<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Theodor_Ritterspach</id>
	<title>Theodor Ritterspach - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Theodor_Ritterspach"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_Ritterspach&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T17:37:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_Ritterspach&amp;diff=117873&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Berlin2019: /* Richter des Bundesverfassungsgerichts */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_Ritterspach&amp;diff=117873&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-11T20:48:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Richter des Bundesverfassungsgerichts&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Ritterspach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Februar]] [[1904]] in [[Kirchheimbolanden]]; † [[12. Mai]] [[1999]] ebenda) war von 1951 bis 1975 [[Richter]] des [[Bundesverfassungsgericht]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ritterspach studierte Rechts- und Staatswissenschaften an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]] und legte beide Staatsexamina ab. Während seines Studiums war er Stipendiat der [[Stiftung Maximilianeum]]. 1930 trat er in den [[Bayern|bayerischen]] Verwaltungsdienst ein, wirkte kurzzeitig bei der Regierung der Pfalz in [[Speyer]], wechselte 1931 ins [[Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst|Bayerische Kultusministerium]], wo er zum [[Regierungsrat (Deutschland)|Regierungsrat]] aufstieg. Seit 1936 war er im [[Reichsfinanzministerium]] beschäftigt. Im Oktober 1946 kehrte Ritterspach ins bayerische Kultusministerium zurück, wo er seit 1948 als [[Ministerialrat]] tätig war. 1950 wechselte er ins [[Bundesministerium des Innern]] in [[Bonn]], ebenfalls im Rang eines Ministerialrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Richter des Bundesverfassungsgerichts ==&lt;br /&gt;
Am 6. September 1951 wurde Ritterspach vom [[Bundesrat (Deutschland)|Bundesrat]] in den ersten Senat des neu geschaffenen Bundesverfassungsgerichts gewählt. Die Wahl erfolgte damals auf acht Jahre mit möglicher Wiederwahl. Ritterspach wurde mehrfach wiedergewählt und trat erst am 8. November 1975 in den Ruhestand. Damit ist er nach [[Willi Geiger (Richter)|Willi Geiger]] der am längsten amtierende Bundesverfassungsrichter in der Geschichte der Bundesrepublik. Er wirkte an vielen bedeutenden Entscheidungen seines Senates mit, darunter die Parteienverbote von [[SRP-Verbot|SRP]] (1952) und [[KPD-Verbot|KPD]] (1956). Der Zuständigkeitsverteilung im Gericht entsprechend lag Ritterspachs Wirksamkeit vor allem im Bereich der Rechtsprechung zu den [[Grundrechte (Deutschland)|Grundrechten]]. Hier sind das [[Apotheken-Urteil]] (1958), das [[Soraya-Urteil]] (1973) oder auch die erste Entscheidung zum [[Schwangerschaftsabbruch]] (1975) zu nennen. Herausragende rechtsgeschichtliche Bedeutung aber erlangte Ritterspach als Berichterstatter des [[Lüth-Urteil]]s 1958, in dem die Grundrechte nicht mehr nur als Abwehrrechte gegen den Staat, sondern als objektive Wertordnung interpretiert wurden. Vielen [[Staatsrechtslehrer]]n gilt dieses Urteil – positiv oder negativ bewertet – als bedeutendstes Urteil in der Geschichte des Bundesverfassungsgerichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 war er der letzte noch lebende Richter aus der Erstbesetzung des Gerichts von 1951.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Als er 68 war, wurde ihm das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband]] verliehen. 1975 wurde ihm das [[Großkreuz]] des [[Verdienstorden der Italienischen Republik|Verdienstordens der Italienischen Republik]] für seine Verdienste um das Verhältnis zwischen den Verfassungsgerichten Deutschlands und Italiens verliehen. 1986 wurde er [[Ehrendoktor]] der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz|Universität Mainz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dieter Grimm]]: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Ritterspach&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Neue Juristische Wochenschrift|NJW]] 52 (1999), S. 3100 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/1999/bvg99-022.html Pressemitteilung Nr. 22/1999 des Bundesverfassungsgerichtes vom 26. Februar 1999 zum 95. Geburtstag Theodor Ritterspachs]&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13399119.html Der Spiegel 20/1999 zum Tod Theodor Ritterspachs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorstände der Stiftung Maximilianeum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=174046383|LCCN=no2006125104|VIAF=44819976}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ritterspach, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Bundesverfassungsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Italienischen Republik (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maximilianeer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kirchheimbolanden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ritterspach, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Richter des Bundesverfassungsgerichts&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Februar 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kirchheimbolanden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Mai 1999&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kirchheimbolanden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Berlin2019</name></author>
	</entry>
</feed>