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	<title>Theodor von Muncker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T12:24:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_von_Muncker&amp;diff=2590996&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Roehrensee: Text erg.</title>
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		<updated>2025-03-16T19:14:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Text erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Theodor von Muncker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Mai]] [[1823]] als Johann Theodor Muncker in [[Bayreuth]]; † [[14. Februar]] [[1900]] ebenda) war ein deutscher Verwaltungsjurist und Kommunalpolitiker.&lt;br /&gt;
[[Datei:Theodor von Muncker.png|mini|Johann Theodor von Muncker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Munckergrab.JPG|mini|hochkant|Grabmal der Familie Muncker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muncker kam als Sohn eines Kassendieners in bescheidenen Verhältnissen zur Welt. Im Anschluss an die Volksschule besuchte er die [[Gymnasium Christian-Ernestinum|Königlich Bayerische Studienanstalt]], deren Besuch er, wie ab 1843 sein Studium der [[Rechtswissenschaft|Rechte]] in [[Erlangen]] und [[München]], selbst durch Erteilen von [[Nachhilfe]]stunden finanzierte. Das Jura-[[Prüfung#Examen|Examen]] bestand er mit Auszeichnung und kehrte als Rechtspraktikant in seine Heimatstadt zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWmiu&amp;quot;&amp;gt;[[Bernd Mayer (Journalist)|Bernd Mayer]]: &amp;#039;&amp;#039;Richard Wagner machte ihn unsterblich&amp;#039;&amp;#039; in: Heimatkurier 1/2000 des [[Nordbayerischer Kurier|Nordbayerischen Kuriers]], S. 4 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;MTv&amp;quot;&amp;gt;[https://www.deutsche-biographie.de/sfz67303.html &amp;#039;&amp;#039;Muncker, Theodor von (bayerischer Personaladel 1887)&amp;#039;&amp;#039;] bei deutsche-biographie.de, abgerufen am 14. Januar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1851 war er Zweiter und von 1857 an Erster rechtskundiger [[Magistrat (Deutschland)|Magistrat]]srat seiner Heimatstadt. 1863 wählte ihn der [[Stadtrat]] als Nachfolger [[Friedrich Carl Dilchert]]s zum rechtskundigen [[Bürgermeister]]. Dieses Amt, in dem ihn der [[Königreich Bayern|bayerische König]] [[Maximilian II. Joseph]] am 29. März 1863 bestätigte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;MTv&amp;quot; /&amp;gt; hatte er bis zu seinem Tod inne. Mit einer Dauer von 37 Jahren war er das am längsten amtierende Stadtoberhaupt Bayreuths.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bayreuths Stadtoberhäupter&amp;#039;&amp;#039; in: Heimatkurier 1/2005, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während seiner Amtszeit wurden wichtige Vorhaben wie die Versorgung der Häuser mit [[Trinkwasser]], die [[Kanalisation|Kanalisierung]] der Hauptstraßen und die [[Flussbegradigung|Regulierung]] des [[Roter Main|Roten Mains]] verwirklicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BvAZ&amp;quot; /&amp;gt; Bedeutende Industriebauten ([[Mechanische Baumwoll-Spinnerei Bayreuth|Mechanische Baumwollen-Spinnerei]] und [[Neue Baumwollen-Spinnerei Bayreuth|Neue Baumwollen-Spinnerei]]) wurden errichtet, das Zentralschulhaus (heutige Graserschule) und die [[Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium|Lehrerbildungsanstalt]] entstanden, eine erste elektrische Straßenbeleuchtung wurde installiert. Historisch bedeutendste Maßnahme war der Bau des [[Richard-Wagner-Festspielhaus]]es.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWmiu&amp;quot; /&amp;gt; Als Vertreter der Kreishauptstadt war Muncker ab 1864 Mitglied des Oberfränkischen Landrats.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MTv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 trug Munker maßgeblich dazu bei, dass [[Richard Wagner]] die Stadt als Schauplatz für seine [[Bayreuther Festspiele|Festspiele]] auserkor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SgB&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sie geleiteten Bayreuth durch fast zwei Jahrhunderte&amp;#039;&amp;#039; in: Heimatkurier 1/2005 (Beilage des Nordbayerischen Kuriers), S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er selbst wählte das Grundstück für das Festspielhaus aus&amp;lt;ref name=&amp;quot;BvAZ&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rosa und Volker Kohlheim |Titel=Bayreuth von A-Z. Lexikon der Bayreuther Straßennamen |Verlag=Rabenstein |Ort=Bayreuth |Datum=2009 |ISBN=978-3-928683-44-9 |Seiten=88}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und reiste im Januar 1872 mit dem Bankier [[Friedrich Feustel]] zu Wagner nach [[Tribschen]], um jenem den Ort auf dem [[Grüner Hügel|Grünen Hügel]] schmackhaft zu machen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWmiu&amp;quot; /&amp;gt; Bald darauf führte er Wagner zum späteren Bauplatz und las von da an „dem Meister jeden Wunsch von den Augen ab“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SgB&amp;quot; /&amp;gt; Er machte möglich, dass dieser schon zu Lebzeiten auf seinem Grundstück (→ [[Haus Wahnfried]]), das er ihm mit Feustel vermittelt hatte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;MTv&amp;quot; /&amp;gt; seine [[Gruft]] anlegen durfte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWmiu&amp;quot; /&amp;gt; und wurde Mitglied des dreiköpfigen Verwaltungsrats der Festspiele.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MTv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 wurde Theodor Muncker durch die Verleihung des [[Verdienstorden der Bayerischen Krone|Verdienstordens der Bayerischen Krone]] in den [[Nobilitierung|persönlichen Adelsstand]] erhoben. 1891 wurden ihm Rang und Titel eines [[Hofrat]]s verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Er machte Wagner Bayreuth schmackhaft&amp;#039;&amp;#039; in: Nordbayerischer Kurier vom 14. Februar 2025, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war, wie der Stadthistoriker [[Bernd Mayer (Journalist)|Bernd Mayer]] schrieb, „ein gemäßigter [[Konservatismus|Konservativer]] ohne Gespür für die sozialen Herausforderungen seiner Zeit“. Jahrzehntelang bespitzelte und unterdrückte das Stadtregiment die [[Proletariat|Proletarier]], das Rathaus und die organisierte Arbeiterschaft standen sich feindselig gegenüber.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWmiu&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Erlass des [[Sozialistengesetz]]es im Jahr 1878 verbot Muncker sogleich alle [[Arbeiterverein]]e in der Stadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MTv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Muncker erwarb die Stadt bis 1896 ein 150 [[Hektar|ha]] großes Areal aus den [[Flur (Gelände)|Gemeindefluren]] von [[Oberkonnersreuth]] und [[Thiergarten (Bayreuth)|Thiergarten]]. Es wurde der örtlichen [[Garnison]] als [[Exerzieren|Exerzierplatz]] verpachtet und 1908 der Garnisonsverwaltung mit gleicher Zweckbestimmung verkauft. Auf diesem Gelände konnte ab 1974 die [[Universität Bayreuth]] errichtet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Hans Walter Wild|Titel=Denk ich an damals...: Bayreuths Weg zur Universität |Auflage=|Verlag=Druckhaus Bayreuth|Ort=Bayreuth|Jahr=1996|ISBN=978-3922808398|Seiten=249}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner am 21. November 1854 geehelichten Ehefrau Mina, geb. Kroher, die 1891 starb, hatte Muncker drei Söhne und zwei Töchter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWmiu&amp;quot; /&amp;gt; Einer seiner Söhne war der Literaturhistoriker [[Franz Muncker]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Er blieb im Amt bis zum Umfallen&amp;#039;&amp;#039; in: Heimatkurier 4/1997 des Nordbayerischen Kuriers, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muncker starb im Amt als Folge eines [[Gallenstein]]s&amp;lt;ref name=&amp;quot;SgB&amp;quot; /&amp;gt; und wurde auf dem [[Friedhöfe in Bayreuth|Stadtfriedhof Bayreuth]] begraben. Ihm zu Ehren erhielt 1905 eine Straße im Bayreuther [[Neuer Weg (Bayreuth)#Spinnereiviertel|Spinnereiviertel]] seinen Namen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BvAZ&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1887: Erhebung in den bayerischen Personenadel&lt;br /&gt;
* 1889: Komtur des [[Verdienstorden der Bayerischen Krone|Verdienstordens der Bayerischen Krone]]&lt;br /&gt;
* 1891: Ernennung zum Geheimen Hofrat&lt;br /&gt;
* Benennung der Munckerstraße in Bayreuth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|18|584|585|Muncker, Theodor von|Rudolf Endres|117181668}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Oberbürgermeister der Stadt Bayreuth&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bezirkstagspräsidenten von Oberfranken&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117181668|VIAF=69701549}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muncker, Theodor von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Bayreuth)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Bayerischen Krone (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1823]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Muncker, Theodor von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Muncker, Johann Theodor von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verwaltungsjurist und Kommunalpolitiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Mai 1823&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bayreuth]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Februar 1900&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bayreuth]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Roehrensee</name></author>
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