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	<title>Theodor Thomas - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T19:47:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_Thomas&amp;diff=1288210&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Leben */ WP:Zahlen</title>
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		<updated>2025-09-19T17:04:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:Zahlen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:Zahlen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:Zahlen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Gewerkschafter Theodor Thomas. Zum Violinisten und Dirigenten siehe [[Theodore Thomas]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Thomas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. März]] [[1876]] in [[Brünlos]]; † [[30. August]] [[1955]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein deutscher Gewerkschafter, [[Dachdecker]], [[Autor]] sowie Vorsitzender und Schriftleiter des Dachdeckerverbandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater hieß Gustav Carl Robert Thomas und die Mutter Christine Friedericke. Sie war bei seiner Geburt in Brünlos im [[Erzgebirge]] nahe [[Zwönitz]] erst 15 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Not und der fehlenden Arbeitsplätze im Erzgebirge zog die Familie nach [[Dresden]] und wohnte ab 1886 auf der Hechtstraße 18 im [[Souterrain]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/76063/528/ Historische Adressbücher Dresden 1886, S. 500.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vater arbeitete als [[Dachdecker]] und deckte mit vorgefertigten Schieferplatten Gebäude ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater starb schon nach einem Jahr Berufstätigkeit in Dresden und sein Bruder, der [[Schuhmacher]] Gustav Carl Norbert Thomas, auch aus dem [[Erzgebirge]] stammend, nahm sich der Familie an. Mit ihm wohnte die Mutter und ihre Kinder weiterhin in der Hechtstraße 18 von 1887 bis 1899. Danach wohnte die verwitwete Mutter Friedericke Thomas allein mit ihren fünf Kindern in dieser Kellerwohnung noch bis zum Jahr 1901.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[Ostern]] 1890 lernte Theodor Thomas den Beruf eines Dachdeckers, den sein verstorbener Vater ausgeführt hatte. Die Mutter Friedericke nähte im aus zwei alten Hosen des Vaters eine neue für seine Arbeit. Später schrieb Theodor Thomas über diese Zeit sein erstes Buch mit dem Titel „In Vaters Hosen“.&lt;br /&gt;
Über die Jugendzeit in Dresden auf der Hechtstraße schrieb er ein weiteres Buch. Es hat den Titel „Gib meine Jugend mir zurück“ und wurde 1921 von der sozialdemokratisch geprägten Buchhandlung Vorwärts in Berlin verlegt. Das [[Manuskript]], das Theodor Thomas dem Verlag eingereicht hatte, war um 1/3 länger als später das gedruckte Buch in [[Fraktursatz]] mit 174 Seiten. Der [[Verlag]] bestand auf einer Kürzung des Romans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jugenderinnerungen basieren auf persönlichen Erlebnissen des Autors und seiner Jugendfreunde, wie diese sich im [[Hechtviertel]] zugetragen haben. Er beschreibt die [[Armut]], die Wohnungsnot, die Sorgen der Menschen, den [[Hunger]] und die Krankheiten in der Zeit von 1886 bis 1893. Die wörtlichen Reden sind im „Dresdner Sächsisch“ verfasst. Bei der Romanfigur des Schusters Radom handelt es sich um seinen Stiefvater Gustav (eigentlich Norbert) Thomas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Grafik]] des Bucheinbandes ist ein [[Justizvollzugsbeamter]] abgebildet, der den Jungen Karl Radom in das [[Schloss Hoheneck]] in [[Stollberg/Erzgeb.]] bringt. Bereits seit dem 17. Jahrhundert wurde das Schloss als [[Gefängnis]] (Untersuchungsgefängnis) genutzt, danach anfangs als Haftanstalt für Frauen und etwas später als Strafanstalt Hoheneck auch für Männer und Jugendliche. Die Hauptfigur des Buches, der Junge Karl Radom, war hier 5 Monate eingesperrt und die Beschreibungen des Autors über die Zustände der Strafanstalt Hoheneck sind recht aufschlussreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Romanfigur des Josef Stenzels wird das Leben eines Sozialdemokraten aus dieser Zeit geschildert. Von ihm sind unter anderem auch einige Beratungsleistungen aufgeführt, wie die Arbeiter in der damaligen Zeit ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Dachdeckerlehre, während der er sich bereits dem [[Zentralverband der Dachdecker Deutschlands|Zentralverband der Dachdecker]] anschloss, arbeitete Thomas von 1893 bis 1898 an unterschiedlichen Orten innerhalb Deutschlands als Geselle. Seit 1898 übernahm er zunächst ehrenamtlich innerhalb des Dachdeckerverbandes Funktionen, z. B. die des Gauleiters in Rheinland-Westfalen (1898 bis 1901).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Theo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er 1904 nach Frankfurt am Main übersiedelte, arbeitete er zunächst weiter als Dachdecker, bis er 1905 Angestellter der dort ansässigen &amp;#039;&amp;#039;[[Volksstimme (Frankfurt)|Volksstimme]]&amp;#039;&amp;#039; wurde. Während seiner Zeitungstätigkeit (bis 1916) übte er in den letzten sechs Jahren das Amt des zweiten Zentralvorsitzenden des Dachdeckerverbandes ehrenamtlich aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Theo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 wurde er [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-Stadtverordneter in Frankfurt am Main. Sein Hauptarbeitsgebiet waren die [[Sozialpolitik]] und das Bildungswesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Theo&amp;quot;&amp;gt;Gustav Dahnke: [http://library.fes.de/cgi-bin/ihg2pdf.pl?vol=2&amp;amp;f=728&amp;amp;l=728 &amp;#039;&amp;#039;Thomas, Theodor&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Handbuch des Gewerkschaftswesens&amp;#039;&amp;#039;.] Hrsg. Ludwig Heyde. 1931/32. S. 1688 (PDF-Download) Abgerufen am 20. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Er initiierte zusammen mit [[Hugo Sinzheimer]] und Ernst Pape 1921 die [[Europäische Akademie der Arbeit|Akademie der Arbeit]], die von den Nationalsozialisten 1933 geschlossen wurde. 1947 half Thomas bei ihrer Wiedereröffnung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;server&amp;quot;&amp;gt; [http://dms.bildung.hessen.de/ereignisse/gedenktage/maerz/hist_03-21-1876_2760.html Bildungsserver Hessen: Eintrag zum 135sten Geburtstag von Theodor Thomas] Abgerufen am 20. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas engagierte sich im Bildungsbereich und war 25 Jahre Leiter des sozialistischen Bildungswesens in [[Hessen-Nassau]]. Darüber hinaus beschäftigte er sich mit Literatur und verfasste unterschiedliche Werke, darunter humoristische Geschichten, ein Roman und die Geschichte des Zentralverbandes der Dachdecker. Mit dem Antritt des Amtes als Zentralvorsitzender (1916) übernahm er auch die [[Redakteur|Schriftleitung]] bei der &amp;#039;&amp;#039;Dachdecker-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Theo&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem arbeitete er bei der Gewerkschaftszeitung &amp;#039;&amp;#039;Stimme der Arbeit&amp;#039;&amp;#039; als Chefredakteur.&amp;lt;ref name=&amp;quot;server&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 trat der Dachdeckerverband in den [[Deutscher Baugewerksbund|Deutschen Baugewerksbund]] über und Thomas übernahm das Amt des Reichsfachgruppenobmannes der Dachdeckerfachgruppe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Theo&amp;quot; /&amp;gt; Am 2. Mai 1933 wurde der Deutsche Baugewerksbund wie alle Gewerkschaften von den Nationalsozialisten aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stadtarchiv.de/index.php?id=403 Stadtarchiv der Stadt Rosenheim: &amp;#039;&amp;#039;Die Auflösung der Gewerkschaften und Arbeitervereine&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 20. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1953: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz]] (Steckkreuz) der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* In Frankfurt am Main ist die [[Liste der Straßennamen von Frankfurt am Main/T#Th|Theodor-Thomas-Straße]] in [[Frankfurt-Bonames|Bonames]] nach ihm benannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Proletarierkrankheit und kranke Proletarier. Ein Beitrag zur Hebung der Volksgesundheit&amp;#039;&amp;#039;. Fünfte Auflage 31. bis 35. Tausend. Buchhandlung Volksstimme, Maier &amp;amp; Co., Frankfurt a. M. 1908.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Massenspeisung in Wort und Bild. Ein Beitrag zur Entwicklung der Frankfurter Kriegsküchen&amp;#039;&amp;#039;. Zentral-Küchenkommission, Frankfurt/Main (1916)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Julian im Reichsanzug. Drollige Gänge und Fahrten durch Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Erlebt, ersonnen und erzählt von Theodor Thomas. Illustrationen von W. R. Heinisch. Union Druck- und Verlags-Anstalt, Frankfurt a. Main 1918. [https://d-nb.info/577496905/04 Inhaltsverzeichnis]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was bringt die sozialistische Republik dem Handwerker?&amp;#039;&amp;#039; o.&amp;amp;nbsp;O. (1919)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In Vaters Hosen. Lustige Geschichten&amp;#039;&amp;#039;. Vorwärts-Verlag. Berlin 1920.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schnurren und Schwänke. Lustige Geschichten&amp;#039;&amp;#039;. Vorwärts-Verlag. Berlin 1920.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gib meine Jugend mir zurück … Der Roman eines Großstadtjungen&amp;#039;&amp;#039;. Buchh. Vorwärts. Berlin 1921.&lt;br /&gt;
**  &amp;#039;&amp;#039;Gib meine Jugend mir zurück … Der Roman eines Großstadtjungen&amp;#039;&amp;#039;. [[Karl Drott|Bollwerk-Verlag Karl Drott]], Offenbach am Main 1947.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedenkbuch zum 40jährigen Jubiläum des Zentralverbandes der Dachdecker Deutschlands 1889 – 1929. Eine Darstellung der Verhältnisse bis zur Gründung des Verbandes&amp;#039;&amp;#039;. Zentralverband d. Dachdecker Deutschlands, Frankfurt a. Main 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Zentralverbandes der Dachdecker Deutschlands von 1889 bis zum 4. August 1914&amp;#039;&amp;#039;. Zentralverband d. Dachdecker Deutschlands, Frankfurt a. Main 1931.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theodor Thomas&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Osterroth]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon des Sozialismus]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Verstorbene Persönlichkeiten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH, Hannover 1960, S. 310.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Beier (Historiker)|Gerhard Beier]]: &amp;#039;&amp;#039;Schulter an Schulter. Schritt für Schritt.&amp;#039;&amp;#039; Bund-Verlag, Köln 1983, ISBN 3-7663-0527-1, S.&amp;amp;nbsp;203–208.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|101217145}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101217145|VIAF=17214143}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Thomas, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschafter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Thomas, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gewerkschafter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. März 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brünlos]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. August 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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