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	<title>Theodore Thomas - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodore_Thomas&amp;diff=1288131&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Christiane Vorster am 21. April 2026 um 15:18 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Violinisten und Dirigenten. Zum amerikanischen Science-Fiction-Autor siehe [[Theodore L. Thomas]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Theodore thomas.jpg|mini|Theodor Thomas]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodore Thomas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Oktober]] [[1835]] als &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Christian Theodor Thomas&amp;#039;&amp;#039; in [[Esens|Esens/Ostfriesland]]; † [[4. Januar]] [[1905]] in [[Chicago]], USA) war ein US-amerikanischer [[Violinist]] und [[Dirigent]] deutscher Abstammung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Theodore Thomas war ein Sohn des in Esens als Stadtmusiker tätigen Johann August Thomas und wurde von seinem Vater bereits im Kleinkindalter im Geigenspiel unterrichtet. Er zeigte hierfür ein außergewöhnliches Talent, so dass er schon als Fünfjähriger erstmals öffentlich als Violinist auftreten konnte. Im Alter von neun Jahren wurde er sogar zum Vorspielen beim hannoverischen König eingeladen. 1845 übersiedelte er mit seinen Eltern in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] und erlangte seine Ausbildung hauptsächlich autodidaktisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilke-Lehmann&amp;quot;&amp;gt;Hilke Lehmann: [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Thomas.pdf &amp;#039;&amp;#039;Theodor Christian Friedrich Thomas&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF) In: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon für Ostfriesland]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;britannica-26-867&amp;quot;&amp;gt;{{Britannica 1911 |Lemma=Thomas, Theodore |Band=26 |Seite=867}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit seinem Vater spielte Thomas zwei Jahre lang Violinstücke bei Konzerten in [[New York City]]. Beide waren dann etwa ein Jahr lang als Hornbläser auf einem Kriegsschiff tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilke-Lehmann&amp;quot; /&amp;gt; Thomas schloss sich einer italienischen Opernkompanie an und tourte durch mehrere große US-amerikanische Städte. 1850 studierte er in New York die Kunst des Dirigierens bei [[Karl Anton Eckert]] und [[Louis-Antoine Jullien]]. Er wurde daraufhin erster Geiger im Orchester, das im gleichen Jahr [[Jenny Lind]], 1852 [[Henriette Sontag]] sowie 1854 [[Giulia Grisi]] und [[Giuseppe Mario]] begleitete. Ferner leitete er jene Orchester, die mit [[Anna de La Grange]], [[Marietta Piccolomini]] und [[Sigismund Thalberg]] auf Tour durch das Land gingen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;appleton&amp;quot;&amp;gt;{{AppletonsAmBio |Lemma=Thomas, Theodore |Band=6 |Seiten=86}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1855 gehörte Thomas dem &amp;#039;&amp;#039;Mason-Thomas-Quintett&amp;#039;&amp;#039; an, dessen jüngstes Mitglied er war. Darin fungierte [[William Mason (Komponist)|William Mason]] als Pianist, während Thomas als erster Geiger, [[Joseph Mosenthal]] als zweiter Geiger, [[George Matzka]] als [[Bratsche|Viola]]-Spieler und [[Carl Bergmann (Musiker)|Carl Bergmann]] als Violoncellist ein Streichquartett bildeten. Die Musiker veranstalteten bis 1868 [[Kammermusik]]-Soireen in der Dodworth Hall in New York.&amp;lt;ref name=&amp;quot;appleton&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilke-Lehmann&amp;quot; /&amp;gt; Bei ihrem ersten Auftritt im November 1855 spielten sie u.&amp;amp;nbsp;a. [[Franz Schubert|Schuberts]] Streichquartett [[Der Tod und das Mädchen (Streichquartett)|&amp;#039;&amp;#039;Der Tod und das Mädchen&amp;#039;&amp;#039;]] und [[Johannes Brahms|Brahms’]] Klaviertrio Nr. 1, op. 8.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhold Brinkmann, Christoph Wolff: &amp;#039;&amp;#039;Driven into Paradise. The Musical Migration from Nazi Germany to the United States&amp;#039;&amp;#039;, S. 323 ([https://books.google.at/books?id=6Sehj8D3PqwC&amp;amp;pg=PA323&amp;amp;lpg=PA323&amp;amp;dq=mason+thomas+quartett&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=HkQV_VFSmd&amp;amp;sig=dnosL-S7XedrTOkCB_DoUqKyO9w&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjhzJqs-s_WAhUEPxoKHcAHCJAQ6AEIPDAH#v=onepage&amp;amp;q=mason%20thomas%20quartett&amp;amp;f=false Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr hohes spielerisches Niveau und ihr Repertoire erregten in Europa wie in Amerika Bewunderung; und Thomas erlangte hierdurch größere Bekanntheit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilke-Lehmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1864 heiratete Thomas Minna L. Rhodes und hatte mit ihr drei Söhne und zwei Töchter. 1864–78 führte er in Irving Hall in New York City eine Reihe von Sinfoniekonzerten auf. 1866 begann er außerdem in Terrace Garden seine Sommernachtskonzerte, die dann im [[Central Park]] fortgesetzt wurden. 1869–91 unternahm er mit dem von ihm gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Theodore-Thomas-Orchester&amp;#039;&amp;#039; viele Konzertreisen durch amerikanische Städte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Jahr seiner Reisetätigkeit -1770- engagierte er die Pianistin [[Anna Mehlig]] als Solistin, mit der er drei Jahre lang auf Tournee sein sollte. Besonders häufig machten sie in Boston Station, wo sie die Klavierkonzerte  von Schumann, Mendelssohn, Chopin, Beethoven und Liszt gemeinsam aufführten. So gaben sie hier die amerikanische Erstaufführung von Liszts zweiten Klavierkonzert am 05.10.1870 in der Bostoner Music Hall.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bso.org/works/liszt-piano-concerto-no-2-in-a |titel=Liszt Piano Concert No.2 in A |werk=Boston Symphony Orchestra |abruf=2026-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Anna Mehlig auf Grund anderer Verpflichtungen für drei Monate nach Europa zurückkehrte engagierte er [[Mary Krebs-Brenning|Mary Krebs]] um sie zu vertreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er machte die Musik [[Richard Wagner]]s in den Vereinigten Staaten populär und gründete 1872 die New Yorker &amp;#039;&amp;#039;Wagner Union&amp;#039;&amp;#039;. Auch organisierte er die Chorgesellschaft, die ein Wagner-Gedenkkonzert nach dem Tod des Komponisten (1883) gab. Mehr als 30 Jahre lang, nämlich von 1873 bis 1904, dirigierte er die zweijährlichen Maifestspiele in [[Cincinnati]]. 1877 war er Leiter der [[New Yorker Philharmoniker]], 1878/79 Direktor des neuerrichteten Cincinnati College of Music und anschließend von 1879 bis 1891 wiederum Musikdirektor der New Yorker Philharmoniker, denen er zu einer großen Blüte verhalf. Die [[Yale University]] ernannte ihn 1880 zum Ehrendoktor der Musik. 1882 begann er in New York ein vielbeachtetes Chor-Orchesterprojekt, bei dem 3000 Chormitglieder zur Begleitung eines 300-köpfigen Orchesters sangen; alle sieben dabei veranstalteten Konzerten konnten sich des Besuchs von etwa 8000 Zuhörern erfreuen. 1886–87 dirigierte er die amerikanische Opernkompanie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilke-Lehmann&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;appleton&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner ersten Gattin (1889) ging Thomas am 7. Mai 1890 in [[Chicago]] eine zweite Ehe mit der Schriftstellerin Rose Emily Fay (1853–1929) ein, einer Schwester der Pianistin und Musikvermittlerin [[Amy Fay]]. 1891 stimmte er enthusiastisch dem Vorschlag des Geschäftsmanns [[Charles Norman Fay]] zu, in Chicago ein ihm ständig zur Verfügung stehendes Orchester zu gründen. Hierbei konnte er auf die Unterstützung von Chicagoer Geschäftsleute bauen. Von 1891 bis zu seinem Tod Anfang 1905 blieb er nun erster Musikdirektor des [[Chicago Symphony Orchestra]]. Er kehrte nie in seine Heimat zurück und starb, nachdem er mit seinen Orchestern Hunderte Werke von 146 Komponisten in Amerika uraufgeführt hatte, am 4. Januar 1905 im Alter von 69 Jahren in Chicago.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilke-Lehmann&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;britannica-26-867&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Theodor thomas.jpeg|mini|Gedenktafel]]&lt;br /&gt;
Zu seinen Ehren wurden in der Stadt Esens eine Straße und eine Schulaula benannt. Die Gedenktafel wurde inzwischen gestohlen. In der Theodor-Thomas-Straße ist eine Gedenktafel am Standort seines Geburtshauses angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.nwzonline.de/esens/esens-gedenktafel-fuer-den-beruehmtesten-esenser_a_50,6,2637844812.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Theodore Thomas: &amp;#039;&amp;#039;A Musical Autobiography&amp;#039;&amp;#039;. Chicago 1905&lt;br /&gt;
** Band 1, &amp;#039;&amp;#039;Life Work&amp;#039;&amp;#039; ({{archive.org|theodorethomasmu01thom|Blatt=n9}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Britannica 1911 |Lemma=Thomas, Theodore |Band=26 |Seite=867}}&lt;br /&gt;
* Raoul-Philip Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Theodore Thomas: Wie ein ostfriesischer Dirigent die amerikanische Musik- und Orchesterlandschaft im 19. Jahrhundert prägte&amp;#039;&amp;#039;. In: Michael Hermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ostfriesland im    „langen“ 19. Jahrhundert. Festschrift für Paul Weßels&amp;#039;&amp;#039;. Ostfriesische Landschaftliche Verlags- und Vertriebsgesellschaft mbH, Aurich 2023 (Abhandlungen und Vorträge zur Geschichte Ostfrieslands; 88), ISBN 978-3-940601-70-4, S. 245–258.&lt;br /&gt;
* Taufbuch 1800-1837 Esens-Stadt der ev.-luth. St. Magnus-Kirchengemeinde in Esens/Ostfriesland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Hilke Lehmann: [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Thomas.pdf &amp;#039;&amp;#039;Theodor Christian Friedrich Thomas&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF) In: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon für Ostfriesland]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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|Navigationsleiste Musikalische Direktoren des Chicago Symphony Orchestra&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118911937|LCCN=n/88/116184|NDL=00551703|VIAF=12302400}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Thomas, Theodore}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostfriese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1835]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Thomas, Theodore&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Thomas, Friedrich Christian Theodor (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Violinist und Dirigent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Oktober 1835&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Esens]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Januar 1905&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Chicago]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Christiane Vorster</name></author>
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