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	<title>Theodor Romscha - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-01-06T11:35:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Romza Teodor Glen Cove USA.jpg|mini|Porträt von Theodor Romscha im Basilianer-Kloster in [[Glen Cove]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Romscha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ukS}} {{lang|uk|Теодор Юрій Ромжа}}; wiss. [[Transliteration]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|uk-Latn|Teodor Jurij Romscha}}&amp;#039;&amp;#039;) (* [[14. April]] [[1911]] in [[Welykyj Bytschkiw]]/Nagybocskó, [[Komitat Máramaros]], [[Königreich Ungarn]]; † [[1. November]] [[1947]] in [[Mukatschewo]], [[Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik|Ukrainische SSR]]) war [[Bischof]] und [[Apostolischer Administrator]] des [[Eparchie Mukatschewe|griechisch-katholischen Bistums Mukatschewe]]. Er ist ein [[Märtyrer#Christentum|christlicher Märtyrer]] der [[Ruthenische griechisch-katholische Kirche|Ruthenischen griechisch-katholischen Kirche]] und wurde von Papst [[Johannes Paul II.]] [[Seligsprechung|seliggesprochen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Geboren wurde Theodor Romscha 1911 im [[Karpatenukraine|transkarpatischen]] Dorf Nagybocskó (ukrainisch &amp;#039;&amp;#039;Welykyj Bytschkiw&amp;#039;&amp;#039;) im damaligen ungarischen [[Komitat Máramaros]], nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gehörte seine Heimatregion zur [[Erste Tschechoslowakische Republik|Tschechoslowakei]]. Er entstammte einer [[Ruthenische griechisch-katholische Kirche|griechisch-katholischen]], [[Ruthenen (Habsburgermonarchie)|„ruthenischen“]] ([[Russinen|russinischen]]) Familie. Seine Schulausbildung erhielt er unter anderem im Gymnasium von [[Chust (Ukraine)|Chust]]. Seine [[Theologie|theologisch]]-[[Philosophie|philosophischen]] Studien erfolgten ab 1930 in Rom, zunächst am [[Pontificium Collegium Germanicum et Hungaricum de Urbe]] und ab 1934 im [[Päpstliches Collegium Russicum|Päpstlichen Collegium Russicum]], welches unter der Aufsicht des [[Jesuiten]]ordens steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Dezember 1935 empfing Teodor Romscha in Rom die [[Weihesakrament#Diakonat|Diakonweihe]] und am 24. Dezember 1936 im Alter von 25 Jahren die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]], die ihm der russische griechisch-katholische Bischof [[Alexander Jewreinow]] spendete. 1937 kehrte Teodor Romscha zum Militärdienst in die Tschechoslowakei zurück. Ab 1939 war er als griechisch-katholischer Priester [[pastoral]] in einigen Dörfern Transkarpatiens tätig, das nach der [[Zerschlagung der Tschechoslowakei]] wieder von Ungarn annektiert wurde. Als Lehrer war Romscha am griechisch-katholischen [[Römisch-katholisches Priesterseminar|Priesterseminar]] von [[Uschhorod]] tätig und wurde dort ab Ende 1939 mit dem Dienst eines [[Spiritual]]s beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. September 1944 erfolgte die Ernennung Romschas zum [[Apostolischer Administrator|Apostolischen Administrator]] der nach dem Tod von Bischof [[Alexander Stojka]] vakanten [[Eparchie Mukatschewo]] und zugleich zum [[Titularbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Appia|Appia]]&amp;#039;&amp;#039;. Am 24. Dezember 1944 spendete ihm in der [[Kreuzerhöhungskathedrale]] von Uschhorod der ungarische griechisch-katholische Bischof von [[Erzeparchie Hajdúdorog|Hajdúdorog]], [[Miklós Dudás (Bischof)|Miklós Dudás]] [[Basilianer des hl. Josaphat|OSBM]], die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]]; Mitkonsekratoren waren [[János Scheffler]], Bischof von [[Bistum Satu Mare|Satu Mare]] (Szatmár), und [[István Madarász]], (lateinischer) Bischof von [[Erzbistum Košice|Košice]]. Im Oktober 1944 nahm die Rote Armee die Karpatenukraine ein. Bischof Romscha wurde von den [[Stalinismus|kommunistischen]] Sowjets durch [[Agitprop|Agitation und Provokation]] bezichtigt, als griechisch-katholischer [[Christ]] den Anschluss des Gebietes an die [[Sowjetukraine]] zu befürworten und zu unterstützen. Die Sowjets forderten von Bischof Romscha das Unterzeichnen des &amp;#039;&amp;#039;Manifestes von Mukatschewo&amp;#039;&amp;#039; vom 26. November 1944. Dieses Manifest erklärte die Gebietseingliederung der Karpaten in die Sowjetunion. Bischof Romscha verweigerte die Unterzeichnung und forderte im griechisch-katholischen Widerstand das Ende der Eingliederung in die [[Russisch-Orthodoxe Kirche]]. Im Dezember 1944 wurden bereits griechisch-katholische Kirchen von orthodoxen Christen im mehrheitlich bewohnten Gebiet von [[Chust (Ukraine)|Chust]] besetzt und später der Russisch-Orthodoxen Kirche einverleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sowjetische Regierung versuchte, den Widerstand der griechisch-katholischen Christen zu brechen, vor allem ging sie gegen die diplomatische Stärke von Bischof Theodor Romscha vor. Im sogenannten „Rat für Religiöse Angelegenheiten der Orthodoxen Kirche“ wurde für den Übertritt Bischof Romschas geworben. Dieser Wunsch wurde durch den Vorwurf des [[Sezession|Separatismus]] im antisowjetischen Kampf in angeblicher Zusammenarbeit mit den Ungarn bestärkt. Auch wurde Bischof Romscha verwehrt, in jeglicher Form den Unterricht an griechisch-katholischen Schulen und Priesterseminaren auszuüben. Dieser Aufforderung folgte Bischof Romscha nicht. Die Einschüchterungsversuche wurden durch die Sowjets verstärkt, indem Bischof Romscha aufgefordert wurde, angebliche „anti-orthodoxe“ [[Propaganda]] zu unterlassen. Anfang 1946 wurde die [[Sowjetische Annexion der Karpatenukraine|Karpatenukraine offiziell von der Sowjetunion annektiert]] und in die [[Ukrainische SSR]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der „Angelegenheit Romscha“ besprach [[Nikita Sergejewitsch Chruschtschow|Nikita Chruschtschow]] mit [[Stalin]] organisatorische Maßnahmen zur Ermordung des griechisch-katholischen Bischofs. Als Bischof Romscha am 27. Oktober 1947 von der [[Kirchweih]] aus [[Lawky]], [[Rajon Mukatschewo]] heimwärts unterwegs war, wurde seine Pferdekutsche von einem Militärlastwagen gerammt, durch Schlägertrupps wurde der Kutscher getötet. Die mitgereisten griechisch-katholischen Priester und Seminaristen wurden leicht verletzt. Bischof Theodor Romscha selbst erlitt Verletzungen am Kopf und einen doppelten Kieferbruch. Er wurde daraufhin in das Krankenhaus von [[Mukatschewo]] eingeliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:UzhorodCathedralRomzhaRelics.JPG|mini|Theodor Romschas Leichnam in der [[Kreuzerhöhungskathedrale]] von [[Uschhorod]]]]&lt;br /&gt;
Im Krankenhaus stabilisierte sich der Gesundheitszustand des Bischofs. Es folgte ein weiteres Attentat, für das [[Pawel Anatoljewitsch Sudoplatow|Pawel Sudoplatow]] in der toxikologischen Abteilung ([[Laboratorium Nr. 12]]) eine Ampulle des Giftes [[Curare]] bestellte. Durch die Mithilfe eines Oberarztes wurde eine Agentin als Reinigungskraft in das Krankenhaus von Mukatschewo eingeschleust. Die sich um den Bischof Romscha kümmernden Schwestern des [[Basilianer]]ordens wurden aus dem Krankenhaus geschickt und Bischof Theodor Romscha durch das Gift getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirkung ==&lt;br /&gt;
Die sterblichen Überreste des Bischofs Romscha wurden in die [[Kreuzerhöhungskathedrale]] von [[Uschhorod]] überführt und dort beigesetzt. Die griechisch-katholische Kathedrale wurde während der Sowjetzeit durch die Orthodoxe Kirche übernommen. Ende 1991 wurde diese Kathedrale wieder der Ruthenisch griechisch-katholischen Kirche zur Nutzung übergeben und die sterblichen Überreste des Bischofs Teodor Romscha im [[Ungarisches Naturwissenschaftliches Museum|Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museum]] untersucht. Das Verfahren zur Seligsprechung wurde bei der [[Dikasterium für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse|Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse]] eingeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Papst [[Johannes Paul II.]] wurde Bischof Theodor Romscha am 27. Juni 2001 seliggesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613152612/http://www.bautz.de/bbkl/r/romza_t_j.shtml |band=17|spalten=1161-1166|autor=Christian Weise|artikel=Romza, Romža, Teodor Jurij}}&lt;br /&gt;
* Ernst Christoph Suttner: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Romža, Bischof von Mukačevo und Märtyrer. (1911–1947).&amp;#039;&amp;#039; Verlag „Der Christliche Osten“, Würzburg 2008, ISBN 978-3-927894-45-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Teodor Romża}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vatican.va/news_services/liturgy/documents/ns_lit_doc_20010627_romza_en.html Seligsprechung] durch Papst Johannes Paul II. auf den Seiten des Vatikans (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=Bischof|ID=bromzha|Artikel=Theodor Romscha|Abruf=2017-01-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124357040|LCCN=nr89005847|VIAF=72324875}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Romscha, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruthenisch griechisch-katholischer Bischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seliger|Theodor, Romscha]] &amp;lt;!-- Hl. u. Sel. nach Vornamen sort. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märtyrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer einer Christenverfolgung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Stalinismus (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mukatschewo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karpatenukraine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Romscha, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Romscha, Teodor Jurij&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=ukrainischer Bischof, Seliger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. April 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Welykyj Bytschkiw]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. November 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mukatschewo]], Ukrainische SSR&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M2k~dewiki</name></author>
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