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	<title>Theodor Quentin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T23:24:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_Quentin&amp;diff=1865599&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-08-29T07:00:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Marienkirche Kirchplatz 14 Pirna 1.JPG|mini|[[Marienkirche (Pirna)|Marienkirche]] in [[Pirna]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Quentin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. November]] [[1851]] in [[Starogard Gdański|Preußisch Stargard]]; † [[26. März]] [[1905]] in [[Neuenhof (Eisenach)|Neuenhof]] bei [[Eisenach]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{ThiemeBecker |Lemma=Quentin, Theodor |Band=27 |Seite=512}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Architekt]], der stilistisch als Vertreter der [[Neogotik]] gilt und sich besonders in [[Sachsen]] und [[Thüringen]] im Bereich des [[Sakralbau]]s einen Namen machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Theodor Quentin (1851-1905) Grabstelle in Pirna.jpg|mini|Grabstelle in Pirna]]&lt;br /&gt;
Quentin studierte am [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover#Geschichte|Polytechnikum Hannover]] bei [[Conrad Wilhelm Hase]] und machte erste praktische Erfahrungen bei Dombaumeister [[Franz Josef Denzinger]]. Bei Denzinger, der mit dem Wiederaufbau des 1867 niedergebrannten [[Kaiserdom St. Bartholomäus|Frankfurter Doms]] betraut war, fand Quentin 1875 seine erste Anstellung. Hier war er mit der Innengestaltung betraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1882 bis 1887 wirkte Quentin in Leipzig und war Bauführer beim Neubau der [[Peterskirche (Leipzig)|Peterskirche]] nach Plänen von [[August Hartel]] und [[Constantin Lipsius]]. Nach Fertigstellung der Peterskirche gründete er in Leipzig ein eigenes Architekturbüro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quentin bewarb sich für den Auftrag zur Restaurierung der Pirnaer [[Marienkirche (Pirna)|Marienkirche]], den er 1888 erhielt. Er verlegte daraufhin seinen Wohnsitz nach [[Pirna]]. Durch die geschickte künstlerische Umgestaltung des Innenraums der Marienkirche qualifizierte sich Quentin für weitere Kirchenbauaufträge, die er in den folgenden Jahren vorrangig in Sachsen umsetzte. Quentin schuf 14 Kirchenneubauten unter anderem die [[Jakobikirche (Freiberg)|Jakobikirche]] in [[Freiberg]] (1890–1892), die [[St.-Martins-Kirche (Weinböhla)|St.-Martins-Kirche]] in [[Weinböhla]] (1893–1895), die [[Johanneskirche (Meißen-Cölln)|Johanneskirche]] in [[Meißen]] (1895–1898), die [[Kirche Hörnitz]] (1900–1901) und die [[St.-Matthias-Kirche (Sondershausen)|St.-Matthias-Kirche]] in [[Sondershausen]] (1904–1905). Außerdem erneuerte er 43 Kirchen, wozu noch zahlreiche [[Pfarrhaus|Pfarrhäuser]], [[Leichenhaus|Parentationshallen]] und dergleichen entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quentin erwarb sich auch Verdienste als künstlerischer Vertrauensmann der Kommission zur Erhaltung der Kunstdenkmäler im [[Königreich Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Quentin starb während einer Dienstreise am 26. März 1905 in [[Neuenhof (Eisenach)|Neuenhof]] bei Eisenach an einem [[Schlaganfall]]. Zu dieser Zeit war er mit dem Neubau der [[Lutherkirche (Rudolstadt)|Lutherkirche in Rudolstadt]] betraut, die 1906 fertiggestellt wurde. Quentin wurde in Pirna beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Theodor Quentin war in erster Ehe seit 1877 mit der Frankfurter Kaufmannstochter Elisabeth Juliane Sehner verheiratet. Aus der Ehe gingen zwei Söhne und vier Töchter hervor. Seine erste Frau starb 1888 in Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zweiter Ehe heiratete Quentin 1891 Antonie Margarete Lötzsch aus [[Goselitz]] bei Leisnig. Aus dieser Ehe gingen nochmals ein Sohn und eine Tochter hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche St. Matthias Stockhausen (Sondershausen).JPG|mini|hochkant|[[St.-Matthias-Kirche (Sondershausen)|St.-Matthiaskirche]] in Sondershausen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weinböhla 004.jpg|mini|hochkant|[[St.-Martins-Kirche (Weinböhla)|St.-Martins-Kirche]] in Weinböhla]]&lt;br /&gt;
Er vertrat die [[Neogotik]], jedoch hing Quentin nicht nur starr an überlieferten Formen, sondern entwickelte seinen eigenen Stil, der zuletzt auch Einflüsse des [[Jugendstil]]s aufwies. Andererseits verabscheute er Fabrikartiges und Schablonenhaftes, wie es nach Meinung vieler Zeitgenossen um 1900 mit dem Beginn der Entwicklung zur Moderne drohte. Der begabte Architekt hatte eine außerordentliche Arbeitskraft, die sich in seinen zahlreichen Werken widerspiegelt. Er verstand es meisterhaft, das geschichtlich Gegebene und Vorhandene mit dem Neuen in Einklang zu bringen. Ein Talent Quentins war auch, dass es ihm durch ernste Selbstbeschränkung und weise Sparsamkeit gelang, mit zur Verfügung stehenden Mitteln auszukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
* 1874–1876: [[Wietzendorf]], Neubau Evangelisch-lutherische Kirche St. Jacobi&lt;br /&gt;
* 1882–1885: [[Leipzig]], Neubau der [[Peterskirche (Leipzig)|Peterskirche]]&lt;br /&gt;
* 1889–1890: [[Mauersberg]], Neubau der Evangelisch-lutherischen Kirche&lt;br /&gt;
* 1889–1890: [[Pirna]], Neugestaltung des Innenraums der [[Marienkirche (Pirna)|Marienkirche]]&lt;br /&gt;
* 1890–1892: [[Freiberg]], Neubau der Evangelisch-lutherischen [[Jakobikirche (Freiberg)|Kirche St. Jakobi]]&lt;br /&gt;
* 1892: [[Reichstädt (Dippoldiswalde)]], durchgreifende  Erneuerung  des Inneren und Äußeren der [[Dorfkirche Reichstädt|Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
* 1892: [[Zwenkau]], querschiffartiger Ausbau der [[St. Laurentius (Zwenkau)|Laurentiuskirche]]&lt;br /&gt;
* 1893: [[Klix (Großdubrau)|Klix]], Neubau der [[Kirche Klix|Evangelisch-lutherischen Kirche]]&lt;br /&gt;
* 1893: Umbau der [[Kirche Güldengossa]]&lt;br /&gt;
* 1893: [[Kirche Großpostwitz]]&lt;br /&gt;
* 1893–1894: [[Glaubitz]], Erweiterung und Restaurierung der Evangelisch-lutherischen Kirche&lt;br /&gt;
* 1893–1895: [[Weinböhla]], Neubau der [[St.-Martins-Kirche (Weinböhla)|St.-Martins-Kirche]]&lt;br /&gt;
* 1895–1898: [[Cölln (Meißen)|Meißen]], Neubau der Evangelisch-lutherischen [[Johanneskirche (Meißen-Cölln)|Kirche St. Johannes]]&lt;br /&gt;
* 1896: [[Albrechtshain]], Umbau der Evangelisch-lutherischen [[St. Petri (Albrechtshain)|Kirche St. Petri in Albrechtshain]]&lt;br /&gt;
* 1896–1898 [[Otterwisch]], Umbau der [[Kirche Otterwisch|Evangelisch-lutherischen Kirche]]&amp;lt;ref&amp;gt;Die Geistlichen der Ephorie Grimma (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Ephorie Grimma&amp;#039;&amp;#039; (Reihe &amp;#039;&amp;#039;Neue Sächsische Kirchengalerie&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von [[Georg Buchwald]]), Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Ephorie Grimma links der Mulde&amp;#039;&amp;#039;. Arwed Strauch, Leipzig 1911, Sp. 543.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1897–1898: [[Stolpen]], Restaurierung der [[Stadtkirche Stolpen|Evangelisch-lutherischen Stadtkirche]]&lt;br /&gt;
* 1899–1901: [[Rechenberg-Bienenmühle]], Neubau der [[Kirche Rechenberg-Bienenmühle]]&lt;br /&gt;
* 1899–1903: [[Stadtilm]], umfassende Sanierung der [[St. Marien (Stadtilm)|Stadtkirche St. Marien]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.st-marien-stadtilm.de/3.html Internetseite der Evangelischen Kirchengemeinde Stadtilm]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1900–1901: [[Hörnitz]], Neubau der [[Kirche Hörnitz|Evangelisch-lutherischen Kirche]]&lt;br /&gt;
* 1900–1901: [[Neustadt in Sachsen]], Neubau der Evangelisch-lutherischen Friedhofskirche&lt;br /&gt;
* 1902: [[Gröditz]], Teilneubau (ohne Turm) der [[Evangelische Kirche Gröditz|Kirche]]&lt;br /&gt;
* 1902/1903: [[Luisenthal]], Neubau der Herzog-Alfred-Gedächtniskirche&lt;br /&gt;
* 1902–1903: [[Ostrau (Landkreis Mittelsachsen)|Ostrau]], Neubau der Evangelisch-lutherischen Trinitatiskirche&lt;br /&gt;
* 1903–1904: [[Porschdorf]], Neubau der Evangelisch-lutherischen Kirche&lt;br /&gt;
* 1904/1905: Hörschel bei [[Eisenach]], Neubau der [[Kirche Hörschel]]&lt;br /&gt;
* 1904/1905: [[Sondershausen]]/[[Stockhausen (Sondershausen)|Stockhausen]], Neubau der [[St.-Matthias-Kirche (Sondershausen)|St.-Matthias-Kirche]]&lt;br /&gt;
* ab 1904: [[Rudolstadt]], Neubau der [[Lutherkirche (Rudolstadt)|Lutherkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Theodor Quentin&lt;br /&gt;
   |Titel=Zur Erinnerung an die Feier der Grundsteinlegung zur neuen St. Jacobikirche in Freiberg i. S. am 11. Juni 1890&lt;br /&gt;
   |Ort=Pirna&lt;br /&gt;
   |Datum=1890&lt;br /&gt;
   |OCLC=698869369&lt;br /&gt;
   |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stockhäuser Kirchenberichte von 1905.&amp;#039;&amp;#039; Stadtarchiv Sondershausen.&lt;br /&gt;
* Klaus Hensel: &amp;#039;&amp;#039;Zum 150. Geburtstag von Theodor Quentin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pirnaer Anzeiger.&amp;#039;&amp;#039; Heft 9/2001, S. 18.&lt;br /&gt;
* Hartmut Mai: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen in Sachsen. Vom Klassizismus bis zum Jugendstil.&amp;#039;&amp;#039; Koehler &amp;amp; Amelang, Berlin / Leipzig 1992, ISBN 3-7338-0081-8.&amp;lt;!-- was (Lemma), wo (Seiten) ??? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Theodor Quentin}}&lt;br /&gt;
* [https://glass-portal.hier-im-netz.de/hs/m-r/quentin_theodor.htm Werkverzeichnis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1025242092|VIAF=259209801}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Quentin, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Historismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Sondershausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Quentin, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. November 1851&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Starogard Gdański|Preußisch Stargard]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. März 1905&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neuenhof (Eisenach)|Neuenhof]] bei [[Eisenach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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