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	<title>Theodor Stöcker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T07:25:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_St%C3%B6cker&amp;diff=817271&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-25188-56: /* Erhaltene Instrumente */</title>
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		<updated>2026-04-25T13:32:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Erhaltene Instrumente&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Julius Theodor Stöcker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1811]]; † [[11. Mai]] [[1878]] in [[Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Signale für die musikalische Welt&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;39, Juni 1878, S.&amp;amp;nbsp;618 ([https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=smw&amp;amp;datum=18780139&amp;amp;query=(text:%22Theodor+St%c3%b6cker%22)&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=10 online] bei ANNO).&amp;lt;/ref&amp;gt;) war im 19. Jahrhundert ein bedeutender [[Klavierbauer]] in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Theodor Stöcker baute von Ende der 1830er Jahre bis zur altersbedingten Schließung seiner Firma bis auf wenige Ausnahmen ein einziges [[Flügel (Musikinstrument)|Flügelmodell]] in reiner Handarbeit, einen ca. 220 cm langen Konzertflügel mit [[Oberschlägige Mechanik|oberschlägiger Mechanik]], in [[Palisander]] furniert. Von den über 1000 Instrumenten, die innerhalb seines 33-jährigen Wirkens entstanden, sind heute schätzungsweise noch vierzig erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Flügel wurden seinerzeit von den Pianisten [[Wilhelm Taubert]] und [[Theodor Kullak]] bevorzugt gespielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Neue Zeitschrift für Musik&amp;#039;&amp;#039; vom 24. Mai 1878, S.&amp;amp;nbsp;234 ([https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nzm&amp;amp;datum=18780524&amp;amp;query=%22Theodor+St%c3%b6cker%22&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=6 online] bei ANNO).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Mai 1865 besuchte [[Rudolf Ibach]] auf einer großen Rundreise die Stöckersche Werkstatt und notierte in sein Tagebuch:&lt;br /&gt;
:„… zu Theodor Stöcker, Leipziger Straße, gegangen. Fabrikant von oberschlägigen Flügeln. Dieselben sind sehr schön gleichmäßig und wohlklingend, fast glockenartig. St. macht im Diskant auf der Platte eine eigene Vorrichtung zur Bequemlichkeit des Stimmens, während die Stimmnägel an dieser Stelle nur zum Aufziehen der Saiten dienen. () Die Mechanik ist eigenthümlich und sehr compliciert. - St. baut nur diese Sorte von Flügel in 2 Größen, arbeitet sehr solide, ist mit seinem Fache sehr vertraut, macht kein Aufsehen mit seinen Fabrikaten, verkauft aber dabei sehr viel, u. macht gar nicht mit Händlern. St. betreibt sein Geschäft so, wie man eine Pianofortefabrik eigentlich betreiben soll, aber heutzutage nicht mehr kann. Wenn St. auf diese Weise ruhig fortarbeitet, so wird er bei dem Aufsehen und dem Geschrei, welches jetzt überall gemacht wird, der Welt bald unbekannt, und in sich selbst vergehen werden.“ &amp;lt;!-- Bitte Zitatnachweis/Fußnote einfügen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Stöcker unterhielt außerdem einen eigenen Konzertsaal in der [[Kochstraße (Berlin)|Kochstraße]] 57 in Berlin, um seine Instrumente dem zahlungskräftigen Publikum näherzubringen. Konzerte sind von ca. 1844 bis in die Mitte der 1860er Jahre nachweisbar; für den Berliner [[Tonkünstlerverein]] war der Stöckersche Saal zugleich eine Art Domizil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhaltene Instrumente ==&lt;br /&gt;
…&lt;br /&gt;
Erhaltene Instrumente von Theodor Stöcker befinden sich heute u. a. &lt;br /&gt;
*im [[Germanisches Nationalmuseum|GNM]] Nürnberg&lt;br /&gt;
*im [[Musikinstrumenten-Museum Berlin|MIM]] Berlin&lt;br /&gt;
*in Privatbesitz/-sammlung von [[Heiko Schwichtenberg]] in Berlin&lt;br /&gt;
*im [[Händelhaus Halle]]&lt;br /&gt;
*im [[Piano Salon Christophori]], Berlin&lt;br /&gt;
*in Privatbesitz in Weimar&lt;br /&gt;
*im [[Haus Eller|Pianomuseum Haus Eller]], Bergheim (bei Köln)&lt;br /&gt;
*in Privatbesitz/-sammlung in Essen&lt;br /&gt;
*in der Sammlung des Musikwissenschaftlichen Instituts der Universität zu Köln&lt;br /&gt;
* in der Dorfkirche zu [[Glambeck (Friedrichswalde)|Glambeck]], Gemeinde [[Friedrichswalde]], Kreis Barnim, Land Brandenburg &lt;br /&gt;
* Im Privatbesitz, Oslo, Norwegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiko Schwichtenberg: Der Klavierbauer Theodor Stöcker aus Berlin. Magisterarbeit bei Frau Helga de la Motte, Berlin: 1990.&lt;br /&gt;
* [[Florian Speer]]: Ibach und die anderen. Rheinisch-Bergischer Klavierbau im 19. Jahrhundert. Wuppertal 2002 [recte: Neustadt an der Aisch: Ph. C. W. Schmidt 2002]. [Beiträge zur Geschichte und Heimatkunde des Wuppertals Bd. 39] (enthält Tagebuchnotizen von Ibachs Besuch bei Stöcker).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonträger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stöcker-Flügel wurden eingesetzt auf folgenden Tonträgern:&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Kiel]], Das Klavierwerk Vol. 1 bis 4 ([[Oliver Drechsel]] und Wilhelm Kemper, Klavier), [[Verlag Dohr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1046967630|VIAF=306279732}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stocker, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klavierbauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1811]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stöcker, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stöcker, Wilhelm Julius Theodor&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Berliner Klavierbauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1811&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Mai 1878&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-25188-56</name></author>
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