<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Theodor_Wiegand</id>
	<title>Theodor Wiegand - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Theodor_Wiegand"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_Wiegand&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T16:18:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_Wiegand&amp;diff=80144&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: HC: Entferne Kategorie:Museumsleiter; Ergänze Kategorie:Museumsleiter (Deutschland)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_Wiegand&amp;diff=80144&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-03-29T20:19:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Museumsleiter&quot; title=&quot;Kategorie:Museumsleiter&quot;&gt;Kategorie:Museumsleiter&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Museumsleiter_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Museumsleiter (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Museumsleiter (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Theodor Wiegand.jpg|mini|Theodor Wiegand (1901)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Theodor Wiegand (Lithography 1923).png|mini|Theodor Wiegand, [[Lithografie|Lithographie]] von [[Konrad Böse]] aus dem Jahr 1923]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Makestos Bridge. Drawing 01.png|mini|Wiegands Zeichnung der [[Makestosbrücke]] in [[Mysien]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Wiegand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Oktober]] [[1864]] in [[Bendorf]], [[Rheinprovinz]]; † [[19. Dezember]] [[1936]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Klassische Archäologie|Klassischer Archäologe]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Theodor Wiegand wurde als ältester Sohn des Arztes Konrad Wiegand und dessen Frau Ida geboren. Nach dem Abitur in [[Kassel]] studierte er zunächst an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]] [[Kunstgeschichte]], [[Klassische Archäologie]] und [[Altertumswissenschaft]]. 1887 wurde er (wie [[Richard Du Moulin-Eckart]]) im traditionsreichen [[Corps Suevia München]] [[Reception (Corps)|recipiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kösener Corpslisten 1960. Eine Zusammenstellung der Mitglieder der bestehenden und der nach dem Jahre 1892 suspendierten Corps mit Angabe von Farben, Jahrgang, Chargen und Personalien&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. [[Otto Gerlach (Jurist)|Otto Gerlach]]. Im Selbstverlag des Verbandes Alter Corpsstudenten, Kassel 1961, 114/972.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort schloss er mehrere Freundschaften, die zeitlebens hielten.&amp;lt;ref&amp;gt;Gabriele Mietke: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Wiegand und die byzantinische Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Reichert, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-95490-042-8, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Inaktiver wechselte er an die [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] und die [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]]. 1894 ging er an die [[Deutsches Archäologisches Institut Athen|Abteilung Athen das Archäologischen Instituts des Deutschen Reiches]], wo er sich unter [[Wilhelm Dörpfeld]] an den Grabungen auf der [[Akropolis]] beteiligte. 1895 ging er als Assistent des Archäologen [[Carl Humann]] nach [[Priene]] in Kleinasien. Als jener nach drei Wochen erkrankte, führte er die Grabungskampagne fort. Nach Humanns Tod 1896 wurde er zu dessen Nachfolger als Ausgrabungsleiter in Priene und als auswärtiger Direktor der Berliner Museen mit Sitz in [[Izmir|Smyrna]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er 1899 die Freilegung Prienes, das wegen der Geschlossenheit der Stadtanlage und des guten Erhaltungszustandes der Häusergrundrisse auch das „griechische [[Pompeji]]“ genannt wird, erfolgreich abgeschlossen hatte, grub er von 1899 bis 1911 in Zusammenarbeit mit [[Hubert Knackfuß]] Teile der Handelsmetropole [[Milet]] aus. Hier waren bedeutende Vorarbeiten zu leisten, da der Grabungsplatz besiedelt war und das sumpfige Gelände erst trockengelegt werden musste. Die Hoffnung Wiegands, die [[Archaik|archaische]] Stadt, das Milet der [[Naturphilosophie|Naturphilosophen]] [[Thales]] und [[Anaximander]] wiederzufinden, das 494 v. Chr. während des [[Ionischer Aufstand|Ionischen Aufstandes]] durch die [[Perser (Volk)|Perser]] zerstört worden war, sollte sich nur bedingt erfüllen. Stattdessen stieß er auf die [[Hellenismus|hellenistisch]]-[[Römisches Reich|römische]] Schicht mit ihren prächtigen Repräsentationsbauten, darunter das berühmte [[Markttor von Milet]], heute eines der Hauptwerke des [[Berlin]]er [[Pergamonmuseum]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Max Koner - Fräulein Marie Siemens (Frau Dr. Wiegand), 1896.jpg|mini|Marie Wiegand (geb. von Siemens) auf einem Gemälde von [[Max Koner]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiegand-Haus.jpg|mini|Das von [[Peter Behrens]] erbaute Haus Wiegand beherbergt heute die Zentrale des [[Deutsches Archäologisches Institut|Deutschen Archäologischen Instituts]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landhaus Peter-Lenné-Str 28-30 Gartendetail.jpg|mini|Säulenvorhof ([[Peristyl]]) des Hauses Wiegand]]&lt;br /&gt;
Weitere Ausgrabungen leitete er in [[Didyma]] (1905 bis 1911) und auf [[Samos]] (1910 bis 1911). Wiegands letzte Grabung war 1927 die Wiederaufnahme der Untersuchung von [[Pergamon]], wo er die Arsenale auf der Burg entdeckte und das vor der Stadt gelegene Heiligtum des [[Asklepios]] freilegte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Januar 1900 heiratete er Marie von Siemens, eine Tochter der Elise Görz und des [[Privatbankier|Bankiers]] [[Georg von Siemens]], Gründer der Deutschen Bank, mit der er zwei Söhne hatte, Werner und Gerhard.&amp;lt;ref&amp;gt;Leni Siemens: &amp;#039;&amp;#039;Stammbaum der Familie Siemens. Ergänzungsband 1958&amp;#039;&amp;#039;, Druck Gebr. Parcus KG München, J. F. Lehmann, München 1958, S. 48 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Schwägerin Charlotte von Siemens (1880–1974) heiratete 1901 [[Hans Schrader]], die andere Schwägerin Elisabeth heiratete [[Ferdinand Kurlbaum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Wiegand war von 1899 bis 1911 [[Liste der Direktoren der Antikensammlung Berlin|auswärtiger Direktor der Berliner Museen]] in [[Konstantinopel]] und darüber hinaus wissenschaftlicher Attaché bei der deutschen Botschaft in Konstantinopel. Als somit diplomatischer Arm der Museen vertrat er die archäologischen Interessen Deutschlands im [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]] und koordinierte die immer umfangreicheren deutschen Grabungen im Orient, u.&amp;amp;nbsp;a. auch in [[Mesopotamien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 ging Wiegand zurück nach Berlin, um die Leitung der [[Antikensammlung Berlin|Antikenabteilung der Berliner Museen]] zu übernehmen. 1911/1912 erbaute der Architekt [[Peter Behrens]] für Wiegands Familie das „[[Haus Wiegand]]“, eine repräsentative neoklassizistische Villa in [[Berlin-Dahlem]], in der heute die Zentrale des [[Deutsches Archäologisches Institut|Deutschen Archäologischen Instituts]] residiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] leitete Wiegand als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] der Landwehrartillerie im [[Asien-Korps]] das [[Deutsch-Türkisches Denkmalschutzkommando|Deutsch-Türkische Denkmalschutzkommando]], dem unter anderem die Architekten [[Karl Wulzinger]], [[Carl Watzinger]] und [[Walter Bachmann (Denkmalpfleger)|Walter Bachmann]] angehörten. Notaufnahmen beziehungsweise Surveys unter anderem von [[Damaskus]], [[Petra (Jordanien)|Petra]] und im [[Sinai-Halbinsel|Sinai]] werden nach dem Krieg publiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Charlotte Trümpler: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsch-Türkische Denkmalschutz-Kommando und die Luftbildarchäologie.&amp;#039;&amp;#039; In: dies. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das große Spiel. Archäologie und Politik zur Zeit des Kolonialismus (1860–1940).&amp;#039;&amp;#039; Begleitbuch zur Ausstellung Das Große Spiel – Archäologie und Politik, Ruhr-Museum, Weltkulturerbe Zollverein, Essen, 11. Februar–13. Juni 2010. DuMont, Köln 2008, ISBN 978-3-8321-9063-7, S. 474–483.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1917 bis 1918 war Wiegand auch für den Abschluss der 1898 nach dem dortigen Besuch von Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] begonnenen deutschen Grabungsaktivitäten in [[Baalbek]] im [[Libanon]] verantwortlich, deren Ergebnisse er 1921 bis 1924 in einem dreibändigen Werk herausgab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tätigkeit im Libanon fiel in die Zeit der militärischen Besatzung dieser bis 1915 unter einem armenisch-christlichen Gouverneur selbstverwalteten Provinz durch deutsche und türkische Truppen, bei der ca. 100.000 – von zu Kriegsbeginn 450.000 – überwiegend christliche Einwohner der Provinz aufgrund von Hunger und Seuchen infolge einer alliierten Seeblockade und Requirierungen durch die türkische Armee starben ([[Hungersnot im Libanon 1916–1918]]). Wiegand fertigte Aufzeichnungen über diese Katastrophe in seinen später unter dem Titel „Halbmond im letzten Viertel“ veröffentlichten Briefen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Direktor der &amp;#039;&amp;#039;Antikenabteilung der Museen in Berlin&amp;#039;&amp;#039; war Wiegand für den Aufbau und die Einrichtung des [[Pergamonmuseum]]s auf der [[Berlin]]er [[Museumsinsel (Berlin)|Museumsinsel]] zuständig. 1916 erwarb er die &amp;#039;&amp;#039;[[Thronende Göttin von Tarent|Thronende Göttin]]&amp;#039;&amp;#039; aus [[Tarent]] für die Berliner Museen und 1925 die hocharchaische [[Frauenstatue mit Granatapfel]] (sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Berliner Göttin&amp;#039;&amp;#039;) aus [[Keratea]], [[Attika (Landschaft)|Attika]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Ruhestand wurde er 1932 Präsident des [[Deutsches Archäologisches Institut|Archäologischen Instituts des Deutschen Reiches]]. In dieser Funktion versuchte er in der Frühphase des [[NS-Staat|Dritten Reichs]] eine ideologische Einflussnahme seitens des [[Amt Rosenberg|Amtes Rosenberg]] auf die Klassische Archäologie zu verhindern, obwohl er 1934 den Wahlaufruf „[[Deutsche Wissenschaftler hinter Adolf Hitler]]“ im &amp;#039;&amp;#039;[[Völkischer Beobachter|Völkischen Beobachter]]&amp;#039;&amp;#039; unterschrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]].&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt 2005, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 587.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinem letzten Lebensjahr musste er hinnehmen, dass die von ihm vorgesehene Ernennung des Archäologen und Bauforschers [[Armin von Gerkan]] zum Direktor der [[Deutsches Archäologisches Institut Athen|Abteilung Athen des Archäologischen Instituts des Deutschen Reiches]] hintertrieben wurde und mit [[Walther Wrede]] ein Funktionär der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] die Stelle erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Theodor Wiegand - Waldfriedhof Dahlem - Mutter Erde fec.JPG|mini|Das Grab von Theodor und Marie Wiegand auf dem [[Waldfriedhof Dahlem]] vor der Abräumung (2014)]]&lt;br /&gt;
Theodor Wiegand starb im Dezember 1936 im Alter von 72 Jahren in Berlin an den Spätfolgen einer [[Malaria]]. Die Beisetzung erfolgte auf dem [[Waldfriedhof Dahlem]] (Grablage: 014-259).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1. S.&amp;amp;nbsp;590.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Witwe Marie Wiegand geb. von Siemens wurde 1960 dort bestattet. Zudem erinnerte eine Inschrift am Grabstein an den gemeinsamen Sohn Werner Wiegand, der Ende des Zweiten Weltkriegs als Soldat in [[Schlesien]] gefallen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Ruhestätte von Theodor Wiegand war von 1990 bis 2014 als [[Liste der Ehrengräber des Landes Berlin/Ehemalige Ehrengräber|Ehrengrab des Landes Berlin]] gewidmet. Nach Auslaufen der Widmung wurde die Grabstätte bereits 2015 wegen Platzmangels auf dem Friedhof abgeräumt.&amp;lt;ref&amp;gt;Carolin Brühl: [https://www.morgenpost.de/bezirke/charlottenburg-wilmersdorf/article213812285/Ehrengraeber-mit-Verfallsdatum.html &amp;#039;&amp;#039;Ehrengräber mit Verfallsdatum&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;. 22.&amp;amp;nbsp;November 2015. Abgerufen am 16.&amp;amp;nbsp;November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1922 wurde Wiegand als ordentliches Mitglied in die [[Preußische Akademie der Wissenschaften]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bbaw.de/die-akademie/akademiegeschichte/mitglieder-historisch/alphabetische-sortierung?altmitglied_id=2997&amp;amp;letter=W Mitglieder der Vorgängerakademien. Theodor Wiegand.] Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 14. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr seines Ausscheidens aus dem Staatsdienst wurde er 1930 zum auswärtigen Mitglied der [[Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Göttinger Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 258.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1931 war er Mitglied des Ordens [[Pour le Mérite|Pour le Mérite für Wissenschaft und Künste]], 1932 erhielt er den [[Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst|Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1935 ernannte ihn seine Geburtsstadt Bendorf zum [[Ehrenbürger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiegand ist Namensgeber der [[Theodor Wiegand Gesellschaft|Theodor Wiegand Gesellschaft. Gesellschaft der Freunde des Deutschen Archäologischen Instituts]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.twges.de/index.html Theodor Wiegand Gesellschaft. Gesellschaft der Freunde des Deutschen Archäologischen Instituts (Bonn)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die puteolanische Bauinschrift sachlich erläutert.&amp;#039;&amp;#039; B. G. Teubner, Leipzig 1894 (Dissertation; [https://archive.org/details/dieputeolanisch00wieggoog/page/n3/mode/2up?view=theater Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* mit [[Hans Schrader]]: &amp;#039;&amp;#039;Priene. Ergebnisse der Ausgrabungen und Untersuchungen in den Jahren 1895–1898.&amp;#039;&amp;#039; Georg Reimer, Berlin 1904 ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/wiegand1904 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Latmos&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Milet. Ergebnisse der Ausgrabungen und Untersuchungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, Heft 1). Georg Reimer, Berlin 1913 ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/wiegand1913 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bronzefigur einer Spinnerin im Antiquarium der Koeniglichen Museen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Programme zum Winckelmannsfeste der Archäologischen Gesellschaft zu Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Nummer 73). Georg Reimer, Berlin 1913 ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/bwpr1913 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die milesische Landschaft&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Milet. Ergebnisse der Ausgrabungen und Untersuchungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Heft 2). Hans Schoetz und co., Berlin 1929 ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/wiegand1929 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* mit [[Georg Kawerau]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Paläste der Hochburg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Altertümer von Pergamon.&amp;#039;&amp;#039; Band 5,1). Text- und Tafelband, Walter de Gruyter, Berlin/Leipzig 1930 (Digitalisate: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/pergamon1930 Textband]; [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/pergamon1930a Tafelband]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Lietzmann (Theologe)|Hans Lietzmann]], [[Martin Schede]], [[Carl Weickert]], [[Friedrich Schmidt-Ott]]: &amp;#039;&amp;#039;Gedächtnisreden für Theodor Wiegand.&amp;#039;&amp;#039; Archäologisches Institut des Deutschen Reiches, Berlin 1937.&lt;br /&gt;
* [[Gerhart Rodenwaldt]]: &amp;#039;&amp;#039;Gedächtnisrede auf Theodor Wiegand.&amp;#039;&amp;#039; Sonderausgabe aus den Sitzungsberichten der Preußischen Akademie der Wissenschaften. Öffentliche Sitzung vom 1. Juli 1937. Verlag der Akademie der Wissenschaften, Berlin 1937.&lt;br /&gt;
* [[Carl Watzinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Wiegand. Ein deutscher Archäologe.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1944.&lt;br /&gt;
* Gerhard Wiegand (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Halbmond im letzten Viertel. Briefe und Reiseberichte aus der alten Türkei von Theodor und Marie Wiegand 1895 bis 1918.&amp;#039;&amp;#039; Bruckmann, München 1970, ISBN 3-7654-1375-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren der Antike. Theodor Wiegand, ein deutscher Archäologe.&amp;#039;&amp;#039; Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Städtischen Museum Bendorf vom 22. März bis 30. September 1985. Stadtverwaltung, Bendorf 1985, ISBN 3-923888-01-5.&lt;br /&gt;
* Olaf Matthes: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Wiegand und der Erwerb der „Thronenden Göttin“ für das Berliner Antikenmuseum.&amp;#039;&amp;#039; In: Thomas W. Gaehtgens, Martin Schieder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mäzenatisches Handeln. Studien zur Kultur des Bürgersinns in der Gesellschaft. Festschrift für Günter Braun zum 70. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bürgerlichkeit, Wertewandel, Mäzenatentum.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). Fannei und Walz, Berlin 1998, ISBN 3-927574-44-9, S. 82–104.&lt;br /&gt;
* Johannes Althoff: &amp;#039;&amp;#039;Ein Meister des Verwirklichens. Der Archäologe Theodor Wiegand.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Klaus Rheidt]], Barbara A. Lutz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Peter Behrens, Theodor Wiegand und die Villa in Dahlem.&amp;#039;&amp;#039; von Zabern, Mainz 2004, ISBN 3-8053-3374-9, S. 134–159.&lt;br /&gt;
* [[Justus Cobet]]: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Wiegand – Das Osmanische Reich und die Berliner Museen.&amp;#039;&amp;#039; In: Charlotte Trümpler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das große Spiel. Archäologie und Politik zur Zeit des Kolonialismus (1860–1940).&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Essen 2008, S. 346–353.&lt;br /&gt;
* {{DNP|Suppl. 6|1307|1309|Wiegand, Theodor|Justus Cobet}}&lt;br /&gt;
* [[Gabriele Mietke]]: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Wiegand und die byzantinische Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Reichert, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-95490-042-8. &lt;br /&gt;
* Ioannis Andreas Panteleon: &amp;#039;&amp;#039;Eine Archäologie der Direktoren. Die Erforschung Milets im Namen der Berliner Museen 1899–1914&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mittelmeerstudien.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 5). Schöningh, Paderborn 2015, ISBN 978-3-7705-5676-2.&lt;br /&gt;
* Johannes Althoff und Frederick Jagust mit einem Beitrag von Stefan Altekamp: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Wiegand (1864–1936).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gunnar Brands]], [[Martin Maischberger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lebensbilder. Klassische Archäologen und der Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, Band 2 (Forschungscluster 5, Geschichte des Deutschen Archäologischen Instituts im 20. Jahrhundert). Verlag Marie Leidorf, Rahden/Westfalen 2016, ISBN 978-3-86757-394-8, S. 1–37.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Theodor Wiegand}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118767801}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/018612}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/theodor-wiegand-/DE-2086/lido/60e69e82591f22.92452152 Theodor Wiegand] beim Portal Rheinische Geschichte&lt;br /&gt;
* [http://www.bendorf-geschichte.de/bdf-0056.htm bendorf-geschichte]&lt;br /&gt;
* [http://digi.ub.uni-heidelberg.de/de/sammlungen/archaeologie.html Digitalisate von Schriften Theodor Wiegands] bei der [[Universitätsbibliothek Heidelberg]]&lt;br /&gt;
* [https://sempub.ub.uni-heidelberg.de/propylaeum_vitae/de/wisski/navigate/12027/view Propylaeum Vitae]&lt;br /&gt;
* [https://www.dainst.blog/people-at-the-dai-athens/2023/10/30/theodor-wiegand-1864-1936-his-rocky-road-to-archaeology, Theodor Wiegand im Blog des Deutschen Archäologischen Instituts Athen] von Marie-Christin Künzelmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
 | Navigationsleiste Direktoren Antikensammlung Berlin&lt;br /&gt;
 | Navigationsleiste Präsidenten DAI&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118767801|LCCN=n/83/165522|VIAF=12347811}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wiegand, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Archäologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Antikensammlung Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Landkreis Mayen-Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bendorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Society for the Promotion of Hellenic Studies]]&amp;lt;!-- Ehrenmitglied --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Friedensklasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Osmanisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Istanbul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wiegand, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Klassischer Archäologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Oktober 1864&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bendorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Dezember 1936&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
	</entry>
</feed>