<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Theodor_von_Zwehl</id>
	<title>Theodor von Zwehl - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Theodor_von_Zwehl"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_von_Zwehl&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T21:21:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_von_Zwehl&amp;diff=153315&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam: Abkürzungen korrigiert bzw. vereinheitlicht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_von_Zwehl&amp;diff=153315&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-05T15:51:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abkürzungen korrigiert bzw. vereinheitlicht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Theodor von Zwehl - bayerischer Minister.gif|mini|200px|right|Theodor von Zwehl]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Karl Johann Nepomuk von Zwehl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Februar]] [[1800]] in [[Vallendar]]; † [[17. Dezember]] [[1875]] in [[München]]) war [[Bayern|bayerischer]] [[Bayerisches Staatsministerium des Innern|Staatsminister des Inneren]] (1849–1864) und [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsident]] der [[Regierungsbezirk]]e [[Oberbayern]] (1848–1849, 1870–1875) und [[Oberfranken]] (1864–1868?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindheit und Karrierebeginn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor von Zwehl verlor bereits in früher Kindheit seine Eltern und verbrachte seine Jugend bei Verwandten in [[Salzburg]], [[München]] und [[Würzburg]]. 1818 absolvierte er das Gymnasium in Würzburg mit sehr guten Noten und studierte [[Rechtswissenschaft]] in Würzburg und [[Heidelberg]]. Während seines Studiums wurde er 1818 Mitglied der Alten Würzburger [[Burschenschaft]] Germania, der späteren [[Burschenschaft Germania zu Würzburg]]. Nach dem Verbot der Burschenschaften geriet Zwehl 1824 mit den bayerischen Behörden in Konflikt, und wurde zeitweilig vom Studium ausgeschlossen, doch nach einem Jahr begnadigt. 1826 legte er das juristische Staatsexamen ab und wurde 1831 als Hilfsarbeiter in das Staatsministerium des Inneren berufen, nach weiteren Beförderungen übernahm Zwehl 1849 als „[[Märzminister]]“ das Staatsministerium des Inneren für Kirchen- und Schulangelegenheiten, wo er fast dreieinhalb Jahre bis 1852 im Amt blieb. Während dieser Amtszeit nahm Zwehl bedeutenden Anteil an den gesetzgeberischen Arbeiten für Bestimmungen wie dem &amp;#039;&amp;#039;[[Gesetz]] über [[Versammlungsfreiheit|Versammlungen]] und [[Verein]]e&amp;#039;&amp;#039;, dem &amp;#039;&amp;#039;Gesetz gegen den Missbrauch der [[Presse (Medien)|Presse]]&amp;#039;&amp;#039;, dem &amp;#039;&amp;#039;Gesetz über die Ausübung der [[Jagd]] auf fremden Boden&amp;#039;&amp;#039; und weiteren wichtigen Gesetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit im Ministerium für Kirchen- und Schulangelegenheiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1852 übernahm Zwehl das [[Ministerium]] für Kirchen- und Schulangelegenheiten, nachdem er es bereits seit Juni 1851 neben dem des Inneren provisorisch mitverwaltet hatte. Trotz scharfer Kritik am Fehlen „der vollen Klarheit der Ziele“ und „der wünschenswerten Energie in Bekämpfung der dem Staatsinteresse hinderlichen Elemente“ (beispielsweise hatte er 1854 noch Bedenken, Nichtkatholiken als Geschichtsprofessoren zu berufen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Petersohn]]: &amp;#039;&amp;#039;Franz Xaver Wegele und die Gründung des Würzburger Historischen Seminars (1857). Mit Quellenbeilagen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Peter Baumgart]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vierhundert Jahre Universität Würzburg. Eine Festschrift.&amp;#039;&amp;#039; Degener &amp;amp; Co. (Gerhard Gessner), Neustadt an der Aisch 1982 (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Beiträge zur Geschichte der Universität Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 6), ISBN 3-7686-9062-8, S. 483–537; hier: S. 500 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;) findet man in seiner Amtsperiode bedeutende Leistungen. So wurde zum Beispiel ein Gesetz erlassen, das die Pflichten der [[Gemeinde]] gegenüber den [[Volksschule]]n und Lehrern bestärkte, die Lerninhalte verbesserte und auf feste Grundlagen stellte und ein [[Pension (Altersversorgung)|Pensionssystem]] für den „[[Volksschullehrer]]stand“ schuf (10. November 1861). 1861 verlieh die [[Universität]] [[Erlangen]] Zwehl die juristische [[Doktortitel|Doktorwürde]]; als Regierungspräsident sorgte Zwehl später für die Einrichtung der ersten [[Mensa (Universität)|Mensa]] an der Erlanger Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regierungspräsident und Ehrenbürger von Bayreuth ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:20220528 Ruhebank Theodor von Zwehl.jpg|mini|Die Ruhebank auf dem [[Stadlberg (Miesbach)|Stadlberg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1864 wurde Zwehl als Regierungspräsident nach [[Bayreuth]] versetzt. In diese Amtszeit, die bis zum 3. September 1868 dauerte, fiel die [[preußische Besetzung]] 1866. Während dieser kritischen Zeit gelang es Zwehl, durch das Vertreten der Interessen der Provinz mit Klugheit und Energie und durch sein Auftreten der Stadt Bayreuth Härteres zu ersparen. Für diese Leistung wurde Zwehl am 25. September 1866 als [[Ehrenbürger]] der Stadt Bayreuth geehrt. Er verließ Bayreuth am 3. September 1868 und nahm eine Regierungsstelle in [[Augsburg]] an, wo es ihn allerdings nur zwei Jahre lang hielt. Dann wechselte er zum [[Regierungspräsidium]] nach [[München]]. Auch dort leitete er wie früher im Ministerium für Kirchen- und Schulangelegenheiten Schulreformen. Er blieb bis zu seinem Tod am 17. Dezember 1875 im Amt.&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod errichteten seine Kinder auf dem Stadlberg bei [[Miesbach]] eine heute noch erhaltene steinerne Ruhebank mit Gedenktafel. In Miesbach hielt sich Zwehl häufig zur Sommerfrische auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BoslBayerBio|1|884|884|Zwehl, Theodor von|autor=Bl|gnd=116000791}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|45|518|520|Zwehl, Theodor von|[[Karl Theodor von Heigel]]|ADB:Zwehl, Theodor von}}&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 6: &amp;#039;&amp;#039;T–Z.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2005, ISBN 3-8253-5063-0, S. 448–449.&lt;br /&gt;
* Zwehl, Hans Karl von (Sohn Theodor von Zwehls): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Natur und Kultur, die Autobiographie eines Diplomaten und Malers&amp;#039;&amp;#039; (1932), hrsg. von Ella Dunkley und Andrzej Wiercínski, Wadhurst 1992, ISBN 0-9514666-7-4 &amp;lt;small&amp;gt;(nur British Library)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gothaisches genealogisches Taschenbuch der briefadeligen Häuser, 1918, [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1281414 S.&amp;amp;nbsp;1010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://www.bnbt.de/~tr1035/bt/wer/index.htm Infoseite über Theodor von Zwehl] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bayerische Kultusminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Regierungspräsidenten von Oberbayern&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Regierungspräsidenten von Oberfranken&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Regierungspräsidenten von Schwaben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116000791|VIAF=59824889}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zwehl, Theodor Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultusminister (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungspräsident von Oberbayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungspräsident von Oberfranken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Bayreuth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1800]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zwehl, Theodor von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (Partei?), bayrischer Staatsminister des Inneren (1849–1864)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Februar 1800&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Vallendar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Dezember 1875&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
	</entry>
</feed>