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	<title>Theodosius Florentini - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T16:31:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodosius_Florentini&amp;diff=1533036&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Transiturus: Verlinkung, Präzision</title>
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		<updated>2025-01-24T17:18:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verlinkung, Präzision&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Theodosius florentini.jpg|mini|Porträt Mitte 19. Jahrhundert.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodosius Florentini&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Kapuziner|OFMCap]] (* [[23. Mai]] [[1808]] in [[Müstair]] als &amp;#039;&amp;#039;Anton Crispin Florintöni&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;Eigentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Florintöni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, nur sein Vetter [[Nikolaus Franz Florentini|Nikolaus Franz]] hat als Bischof von Chur sich in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Florentini&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[15. Februar]] [[1865]] in [[Heiden AR]]) war ein [[Schweiz]]er Kapuzinerpater und [[Sozialreform]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Florentini Geburtshaus.jpg|mini|links|Florentinis Geburtshaus in Müstair]]&lt;br /&gt;
Theodosius Florintöni war der Sohn von Paul Florintöni und seiner Ehefrau Maria Anna geborene Fallet. Er erhielt seine Grundausbildung bei den Kapuzinern seines Heimatorts. Weitergebildet wurde er in [[Bozen]], [[Stans]], [[Baden AG|Baden]] im [[Kanton Aargau|Aargau]] und [[Chur]]. Als 17-Jähriger trat er 1825 ins Noviziat des Kapuzinerordens ein und erhielt zur [[Profess]] 1826 den [[Ordensname|Ordensnamen]] &amp;#039;&amp;#039;Theodosius&amp;#039;&amp;#039;. 1830 wurde er in [[Sion|Sitten]] zum Priester geweiht. Bis 1841 war er im [[Kapuzinerkloster Baden]] als Novizenmeister, Guardian und als Lehrer für Philosophie und Theologie tätig. Nachdem er 1841 als &amp;#039;&amp;#039;Aufwiegler&amp;#039;&amp;#039; bei einer Volkserhebung im Aargau in Abwesenheit verurteilt und ausgewiesen wurde, hielt er sich einige Monate in [[Ribeauvillé]] im Elsass auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Ostern 1841 ging Pater Theodosius als Laufpater nach [[Altdorf UR|Altdorf]]. Ein „Laufpater“ war ein seelsorglicher [[Springer (Arbeitnehmer)|Springer]], der dorthin „lief“, wo der Orden eine Lücke zu füllen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Urs Huber: [https://www.oltnertagblatt.ch/solothurn/olten/wir-sind-die-laufpater-kapuziner-wirken-dort-wo-not-am-pfarrer-ist-130156691 &amp;#039;&amp;#039;«Wir sind die Laufpater»: Kapuziner wirken dort, wo Not am Pfarrer ist.&amp;#039;&amp;#039;] In: Oltner Tagblatt, 26. März 2016, abgerufen am 14. Januar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Altdorf nahm er sich der Schulbildung an. Sein Leitwort lautete: „Was Bedürfnis der Zeit ist, ist der Wille Gottes.“&amp;lt;ref&amp;gt;Josefa Harter: &amp;#039;&amp;#039;Weltweit vernetzt. Die Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz in Kloster Hegne&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Katholische Nachrichten-Agentur]], Journal, 31. März 2015, S. 5–7, Zitat S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1844 gründete er mit [[Bernarda Heimgartner]] das Institut der [[Lehrschwestern vom heiligen Kreuz]] in Altdorf. Kurze Zeit später zog die Gemeinschaft nach [[Menzingen ZG|Menzingen]], wo das Mutterhaus entstand. 1845 legten die ersten fünf Schwestern die Profess ab und begannen in den Schulen von Menzingen und [[Galgenen]] zu unterrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1845 bis 1858 wirkte Florentini als Hofpfarrer in [[Chur]] und entfaltete ab 1854 vermehrt Tätigkeit in Volksmissionen, Exerzitien, Predigten und Vorträgen. 1850 gründete er ein kleines Spital im [[Haus Planaterra]] in Chur. Am 1. Juli 1852 rief er neben der Schule in Menzingen die [[Caritas Schweiz|Caritas]] ins Leben, wodurch zwei Schwerpunkte der Ausrichtung entstanden. Lehrschwestern und Barmherzige Schwestern gehörten noch zusammen. 1856 entstand eine Trennung, und Florentini gründete mit [[Maria Theresia Scherer]] die Ordensgemeinschaft der [[Barmherzige Schwestern vom heiligen Kreuz|Barmherzigen Schwestern von heiligen Kreuz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Liese]]: &amp;#039;&amp;#039;Wohlfahrtspflege und Caritas im Deutschen Reich, in Deutsch-Österreich, der Schweiz und Luxemburg&amp;#039;&amp;#039;. Volksvereins-Verlag, Mönchengladbach 1914, S. 45–46.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1857 bis 1860 war er Definitor der Schweizer Kapuzinerprovinz in Chur, danach [[Generalvikar]] des [[Bistum Chur|Bistums Chur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Florentini wurde in der Churer [[Hofkirche]] beigesetzt. Am 15. Februar 1906 wurden die Gebeine in die [[Kloster Ingenbohl|Klosterkirche Ingenbohl]] überführt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bote der Urschweiz&amp;#039;&amp;#039;, 21. Mai 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Florentini grabstein.jpg|mini|Alter Grabstein von Pater Theodosius Florentini in der Kapelle des Ingenbohler Schwesternfriedhofes]]&lt;br /&gt;
Dem vielseitigen und rastlosen Kapuzinerpater verdankt der [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|Schweizer Katholizismus]] bedeutende Initiativen: 1856 die Neueröffnung des Kollegiums Maria Hilf in [[Schwyz (Gemeinde)|Schwyz]] (heute &amp;#039;&amp;#039;[[Kantonsschule Kollegium Schwyz]]&amp;#039;&amp;#039;) als Knabenschule mit Internat, 1859 die Gründung des «Büchervereins für die katholische Schweiz» und 1863 die Einberufung der ersten [[Schweizer Bischofskonferenz]]. Von bleibender Bedeutung sind auch seine Bemühungen, den Bildungsnotstand im Schulwesen zu beheben, Frauen in sozialkaritativen Aufgaben zu unterstützen und die sozialen Probleme des Industriezeitalters aufzugreifen. Florentini unterstützte [[Johann Kaspar Rohner]], als dieser 1829, sechs Jahre vor dem gesetzlichen Obligatorium, eine Arbeitsschule für Mädchen organisierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|5|253||Florentini, Theodosius| Josef Zimmermann|118691899}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|37|715|716|Florentini, Theodosius|[[Otto Hunziker]]|ADB:Florentini, Theodosius}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|9021|Florentini, Theodosius|Autor=Victor Conzemius}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Zoe Maria Isenring |Titel=P. Theodosius Florentini (1808-1865). &amp;quot;Den Strom nicht stauen, sondern ihm ein Bett anweisen&amp;quot; |Verlag=Academic Press |Ort=Fribourg |Datum=2016 |ISBN=9783727817984}}&lt;br /&gt;
* Martin Tucek: Das Leben und Wirken von Pater Theodosius Florentini: ADAG-Verlag, Zürich 1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118691899}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.kloster-ingenbohl.ch/lebensordnung/florentini.htm | wayback=20120219181807 | text=P. Theodosius Florentini}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118691899|LCCN=nr/2003/22984|VIAF=42632218}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Florentini, Theodosius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapuziner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwestern vom Heiligen Kreuz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalvikar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kanton Graubünden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1808]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Florentini, Theodosius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Florentini, Anton Crispin (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Kapuzinerpater und Sozialreformer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Mai 1808&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Müstair]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Februar 1865&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heiden AR]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Transiturus</name></author>
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