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	<title>Theodor von Bischoff - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;HubertSt: Bild Dissertation und Ergänzung bei Grabstätte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild Dissertation und Ergänzung bei Grabstätte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Theodor Ludwig Wilhelm von Bischoff.jpg|mini|hochkant|Theodor von Bischoff]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Ludwig Wilhelm Bischoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1871: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Bischoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Oktober]] [[1807]] in [[Hannover]]; † [[5. Dezember]] [[1882]] in [[München]]) war ein deutscher [[Anatomie|Anatom]], [[Embryologie|Embryologe]] und [[Physiologie|Physiologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Theodor Ludwig Wilhelm von Bischoff2.jpg|mini|hochkant|Bildnis in jüngeren Jahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Bischoff war der Sohn des Mediziners und Pharmakologen [[Christoph Heinrich Ernst Bischoff]] und der Juliane geb. Amelung, geschiedene Hufeland.&amp;lt;ref&amp;gt;Bischoffs Vita von 1829, [https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10849586?page=99 S. 95].&amp;lt;/ref&amp;gt; Er studierte ab 1826 in Bonn Botanik und Medizin, dann in Heidelberg, und promovierte zum Dr. phil. und zum Dr. med. Nach seiner Assistenzzeit habilitierte er sich 1833 und wurde außerordentlicher Professor für [[Anatomie]] in Bonn und ab 1835 in Heidelberg. 1839 heiratete er Kunigunde Tiedemann (1809–1889).&amp;lt;ref&amp;gt;Kunigunde war in erster Ehe mit [[Vincenz Fohmann]], in zweiter Ehe mit Theodor Bischoff verheiratet.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1843 wurde Bischoff als ordentlicher Professor für Anatomie und 1844 auch für [[Physiologie]] an die [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Universität Gießen]] berufen, wo er den Aufbau und bis 1855 die Betreuung des Anatomischen und Physiologischen Institutes übernahm. Dort war er befreundet mit [[Justus von Liebig]]. Später folgte er dem Ruf für eine Professur für Anatomie und Physiologie nach München (1856–1878). Er schuf wichtige Grundlagen in den Forschungsbereichen Physiologie und [[Embryologie]]. Er erkannte die Bedeutung des [[Menstruationszyklus]] (die Bereitstellung eines befruchtungsreifen Eies), den Weg der Ei-Befruchtung und den Weg der Zellteilung des befruchteten Eis. Vom [[Darwinismus]] hielt er nichts und lehnte [[Ernst Haeckel]]s embryologische Deutungen scharf ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Bischoff wurde im Oktober 1843 mit dem Beinamen „Aristobulus II.“ zum Mitglied der Gelehrtenakademie [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Kaiserlichen Leopoldino-Carolinischen deutschen Akademie der Naturforscher während des zweiten Jahrhunderts ihres Bestehens&amp;#039;&amp;#039;. Jena 1860, [https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb11688674?page=284 S. 270, Nr. 1511].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die [[Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung|Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft]] zeichnete ihn 1845 mit dem [[Samuel Thomas von Soemmerring|Soemmering]]-Preis aus.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neue Jenaische Allgemeine Literatur-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 15. Mai 1845, [https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00232158/NJALZ_129920797_1845_04_0475.tif S. 461].&amp;lt;/ref&amp;gt; 1846 wurde er als korrespondierendes Mitglied in die [[Russische Akademie der Wissenschaften]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| hrsg=Russische Akademie der Wissenschaften| url=https://www.ras.ru/win/db/show_per.asp?P=.id-49423.ln-en| sprache=englisch| titel=Ausländische Mitglieder der Russischen Akademie der Wissenschaften seit 1724 | titelerg=Theodor Ludwig Wilhelm Bischoff| zugriff=2015-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1849 in die [[American Academy of Arts and Sciences]], 1853 als korrespondierendes Mitglied in die [[Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Göttinger Akademie der Wissenschaften]]&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1854 ebenfalls als korrespondierendes Mitglied in die [[Preußische Akademie der Wissenschaften]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| hrsg=[[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]]| url=https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-theodor-ludwig-wilhelm-von-1870-bischoff-232| titel=Mitglieder der Vorgängerakademien| titelerg=Theodor Ludwig Wilhelm von Bischoff| zugriff=2015-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihm wurde am 28. November 1858 der königliche [[Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst|Maximilians-Orden für Wissenschaft und Kunst]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bayreuther Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 7. Januar 1859, [https://digipress.digitale-sammlungen.de/view/bsb10505429_00029_u001?page=2 S. 24, 2. Spalte].&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30. Dezember 1870 erhielt Bischoff das Ritterkreuz des [[Verdienstorden der Bayerischen Krone|Verdienst-Ordens der bayerischen Krone]], der mit dem persönlichen Adel verbunden war.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Chronik der Ludwig-Maximilians-Universität München für das Jahr 1870/71,&amp;#039;&amp;#039; München 1871, [https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb11031612?page=12 S. 10].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1868 war er auswärtiges Mitglied der [[Royal Society]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{RoyalSocietyUKArchiv|Code=NA6535|AuthorizedFormsOfName=Bischoff, Theodor Ludwig Wilhelm (1807–1882)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ab 1878 der [[Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften|Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://dwc.knaw.nl/en/biografie/pmknaw/?pagetype=authorDetail&amp;amp;aId=PE00002630| titel=Past Members: T.L.W. von Bischoff| hrsg=Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften| zugriff=2023-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ab 1879 assoziiertes Mitglied der [[Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://academieroyale.be/fr/who-who-detail/relations/theodor-ludwig-wilhelm-bischoff/| titel=Académicien décédé: Theodor Ludwig Wilhelm Bischoff| hrsg=Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique| zugriff=2023-08-15| sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bischoff als Kritiker des Medizinstudiums für Frauen ==&lt;br /&gt;
Der Nachwelt blieb Bischoff auch wegen seines vehementen Eintretens gegen ein Medizinstudium für Frauen in Erinnerung. Er begründete das 1872 so: „Die Beschäftigung mit dem Studium und die Ausübung der Medicin widerstreitet und verletzt die besten und edelsten Seiten der weiblichen Natur, die Sittsamkeit, die Schamhaftigkeit, Mitgefühl und Barmherzigkeit, durch welche sich dieselbe vor der männlichen auszeichnet.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Studium und die Ausübung der Medicin durch Frauen,&amp;#039;&amp;#039; [https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb11011274?page=51 S. 45].&amp;lt;/ref&amp;gt; Bischoff war zudem der Meinung, dass Frauen auch vom Körperlichen her nicht zur Ausübung des Arztberufes geeignet seien, wobei er sich auf Messungen an Skelett, Kreislauf, Muskeln u. a. berief. Mit heute und auch zu seiner Zeit zweifelhaften naturwissenschaftlichen Methoden und ebenso viel ideologischem Aufwand trug Bischoff dazu bei, die alten geschlechtsspezifischen und hierarchischen Rollenmuster zu bewahren. Er reagierte dabei (auch unterstützt von seinem Nachfolger [[Nikolaus Rüdinger]]) auf [[Frauenbewegung|Frauenemanzipations]]-Bestrebungen, zugleich regten seine Schriften auch Gegenschriften an unter anderem [[Hedwig Dohm]] &amp;#039;&amp;#039;Die Antifeministen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bischoffs Rolle bei der Völkerschau der „Feuerländer“ 1881/82 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Feuerländer 1881 Jardin d Acclimatation.jpg|mini|Menschenzoo der „Feuerländer“ im Sommer 1881, [[Jardin d’Acclimatation]] in Paris (Foto von 1881)]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hagenbecks Völkerschau der „Feuerländer“ 1881/82}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit [[Hagenbecks Völkerschau der „Feuerländer“ 1881/82]], die im Januar 1882 in einer Schaubude in München Station machte, führte Bischoff medizinische Untersuchungen an den zehn [[Kawesqar]] durch, wobei sein besonderes Interesse der Untersuchung der Geschlechtsteile der vier Frauen galt. In seinem Vortrag in der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Königlichen Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] berichtete er über die Untersuchung der Frauen: „[…] trat mir in überraschender Weise die Schamhaftigkeit der Individuen und insbesondere der weiblichen, sehr hinderlich entgegen“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bemerkungen über die Geschlechtsverhältnisse usw.&amp;#039;&amp;#039; 1882, [https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb11565124?page=263 S. 23].&amp;lt;/ref&amp;gt; Er teilte u. a. mit: „Die Clitoris  war jedenfalls nur klein und nicht affenartig groß“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bemerkungen über die Geschlechtsverhältnisse usw.&amp;#039;&amp;#039; 1882,&lt;br /&gt;
[https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb11565124?page=264, S. 24].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar und März starben fünf Mitglieder der Gruppe während des Aufenthaltes in Zürich, worauf sich Bischoff von [[Georg Hermann von Meyer]] unter anderem die sezierten Geschlechtsteile einer der Kawesqar-Frauen zusenden ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;Gabi Eissenberger: &amp;#039;&amp;#039;Entführt, verspottet und gestorben.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1996, S.&amp;amp;nbsp;163&amp;amp;nbsp;f.; siehe auch: [https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/panorama/videosextern/menschenzoo-das-dunkle-erbe-des-tierparks-hagenbeck-100.html &amp;#039;&amp;#039;Das dunkle Erbe des Tierparks Hagenbeck&amp;#039;&amp;#039;] Panorama, Sendung vom 24. November 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:42-13-14-Grab-Theodor-Bischoff-Alter-Suedl-Friedhof-Muenchen.JPG|mini|Grab von Theodor Bischoff auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] in München]]&lt;br /&gt;
Die Grabstätte von Bischoff befindet sich auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] in München (Gräberfeld&amp;amp;nbsp;42, Reihe&amp;amp;nbsp;13, Platz&amp;amp;nbsp;14, {{Coordinate|text=Standort|name=Grab von Theodor Bischoff|NS=48/7/31.10/N |EW=11/33/44.90/E|type=landmark|region=DE-BY}}). Die Büste auf dem Grab stammt vom Bildhauer Christoph Roth (* 22.&amp;amp;nbsp;Juli 1840 in Nürnberg; † 22.&amp;amp;nbsp;März 1907 in München), einem Schüler von [[Anselm Sickinger]] und [[Joseph Knabl]]. Ebenfalls im Grab bestattet ist Theodor von Bischoffs Ehefrau Kunigunde (geborene Tiedemann; * 3.&amp;amp;nbsp;März 1809 in Nürnberg; † 23.&amp;amp;nbsp;März 1889). Kunigunde hatte die Grabstelle 1861 ursprünglich für ihren Vater, den Anatom und Physiologen [[Friedrich Tiedemann]] (*&amp;amp;nbsp;23.&amp;amp;nbsp;August 1781 in Kassel; † 22.&amp;amp;nbsp;Januar 1861 in München) erworben, bevor die Grabstelle beim Tod ihres Mannes 1883 in das Familiengrab Bischoff umgewandelt und vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Denk, John Ziesemer: „Grabstätte 186“ in &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Memoria, Der Alte Südliche Friedhof in München&amp;#039;&amp;#039; (2014), S.&amp;amp;nbsp;497 ff und S.&amp;amp;nbsp;506&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.alter-suedlicher-friedhof-muenchen.de/section-3544.html#auto_bookmark_toc_5084| titel=Grabinschrift und Infos zum Grab von Theodor von Bischoff | werk=alter-suedlicher-friedhof-muenchen.de | abruf=2026-03-03 | abruf-verborgen=1 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Titelseite-Dissertation-Theodor-von-Bischoff.jpg|mini|Titelseite der Dissertation von Theodor von Bischoff&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10849586?page=,1&lt;br /&gt;
| titel=Dissertation von Theodor von Bischoff | werk=digitale-sammlungen.de | datum=2026-04-16 | abruf=2026-04-16 | abruf-verborgen=1 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De vera vasurum plantarum spiralium structura et functione.&amp;#039;&amp;#039; Phil. Dissertation Bonn, Dezember 1829. ([https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10849586?page=%2C1 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Nervus accessorius|Nervi accessorii Willisii]] anatomia et physiologia.&amp;#039;&amp;#039; Med. Dissertation Heidelberg, Januar 1832. ([https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10975060?page=5 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Lehre von den Eyhüllen des menschlichen Fötus.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1834. ([https://archive.org/details/b28750937/page/n6/mode/1up Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lepidosiren paradoxa. Anatomisch untersucht und beschrieben.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1840. ([https://books.google.de/books?id=xu1CG2mtT-AC&amp;amp;pg=PP3 Digitalisat])&amp;lt;br/&amp;gt;ins Französische übersetzt von Hübotter und erschienen unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Descriptions anatomique du Lepidosiren paradoxa&amp;#039;&amp;#039; in den &amp;#039;&amp;#039;Annales des Sciences Naturelles&amp;#039;&amp;#039;, Serié 2, T. XIV, Zoologie, Paris 1840, S. 116–159.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte des Kaninchen-Eies.&amp;#039;&amp;#039; Preisschrift, Braunschweig 1842. ([https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10231142?page=7 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entwickelungsgeschichte der Säugethiere und des Menschen.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Samuel Thomas von Sömmering vom Baue des menschlichen Körpers.&amp;#039;&amp;#039; Neue umgearbeitete und vervollständigte Original-Ausgabe, 7. Band.) Leipzig 1842. ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/bischoff1842/0002/image,info Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beweis der von der Begattung unabhängigen periodischen Reifung und Loslösung der Eier der Säugethiere und des Menschen als der ersten Bedingung ihrer Fortpflanzung.&amp;#039;&amp;#039; Giessen 1844. ([https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10330675?page=5 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte des Hunde-Eies.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1845. ([https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10231141?page=7 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beleuchtung der Bemerkungen eines Grossh. Hess. Arztes Dr. * über die neue Grossherzogl. Hess. Prüfungsordnung für Mediciner.&amp;#039;&amp;#039; Giessen 1848. ([https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10022472?page=3 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte des Meerschweinchens.&amp;#039;&amp;#039; Giessen 1852. ([https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10231143?page=7 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte des Rehes&amp;#039;&amp;#039;. Ricker, Gießen 1854. ([https://books.google.de/books?id=Lb9ImQdNil4C&amp;amp;pg=PP5 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bestätigung des von Dr. Newport bei den Batrachiern und Dr. Barry bei den Kaninchen behaupteten Eindringens der Spermatozoiden in das Ei.&amp;#039;&amp;#039; Giessen 1854. ([https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10330677?page=3 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber [[Johannes Müller (Mediziner)|Johannes Müller]] und sein Verhältniß zum jetzigen Standpunkt der Physiologie.&amp;#039;&amp;#039; München 1858. ([https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10336356?page=3 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Beobachtungen zur Entwicklungsgeschichte des Meerschweinchens&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Akademie, München 1866. ([https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10231145?page=5 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Verschiedenheit in der Schädelbildung des Gorilla, Chimpansé und Orang-Outang, vorzüglich nach Geschlecht und Alter, nebst einer Bemerkung über die Darwinsche Theorie.&amp;#039;&amp;#039; München 1867. ([https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10482960?page=5 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Grosshirnwindungen des Menschen mit Berücksichtigung ihrer Entwicklung bei dem Fötus und ihrer Anordnung bei den Affen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Akademie, München 1868. ([https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10330678?page=5 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Anatomie des Hylobates leuciscus und zu einer vergleichenden Anatomie der Muskeln der Affen und des Menschen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Akademie, München 1870. ([https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10982178?page=7 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Studium und die Ausübung der Medicin durch Frauen.&amp;#039;&amp;#039; Literarisch-Artistische Anstalt, München 1872. ([https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb11011274?page=5 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über den Einfluß des Freiherrn Justus von Liebig auf die Entwicklung der Physiologie. Eine Denkschrift&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Akademie, München 1874. ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11176311?page=4,5 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vergleichend anatomische Untersuchungen über die äusseren weiblichen Geschlechts- und Begattungs-Organe des Menschen und der Affen, insbesondere der Anthropoiden&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Akademie, München 1879. ([https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb11381538?page=3 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber die äusseren weiblichen Geschlechtstheile des Menschen und der Affen.&amp;#039;&amp;#039; Nachtrag. Verlag der Akademie, München 1880. ([https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb11469820?page=3 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bemerkung über die Geschlechtsverhältnisse der Feuerländer,&amp;#039;&amp;#039; Vortrag 4. Februar 1882; und &amp;#039;&amp;#039;Weitere Bemerkungen über die Feuerländer,&amp;#039;&amp;#039; Vortrag 6. Mai 1882. In: &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der mathematisch-physikalischen Classe der k. b. Akademie der Wissenschaften zu München.&amp;#039;&amp;#039; Band XII, Jg. 1882, [https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb11565124?page=263 S. 243–246] und [https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb11565124?page=378 356–368 u. Abb.]&lt;br /&gt;
* Th. L. W. von Bischoff’s &amp;#039;&amp;#039;Führer bei den Präparirübungen für Studirende der Medizin sowie für praktische Aerzte bei Anstellung von Sectionen.&amp;#039;&amp;#039; Zweite Auflage, bearbeitet von N. Rüdinger. Riedel, München 1886. ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11549732?page=4,5 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Wilhelm von Kupffer|Carl Kupffer]]: &amp;#039;&amp;#039;Gedächtnisrede auf Theodor L. W. von Bischoff.&amp;#039;&amp;#039; München 1884. ([https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb11475463?page=3 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Fr. Seitz: &amp;#039;&amp;#039;Bischoff, Theodor Ludwig Wilhelm.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der hervorragenden Aerzte aller Zeiten und Völker.&amp;#039;&amp;#039; Hg. August Hirsch. 1. Band, Wien 1884, [https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb11653023?page=476 S. 468–471].&lt;br /&gt;
* {{ADB|46|570|570|Bischoff, Theodor Ludwig Wilhelm|R. v. Töply|ADB:Bischoff, Theodor von}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | autor=Friedrich Mattick | url=https://www.deutsche-biographie.de/gnd116195185.html#ndbcontent&lt;br /&gt;
| titel= Theodor von Bischoff | werk=Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 2. Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1955, ISBN 3-428-00183-4, S. 264–266 | datum=2026-04-16 | abruf=2026-04-16 | abruf-verborgen=1 }}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Universität Gießen 1607 bis 1907.&amp;#039;&amp;#039; Gießen 1907, [https://archive.org/details/chronikderunive00giesgoog/page/n60/mode/1up S. 54f.]&lt;br /&gt;
* Karl Sudhoff: &amp;#039;&amp;#039;Bischoff, Theodor Ludwig Wilhelm (von).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hessische Biographien.&amp;#039;&amp;#039; Hg. Herman Haupt. Dritter Band.  Darmstadt 1934, S. 1–11. (mit umfassendem Schriftenverzeichnis)&lt;br /&gt;
* Michael Kutzer: &amp;#039;&amp;#039;Bischoff, Theodor Ludwig Wilhelm.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 184.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nicht-biograpisch:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Edith Glaser: &amp;#039;&amp;#039;„Sind Frauen studierfähig?“ Vorurteile gegen das Frauenstudium.&amp;#039;&amp;#039; In: Elke Kleinau, [[Claudia Opitz-Belakhal|Claudia Opitz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Mädchen- und Frauenbildung.&amp;#039;&amp;#039; Band 2.&lt;br /&gt;
* Heinz-Jürgen Voß: &amp;#039;&amp;#039;Making Sex Revisited: Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive.&amp;#039;&amp;#039; Transcript Verlag, Bielefeld 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|116195185}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116195185|titel=Bischoff, Theodor Ludwig Wilhelm Ritter von|datum=2022-11-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116195185|LCCN=n/87/141161|VIAF=30281327}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bischoff, Theodor Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Humanphysiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Bayerischen Krone (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auswärtiges Mitglied der Royal Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1807]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bischoff, Theodor von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bischoff, Theodor Ludwig Wilhelm; Bischoff, Theodor; Bischoff, Theodor Ludwig Wilhelm von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Anatom und Physiologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Oktober 1807&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Dezember 1882&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HubertSt</name></author>
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