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	<title>Theodor Suhnel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T10:47:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_Suhnel&amp;diff=911901&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-10-03T13:58:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Grab Theodor Suhnel.jpg|thumb|Das Grab von Theodor Suhnel und seiner Ehefrau Elsa geborene Knüpfer im Familiengrab auf dem [[Hauptfriedhof Mülheim an der Ruhr]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Suhnel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Januar]] [[1886]] in [[Oberzetzscha]] (heute Stadtteil von [[Altenburg]]), Herzogtum [[Sachsen-Altenburg]]; † [[30. Mai]] [[1965]] in [[Mülheim an der Ruhr]]) war ein deutscher [[Architekt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Theodor Suhnel absolvierte eine Maurerlehre und besuchte parallel dazu die [[Kunstgewerbeschule]] Altenburg, im Anschluss daran studierte er [[Architektur]] an der [[Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst|Herzoglich Braunschweigischen Baugewerkschule Holzminden]]. Nach ersten Anstellungen (u. a. beim Hochbauamt der Stadt [[Gelsenkirchen]]) besuchte er noch für etwa drei Semester als Hospitant ([[Gasthörer]]) die [[Technische Universität Dresden|Technische Hochschule Dresden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 bekam Suhnel eine Anstellung beim Stadtbauamt in Mülheim an der Ruhr, konnte dort aber schon bald erste private Aufträge erlangen. 1913 wurde er Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft]] Rheno-Marchia Münster&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Rheno-Cheruscia Münster&amp;#039;&amp;#039;, die 1960 in der &amp;#039;&amp;#039;Burschenschaft der Pflüger Halle zu Münster&amp;#039;&amp;#039; aufging. Außerdem wurde er Mitglied der [[Bonner Burschenschaft Germania|Burschenschaft Neogermania Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 493.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1913 gab er die Anstellung auf und arbeitete von da an freiberuflich. Suhnel war Mitglied im [[Deutscher Werkbund|Deutschen Werkbund]] und im [[Bund Deutscher Architekten]] (BDA), der 1934 in die [[Reichskammer der bildenden Künste]] überführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
=== Bauten und Entwürfe ===&lt;br /&gt;
1913 war Suhnel als Architekt für den Aus- und Umbau des [[Verbindungshaus]]es in Münster verantwortlich. Ab 1914 baute er für den &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeiner Deutscher Burschenbund|Allgemeinen Deutschen Burschenbund]]&amp;#039;&amp;#039; die Ruine des [[Hausmannsturm (Bad Frankenhausen)|Hausmannturms]] in [[Bad Frankenhausen/Kyffhäuser|Bad Frankenhausen]] am [[Kyffhäuser]] zu einer [[Gedenkstätte]] der gefallenen [[Bundesbruder|Bundesbrüder]] um. Die Gedenkstätte wurde nach 1945 zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Mülheim an der Ruhr entwarf Suhnel 1915 die [[Kriegsnagelungen|Nagelfigur]] „Jung Siegfried“, die von dem Bildhauer [[Walter Deus]] ausgeführt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Portal Hauptfriedhof Mülheim Parkplatz.jpg|mini|Portal des Mülheimer Hauptfriedhofs]]&lt;br /&gt;
Ein früher Erfolg, mit dem Suhnel sich in Mülheim als Architekt etablierte, war sein Wettbewerbsentwurf für die Hochbauten auf dem [[Hauptfriedhof Mülheim an der Ruhr|Mülheimer Hauptfriedhof]] im Jahr 1915; die Bauten am Friedhofseingang wurden aber erst nach Kriegsende errichtet und stehen heute unter [[Denkmalschutz]]. Auf diesem Friedhof befindet sich auch sein Grab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen bedeutendsten Projekten gehören große und für die Zeit nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wegweisende [[Siedlung]]sbauten, so die [[Mülheim-Heimaterde|Siedlung Heimaterde]] in Mülheim an der Ruhr, der „Wohnhof Dransfeld“ und die [[Hirtsiefer]]-Siedlung in [[Essen]]-West sowie eine [[Werkssiedlung]] für die &amp;#039;&amp;#039;Westfälische Drahtindustrie&amp;#039;&amp;#039; in [[Hamm (Westfalen)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Münster erhielt Suhnel 1929 den Auftrag, das ehemalige „Café am Aasee“ zur [[Mensa]] der Universität umzubauen; sie ist nach mehreren Umbauten bis heute in dieser Funktion erhalten. 1931 entstanden großzügige Planungen für ein markantes Universitätsforum zwischen der Torminbrücke und den gerade fertiggestellten Universitätskliniken, die aber nicht ausgeführt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Niemer: &amp;#039;&amp;#039;Das Studentenhaus am Aasee. Planungen einer Universitätsstadt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vom Domplatz zum Schloss. Die Baugeschichte der Universität Münster von der Gründung bis zum Abschluss des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; 2010, S. 132–143.&amp;lt;/ref&amp;gt; Elemente hiervon wurden 1938 in Plänen für ein Parteiforum im Rahmen der Neugestaltung der Gauhauptstadt Münster wieder aufgegriffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sylvaine Hänsel, Stefan Rethfeld: &amp;#039;&amp;#039;Architekturführer Münster.&amp;#039;&amp;#039; Dietrich Reimer, Berlin 2008, ISBN 978-3-496-01276-4, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1943 erstellte Suhnel im Auftrag des Reichsministeriums Speer – Abteilung Rüstungsausbau – Barackenlager für [[Fremdarbeiter]]. Eines der größten von ihm geplanten Lager wäre das Lager Lintorf II (heutige Reha-Einrichtung „Maria in der Drucht“) im Duisburger Süden für etwa 2500 Fremdarbeiter geworden, das er für die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Eisenwerke AG&amp;#039;&amp;#039;, Abteilung Friedrich-Wilhelms-Hütte Mülheim, erstellte. Dieses wurde allerdings bis Kriegsende nicht fertiggestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Duisburg, Signatur 600-4044 / Stadtarchiv Lünen, Signatur NA60 00/31&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben führte Suhnel zahlreiche weitere Projekte in Mülheim aus (auf der Kirchbergshöhe, im Gymnasiumsviertel und an der Roeschstraße), baute aber auch andernorts, unter anderem in Wülfrath, in Freudenstadt und in der Mark Brandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriften ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Universitätsforum mit Bebauung des Aa-See-Geländes, Münster i.&amp;amp;nbsp;W.&amp;#039;&amp;#039; Paul Grote Verlag, Mülheim an der Ruhr und Berlin 1931.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1930 wurde Suhnel die [[Ehrenbürger]]würde der [[Universität Münster|Westfälischen Wilhelms-Universität Münster]] verliehen, und zwar für die Gestaltung des [[Aasee (Münster)|Aasee]]-Geländes mit drei großen Studentenhäusern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 wurde in Mülheim an der Ruhr die Theodor-Suhnel-Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]]. Band II: Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-8253-6813-5, S. 681 f.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Wilhelm-Kästner]]: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Suhnel.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Werkkunst]]&amp;#039;&amp;#039;.) F. E. Hübsch, Berlin 1929.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Rasch]]: &amp;#039;&amp;#039;Baugeschichte des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Kohlenforschung 1912–1945.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch Mülheim an der Ruhr&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 42 (1988), S. 208–216.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|188452893}}&lt;br /&gt;
* [https://vhs.muelheim-ruhr.de/cms/index.php?action=auswahl&amp;amp;fuid=83f20fead7e684b9f57bb0e1eba72704 Straßennamen in Mülheim an der Ruhr: Theodor-Suhnel-Straße]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=188452893|VIAF=195777864}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Suhnel, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Werkbundes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Suhnel, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Januar 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oberzetzscha]], [[Sachsen-Altenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Mai 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mülheim an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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