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	<title>Theodor Wanner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T06:22:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_Wanner&amp;diff=2035936&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, typografische Anführungszeichen, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-06-07T20:51:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, typografische Anführungszeichen, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Emil Stumpp Theodor Wanner.jpg|mini|[[Emil Stumpp]] Theodor Wanner (1926)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Gustav Wanner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[28. Januar]] [[1875]] in [[Stuttgart]]; gestorben [[6. Juli]] [[1955]] ebenda) war ein deutscher Unternehmer, Wissenschaftsförderer und Museumsleiter. Er gründete das heutige [[Institut für Auslandsbeziehungen]] sowie die [[Süddeutscher Rundfunk|Süddeutsche Rundfunk AG]] und leitete das [[Linden-Museum]] für Länder- und Völkerkunde in Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend und Beruf ==&lt;br /&gt;
Theodor Wanner wurde am 28. Januar 1875 als Sohn des Kommerzienrates Otto Wanner geboren. Seine Schulzeit verbrachte er in Stuttgart, im Fridericianum in [[Davos]] und in [[Neuchâtel (Stadt)|Neuchâtel]] in der französischen [[Schweiz]]. Nach dem Schulbesuch und einem Auslandsaufenthalt in [[Warschau]] reiste der gelernte Kaufmann als Achtzehnjähriger nach [[London]], wo er fünf Jahre blieb und als selbständiger Kaufmann tätig war. Er unternahm Reisen in die [[Vereinigte Staaten|USA]], [[Ägypten]] und den [[Sudan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stuttgart Institut Auslandsbeziehungen.jpg|mini|hochkant|Das &amp;#039;&amp;#039;Haus des Deutschtums&amp;#039;&amp;#039; ([[Altes Waisenhaus (Stuttgart)|Altes Waisenhaus]]) in Stuttgart war seit 1925 Sitz des von Wanner gegründeten DAI]]&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Stuttgart initiierte und beteiligte er sich an der Gründung verschiedener Vereine: des Vereins für Kunstfreunde, des Schulschiffvereins, des Vereins zur Förderung der Naturaliensammlung sowie des Vereins zur Förderung der Wissenschaft. Bereits 1899 kam er mit Graf [[Karl von Linden]] (1838–1910) in Kontakt, der seit einigen Jahren eine völkerkundliche Sammlung aufgebaut hatte. Wanner trat in den Trägerverein dieser Sammlung, den Württembergischen Verein für Handelsgeographie ein und wurde dort ab 1902 Schatzmeister. Nach dem Tode von Graf von Linden wurde [[Wilhelm Karl von Urach|Herzog Wilhelm von Urach]] neuer Vorsitzender des Vereins für Handelsgeographie. Doch der Herzog widmete sich ausschließlich repräsentativen Aufgaben, so dass faktisch Theodor Wanner die Führung des vom Verein gegründeten Linden-Museums in Stuttgart übernahm. Er warb zudem für die notwendigen Geldmittel für den Bau am Hegelplatz. Alle Entscheidungen über Ankäufe des Museums behielt sich Wanner persönlich vor. Im Vordergrund stand nicht mehr der völkerkundliche, sondern der repräsentative Wert eines Stückes, also Alter, Seltenheit und kunsthistorische Bedeutung. Als Unternehmer in Stuttgart veranstaltete er Industrieausstellungen und förderte das völkerkundliche Museum, die Naturaliensammlung, die Gemäldegalerie und weitere Sammlungen.&lt;br /&gt;
Weitere Verdienste Wanners für das Linden-Museum Stuttgart lagen in den Möglichkeiten der Finanzierung des Museums und seiner Sammlungen durch seine weltweiten Kontakte und die Ermöglichung der Auslagerung der Sammlungen in ein Salzlager bei Heilbronn während des Zweiten Weltkrieges. Im Linden-Museum Stuttgart ist heute ein Veranstaltungssaal nach ihm benannt, der Wannersaal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1917 gründete er das [[Deutsches Ausland-Institut|Deutsche Ausland-Institut]], um dokumentarisch zu erfassen, was über die Deutschen im Ausland publiziert wird und um den Kontakt zu den Auslandsdeutschen aufrechtzuerhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zwanziger&amp;quot;&amp;gt;Institut für Auslandsbeziehungen: &amp;#039;&amp;#039;Generalkonsul Theodor Wanner 80 Jahre alt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des ifa&amp;#039;&amp;#039;, Heft 1/2, 1955, S. 65/66.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraufhin wurde er 1918 zum Mitglied für das Auswanderungswesen beim Auswärtigen Amt durch den Reichskanzler berufen. Ein Jahr später wurde er dann auch vom Reichsminister des Inneren zum Mitglied des „Beirates des Reichsamts für deutsche Einwanderung, Rückwanderung und Auswanderung beim Reichsinnenministerium“ ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wanner war Mitbegründer des Süddeutschen Rundfunks im Jahr 1924, dem er bis 1933 vorstand. Bis 1933, genau 10 Jahre lang, war er auch stellvertretender Vorsitzender der [[Reichs-Rundfunk-Gesellschaft]]. Er trat für die Unabhängigkeit der Programmgestaltung im Rundfunk ein, auch deshalb wurde er 1933 von den Nationalsozialisten aus sämtlichen Ämtern entfernt und zur Niederlegung aller Ehrenämter gezwungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zwanziger&amp;quot;/&amp;gt;  Am 13. März 1933 wurde er in seiner Wohnung überfallen und erlitt eine Gehirnerschütterung, die Täter wurden nie verfolgt&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Ritter, &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Ausland-Institut in Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;, S. 55&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch das Deutsche Ausland-Institut wurde gleichgeschaltet und zum „Planungszentrum der Volkstumspolitik des Staates“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Wanner wurde 1951 Ehrenvorsitzender des, nach Kriegsende umbenannten, Instituts für Auslandsbeziehungen. Er selbst wurde nach dem Kriegsende zwar kurzzeitig verhaftet, aber im Entnazifizierungsverfahren als „nicht betroffen“ eingestuft, da er kein Parteimitglied der NSDAP war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrentitel ==&lt;br /&gt;
1910 wurde Wanner zum königlichen schwedischen [[Konsul#Honorarkonsul|Honorarkonsul]] für das Land [[Württemberg]] in Stuttgart ernannt. Nur ein Jahr später wurde er auch belgischer Honorarkonsul. Im Mai 1944 wurde ihm das [[Exequatur]] als Wahl-Generalkonsul von Schweden auf Betreiben Adolf Hitlers aberkannt und Wanner abberufen. Die [[Universität Tübingen]] verlieh ihm 1919 den Ehrendoktortitel und 1927 den Titel eines Ehrensenators.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1951 wurde er Ehrenvorsitzender des Instituts für Auslandsbeziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Theodor Wanner.jpg|mini|hochkant|Grabmal auf dem Stuttgarter Waldfriedhof]]&lt;br /&gt;
Theodor Wanner war mit Daisy Wanner, geb. Hutchins (1880–1960) verheiratet, mit der er fünf Töchter hatte. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Stuttgarter [[Waldfriedhof Stuttgart|Waldfriedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theodor-Wanner-Preis ==&lt;br /&gt;
Bis 2019 verlieh das Institut für Auslandsbeziehungen jährlich den mit 10.000 EUR dotierten [[Theodor-Wanner-Preis]] an Personen, die sich mit ihrem wissenschaftlichen, gesellschaftlichen oder unternehmerischen Engagement um den Dialog der Kulturen verdient gemacht haben. Seit 2021 lautet der Titel der Auszeichnung „ifa-Preis für den Dialog der Kulturen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ernst Ritter: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Ausland-Institut in Stuttgart 1917 - 1945. Ein Beispiel deutscher Volkstumsarbeit zwischen den Weltkriegen&amp;#039;&amp;#039;. Wiesbaden: Steiner, 1976, ISBN 3-515-02361-5.&lt;br /&gt;
* {{NDB|27|412|414|Wanner, Theodor|[[Kurt Düwell]]|117138053}}&lt;br /&gt;
* Heiko Wegmann: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.stadtlexikon-stuttgart.de/article/d8e34693-d29d-4d4a-a26c-115ac1e4110f/1/Theodor_Wanner_%281875-1955%29.html Theodor Wanner (1875-1955)]&amp;#039;&amp;#039;. In: Stadtarchiv Stuttgart: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.stadtlexikon-stuttgart.de/dts/ Digitales Stadtlexikon]&amp;#039;&amp;#039;, publiziert am 13. März 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ifa.de/organisation/ifa-preis/ Internetpräsenz des Theodor-Wanner-Preises]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117138053|VIAF=782413}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wanner, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funk- und Radiopionier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Honorarkonsul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Linden-Museum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wanner, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wanner, Theodor Gustav&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer, Wissenschaftsförderer und Museumsleiter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Januar 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Juli 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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