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	<title>Theodor Steltzer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mirmok12: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-04-10T21:20:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Theodor_Steltzer_1945_(LASH,_Abt._2003.2,_Nr._1267).jpg|mini|Theodor Steltzer (1945)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Steltzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (mit vollem Namen: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Hans Friedrich Steltzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad-Adenauer-Stiftung: [https://www.kas.de/de/web/geschichte-der-cdu/personen/biogramm-detail/-/content/theodor-hans-friedrich-steltzer &amp;#039;&amp;#039;Theodor Hans Friedrich Steltzer&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 26. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; * [[17. Dezember]] [[1885]] in [[Trittau]]; † [[27. Oktober]] [[1967]] in [[München]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Judenretter]] und [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). 1946/1947 war er der vom [[Control Commission for Germany/British Element|britischen Militärgouverneur]] eingesetzte Ministerpräsident von [[Schleswig-Holstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abitur]] 1902 am Johanneum in [[Lüneburg]] trat Theodor Steltzer 1904 als [[Offizier]]sanwärter in die [[preußische Armee]] ein. 1907 begann er ein Studium der [[Staatswissenschaften]] in [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]], setzte aber schon 1909 als Bataillonsadjutant in [[Göttingen]] seine militärische Laufbahn fort. Von 1912 bis 1914 besuchte er die [[Preußische Kriegsakademie|Kriegsakademie]] in [[Berlin]]. Nach Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war er zunächst bei [[Lüttich]] und dann in [[Ostpreußen]], [[Prag]] und [[Łódź]] eingesetzt. Silvester 1914 wurde er schwer verwundet. 1915 nahm er den Dienst als Offizier im [[Generalstab]] des Feldeisenbahnwesens in [[Charleville-Mézières|Mézières-Charleville]] wieder auf und wurde 1917 Generalstabsoffizier zur besonderen Verwendung beim Feldeisenbahnwesen im Großen [[Hauptquartier]] der [[Oberste Heeresleitung|Obersten Heeresleitung]] in [[Spa (Belgien)|Spa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1920 war er [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] des [[Kreis Rendsburg|Kreises Rendsburg]]. Aus dieser Position wurde er 1933 entfernt und wegen angeblicher [[Unterschlagung (Deutschland)|Unterschlagung]] öffentlicher Gelder verhaftet. Nach seiner Freilassung wurde er kurz darauf des [[Hochverrat]]s beschuldigt, in zweiter Instanz jedoch freigesprochen. Er gehörte zu den Teilnehmern der von der [[Löwenberger Arbeitsgemeinschaft]] organisierten Arbeitslager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936/38 war Steltzer Sekretär der Evangelischen [[Berneuchener Bewegung#Michaelsbruderschaft|Michaelsbruderschaft]] in [[Marburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steltzer wurde zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in [[Überfall auf Polen|Polen]] als Transportoffizier reaktiviert und war anschließend als [[Stabsoffizier]] in [[Bonn]] eingesetzt. Am 1. August 1940 zum Generalstab des [[Wehrmachtbefehlshaber#Norwegen|Wehrmachtbefehlshabers Norwegen]] in [[Oslo]] versetzt, half er 1941 bei der Organisation einer Massenflucht von norwegischen und dänischen [[Jude]]n in das neutrale Schweden. Steltzer knüpfte zu dieser Zeit auch Verbindungen zum [[Kreisauer Kreis]] um [[Helmuth James von Moltke]]. Er wurde nach dem [[Attentat vom 20. Juli 1944]] verhaftet und am 15. Januar 1945 vom [[Volksgerichtshof]] zum Tode verurteilt. Die Fürsprache finnischer und schwedischer Freunde erreichte einen Aufschub seiner Hinrichtung. Am 24. April 1945 wurde Steltzer aus der Haft entlassen. Im Herbst 1945 wurde ihm das Amt des Landrats in Rendsburg kommissarisch für sechs Wochen übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 und 1948 nahm Steltzer an Zusammenkünften der [[Gesellschaft Imshausen]] teil, die eine Erneuerung Deutschlands aus dem Geist des Widerstands anstrebte. Von 1950 bis 1952 leitete er das &amp;#039;&amp;#039;Institut zur Förderung öffentlicher Angelegenheiten&amp;#039;&amp;#039; in [[Frankfurt am Main]]. Von 1955 bis 1960 war er Präsident der [[Deutsche UNESCO-Kommission|Deutschen UNESCO-Kommission]] und Geschäftsführender Präsident der [[Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik|Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik]]; die DGAP hatte er mitgegründet. Verheiratet war er seit 1909. Sein Sohn [[Hans-Georg Steltzer]] (1913–1987) war Diplomat; sein anderer Sohn Werner Steltzer (1917–1982) leitete das Informationszentrum des Senats von Berlin unter [[Willy Brandt]].&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Norwegen unter deutscher Besatzung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Im Juni 1945 gehörte Steltzer zu den Mitbegründern der CDU in Berlin. Nach seiner Rückkehr nach Schleswig-Holstein im Herbst 1945 zählte er hier ebenfalls zu den Mitbegründern der CDU. Am 15. November 1945 wurde er von den britischen Besatzungsbehörden als Nachfolger von [[Otto Hoevermann]] zum [[Oberpräsident]]en der damaligen [[Provinz Schleswig-Holstein]] ernannt und erhielt den Auftrag zum Aufbau einer Provinzialverwaltung. [[Hugh Vivian Champion de Crespigny]] ernannte ihn am 23. August 1946 zum [[Ministerpräsident]]en. Sein Kabinett war aus Vertretern von CDU, SPD und KPD zusammengesetzt. Neun Tage nach der [[Landtagswahl in Schleswig-Holstein 1947]] gab er dieses Amt am 29. April 1947 an den bisherigen Innenminister [[Hermann Lüdemann (Politiker)|Hermann Lüdemann]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) ab. 1946/1947 saß Steltzer im [[Ernannter Landtag (Schleswig-Holstein)|Ernannten Landtag Schleswig-Holsteins]] und wurde 1947 in den ersten direkt gewählten Landtag gewählt, aus dem er am 22. Mai 1947 wieder ausschied.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Deutschland 1945 bis 1949|Kabinett Steltzer I|Kabinett Steltzer II}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von deutscher Politik. Dokumente, Aufsätze und Vorträge&amp;#039;&amp;#039;. Knecht, Frankfurt am Main 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sechzig Jahre Zeitgenosse.&amp;#039;&amp;#039; List Verlag, München 1966 (Autobiographie).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reden, Ansprachen, Gedanken 1945–1947. Grundlegende Ausführungen des letzten Oberpräsidenten und ersten Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben und erläutert von [[Kurt Jürgensen]]. Wachholtz, Neumünster 1986 (= Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins, Band 88), ISBN 3-529-02188-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Klaus Alberts]]: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Steltzer. Szenarien seines Lebens. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Boyens, Heide 2009, ISBN 3-8042-1287-5. &lt;br /&gt;
* [[Reimer Hansen (Historiker)|Reimer Hansen]]: &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holstein und das Problem der territorialen Neugliederung Deutschlands im politischen Denken und Handeln Theodor Steltzers&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Robert Bohn]], [[Jürgen Weber (Politiker, 1955)|Jürgen Weber]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wortmeldungen zur Zeit- und Regionalgeschichte. Festschrift für Uwe Danker&amp;#039;&amp;#039;. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 2022, ISBN 978-3-96717-099-3, S. 94–98. &lt;br /&gt;
* [[Kurt Jürgensen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gründung des Landes Schleswig-Holstein nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Aufbau der demokratischen Ordnung in Schleswig-Holstein unter dem ersten Ministerpräsidenten Theodor Steltzer 1945–1947.&amp;#039;&amp;#039; Wachholtz, Neumünster 1969 (Geschichte Schleswig-Holsteins, Band 8/Beiheft).&lt;br /&gt;
* [[Hans-Otto Kleinmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Steltzer (1885–1967). Ministerpräsident von Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Günter Buchstab]], Brigitte Kaff, Hans-Otto Kleinmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Christliche Demokraten gegen Hitler. Aus Verfolgung und Widerstand zur Union&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben im Auftrag der [[Konrad-Adenauer-Stiftung]]. Herder, Freiburg im Breisgau 2004, ISBN 3-451-20805-9, S. 482–491.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Ernst Winterhager]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Kreisauer Kreis. Portrait einer Widerstandsgruppe.&amp;#039;&amp;#039; Begleitband zu einer Ausstellung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Berlin 1985, ISBN 3-7758-1106-0.&lt;br /&gt;
* [[Willy Brandt]]: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Spiegel-Verlag, Hamburg 2006/207, ISBN 978-3-87763-015-0, S. 142 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118753436}}&lt;br /&gt;
* {{Landtag Schleswig-Holstein|104}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|theodor-steltzer}}&lt;br /&gt;
* Gerhard Glombik: [http://www.johanneum.eu/seite/170910/steltzer,_theodor.html Biografie Steltzers] beim [[Johanneum Lüneburg]], Oktober 2001, zuletzt geändert am 13. Juli 2014.&lt;br /&gt;
* [https://history.krzyzowa.pl/index.php/de/mitglieder/107-theodor-steltzer Kurzbiografie Theodor Steltzer] auf der Website der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Oberpräsidenten in Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118753436|LCCN=n/86/55165|VIAF=88125718}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steltzer, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalstabsoffizier (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Preußischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Norwegens 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Judenretter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Kreis Rendsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steltzer, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Steltzer, Theodor Hans Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Dezember 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Trittau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Oktober 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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