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	<title>Theodor Thiele - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T07:02:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_Thiele&amp;diff=1905814&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Godihrdt: Falschen Link korrigiert</title>
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		<updated>2025-02-11T13:45:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falschen Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Thiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Februar]] [[1906]] in [[Magdeburg]]; † [[16. Dezember]] [[1974]] in [[Berlin]]) war ein deutscher sozialistischer Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Vom Beruf Werkzeugmacher wurde Thiele 1920 Mitglied der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|Sozialistischen Arbeiter Jugend]] (SAJ) und 1928 Mitglied der SPD. Er zog von Magdeburg nach Berlin und wurde Vorsitzender der SAJ im [[Bezirk Wedding]]. Da ihm der sozialdemokratische Widerstand gegen den aufkommenden [[Nationalsozialismus]] zu schwach erschien, stieß er zur marxistischen Untergrundgruppe [[Neu Beginnen]]. Die SPD schloss ihn mit anderen Kadern von Neu Beginnen 1933 aus der Partei aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Willy Brandt: Berliner Ausgabe, Band 3: Berlin bleibt frei. Politik in und für Berlin 1947-1966, Bonn 2004, S. 685&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Verbot der SPD gehörte er zum engeren Führungskreis von Neu-Beginnen in Berlin (Deckname „Mielenz“). 1936 wurde Thiele festgenommen und ins [[KZ Columbia|Konzentrationslager Columbiadamm-Berlin]] eingeliefert. Er verbrachte ein Jahr in Untersuchungshaft und wurde schließlich zu eineinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Befreiung vom Nationalsozialismus]] war Thiele wieder in der SPD aktiv. Er gehörte anfangs linkssozialistischen Kreisen an. So arbeitete er in einer Gruppe von Neu-Beginnen-Kadern um [[Robert Havemann]], die versuchte, sowohl in [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] und SPD Einfluss zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thiele machte schnell in der West-Berliner SPD Karriere. Mit anderen führenden Sozialdemokraten, die er aus der Zeit von Neu Beginnen kannte, verstand er sich ausdrücklich als Teil des rechten Parteiflügels.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Hess: Die Auswirkungen der Tätigkeit innerparteilicher Gruppierungen auf die Regierungsfunktion einer politischen Partei am Beispiel der Berliner SPD in den Jahren von 1963 bis 1981. Dissertation. Berlin 1983, S. 73&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thiele wurde Kreisvorsitzender im Bezirk Wedding und Mitglied des Parteivorstands der [[SPD Berlin|Berliner SPD]]. Von 1946 bis 1962 war er Sekretär beim Landesverband Berlin, danach von 1963 bis 1965 stellvertretender SPD-Landesvorsitzender. In der SPD-Spitze war er der Vertrauensmann des Chefs des [[Ostbüro der SPD|Ostbüros der SPD]] Stefan Neumann. In den 1950er und 1960er Jahren war er Mitglied der Parteischiedskommission der SPD. Thiele gehörte dem [[Abgeordnetenhaus von Berlin]] von 1955 bis 1960 an und war später [[Bezirksverwaltung in Berlin|Bezirksstadtrat]] für Sozialwesen im [[Bezirk Steglitz]]. In den 1960er Jahren leitete er das Büro für Gesamtberliner Fragen, das zum Geschäftsbereich des [[Regierender Bürgermeister von Berlin|Regierenden Bürgermeisters]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783980330343|Seite=262}}&lt;br /&gt;
* [[Hans-Rainer Sandvoß]]: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand in einem Arbeiterbezirk&amp;#039;&amp;#039; (= Wedding), Heft 1 der Schriftenreihe über den Widerstand in Berlin 1933 bis 1945, Berlin 1983, S. 40 f.&lt;br /&gt;
* Berlin [[Geschichtswerkstatt]] der BV VdN e.V: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand in Berlin gegen das NS-Regime 1933-1945. Ein biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2006.&lt;br /&gt;
* [[Willy Brandt]]: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Ausgabe, Band 3: Berlin bleibt frei. Politik in und für Berlin 1947-1966&amp;#039;&amp;#039;, Bonn 2004.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Jürgen Heß]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Auswirkungen der Tätigkeit innerparteilicher Gruppierungen auf die Regierungsfunktion einer politischen Partei am Beispiel der Berliner SPD in den Jahren von 1963 bis 1981.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Berlin 1983.&lt;br /&gt;
* Michael Kubina: &amp;#039;&amp;#039;Von Utopie, Widerstand und Kaltem Krieg. Das unzeitgemäße Leben des Berliner Rätekommunisten Alfred Weiland (1906-1978)&amp;#039;&amp;#039;, Berlin. Lit-Verlag 2001.&lt;br /&gt;
* Berliner Stimme 29. August 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-02-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Thiele, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Neu Beginnen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirksstadtrat (Bezirk Steglitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Thiele, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdA&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Februar 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Dezember 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Godihrdt</name></author>
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