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	<title>Theodora Petraliphaina - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T00:07:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodora_Petraliphaina&amp;diff=2235105&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: BKL in PD und Einleitung aufgelöst, Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2024-09-30T07:33:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL in PD und Einleitung aufgelöst, Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodora Petraliphaina&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Θεοδώρα Πετραλίφαινα|variant=mittel}}), auch &amp;#039;&amp;#039;Theodora von Arta&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|Αγία Θεοδώρα της Άρτας}}) (* um 1225 in [[Servia (Gemeinde)|Servia]]; † nach 1270 in [[Arta (Griechenland)|Arta]]) war eine griechische [[Nonne]]. In den [[Orthodoxe Kirchen|orthodoxen Kirchen]] wird sie als [[Heiliger|Heilige]] verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Theodora Petraliphaina, mit vollem Namen &amp;#039;&amp;#039;Theodora Dukaina Petraloiphaina Basilissa&amp;#039;&amp;#039; genannt, entstammte der byzantinischen Adelsfamilie [[Petraloifas|Petraliphas]], die ihre Herkunft und ihren Namen nach [[Niketas Choniates]] von dem Normannen Peter von Alife ableitet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://fmg.ac/Projects/MedLands/BYZANTINE %20NOBILITY.htm#_Toc204583738 Foundation for Medieval Genealogy: &amp;#039;&amp;#039;Petraloifas&amp;#039;&amp;#039; Anmerkung 428 und 429].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser stammte aus dem Geschlecht Drengot, die zeitweise die mächtigste Familie in Süditalien waren, da sie neben dem Fürstentum Capua (1058) eine ganze Reihe von Grafschaften, darunter Alife, beherrschte. Die Nachkommen Peters von Alife genossen daher auch in Konstantinopel hohes Ansehen. Der vermutliche nähere Stammvater der Familie, Alexios Petraliphas, diente Kaiser [[Manuel I. (Byzanz)|Manuel I. Komnenos]] als General und war mit Anna Komnene (Rogeria) verheiratet. Diese war eine Tochter des [[Johannes Roger Dalassenos]], der 1143 als Prätendent auf den Thron von Byzanz auftrat und gleichfalls normannischer Abstammung war, und der Maria Komnene, einer Tochter des Kaisers [[Johannes II. (Byzanz)|Johannes II.]] von Byzanz war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://fmg.ac/Projects/MedLands/BYZANTIUM%2010571204.htm#_Toc264475975 Foundation for Medieval Genealogy: Rallia (Raoul)] Anm. 476: [[Alexiade]], Buch 12, Seite 379.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodora war eine Tochter des [[Johannes Petraliphas]], der byzantinischer Gouverneur von [[Thessalien]] und [[Makedonien]] war und den Titel [[Sebastokrator]] trug, der Verwandten der kaiserlichen Familie vorbehalten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Theodoras Mutter ist nur der Vorname, Helena, nicht aber die Familie bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://fmg.ac/Projects/MedLands/Byzantine%20NOBILITY#TheodoraPetraliphainaMMikhaelIIEpirus Anm. 437] Charles Cawley, Foundation for Medieval Genealogy.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die Umstände des Lebens Theodoras sind aus einer kurzen Hagiographie bekannt, die von einem [[Mönchtun|Mönch]] verfasst wurde – vermutlich von dem Geistlichen Job Jasites, der Ende des 13. Jahrhunderts lebte.&amp;lt;ref&amp;gt;Kazhdan (1991), S. 1042, 2038&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Talbot (1996), S. 324–325&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodora wurde in [[Servia]] in [[Westmakedonien]] ([[Griechenland]]) nach 1224 geboren und um 1230/31 – noch als Kind – mit [[Michael II. Komnenos Dukas Angelos]] (* 1205; † 1266/67), dem Herrscher über das [[Despotat Epirus]] und über das mittelalterliche [[Thessalien]] (1231) verheiratet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ODB&amp;quot;&amp;gt;Kazhdan (1991), S. 2038.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Talbot (1996), S. 323, 327ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser stammte jedoch weder aus dem Kaiserhaus der [[Komnenen]] noch aus dem der [[Dukas (Adelsgeschlecht)|Dukas]], sondern war der außereheliche Sohn eines außerehelichen Sohnes aus dem kaiserlichen Haus der [[Angeloi (Familie)|Angeloi]], der es bevorzugte, die Familiennamen seiner vornehmeren väterlichen Großmutter ([[Komnenos]]) bzw. Urgroßmutter ([[Dukas (Adelsgeschlecht)|Dukas]]) zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Residenz ===&lt;br /&gt;
Nach ihrer Vermählung 1230/31 lebte sie in der Hauptstadt von Epirus [[Arta (Griechenland)|Arta]], dem antiken Ambraica, das 295 vor Chr. schon [[Pyrrhus]] zur Hauptstadt seines Reiches gemacht hatte. Die fürstliche Residenz in der Theodora lebte, wurde – wohl nicht ohne ihre Mitwirkung – während der Herrschaft ihres Ehemannes Michael II. um die Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut. Dieser „Frourion“ genannte Palast überlebte den Sturm der Zeiten und beherrscht weiterhin das Stadtbild von Arta, wenn auch heute in einer etwas profaneren Form: als Touristenhotel „Xenia“. Trotzdem ist er ein beachtliches Beispiel byzantinischer Architektur – und zugleich eine fortbestehende Erinnerung an Theodora und ihre Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Wirrnisse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:LatinEmpire.png|mini|hochkant=2.2|Die Staatenwelt der [[Romania]] nach dem 4. Kreuzzug 1204]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodora lebte in unruhigen Zeiten; die Herrschaft ihres Mannes war keineswegs gesichert. Nach der Ermordung seines Vaters, [[Michael I. Komnenos Dukas Angelos]] des ersten Despoten von Epirus (1204–1214), im Jahre 1214 musste er sechzehn Jahre im Exil verbringen, da sein Onkel, [[Theodoros I. Angelos|Theodoros I. Komnenos Dukas Angelos]] die Herrschaft über Epirus an sich gerissen hatte. Dieser eroberte 1224 in Abwesenheit des jugendlichen Königs, [[Demetrius von Montferrat]], das von den Kreuzfahrern unter Bonifatius I. von Montferrat 1205 geschaffene [[Königreich Thessaloniki]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Ostrogorsky]]: &amp;#039;&amp;#039;Byzantinische Geschichte 324–1453.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München, Zweite Auflage 2006, ISBN 978-3-406-39759-2, S. 371.&amp;lt;/ref&amp;gt; ließ sich – in übersteigerter Selbsteinschätzung – 1226 zum Kaiser von Byzanz im Exil krönen, in der Hoffnung, das 1204 vom [[Vierter Kreuzzug|Vierten Kreuzzug]] zerschlagene Byzantinische Reich wieder aufzurichten. Michael II. verdankte seine Herrschaft schließlich zwei Umständen: der vernichtenden Niederlage die sein Onkel, Kaiser [[Theodoros I. Angelos]] 1230 in der [[Schlacht von Klokotniza]] an der [[Mariza]] gegen den bulgarischen Zaren [[Iwan Assen II.]] (1218–1241) erlitt und dabei in bulgarische Gefangenschaft geriet. Erst dadurch hatte Michael II. die Möglichkeit, in das von seinem Vater Michael I. Komnenos Dukas Angelos 1204 geschaffene Despotat Epirus zurückkehren zu können, außerdem der 1230/31 geschlossenen Ehe mit Theodora, da deren Familie im Herrschaftsgebiet von Epirus über eine beachtliche Hausmacht verfügte und es ihm dadurch erleichterte, sich dort als Herrscher durchzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Theodoras Lebenszeit spielte sich die Endphase des Ringens um die Wiederherstellung des 1204 zerschlagenen [[Byzantinisches Reich|Byzantinischen Reiches]] ab. Dabei standen sich das [[Lateinisches Kaiserreich|lateinische Kaiserreich]] von Konstantinopel, das byzantinische [[Kaiserreich Nikaia]] der [[Laskariden]], das [[Königreich Thessaloniki|Gegenkaiserreich Thessaloniki]] der [[Angeloi (Familie)|Angeloi]], das [[Kaiserreich Trapezunt]] der [[Großkomnene]]n und das [[Bulgarisches Reich|Bulgarische Reich]] der [[Haus Assen (Dynastie)|Asseniden]] gegenüber.&lt;br /&gt;
Theodoras neue Heimat – das [[Despotat Epirus]] der [[Angeloi (Familie)|Angeloi]] stand dabei am Rand, versuchte von laufenden Entwicklungen zu profitieren, war jedoch immer wieder in seiner eigenen Existenz und Unabhängigkeit gefährdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Überleben des Despotats Epirus war der Umstand, dass sich die rivalisierenden Mächte, die sich in buntem Reigen abwechselnd verbündeten und bekriegten, in gegenseitigen Kriegen aufrieben und durch Nachfolgeprobleme behinderten:&lt;br /&gt;
* Das lateinische Kaiserreich von Konstantinopel war seit 1228 durch das Ableben des Kaisers [[Robert von Courtenay]] geschwächt, da die Krone auf seinen noch minderjährigen Bruder [[Balduin II. (Lateinisches Kaiserreich)|Balduin II.]] übergegangen war.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Ostrogorsky: &amp;#039;&amp;#039;Byzantinische Geschichte 324–1453.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München, Zweite Auflage 2006, ISBN 978-3-406-39759-2, S. 373.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das „Kaiserreich“ von Thessaloniki, das bisher auch Epirus beherrscht hatte, wurde nach erfolgreicher Expansion im Jahre 1230 von den Bulgaren unter Zar [[Iwan Assen II.]] in der [[Schlacht von Klokotniza]] vernichtend geschlagen und schied damit aus den Kampf um Konstantinopel aus.&lt;br /&gt;
* das [[Bulgarisches Reich|bulgarische Reich]] erlebte dadurch einen Höhenflug, da es [[Thessalien]], [[Makedonien]] und weite Teile [[Thrakien (Landschaft)|Thrakiens]] seiner Kontrolle oder seinem Einfluss unterwarf – und damit das Fortbestehen des unabhängigen Despotats Epirus bedrohte. Dieser Aufstieg endete jedoch kurz nach dem vergeblichen Versuch, 1236 gemeinsam mit dem [[Kaiserreich Nikaia]] unter Kaiser [[Johannes III. (Byzanz)|Johannes III. Dukas Vatatzes]] Konstantinopel zu erobern. Nach einem Wechsel der Allianz zu den Lateinern und einer Konfrontation mit dem Kaiserreich Nikaia veranlasste ein böses Omen [[Iwan Assen II.]] 1237 dazu, mit Nikaia Frieden zu schließen. Statt dadurch Frieden zu finden, folgte kurz darauf die Invasion der Mongolen, die ihn 1241 zur Unterwerfung zwangen.&lt;br /&gt;
* Michael II. von Epirus profitierte davon und konnte dadurch Mittelalbanien und [[Ohrid]] zurückerobern. Auch die Provinz [[Akarnanien]] fiel Ende der 40er Jahre nach dem Tod des dortigen Fürsten Konstantin wieder an Epirus zurück.&lt;br /&gt;
* Das [[Kaiserreich Nikaia]] – nunmehr die dominierende Macht der Region – eroberte 1244 Thessaloniki und stellte seinerseits die Unabhängigkeit des Despotats Epirus in Frage. Neuerlich war es ein Glück im Unglück, das Epirus zugutekam: Die Mongolen waren 1241 nicht nur in Bulgarien eingebrochen, sondern hatten 1243 auch das Reich der [[Rum-Seldschuken]] zu einem Vasallen degradiert. Dies zwang Kaiser Johannes III., sich vorerst auf seine Ostgrenze zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbannung ===&lt;br /&gt;
Nach der Hagiographie des Mönchs Job Jasites hatte sich Michael II. eine Geliebte namens Gangrene genommen und zwang seine Frau, obwohl sie mit dem späteren Erben schwanger war, den Hof zu verlassen, um ungestört mit seiner Geliebten zu leben. Theodora gehorchte, fand eine Unterkunft bei einem [[Priester (Christentum)|Priester]] und lebte jahrelang in Armut und Bescheidenheit ohne zu klagen. Sechs Jahre später soll sich Michael II. eines besseren besonnen haben und sie reumütig wieder als seine Frau angenommen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Folgt man der Zeitangabe der Hagiographie dann hätte diese Verbannung vor 1240 begonnen. Laut [[Detlev Schwennicke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Europäische Stammtafeln]]. Neue Folge.&amp;#039;&amp;#039; Verlag J. A. Stargardt, Band II, Tafel 180 fand jedoch die Trennung in den Jahren 1252–56 statt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiratspolitik ===&lt;br /&gt;
Die exponierte Situation des Despotates Epirus angesichts der bestehenden Begehrlichkeiten mächtiger Nachbarn und die Notwendigkeit, eigene politische Fehler zu korrigieren zwangen Theodora und Michael II. zu einer ausgefeilten Heiratspolitik, die sich in den Ehen ihrer Kinder widerspiegelt, wobei wie der Abschnitt Ehe und Nachkommen zeigt, dank eines relativen Kinderreichtums praktisch alle Rivalen versorgt werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hoch der Einsatz dabei manchmal war, zeigen zwei Episoden:&lt;br /&gt;
In einem Friedensvertrag mit dem [[Kaiserreich Nikaia]] war 1249 vorgesehen, dass der voraussichtliche Erbe des Despotats, [[Nikephoros I. Komnenos Dukas Angelos]] Nikephoros, eine Enkelin von Kaiser Johannes III. heiraten sollte. Um persönlich zur Beseitigung wiederholter Spannungen beizutragen, beschloss Theodora 1256 ihren Sohn, Nikephoros auf seiner Reise nach Nikaia anlässlich seiner Vermählung mit Maria Dukaina Laskarina, der Tochter von Kaiser [[Theodor II. (Byzanz)|Theodor II. von Byzanz zu Nikaia]] zu begleiten. Diese fand mit angemessener Prunkentfaltung in der Kathedrale von Nikaia statt. Die Feiern endeten jedoch damit, dass man in Nikaia Theodora als Geisel so lange festhielt, bis die Stadt Durazzo an Nikaia ausgeliefert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Michael&amp;quot;&amp;gt;Cawley, [http://fmg.ac/Projects/MedLands/ALBANIA.htm#MikhaelEpirusdied1267B Michael II of Epirus]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Episode betrifft die Ehe ihrer Tochter [[Helena Dukaina Angelina]] mit [[Manfred (Sizilien)|Manfred von Hohenstaufen]] König von Sizilien (1258–1266), außerehelicher Sohn des umstrittenen Kaisers [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]] genannt „stupor mundi“ (das Staunen der Welt).&lt;br /&gt;
Formal erhielt sie eine gewaltige Aussteuer: die Insel [[Korfu]] und die Städte, [[Dyrrhachion]], [[Valona]] und [[Berat]]. Tatsächlich war dies aber nichts als eine Verschleierung der Tatsache, dass der geschätzte Schwiegersohn in spe die gesamte albanische Küste vom Kap Rodon bis nach Butrint bereits widerrechtlich durch Eroberung an sich gebracht hatte und dafür mit der formellen Abtretung der Ländereien und mit einer lieblichen Braut „belohnt“ wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nonne und Heilige ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tode ihres Mannes wurde Theodora, der byzantinischen Tradition entsprechend Nonne und trat in das von ihr in [[Arta (Griechenland)|Arta]] gestiftete St. Georgs-Kloster ein. Sie beendete ihr Leben im St. Georgs-Kloster und wurde dort auch begraben. Ihr Grab wurde bald zum Ziel zahlreicher Pilger, sodass sie schließlich von den orthodoxen Kirchen als Heilige verehrt wurde. Die von ihr erbaute Klosterkirche wurde daraufhin ihr geweiht. Ihr Fest wird am [[11. März]] gefeiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ODB&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Talbot (1996), S. 324, 332ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die ihr geweihte Kirche St. Theodora ist als einziger Teil der früheren umfangreichen Klosteranlage bis heute erhalten und stellt ein interessantes Beispiel byzantinischer Architektur des 13. Jahrhunderts dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehe und Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Theodora heiratete um 1231 [[Michael II. Komnenos Dukas Angelos]] (* 1205; † 1267/68), den Herrscher des Despotats Epirus, der ein außerehelicher Sohn von [[Michael I. Komnenos Dukas Angelos]], des ersten Herren des Despotats von Epirus, war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Ehe stammen sechs Kinder, darunter:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Michael&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johannes Komnenos Dukas, wurde 1280 geblendet und gefangen genommen († durch Selbstmord 1281/89)&lt;br /&gt;
: ⚭ 1262 Ne Tornikaine, Tochter des Sebastokrators [[Konstantin Tornikes (Sebastokrator)|Konstantin Tornikes]]&lt;br /&gt;
* [[Nikephoros I. Komnenos Dukas Angelos]] (* um 1240; † 1296 nach dem 3. September), der 1267/68 auf seinen Vater Michael II. als Herrscher von Epirus folgte&lt;br /&gt;
: ⚭ 1.) 1256 Maria Dukaina Laskarina († 1258/59), Tochter von Kaiser [[Theodor II. (Byzanz)|Theodor II. Laskaris]] (eigentlich: Vatatzes!)&lt;br /&gt;
: ⚭ 2.) 1264 Anna Palaiologina Kantakuzene († nach 1313), Tochter des Johannes [[Kantakuzenos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Demetrios Michael Dukas Komnenos Kutrules|Demetrios Komnenos Dukas]] (genannt Michael „Kutrules“ nach dem Tod seines Vaters), trug den Titel „Despotes“, († verschollen nach 1304)&lt;br /&gt;
: ⚭ 1.) 1278 Anna Komnene Palaiologina (* um 1260; † 1299/1300), Tochter des [[Michael VIII.|Michael VIII. Dukas Komnenos Palaiologos]] [[Kaiser von Byzanz]] (1259–1261), seit 1261 wieder in Konstantinopel.&lt;br /&gt;
: ⚭ 2.) 1301 Anna von Bulgarien, Tochter des [[Georgi I. Terter]] [[Zar der Bulgaren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Helena Dukaina Angelina]], erhält als Mitgift [[Korfu]], [[Dyrrhachion]], [[Valona]] und [[Berat]], (* 1242; † [[Lucera]] im Gefängnis Juli 1271).&lt;br /&gt;
: ⚭ Trani, 2. Juni 1259 König [[Manfred (Sizilien)|Manfred von Hohenstaufen]] [[König von Sizilien]] (1258–1266)&lt;br /&gt;
* Anna Komnene Doukaina († 4. Januar 1286),&lt;br /&gt;
: ⚭ 1.) um 1258 [[Wilhelm II. von Villehardouin]] Fürst von [[Achaia]],&lt;br /&gt;
: ⚭ 2.) um 1279 Nikolaus II. von Saint-Omer, Fürst von [[Theben (Griechenland)|Theben]] (1258–1294) und Bailly (Statthalter) des [[Fürstentum Achaia|Fürstentums Achaia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alice-Mary Talbot: &amp;#039;&amp;#039;Theodora of Arta.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Alexander Kazhdan]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Oxford Dictionary of Byzantium]]&amp;#039;&amp;#039;, Oxford University Press, 1991, ISBN 978-0-19-504652-6, Band 3, S. 2038.&lt;br /&gt;
* Alice-Mary Talbot: &amp;#039;&amp;#039;A Saintly Empress: Saint Theodora of Arta.&amp;#039;&amp;#039; In: [http://www.doaks.org/resources/publications/doaks-online-publications/byzantine-studies/holywomen/talbch7.pdf Holy Women of Byzantium: Ten Saints’ Lives in English Translation] (PDF; 396&amp;amp;nbsp;kB). Dumbarton Oaks, Washington 1996, ISBN 0-88402-241-2, S. 159–237 (Zugriff am 31. August 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Theodora of Arta|Theodora Petraliphaina}}&lt;br /&gt;
* Charles Cawley: [http://fmg.ac/Projects/MedLands/ALBANIA.htm Albania]. Medieval Lands. Foundation for Medieval Genealogy. Abgerufen am 8. November 2010.&lt;br /&gt;
* Charles Cawley: [http://fmg.ac/Projects/MedLands/BYZANTINE%20NOBILITY.htm#_Toc204583738 Byzantine Nobility]. Abgerufen am 5. März 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|VIAF=256129628|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2020-01-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Angeloi|⚭Theodora Petraliphaina]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nonne (orthodox)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Byzantinisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Theodora Petraliphaina&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heilige Theodora von Arta; Θεοδώρα Πετραλίφαινα (griechisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Frau des Despoten von Epirus, Heilige der Orthodoxen Kirche&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1225&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Servia (Gemeinde)|Servia]], Griechenland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 1270&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Arta (Griechenland)|Arta]], Griechenland&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
	</entry>
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