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	<title>Theodor Schultes - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-06-28T15:34:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Jakob Joseph Schultes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. September]] [[1901]] in [[Berschweiler (Marpingen)|Berschweiler (Landkreis Sankt Wendel)]], [[Saarland]]; † [[16. März]] [[1981]] in [[Starnberg]]) war ein deutscher Ingenieur der Hochfrequenztechnik und Pionier der [[Radartechnik]]. Zu seinen bekanntesten Entwicklungen zählen die Funkmessgeräte mit den Decknamen [[Freya (Radar)|Freya]], [[Wassermann (Radar)|Wassermann]] und [[Jagdschloß (Radar)|Jagdschloß]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schultes, als Sohn eines Sparkassendirektors geboren, besuchte bis zu seinem Abitur das Realgymnasium in [[Völklingen]]. Nach einjähriger praktischer Tätigkeit bei den [[Völklinger Hütte|Röchlingwerken]] studierte er von 1921 bis 1926 an der [[Technische Hochschule Darmstadt|Technischen Hochschule Darmstadt]] Elektrotechnik. Er arbeitete dort anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter, von 1929 bis 1933 als Assistent und promovierte 1934 schließlich zum Doktor-Ingenieur am [[Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Darmstadt|Fachbereich Elektro- und Informationstechnik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 zog er nach Berlin und setzte dort am [[Heinrich-Hertz-Institut]] für Schwingungsforschung zunächst seine in Darmstadt begonnenen Forschungen im Bereich Raumakustik fort. Bereits im Juni 1934 wechselte er dann zur neu gegründeten [[GEMA (Radar)|Gesellschaft für elektro-akustische und mechanische Apparate (GEMA)]], um dort die Leitung des Forschungslabors zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier entwickelte Schultes mit seinem Team die ersten praktisch einsetzbaren Funkmessgeräte.&lt;br /&gt;
Eine wesentliche Aufgabe bestand dabei in der Entwicklung geeigneter [[Senderöhre]]n.&lt;br /&gt;
Von den 50 Patenten, die Schultes allein bis 1941 einreichte, betrafen die meisten dieses Fachgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. September 1935 stellte Schultes mit seiner Forschungsgruppe dem Oberbefehlshaber der Kriegsmarine erfolgreich ein Funkmessgerät vor, welches mit 82 Zentimetern Wellenlänge und 600-Megahertz-Impulsen arbeitete. Die erzielte Reichweite betrug rund 20 Kilometer.&lt;br /&gt;
Aus Geheimhaltungsgründen wurde für solche Geräte die Tarnbezeichnung [[Dezimeter-Telegraphie|Dezimeter-Telegraphie-Gerät]] (DeTe-Gerät) eingeführt.&lt;br /&gt;
Im Sommer 1936 wurde das Panzerschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Admiral Graf Spee]]&amp;#039;&amp;#039; als erstes Schiff in der Seekriegsgeschichte von der GEMA mit einem Geschützfunkmessgerät ausgerüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 entwickelte Schultes nach weiteren aufwändigen Versuchen das Funkmessgerät [[Freya (Radar)|Freya]]. Es arbeitete mit 240 Zentimetern Wellenlänge, war transportabel und für die Erkennung von Flugzielen bestimmt. Freya besaß eine Reichweite von rund 100 Kilometern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die [[Siemens &amp;amp; Halske AG]] 1942 in Berlin ihr eigenes Werk für Funkgeräte aufgebaut hatte, übernahm Schultes dort die weitere Entwicklung und Fertigung von Geräten der Funkmesstechnik. Noch im gleichen Jahr entstand das Funkmessgerät [[Wassermann (Radar)|Wassermann]]. Es arbeitete in den gleichen Wellenlängenbereichen wie das „Freya“-Gerät, besaß aber dank zehnfacher Senderleistung und stark vergrößerter Antennenfläche eine Reichweite von bis zu 250 Kilometern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Erfindung Schultes war das 1943 konstruierte Panorama-Rundsichtgerät [[Jagdschloß (Radar)|Jagdschloß]]. Mit ihm ließen sich auf einer großen Schautafel alle Flugzeuge darstellen, die in dem auf eine Entfernung von bis zu 150 Kilometern elektronisch abgetasteten Luftraum geortet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges arbeitete Schultes vorübergehend in einem Privatlabor an der Lösung elektromedizinischer und elektroakustischer Probleme, da in Deutschland die Forschung im Bereich Radartechnik durch den [[Alliierter Kontrollrat|Alliierten Kontrollrat]] verboten worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1948 konnte Schultes wieder in seinem Fachgebiet arbeiten. Er erhielt zunächst eine Anstellung bei der Siemens-Tochter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albiswerk Zürich AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der Schweiz und wechselte dann 1952 zur Siemens AG nach München, wo er 1956 die Position des Werksleiters übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Gründung der [[IABG|Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH]] (IABG), 1961 in Ottobrunn, vertrat Schultes als Mitglied des Gründungsausschusses die Interessen der Firma Siemens. Von 1963 an bis zu seinem Ruhestand 1971 war er als technisch-wissenschaftlicher Leiter der IABG tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Magnetron]]&lt;br /&gt;
* [[Würzburg (Radar)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sigfrid von Weiher: &amp;#039;&amp;#039;Männer der Funktechnik&amp;#039;&amp;#039;. VDE, Berlin 1983, ISBN 3-8007-1314-4&lt;br /&gt;
* {{NDB|23|694|695|Schultes, Joseph Theodor Jacob|Harry von Kroge|127931643}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|127931643}}&lt;br /&gt;
* [http://www.radarworld.org./germany.html Entwicklung der Radartechnik in Deutschland] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127931643|VIAF=47798943}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schultes, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektroingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schultes, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schultes, Theodor Jakob Joseph; Schultes, Theo&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ingenieur und Erfinder&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. September 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berschweiler (Marpingen)|Berschweiler, Landkreis St. Wendel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. März 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Starnberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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