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	<title>Theodor von Kobbe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:13:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_von_Kobbe&amp;diff=635586&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-09-26T14:07:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Theodor von Kobbe (1798-1845).jpg|mini|Theodor von Kobbe]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Christian Cai von Kobbe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Juni]] [[1798]] in [[Glückstadt]]; † [[22. Februar]] [[1845]] in [[Oldenburg (Oldb)]]) war ein deutscher [[Jurist]], [[Menschenrechte|Menschenrechtler]] und [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor von Kobbe wurde ausweislich der lfd. Nr. 26 des Geburts- und Taufregisters vom Jahre 1798 am 8. Juni geboren und am 14. Juni getauft. Seine Eltern waren der hannoversche [[Adel]]ige Anton Dietrich [[Von Kobbe (Adelsfamilie)|von Kobbe]] und Louise Adelaide Christiane geb. Gräfin zu [[Rantzau (Adelsgeschlecht)|Rantzau]]-Ahrenberg. Sein Vater bekleidete das Amt des [[Landvogt]]es auf der Insel [[Föhr]], seine Mutter war die Tochter des damaligen [[Uetersen]]er Klosterpropstes [[Peter zu Rantzau]]. 1802 wurde die Ehe geschieden. Von 1804 bis 1814 besuchte er in Uetersen die [[Lateinschule]]. Nach dem Tod der Mutter 1805 wurde er von seinem Großvater in Uetersen erzogen, bis dieser 1809 starb. Im gleichen Jahr wurde er Pensionär eines Uetersener [[Rektor]]s. 1814 wurde Kobbe [[Konfirmation|konfirmiert]] und verließ Uetersen, um die Hamburger [[Gelehrtenschule des Johanneums]] zu besuchen. Ab 1817 studierte er [[Rechtswissenschaft]] an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]. Als [[Delegierter]] der dortigen [[Alte Heidelberger Burschenschaft|Alten Heidelberger Burschenschaft]], der er seit 1817 angehörte, nahm er 1818 an der &amp;#039;&amp;#039;Allgemeinen Burschenschaftversammlung&amp;#039;&amp;#039; in [[Jena]] teil.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Humoristische Erinnerungen aus meinem academischen Leben in Heidelberg und Kiel 1817-1819&amp;#039;&amp;#039;, S. 150 ff. (Google Books Seitenangabe 50)&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort besuchte er [[Johann Wolfgang von Goethe]], was auch in dessen [[Tagebuch]] unter dem Vermerk „Koppe von Kiel, In Heidelberg Studierender“ festgehalten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Humoristische Erinnerungen aus meinem academischen Leben in Heidelberg und Kiel 1817-1819&amp;#039;&amp;#039; Seite 214 ff. (Google Books Seitenangabe 114)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1819 wechselte Kobbe an die [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]] und legte dort die [[Staatsprüfung]] ab. 1820 trat er auf Empfehlung seines Onkels als [[Auditor]] in den Staatsdienst des [[Großherzogtum Oldenburg|Großherzogtums Oldenburg]] und wurde wenige Jahre später zum [[Assessor]] am [[Landgericht Oldenburg]] ernannt. Mangelnder beruflicher Ehrgeiz verhinderte einen weitern Aufstieg. Er gründete einen &amp;#039;&amp;#039;Verein zur Verbesserung des Schicksals entlassener Strafgefangener&amp;#039;&amp;#039; und wurde „Anwalt der Armen und Notleidender“ genannt, unter anderem setzte er sich rückhaltslos für die Abschaffung der [[Todesstrafe]] ein. In jedem Sommer unternahm er weite Reisen und traf sich unter anderem auch mit [[Heinrich Heine]] und [[Ludwig Tieck]], mit denen er auch Briefkontakt unterhielt. Immer wieder besuchte er auch Uetersen, wo „die Träume der Jugend mein Haupt umkränzten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kobbe galt als liebenswürdig, witzig und als blendender Gesellschafter. Da er beruflich nicht weiterkam, versuchte er ab 1822, sein Talent zum improvisierenden Erzählen als Schriftsteller zu nutzen, und veröffentlichte vor allem ab 1830 in schneller Folge zahlreiche [[Erzählung]]en, Gedichte, einen historischen Roman, Schauspiele, Humoresken, autobiographische Schriften und umfangreiche Reiseberichte, in denen er die Erlebnisse seiner jährlichen Reisen verarbeitete. Von 1838 bis 1845 gab er die wöchentlich erscheinenden &amp;#039;&amp;#039;Humoristischen Blätter&amp;#039;&amp;#039; heraus, deren Beiträge er zum größten Teil selbst verfasste. Seine Gedichte, Romane und Erzählungen sind zu Recht in Vergessenheit geraten. Lediglich seine Lebenserinnerungen und Reiseberichte sind heute noch für Historiker als Quelle zur Kulturgeschichte Oldenburgs im [[Vormärz]] interessant. Kobbe war ein produktiver Schreiber, kümmerte sich aber weder um die Form noch um die Komposition seiner Niederschriften oder überarbeitete diese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weiteren Öffentlichkeit blieb Kobbe nur durch sein Gelegenheitswerk bekannt. 1844 verfasste er den Text zu der von Großherzogin [[Cäcilie von Schweden|Cäcilie]] komponierten Melodie &amp;#039;&amp;#039;[[Heil dir, o Oldenburg]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb lt. Verzeichnis der im Jahre 1845 im Kirchspiel Oldenburg Verstorbenen am 22. Februar 1845 in Oldenburg und wurde am 28. Februar auf dem [[Gertrudenfriedhof (Oldenburg)]] in [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In verschiedenen Publikationen (vgl. z. B. Allgemeine Encyklopädie der Wissenschaften und Künste, F. A. Brockhaus, Leipzig, 1885) ist er fälschlicherweise als Theodor „Christoph August“ von Kobbe aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Des Burschen Erdenwallen, eine Burleske&amp;#039;&amp;#039; (1822)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Es war ein Dangastischer Urlaub&amp;#039;&amp;#039; (1825)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Leier der Meister in den Händen des Jüngers, oder achtzehn Gedichte in fremder Manier, und eins in eigener&amp;#039;&amp;#039;, Oldenburg (1826)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Schweden im [[Kloster Uetersen|Kloster zu Uetersen]], ein historischer Roman&amp;#039;&amp;#039;, Bremen (1830)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wesernymphe&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1, Oldenburg (1831)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleine Erzählungen in humoristischen Skizzen und Bildern&amp;#039;&amp;#039;, Bremen (1833)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reiseskizzen aus Belgien und Frankreich&amp;#039;&amp;#039;, Bremen (1836); (Hrsg.),&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Humoristische Blätter&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1 – 8, Oldenburg (ab 1839), [https://archive.org/details/bub_gb_5Lk7AAAAcAAJ/page/n3 online 1839]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Briefe über Helgoland nebst poetischen und prosaischen Versuchen in der dortigen Mundart&amp;#039;&amp;#039;, Bremen (1840)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Humoristische Erinnerungen aus meinem academischen Leben in Heidelberg und Kiel 1817–1819&amp;#039;&amp;#039;, Bremen (1840) (2 Teilbände)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=4L46AAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Humoristische Erinnerungen aus meinem academischen Leben in Heidelberg und Kiel] (Google Books abgerufen am 25. April 2012) siehe auch [https://archive.org/details/bub_gb_4L46AAAAcAAJ online 1840]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prießnitz und Gräfenberg. Aus meinem Tagebuch zur Unterhaltung und Belehrung aller derer, welche auf dem Gräfenberg gewesen sind, oder solcher, die sich einer Wasserkur dort oder anderswo unterwerfen wollen&amp;#039;&amp;#039;, Oldenburg (1841)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Humoresken aus dem Philisterleben&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bände, Bremen (1841)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wanderungen an der Nord- und Ostsee&amp;#039;&amp;#039;, (1841)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.projekt-gutenberg.org/kobbe/nordost/titlepage.html Wanderungen an der Nord- und Ostsee] Theodor von Kobbe und Wilhelm Cornelius&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Humoristische Reisebilder&amp;#039;&amp;#039;, Bremen (1843)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heil dir, o Oldenburg!&amp;#039;&amp;#039;, Text zur Landeshymne des Großherzogtums Oldenburg, Oldenburg (1844)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das [[Bremer Kirchenstreit|Ketzergericht]] der bremischen Pastoren&amp;#039;&amp;#039;.  Schulze in Komm., Oldenburg 1845.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jocosus Bremanus der neue Komiker der Bremer Pietisten-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;.  Schulze in Komm., Oldenburg 1845. [https://reader.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/display/bsb11107999_00005.html MDZ READER Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Nordsee,&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht in: &amp;#039;&amp;#039;Das malerische und romantische Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Band 10, Leipzig (1847), Reprint: Hildesheim (1973)&lt;br /&gt;
* Diverse Erzählungen und [[Novelle]]n, Reiseskizzen, Landschaftsbeschreibungen, juristische und politische Schriften und Lebenserinnerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|16|344|345|Kobbe, Theodor Christoph August von|[[Karl Ernst Hermann Krause]]|ADB:Kobbe, Theodor von}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kobbe, Theodor Christian Cai von.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Friedl u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Isensee, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5, S.&amp;amp;nbsp;377–378 ([https://www.lb-oldenburg.de/pdf/biohandb/ijk.pdf online]).&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-8253-6813-5, S. 405–407.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Uetersener Nachrichten]] (2005)&lt;br /&gt;
* Projekt Historischer Roman:Datenbank&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119068133}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|119068133}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|kobbe|Theodor von Kobbe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119068133|LCCN=nr/2001/21205|VIAF=47563506}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kobbe, Theodor von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichterjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Uetersen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Glückstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschenrechtsaktivist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1798]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1845]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kobbe, Theodor von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kobbe, Theodor Christian Cai von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Menschenrechtler und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juni 1798&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Glückstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Februar 1845&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oldenburg (Oldb)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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