl der Große übergibt Theodrada die „heilige Tunika von Argenteuil“. Bleiglasfenster von 1913 in der Pfarrkirche Saint-Jean-Baptiste in [[Dammartin-en-Goële]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodrada&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* vermutlich [[785]]; † [[9. Januar]] [[844]]/[[853]] in der [[Frauenkloster Münsterschwarzach|Abtei Münsterschwarzach]]) war eine Tochter [[Karl der Große|Karls des Großen]] und Äbtissin in [[Notre-Dame d’Argenteuil|Argenteuil]] und Münsterschwarzach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde als ältere der beiden Töchter von Karls vierter Frau [[Fastrada]] und als zwölftes Kind des Frankenkönigs&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilfried Hartmann (Historiker)|Wilfried Hartmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Kaiser Karl der Große (768/800–814).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gerhard Hartmann (Theologe)|Gerhard Hartmann]], [[Karl Schnith]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kaiser. 1200 Jahre europäische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Marix Verlag, Wiesbaden 2006, ISBN 3-86539-074-9, S. 42 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 814 ist sie als [[Äbtissin]] von Notre-Dame d’Argenteuil belegt. Eine Urkunde, die vermutlich aus dem Jahr 828 stammt,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.regesta-imperii.de/id/0828-00-00_2_0_1_1_0_1848_848 RI I n. 848], in: [http://www.regesta-imperii.de/en/startseite.html Regesta Imperii Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; beinhaltet die Aussage, dass Theodrada Argenteuil von ihrem Vater erhalten habe. Jedenfalls wurde die Abtei anlässlich der Übertragung von der [[Kathedrale von Saint-Denis|Abtei Saint-Denis]] unabhängig und als karolingisches [[Hauskloster]] direkt dem Frankenkönig unterstellt. In der bereits erwähnten Urkunde von 828 erstattet Theodrada das Kloster jedoch an St.-Denis zurück unter der Bedingung, dass sie es auf Lebenszeit nutzen dürfe, sofern sie nicht freiwillig darauf verzichte oder mit einem anderen Kloster entschädigt werde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.regesta-imperii.de/id/0828-00-00_2_0_1_1_0_1848_848 RI I n. 848], in: [http://www.regesta-imperii.de/en/startseite.html Regesta Imperii Online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl der Große soll dem im 12. Jahrhundert lebenden Hugo von Amiens ([[Liste der Erzbischöfe von Rouen|Erzbischof von Rouen]]) zufolge seiner Tochter und ihrem Kloster den &amp;#039;&amp;#039;Heiligen Rock&amp;#039;&amp;#039;, angeblich ein von Maria gewebtes Kleidungsstück Jesu, als Reliquie übergeben haben. Diese Überlieferung kann jedoch auch eine Legende sein, die der Reliquie zusätzliche Bedeutung verschaffen sollte, indem sie sie mit Karl dem Großen in Verbindung brachte. Daher ist der Bericht aufgrund seines zeitlichen Abstands zum Geschehen kein Indiz für den Zeitpunkt des Amtsantritts Theodradas. Das Textil, das aus dem ersten oder zweiten nachchristlichen Jahrhundert stammt, machte Argenteuil ab dem 15. Jahrhundert zu einem beliebten Wallfahrtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Normannen die Gegend um Paris, in der sich das Kloster befand, verwüsteten, floh Theodrada in das [[Ostfrankenreich|ostfränkische Reich]] und wurde [[Liste der Äbtissinnen und Äbte von Münsterschwarzach|Äbtissin des Frauenklosters Münsterschwarzach]]. In der Folgezeit unterband sie dort die seit der Klosterreform [[Benedikt von Aniane]]s vorgesehene freie Wahl der Vorsteherinnen durch die Nonnen. Zum Schutz der Abtei unterstellte sie diese mit dem gesamten Landbesitz den [[Bistum Würzburg|Bischöfen von Würzburg]]. Dennoch hatte sie selber weiterhin gewisse Rechte am Kloster,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alfred Wendehorst]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Bistum Würzburg. Teil 1: Die Bischofsreihe bis 1254&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Germania Sacra]],&amp;#039;&amp;#039; NF 1). Walter de Gruyter, Berlin 1962, ISBN 3-11-001291-X, S. 45 ([http://hdl.handle.net/11858/00-001S-0000-0001-CC3A-B online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; denn in einer Urkunde vom 9. Januar 844 bestimmt sie (mit Einverständnis des Würzburger Bischofs [[Gozbald]]) Blutenda zu ihrer Nachfolgerin.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.regesta-imperii.de/id/0844-01-09_1_0_1_1_0_3093_1375 RI I n. 1375], in: [http://www.regesta-imperii.de/en/startseite.html Regesta Imperii Online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Todesdatum Theodradas ist genauso schlecht überliefert wie die Geschichte Münsterschwarzachs in den folgenden Jahren: Am 21. Juli 853 wurde [[Hildegard (Tochter Ludwigs des Deutschen)|Hildegard]], Tochter [[Ludwig der Deutsche|Ludwigs des Deutschen]] und Großnichte Theodradas, Äbtissin des Klosters [[Fraumünster]] in [[Zürich]], nachdem sie zuvor dieses Amt in Münsterschwarzach innegehabt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilfried Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Kaiser Ludwig der Deutsche (840–876).&amp;#039;&amp;#039; In: Gerhard Hartmann, Karl Schnith (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kaiser. 1200 Jahre europäische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Marix Verlag Wiesbaden 2006, ISBN 3-86539-074-9, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Theodrada dürfte also einige Zeit vor diesem Datum gestorben sein, da in der Zeit zwischen 844 (ihrer letzten urkundlichen Erwähnung als lebende Person) und 853 auch die Amtszeit Hildegards liegen muss. In den Jahren zuvor war entweder Blutenda gestorben oder aber die Urkunde aus dem Jahr 844 rückgängig gemacht worden, denn eine Urkunde vom 27. März 857 weist darauf hin, dass Theodrada für die Zeit nach ihrem Tode Hildegard das lebenslange Nutzungsrecht an Münsterschwarzach zugesichert habe, während Blutenda hier völlig übergangen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.regesta-imperii.de/id/0857-03-27_1_0_1_1_0_3194_1422 RI I n. 1422], in: [http://www.regesta-imperii.de/en/startseite.html Regesta Imperii Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Da Theodrada in dieser Urkunde definitiv als verstorben bezeichnet wird, ist 857 der absolute [[Terminus ante quem]] für ihr Todesjahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|AMT=Äbtissin von [[Notre-Dame d’Argenteuil|Argenteuil]]|ZEIT=vor 814–???|AMT2=[[Liste der Äbtissinnen und Äbte von Münsterschwarzach|Äbtissin von Schwarzach am Main]]|VORGÄNGER=unbekannt|NACHFOLGER=unbekannt|ZEIT2=nach 824/828 – nach 844|VORGÄNGER2=nicht gesichert|NACHFOLGER2=[[Blutenda]]|VORGÄNGER_GESCHLECHT=w|NACHFOLGER_GESCHLECHT=w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129299073|VIAF=52764247}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied (Karl der Große)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Karolinger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Äbtissin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt (Münsterschwarzach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 8. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Theodrada&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=fränkische Adlige, Tochter von Karl dem Großen, Äbtissin von Argenteuil&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 785&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Januar 844 oder 9. Januar 853&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Abtei Münsterschwarzach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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